PRESSE 2018/2019

Tischtennis Aktive Gäu-Teams

04.11.2018

(tho) Nichts war es mit dem erhofften Punktgewinn der Mötzinger Bezirksklasse-Ersten bei der SV Böblingen, beim 6:9 verkaufte man sich allerdings recht teuer. Die zweite Mannschaft konnte ohne ihren Spitzenspieler nach zwischenzeitlich hoher Führung wenigstens einen Punkt aus Aidlingen entführen.

Mit eher verhaltenem Optimismus fuhr das Mötzinger Bezirksklasse-Team nach Böblingen, dennoch insgeheim mit der Hoffnung, bei der dortigen Dritten nicht leer auszugehen. Zumal dem Gäuteam um Michael Schweikert in der aktuellen Situation jeder Pluspunkt gut zu Gesicht steht. Letztendlich war es die mangelnde Ausbeute am mittleren Paarkreuz, die dafür sorgte, dass sich die favorisierten Kreisstädter mit 9:6 durchsetzten. Böblingens Youngster Kai Su und Phu Mai waren in der Mitte für Walther Beck und Ivan Aleksic nicht zu bezwingen, vor allem bei Walther Beck ging es bei zwei Fünfsatzniederlagen äußerst eng zu. Stark in Szene setzte sich hingegen Mötzingens Spitzenspieler Markus Brenner, der, obwohl gesundheitlich angeschlagen, sowohl gegen den unangenehm zu spielenden Herbert Wnuck als auch gegen den frischgebackenen Vater Johannes Zimmermann die Oberhand behielt. Außerdem punkteten bei den Mötzingern Michael Schweikert, Marko Werner, Wilfried Baumann und das Doppel Markus Brenner/Ivan Aleksic.

Ohne Spitzenspieler Wolfgang Straub musste Mötzingens Zweite zum Kreisliga-A-Duell bei der SpVgg Aidlingen antreten. Ungeachtet dieses Nachteils legte das Gäuteam in den Doppeln los wie die Feuerwehr. Das Spitzendoppel mit Raphael Gänßle und Ivan Tadic hatte nur im zweiten Satz einen kleinen Durchhänger und gewann genauso in vier Sätzen wie Klaus Müller mit Partner Axel Schneider. Zur optimalen 3:0-Führung trugen dann auch noch Abwehr-Oldie Gerhard Hermann und Sven Schurer ihr Scherflein bei. Als dann auch noch Raphael Gänßle und ein nervenstarker Gerhard Hermann ihre beiden Einzel gewannen, war im Mötzinger Lager bei der 5:0-Führung alles angerichtet für den vierten Saisonsieg. Daraus wurde dann jedoch nichts, da die Aidlinger in den vier folgenden Einzeln prompt den Anschluss wieder herstellten. Im zweiten Durchgang punkteten dann abermals Gerhard Hermann sowie Klaus Müller und Axel Schneider, so dass es mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel ging. In diesem wendeten die Aidlinger noch die drohende Niederlage ab und erkämpften sich das insgesamt leistungsgerechte 8:8-Remis bei 33:33 Sätzen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

30.10.2018

(tho) Die ersten Aufgaben in der Landesliga hat Aufsteiger TSV Kuppingen II mit Bravour erledigt, nun gilt es in Nusplingen und Mössingen nachzulegen. Drei Klassen tiefer will das Mötzinger Bezirksklasse-Team in Böblingen ein gutes Bild abgeben. Und die Männer II von Tischtennis Mötzingen wissen am Samstag nach der Partie in Aidlingen, ob sie in dieser Saison das Zeug für einen Spitzenplatz in der Kreisliga A haben.

Spätestens nach dem 9:6-Erfolg des TSV Kuppingen II bei Landesliga-Titelanwärter VfL Herrenberg dürfte klar sein, dass die Mannen um Kapitän Bastian Schäffer in diesem Jahr nicht nur auf einen gesicherten Mittelfeldplatz aus sein werden, sondern in Bestbesetzung durchaus in der Lage sind, in die Spitzengruppe vorzudringen und womöglich im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Aktuell präsentieren sich die Kuppinger, genau wie Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen, noch mit einer blütenweißen Weste. Dieser Zustand soll auch am späten Samstagabend noch Bestand haben, wenn die Auswärtspartie beim TSV Nusplingen (20 Uhr, Turn- und Festhalle Nusplingen) absolviert wurde. Die Nusplinger haben derzeit ganz andere Sorgen, nach vier recht deutlichen Niederlagen deutet bei Sascha Gaa und seinen Mannen momentan einiges auf einen nicht zu gewinnenden Abstiegskampf hin. Ohne den letztjährigen Spitzenspieler Max Haußer, der zum TTC GW Konstanz in die Verbandsliga wechselte, tun sich die Nusplinger in der Landesliga enorm schwer. Sollte bei den Kuppingern abermals der 17-jährige Serbe Matija Jovicic zum Einsatz kommen, sieht es tendenziell nach einem klaren Sieg für den Favoriten aus dem Gäu aus. Jovicic hat bislang alle sechs Einzel gewonnen und auch Fatih Kanli (4:1), Davorin Pongrac (4:1) und Bastian Schäffer (3:1) bilanzierten bislang positiv.

Am Sonntag wartet auf die Kuppinger dann die deutlich schwerere Aufgabe des Doppelspieltags, wenn es gilt, bei der ebenfalls noch ungeschlagenen SpVgg Mössingen (10 Uhr, Steinlachhalle) dagegen zu halten. Die Mössinger sind ähnlich stark einzuschätzen wie im vergangenen Jahr, als sie den vierten Platz belegten. Die bislang überzeugende Zwischenbilanz von 7:1 Punkten resultiert zum Großteil aus Begegnungen gegen Teams, die im Normalfall in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden. Insofern stellt das Spiel gegen den starken Aufsteiger aus Kuppingen einen ersten echten Gradmesser für die Mannen um Kapitän Steffen Leuze dar. Sollte der TSV II mit zwei Siegen aus dem Wochenende gehen, würde er nach Punkten zu Meisterschaftsfavorit SV Leonberg/Eltingen aufschließen, die sich gegen den TTC Birkenfeld vermutlich keine Blöße geben werden.

Die Bezirksklasse-Männer von Tischtennis Mötzingen konnten sich zuletzt gegen das Schlusslicht aus Deufringen behaupten und ließen somit den Kontakt ans Mittelfeld nicht abbrechen. Mit dem „Flow“ aus diesem ersten Saisonsieg will man sich nun auch bei der SV Böblingen III (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum) gut aus der Affäre ziehen. Viel wird davon abhängen, mit welchem Personal die beiden konkurrierenden Teams an den Start gehen werden. Bei den Kreisstädtern stehen gleich zwölf Spieler im Kader, darunter Neuzugang Michael Frank, der sich am vorderen Paarkreuz bislang gut in Szene setzte, sowie Georg Walleter und dessen Sohn Moritz, die allerdings in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kamen. Mit ihren derzeitigen Punktegaranten Markus Brenner, Ivan Aleksic und Wilfried Baumann sollten die Mötzinger im Stande sein, die Partie in Böblingen offen zu gestalten.

Die Mötzinger Zweite in der Kreisliga A-Süd verkaufte sich bislang recht teuer, mit 6:4 Punkten befindet sich das Team um Kapitän Ivan Tadic im gesicherten Mittelfeld. Was auch daran liegt, dass sich Wolfgang Straub als jahrelanger Akteur der ersten Mannschaft nun für zahlreiche Erfolgserlebnisse in der zweiten Mannschaft verantwortlich zeigt. Und auch sonst präsentieren sich die Mötzinger mit einem ausgeglichenen Kader ohne wirkliche Schwachstelle. Beim Tabellenzweiten SpVgg Aidlingen (Samstag, 18:30 Uhr, Sonnenberghalle) wartet nunmehr allerdings eine der schwersten Aufgaben der Vorrunde.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

28.10.2018

(tho) Die Gäuteams aus Oberjettingen, Mötzingen und Kuppingen befanden sich in den Spielklassen auf Bezirksebene am vergangenen Spieltag auf der Seite der Gewinner. In den direkten Gäuvergleichen blieben nur beim SV Rohrau die Erfolgserlebnisse aus.

Im Bezirksligaderby ging der VfL Oberjettingen gegen den SV Rohrau taktisch vor, um mit dem anvisierten dritten Saisonsieg in ein ruhigeres Fahrwasser zu geraten. Der erkältete Spitzenspieler Michael Knof trat auf VfL-Seite nur im Doppel an, stattdessen agierte der junge Janick Schache am hinteren Paarkreuz in den Einzeln. Und die Rechnung ging auf, wenngleich nach Aussage der Jettinger manches Spiel anders endete als ursprünglich geplant. Positiv in Erscheinung trat Stefan Haag, der ans vordere Paarkreuz rutschte und mit einem Viersatzerfolg über Werner Gärtner aufhorchen ließ. Auch Steffen Fortenbacher gewann gegen Werner Gärtner, musste sich zuvor aber einem enorm stark aufspielenden Ingo Werner nach fünf Sätzen geschlagen geben. Auch Oberjettingens hinteres Paarkreuz mit Benjamin Sahr und Janick Schache steuerte mit den Erfolgen über „Oldie“ Horst Grünewald wichtige Punkte für den VfL bei. Insgesamt war der 9:5-Erfolg der Oberjettinger verdient, die sich dadurch in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten konnten.

Ohne Michael Knof und Steffen Fortenbacher, der auf Grund seiner Rückenprobleme nicht in der Lage ist, einen Doppelspieltag zu bestreiten, ging es am Sonntag mit einer dezimierten Mannschaft zum FSV Deufringen, wo man erwartungsgemäß auf verlorenem Posten stand. Mit einer 1:9-Schlappe hatte man im Lager des VfL allerdings nicht unbedingt gerechnet, die angesichts von dreizehn gewonnenen Sätzen der Jettinger auch nicht ganz dem Spielverlauf entsprach. In den engen Partien hatte der VfL nicht das Glück auf seiner Seite. Sowohl Werner Nüssle als auch Michael Schieber und Janick Schache spielten sich in ihren Einzeln in den fünften Satz, mussten dann aber gratulieren. So blieb es beim Ehrenpunkt durch das Doppel Niklas Hain/Benjamin Sahr.

Erstmals in Bestbesetzung angetreten, ging es für das Bezirksklasse-Team von Tischtennis Mötzingen in das Kellerduell zum FSV Deufringen II. Der Pflichtsieg schien vorprogrammiert, vor allem, als klar war, dass der Gegner mit drei Ersatzspielern antrat. Doch die Pflicht des Gewinnenmüssens kann manchmal auch eine Last für den vermeintlichen Favoriten bedeuten. Entsprechend nervös gingen die Mötzinger zu Werke. Das Spitzendoppel mit Markus Brenner und Ivan Aleksic wurde nach dem Auslassen von fünf Matchbällen von Yorck Zakowski/Bernhardt Nannt bestraft. Da war es gut, dass parallel Michael Schweikert und Walther Beck nach nervösem Start einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg über Marcel Widemann/Thomas Mayer umwandelten. Spannend ging es auch in den zwölf Einzeln weiter, in denen es lediglich zwei klare Dreisatzspiele zu verzeichnen gab. Bei einer 8:3-Führung ließen die Mötzinger den Gegner noch einmal aufkommen, der wieder einmal in starker Form agierende Wilfried Baumann machte dann mit seinem zweiten Einzelsieg jedoch den Sack zum 9:6-Endstand zu. Nach dem ersten Saisonsieg kann bei den Mötzingern erst einmal durchgeatmet werden.

Die Kuppinger Dritte bleibt in der Kreisliga A-Süd das Maß aller Dinge, beim TSV Steinenbronn II konnten mit einem 9:6-Erfolg die Punkte entführt werden. Der Tabellenführer spielte durch Patrick Hassler und Alexandros Kalpakidis zum wiederholten Male seine Trümpfe am Spitzenpaarkreuz aus. Werner Schäffer besorgte im ersten Einzeldurchgang die Kuppinger 5:4-Führung, im weiteren Verlauf punkteten neben den beiden Spitzenspielern auch noch Felix Seitz und Jonas Renz. Auch im Bezirkspokal ist die Kuppinger Dritte eine Runde weiter, bei der SpVgg Aidlingen gewannen Patrick Hassler, Ronnie Lang und Felix Seitz mit 4:2.

Erwartungsgemäß spannend ging es im Derby zwischen Tischtennis Mötzingen II und dem SV Rohrau II zur Sache. Der Zwischenspurt von Raphael Gänßle, Klaus Müller und Axel Schneider zur zwischenzeitlichen 5:3-Führung war aus Mötzinger Sicht äußerst wertvoll, im zweiten Durchgang gewann Abwehrroutinier Gerhard Hermann einen Krimi mit 19:17 im fünften Satz gegen Walter Bietsch. Auch wenn die Rohrauer immer wieder den Anschluss schafften, so retteten die Mötzinger den Sieg doch ins Ziel. Wolfgang Straub und Axel Schneider glänzten beim Gastgeber, bei den Rohrauern punkteten in den Einzeln Andreas Roller, Eberhard Bauer, Bernd Schäfer und Bernd Weiss.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

22.10.2018

(tho) Nicht nur in der Landesliga, wo die Herrenberger auf den TSV Kuppingen II treffen, sondern auch in den Bezirksspielklassen stehen direkte Vergleiche von Gäuteams auf dem Programm. So beispielsweise in der Bezirksliga, wo es der VfL Oberjettingen mit dem SV Rohrau zu tun bekommt, oder in der Kreisliga beim Duell Mötzingen II gegen Rohrau II.

Die einen wollen den Sprung ins vordere Mittelfeld schaffen, die anderen visieren das erste Erfolgserlebnis an – die Mannschaften aus Oberjettingen und Rohrau haben vor dem Bezirksliga-Derby (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle) eine recht differenzierte Zielsetzung. Der VfL gehört im Bezirksoberhaus definitiv zu den besseren Teams, sofern alle Mann an Bord sind und in der Lage sind, ihre Bestform abzurufen. Zuletzt war dies nicht immer der Fall, da Steffen Fortenbacher (Rücken) und Stefan Haag (Achillessehne) angeschlagen waren. Zwei Wochen nach dem 9:7-Erfolg in Renningen hofft man nun im Oberjettinger Lager auf die Rückkehr zu alten Tugenden – und den Startschuss zu einer kleinen Siegesserie, mit der man den Abstand zur kritischen Tabellenregion vergrößern könnte. Die Rohrauer wollen dies verhindern, nach drei Niederlagen würden sich die Mannen um Ingo Werner auf ein erstes Erfolgserlebnis freuen. Wohlwissend, dass in dieser Saison sowieso nur der Klassenerhalt das Ziel sein kann, käme dem derzeitigen Neunten ein Coup in Form einer Punkteentführung aus Jettingen durchaus gelegen. Dazu müsste jedoch alles passen. Teil zwei des Punktspielwochenendes steht für die Oberjettinger am Sonntag auf dem Tableau, dann geht es zum FSV Deufringen (9:30 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus). Hier darf man vor allem gespannt sein, wie sich der junge Senkrechtstarter Vincenzo Galluffo im Spitzeneinzel gegen VfL-Routinier Michael Knof aus der Affäre ziehen wird. Ungeachtet dessen ist in Dachtel mit einer ausgeglichenen Partie zu rechnen, in der wohl die Tagesform den Ausschlag geben wird.

Dass in diesem Jahr der Abstiegskampf in Mötzingen Einzug gehalten hat, war den Protagonisten bereits vor den ersten Ballwechseln klar. „Das war abzusehen“, sagt Pressewart Walther Beck, „aber ich denke, es wird noch ein paar schwächere Mannschaften in der Bezirksklasse geben.“ Eine, die bislang noch nicht Tritt gefasst hat, ist Aufsteiger FSV Deufringen II, der mit 1:13 Punkten schon deutlich mehr Partien absolviert hat als die Mötzinger (1:5). Beide Teams begegnen sich am Samstag um 18 Uhr im Dachteler Paul-Wirth-Bürgerhaus. Dabei zählt für die Mötzinger nur ein Sieg, um sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.

Sechs der zehn teilnehmenden Teams in der Kreisliga A kommen aus dem Gäu. Die Kuppinger Dritte kann als einzige noch ein verlustpunktfreies Konto aufweisen, beim TSV Steinenbronn II (Samstag, 18 Uhr, Sandäckerhalle) ist man klarer Favorit. Etwas ausgeglichener könnte es zwischen Tischtennis Mötzingen II und dem SV Rohrau II (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) zugehen, wenngleich es wohl eher die Rohrauer sind, die Ambitionen auf einen der vorderen Plätze hegen. Last but not least messen sich die vierten Mannschaften aus Gärtringen und Herrenberg (Sonntag 10 Uhr, Peter-Rosegger-Halle), wobei es das Schlusslicht aus Gärtringen trotz Heimvorteil schwer haben dürfte, aus dem Gäuderby etwas Zählbares mitzunehmen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

21.10.2018

(tho) Magere Ausbeute für Bezirksligist SV Rohrau, am Doppelspieltag in eigener Halle mussten sich die Rohrauer sowohl dem VfL Herrenberg III als auch Titelanwärter SV Böblingen II geschlagen geben und bleiben punktlos in der Krisenregion. Auch das Bezirksklasse-Team von Tischtennis Mötzingen ließ die Punkte trotz guter Ansätze beim Gegner. Im Gäuderby der Kreisliga A setzte sich der VfL Oberjettingen II gegen Mötzingen II mit 9:4 durch.

An der zuletzt eher dürftigen Ausbeute am vorderen Paarkreuz lag es nicht, dass die Rohrauer in den beiden Heimpartien gegen Herrenberg (2:9) und Böblingen (4:9) leer ausgingen. Ganz im Gegenteil, vor allem Routinier Ingo Werner spielte phasenweise groß auf und gewann sowohl gegen Elmar Fallscheer (VfL Herrenberg) als auch gegen den Böblinger Carsten Nestele. Auch Werner Gärtner, der gegen Herrenberg nicht mit von der Partie war, ließ gegen seinen ehemaligen Böblinger Vereinskameraden Carsten Nestele seine gute Form aufblitzen. Trotzdem gingen die beiden Begegnungen gegen die favorisierten Gäste in die Binsen. „Es war jedoch deutlich mehr drin“, analysierte Horst Grünewald nach dem Spieltagswochenende und verdeutlichte dies unter anderem am Einzel von Guido Stotz, der gegen Jochen Kugler fünf Matchbälle ungenutzt ließ. „Dann kam noch hinzu, dass ich mit meinem Ersatzschläger spielen musste, da ich meinen gewohnten Schläger zuletzt an einem Trainingsabend in Böblingen verlegte und er seitdem nicht mehr aufzufinden ist“, haderte Horst Grünewald. Gegen Herrenberg sorgte neben Ingo Werner noch Andreas Waidelich beim 3:1-Erfolg über Holger Salmon für einen Lichtblick. Am Sonntag gegen Böblingen fehlte Guido Stotz, dafür sorgte Bernd Lanzl, eigentlich Stammspieler der dritten Mannschaft, für positive Szenen aus Rohrauer Sicht. Lanzl gewann mit Andreas Waidelich mit 13:11 im fünften Satz gegen das keineswegs schlechte SVB-Doppel Carsten Nestele/Timo Jagenteufel und auch im Einzel gegen Gerd Arnold sah er phasenweise gut aus. Horst Grünewald: „Bernd hat wirklich gut gespielt, unter anderem hat er eine 10:8-Führung im ersten Satz nicht über die Runden gebracht. Er hatte hauptsächlich Probleme mit den Aufschlägen von Gerd Arnold.“ Mehr Fortune hatte Raphael Stark beim glatten Dreisatzerfolg über Ingo Elze.

Im Bezirkspokal kam für beide Rohrauer Mannschaften das Erstrunden-Aus. Die SVR-Erste unterlag dem TSV Grafenau knapp mit 3:4 (Punkte durch Andreas Waidelich (2) und Raphael Stark), die zweite Mannschaft stand beim 0:4 gegen Böblingen III auf verlorenem Posten.

Drei Mal angetreten, drei Mal mit Ersatz – das Zwischenfazit der Mötzinger Bezirksklasse-Spieler liest sich bei 1:5 Punkten nicht berauschend. „Auf der anderen Seite war die Mannschaft in keiner Partie total unterlegen, auch an diesem Wochenende beim Tabellenführer nicht“, sagte Pressewart Walther Beck, der auf Grund eines grippalen Infekts selbst nicht mitwirken konnte. Beim SV Leonberg/Eltingen IV ging es mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln, doch die Ernüchterung mit drei klaren Einzelniederlagen folgte auf dem Fuß. Ivan Aleksic und Wilfried Baumann konnten das Mötzinger Team im ersten Einzeldurchgang zwar noch bei Laune halten, doch im weiteren Verlauf setzte sich mehr und mehr der Favorit zum 9:5-Gesamtsieg durch. Am kommenden Wochenende beim bereits abgeschlagenen Schlusslicht FSV Deufringen II sind die Mötzinger zum Siegen verdammt.

Derbytime in Oberjettingen – die beiden zweiten Mannschaften der jeweiligen Vereine lieferten sich in der Kreisliga A-Süd eine nur phasenweise interessante Auseinandersetzung. Dies deshalb, weil bei einem Jettinger Traumstart (3:0 in den Doppeln und 4:2 im ersten Einzeldurchgang) frühzeitig eine Vorentscheidung gefallen war. Lediglich Wolfgang Straub und Sven Schurer ergatterten bis dato Zählbares für die Gäste, die auf zwei Stammkräfte verzichten mussten. Später konnte das vordere Paarkreuz der Mötzinger noch zwei Mal punkten, aber Ralf Knöbl und Janick Schache machten den Sack zum insgesamt ungefährdeten 9:4-Erfolg zu. Damit gelang den Oberjettingern die Wiedergutmachung gegen das Mötzinger Team, das im Vorjahr zwei Mal als Sieger aus dem Derby ging.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

16.10.2018

(tho) Der SV Rohrau hat Nachholbedarf. Zum einen, was die Anzahl der ausgetragenen Punktspiele in der Bezirksliga angeht, zum anderen hinsichtlich der bisherigen Punkteausbeute. Nunmehr wartet auf Ingo Werner & Co. ein anspruchsvoller Doppelspieltag. In der Bezirksklasse stehen die Mötzinger Tischtennismänner vor einer nicht minder schwierigen Aufgabe gegen den Tabellenprimus.

Keine Frage, das 7:9 der Rohrauer Ersten gegen Aufsteiger SpVgg Renningen schmerzte, zum Saisonauftakt hatte sich der SV Rohrau gegen einen ähnlich stark einzuschätzenden Gegner eine Motivationsspritze in Form eines Punktgewinns erhofft. Doch der Schuss ging bekanntlich nach hinten los, trotz starker Doppel zu Beginn musste man in der Schlussphase noch die Punkte überlassen. Ein bekanntes Problem bei den Rohrauern ist die Ausbeute am vorderen Paarkreuz. Wer immer man auch an den beiden Spitzenpositionen agiert, hat es über die gesamte Runde gesehen schwer, der Konkurrenz die Stirn zu bieten. Nunmehr heißt es im Rohrauer Lager den Mund abzuwischen und engagiert den kommenden Aufgaben entgegenzublicken. Am Samstag geht es in der Schönbuchhalle (18 Uhr) gegen den VfL Herrenberg III, der in diesem Jahr vermutlich nicht ganz so weit vorne landen dürfte wie in der Vorsaison, aber immer noch die spielerische Qualität für eine Platzierung im vorderen Mittelfeld hat – und für die Rohrauer im Normalfall nicht zu bezwingen sein dürfte (siehe auch Vorschau des VfL Herrenberg). Am Sonntag (9:30 Uhr) geht es an gleicher Stelle gegen die SV Böblingen II, die den Abstieg aus der Landesklasse umgehend wieder wettmachen möchte, zuletzt aber gegen Leonberg die erste Saisonniederlage einstecken musste. Deren Nachwuchsspieler Gordon Vogt überzeugte bislang am mittleren Paarkreuz (6:0-Bilanz), wo er nun auf Guido Stotz und Andreas Waidelich trifft. Während die Böblinger mit einem großen Kader eventuelle Personalausfälle kompensieren können, hofft man bei den Rohrauern, dass die Stamm-Sechs am Doppelspieltag zur Verfügung steht.

In der Bezirksklasse warten die Mötzinger Männer I nach zwei absolvierten Spielen noch auf den ersten Saisonsieg. Bislang ging es zwei Mal über die volle Distanz, immerhin reichte es zu einem 8:8 gegen die Sindelfinger Dritte. Dass nun am Sonntag der Knoten platzt, erscheint für Außenstehende eher unwahrscheinlich. Zum einen gilt es am doch recht ungeliebten Sonntagvormittag die Hochform unter Beweis zu stellen, zum anderen trifft man mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen IV (8:0 Punkte) auf ein ambitioniertes Team, das sich auf dem Weg in die nächsthöhere Liga nicht von den Mötzingern aufhalten lassen möchte. In Mötzingen gibt man sich ob der herausfordernden Aufgabe keinen Illusionen hin, laut Pressewart Walther Beck möchte man sich gegen den Topfavoriten aber möglichst gut aus der Affäre ziehen und die drohende Niederlage einigermaßen erträglich gestalten (Sonntag, 10 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule, Leonberg-Eltingen).

Oberjettingen II gegen Mötzingen II lautet das Gäuderby in der Kreisliga A-Süd, in das die Gäste laut Tabellenszenario leicht favorisiert gehen (Samstag, 18 Uhr, Turnhalle Oberjettingen). Dies zumindest dann, wenn die Mötzinger in Bestbesetzung, also mit Wolfgang Straub, Wilfried Baumann und Abwehr-Oldie Gerhard Hermann antreten. Ansonsten wittert der VfL um Kapitän Janick Schache seine Chance und wird versuchen, das noch nicht ganz zufriedenstellende Punktekonto (3:5) am fünften Spieltag etwas aufzupolieren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

                                                                                                                               14.10.2018

(tho) Für die beiden Gäuteams VfL Oberjettingen und Tischtennis Mötzingen ging es am vergangenen Spieltag jeweils über die volle Distanz, zwei Punktspiele über mehr als drei Stunden Spielzeit sorgten für Jubel auf Jettinger Seite und Tristesse bei den Mötzingern.

Der VfL Oberjettingen hoffte im Bezirksoberhaus nach zuletzt zwei Niederlagen auf die Wende zum Guten – und den Sprung in die sicheren Gefilde der Bezirksliga. Dass es bei Aufsteiger SpVgg Renningen zum 9:7-Erfolg reichten, war auch der Tatsache geschuldet, dass Steffen Fortenbacher und Stefan Haag wieder mit von der Partie waren. Die beiden blieben in ihren Einzeln ungeschlagen und hatten zudem im Doppel das Glück auf ihrer Seite, als sie mit 14:12 im entscheidenden fünften Durchgang dem Renninger Topdoppel Marko Filipicic/Karl-Heinz Kapp den Zahn zogen. Da auch Jettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof gegen die besten Renninger die Oberhand behielt, waren die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden geschaffen. Dennoch wurde es noch einmal eng, da die Gastgeber vom Rankbach in den Anfangsdoppeln und an den hinteren Einzelpositionen besser abschnitten. Janik Schache besorgte im letzten Einzel des Abends die wichtige 8:7-Führung für den VfL Oberjettingen und Michael Knof/Niklas Hain machten im Anschluss mit einem deutlichen 11:7, 11:8 und 11:6 gegen Filipicic/Kapp den Sack endgültig zu.

Bein den Mötzingern lief es bei ihrem Bezirksklassen-Auftritt genau anders herum. Aus den Doppeln ging das Gäuteam mit einer 2:1-Führung und im Schlussspurt waren die Rutesheimer die Glücklicheren. Wobei man im Endeffekt bei 38:28 Sätzen schon von einem verdienten Rutesheimer Erfolg sprechen muss. Ohne Hartmut Dölker und Marko Werner, dafür wieder mit Walther Beck, konnten die Mötzinger die Partie in den Einzeln einigermaßen ausgeglichen gestalten. Besonders positiv trat dabei der Vorstandsvorsitzende Wilfried Baumann in Erscheinung, der sich am hinteren Paarkreuz nicht bezwingen ließ. Je ein Einzel gewannen Markus Brenner, Michael Schweikert und Ivan Aleksic, der mit einem 8:11, 8:11, 11:7, 11:4 und 13:11 über Christian Choffat aufhorchen ließ. Letztendlich fehlte bei der 7:9-Niederlage jedoch ein Spielgewinn, um mit dem ursprünglichen Mindestziel eines Unentschiedens die Heimreise ins Gäu anzutreten. Auch wenn erst zwei Partien absolviert wurden, müssen sich die Mötzinger in den nächsten Wochen und Monaten tendenziell mit dem nervenaufreibenden Abstiegskampf anfreunden.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

                                                                                                                              07.10.2018

(tho) Über drei Stunden lieferten sich die Bezirksklasse-Teams von Tischtennis Mötzingen und dem VfL Sindelfingen III ein packendes Punktspiel, das am Ende keinen Sieger fand. Siegreich waren die Mötzinger Teams hingegen im Pokalwettbewerb, in dem der Sprung in die nächste Runde gelang. Ein weiteres Unentschieden gab es im Kreisliga-A-Gäuderby zwischen den beiden zweiten Mannschaften aus Oberjettingen und Rohrau.

Ohne Hartmut Dölker und Walther Beck wussten die Mötzinger Bezirksklasse-Männer vor der schweren Aufgabe zum Saisonauftakt gegen die dritte Mannschaft des VfL Sindelfingen. Vor der Partie wäre im Mötzinger Lager vermutlich jeder mit einem Remis zufrieden gewesen, angesichts des Spielverlaufs kommt das entstandene 8:8 dann aber eher einem Punktverlust gleich. Immerhin hatten die Mötzinger kurz vor Schluss bereits mit 8:6 geführt. Im letzten Einzel des Abends stand Raphael Gänßle gegen Wolfgang Bradfisch allerdings auf verlorenem Posten und auch das Schlussdoppel mit Michael Schweikert und Marko Werner ging nach vier Sätzen in die Binsen (2:11, 11:8, 5:11, 9:11 gegen Lucas Handrick/Bisare Baikoglu). Stark in Szene setzten sich bei den Mötzingern das vordere und das hintere Paarkreuz, das jeweils in drei von vier Fällen punktete und die Misere in den Anfangsdoppeln (1:2) und am mittleren Paarkreuz (1:3) wieder egalisierte. Mötzingens Spitzenspieler Markus Brenner agierte souverän und gewann genauso beide Einzel wie Wilfried Baumann.

In der ersten Runde des Bezirkspokals gingen die Mötzinger Teams forsch zu Werke. Die erste Mannschaft mit Markus Brenner, Walther Beck und Michael Schweikert setzte sich zuhause gegen den TSV Höfingen deutlich mit 4:0 durch, die zweite Mannschaft hatte sich gegen die SV Böblingen IV mehr zu strecken. Beim 4:3 glänzte Wolfgang Straub mit zwei Einzelsiegen, außerdem punkteten Ivan Tadic und Abwehrroutinier Gerhard Hermann jeweils einmal.

Der VfL Oberjettingen II und der SV Rohrau II dürften am Ende der Saison wohl zu den besseren Teams der Kreisliga gehören. Nunmehr lieferten sich beide Teams einen interessanten und hochspannenden Vergleich, der am Ende beim 8:8 keinen Sieger fand. Während sich bei den Gästen mit Eberhard Bauer, Bernd Schäfer und Philipp Werner drei Akteure besonders positiv in Szene setzten und ungeschlagen aus ihren Einzeln gingen, war beim VfL Oberjettingen Kontinuität angesagt. Thomas Haag, Stefan Trinkert, Dauerbrenner Ralf Knöbl, Janick Schache, Michael Niethammer und Hartmut Sahr gewannen jeweils ein Einzel.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

04.10.2018

(tho) Mit dezenter Verspätung geht das Bezirksklasse-Männerteam von Tischtennis Mötzingen am Samstag in die neue Saison, Auftaktgegner ist der VfL Sindelfingen III. Aus Gäusicht kommt es zudem in der Kreisliga A zum interessanten Derby zwischen dem VfL Oberjettingen II und dem SV Rohrau II.

Richtig einfach wurde es dem Klassenleiter Andreas Bauer aus Aidlingen vermutlich im Sommer nicht gemacht, als er von den teilnehmenden Vereinen der Bezirksklasse mit deren Terminwünschen konfrontiert wurde. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sich das Tabellenbild nach wenigen Spieltagen als recht verzerrt darstellt. Während Aufsteiger FSV Deufringen II bereits fünf Spiele auf dem Buckel hat und somit schon die Hälfte der Vorrunde absolviert hat, stehen die Mötzinger am Samstag vor ihrem ersten Spiel. Dabei bekommen sie mit dem VfL Sindelfingen III (18 Uhr, Gemeindehalle) gleich einen spielstarken Gegner vor die Nase gesetzt, der in Bestbesetzung durchaus das Zeug hat, um den Titel mitzuspielen. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Großvereine wie der VfL Sindelfingen nicht immer auf ihr gesamtes Personal zurückgreifen, so dass es schwierig ist, vor dieser Partie eine klare Einschätzung abzugeben. Die Mötzinger müssen bis auf weiteres auf Hartmut Dölker (Arthrose im Schultergelenk) verzichten, zudem weilt Walther Beck derzeit noch in Serbien und wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Insofern geht man in Mötzingen ohne allzu große Erwartungen in die Auftaktpartie. Walther Beck: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es die Sindelfinger diesmal wissen wollen, sie spielten zuletzt ja schon eine starke Rückrunde. Bei uns ist einzig und allein der Klassenerhalt das Ziel, mehr ist angesichts der momentanen Personalsituation einfach nicht drin.“

Mit dem VfL Oberjettingen II und dem SV Rohrau II treffen in der Kreisliga A zwei Gäuteams aufeinander, die am Ende durchaus im oberen Tabellendrittel landen könnten. Die bisherigen Punktverluste beider Teams resultieren aus den Treffen mit Tabellenführer Aidlingen. Nun darf man gespannt sein, welches Team sich mit einem Erfolg an die Fersen der Aidlinger heftet. Während bei den Jettingern einige Akteure derzeit eine recht ausgeglichene Einzelbilanz aufweisen, sind es bei den Gästen Eberhard Bauer und Philipp Werner, die noch kein Einzel verloren haben. Spielbeginn ist am Samstag um 17 Uhr in der Jettinger Willy-Dieterle-Halle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

25.09.2018

(tho) Mit den 2:2 Punkten aus dem Doppelspieltag konnte Bezirksligist VfL Oberjettingen durchaus leben. Am Samstag beim SV Leonberg/Eltingen III wartet auf das Team um Kapitän Niklas Hain eine hohe Hürde. Die Ligakollegen vom SV Rohrau stehen im Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen vor einer ersten Standortbestimmung.

Personell kann der VfL Oberjettingen momentan nicht aus dem Vollen schöpfen, weshalb man derzeit primär darauf bedacht ist, sich nach hinten abzusichern. Neben Steffen Fortenbacher, der seit langem mit Rückenproblemen zu kämpfen hat und demzufolge nicht alle Punktspiele bestreiten kann, fällt nun auch Stefan Haag erst einmal aus. Der frühere, langjährige Teamkapitän des VfL laboriert an einer Achillessehnenentzündung, seine Rückkehr in den Kader kann terminlich noch nicht fixiert werden. Einziger positiver Aspekt: Der eine oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft kann sich nunmehr für höhere Aufgaben empfehlen. Stefan Trinkert und Janik Schache gelang dies zuletzt recht gut, auch wenn die Erfolge ausblieben. Unter den derzeitigen Voraussetzungen erscheint es kaum möglich, dass der VfL beim SV Leonberg/Eltingen III punktet. Diese haben sich laut Mannschaftsführer Philipp Kratschmer zum Ziel gesetzt, als spielstarker Aufsteiger auch in der Bezirksliga eine vordere Platzierung zu erreichen. Sollten sie in Bestbesetzung antreten, also neben Kratschmer auch mit Karsten Hager, Robin Greb und Stefan Luu, wären sie für den VfL Oberjettingen eindeutig eine Nummer zu groß.

Von vielen wurde die SpVgg Renningen vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins apostrophiert, der letztjährige Bezirksklassen-Vizemeister hatte schon eine Liga tiefer zehn Punkte abgegeben und dürfte es folglich schwer haben, in unveränderter Aufstellung im Bezirksoberhaus zu bestehen. Zum Auftakt setzte es in Grafenau eine 2:9-Schlappe. Wo die Rohrauer stehen, lässt sich vor deren ersten Ballwechseln nur schwerlich abschätzen. Fakt ist, dass der SVR ebenfalls gegen Abstieg kämpft, da es den  Weggang von Rainer Stolz (nach Sindelfingen) zu verkraften gilt. Ingo Werner will mit seinen Mannen indes nichts unversucht lassen, um mit einem gelungenen Saisonstart zumindest mit einem Zähler aus Renningen zurückzukehren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Renninger Stadionsporthalle.

(tho) Mit den 2:2 Punkten aus dem Doppelspieltag konnte Bezirksligist VfL Oberjettingen durchaus leben. Am Samstag beim SV Leonberg/Eltingen III wartet auf das Team um Kapitän Niklas Hain eine hohe Hürde. Die Ligakollegen vom SV Rohrau stehen im Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen vor einer ersten Standortbestimmung.

Personell kann der VfL Oberjettingen momentan nicht aus dem Vollen schöpfen, weshalb man derzeit primär darauf bedacht ist, sich nach hinten abzusichern. Neben Steffen Fortenbacher, der seit langem mit Rückenproblemen zu kämpfen hat und demzufolge nicht alle Punktspiele bestreiten kann, fällt nun auch Stefan Haag erst einmal aus. Der frühere, langjährige Teamkapitän des VfL laboriert an einer Achillessehnenentzündung, seine Rückkehr in den Kader kann terminlich noch nicht fixiert werden. Einziger positiver Aspekt: Der eine oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft kann sich nunmehr für höhere Aufgaben empfehlen. Stefan Trinkert und Janik Schache gelang dies zuletzt recht gut, auch wenn die Erfolge ausblieben. Unter den derzeitigen Voraussetzungen erscheint es kaum möglich, dass der VfL beim SV Leonberg/Eltingen III punktet. Diese haben sich laut Mannschaftsführer Philipp Kratschmer zum Ziel gesetzt, als spielstarker Aufsteiger auch in der Bezirksliga eine vordere Platzierung zu erreichen. Sollten sie in Bestbesetzung antreten, also neben Kratschmer auch mit Karsten Hager, Robin Greb und Stefan Luu, wären sie für den VfL Oberjettingen eindeutig eine Nummer zu groß.

Von vielen wurde die SpVgg Renningen vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins apostrophiert, der letztjährige Bezirksklassen-Vizemeister hatte schon eine Liga tiefer zehn Punkte abgegeben und dürfte es folglich schwer haben, in unveränderter Aufstellung im Bezirksoberhaus zu bestehen. Zum Auftakt setzte es in Grafenau eine 2:9-Schlappe. Wo die Rohrauer stehen, lässt sich vor deren ersten Ballwechseln nur schwerlich abschätzen. Fakt ist, dass der SVR ebenfalls gegen Abstieg kämpft, da es den  Weggang von Rainer Stolz (nach Sindelfingen) zu verkraften gilt. Ingo Werner will mit seinen Mannen indes nichts unversucht lassen, um mit einem gelungenen Saisonstart zumindest mit einem Zähler aus Renningen zurückzukehren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Renninger Stadionsporthalle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

23.09.2018

(tho) Auch in der Landesliga kann der TSV Kuppingen II gewinnen, der Aufsteiger fuhr bei seiner Saisonpremiere einen unerwartet hohen 9:3-Erfolg gegen den in Bestbesetzung angetretenen TTC Birkenfeld an. Die erwartete Wochenendbilanz von einem Sieg und einer Niederlage gab es bei Bezirksligist VfL Oberjettingen. Zudem waren zum Auftakt diverse Gäuteams in der Kreisliga aktiv.

Dass die Kuppinger Zweite als Aufsteiger in der Landesliga kein Fallobst darstellen würde, war den Protagonisten des TSV vor dem Saisonstart genauso klar wie der Konkurrenz. Dass dann aber gleich ein souveräner 9:3-Erfolg gegen den TTC Birkenfeld auf dem Spielprotokoll stand, war nicht unbedingt zu erwarten. Zumal die Enztäler in Bestbesetzung, also mit dem oberliga-erfahrenen Dirk Lion die Fahrt ins Gäu antreten. „Es ist natürlich klar zu erkennen, dass die neue Liga vom spielerischen Niveau deutlich stärker einzuordnen ist als die vorherige Landesklasse“, sagt Kapitän Bastian Schäffer, „umso schöner ist es, dass wir gegen den Vorjahres-Achten nicht nur mithalten konnten, sondern auch souverän gewinnen konnten.“ Urlaubsbedingt fehlte beim TSV noch Petar Knezevic, dafür schaffte Youngster Alexandros Kalpakidis den Sprung ins Team. Er wurde im Einzel eingesetzt, Vereinskollege Ronnie Lang war für das Doppel eingeplant. Schäffer: „Beide Spieler waren etwas angeschlagen und so teilten sie sich die Arbeit auf. Im Endeffekt war es genau die richtige Entscheidung.“ Ausschlaggebend für den insgesamt positiven Spielverlauf waren die zwei hart umkämpften und dann gewonnenen Anfangsdoppel, die die 2:1-Führung einbrachten. Das Kuppinger Spitzendoppel mit Neuzugang Matija Jovicic und Partner Fatih Kanli hatte gegen die beherzt aufspielenden Birkenfelder Daniel Forstner und Mathias Schwab lange Zeit seine liebe Müh und Not, setzte sich dann aber doch in fünf Sätzen durch. Genauso wie Sebastian Bartling und Bastian Schäffer, die nach 1:2-Satzrückstand das Doppel gegen Giovanni Giorgini/Florian Atlas noch umbogen.

„Einfach nur Wow“, antwortete Bastian Schäffer auf die Frage, wie er den Einstand des serbischen Jugendnationalspielers Matija Jovicic bewertete. Der 17-jährige zeigte sich unbeeindruckt vom neuen Umfeld, der neuen Liga und der neuen Mannschaft in einem anderen Land. Überlegt und abgeklärt bereitete er in seinen Einzeln die Angriffe vor, bevor er dann zum Endschlag ansetzt. „Mit zahlreichen Flips und Vorhandtopspins ähnelt sich seine Art des Spielens sehr stark der von unserem Regionalligaspieler Nemanja Ignjatov“, sagt Bastian Schäffer. Glatt in drei Sätzen gewann Jovicic gegen Julian Bühler und später im Spitzeneinzel auch gegen Dirk Lion, als es nur im ersten Satz mit 11:9 einmal knapp zur Sache ging. Nachdem Bastian Schäffer und Alexandros Kalpakidis am hinteren Paarkreuz für die beruhigende 6:3-Führung der Kuppinger sorgten, war der Widerstand des Gegners größtenteils gebrochen und Matija Jovicic, Fatih Kanli und Davorin Pongrac (jetzt wieder mit gefürchtetem Antitop-Belag) sorgten mit ihren Erfolgen für den 9:3-Gesamtsieg. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Jovicic – Bühler 11:2, 11:4, 11:6; Kanli – Lion 9:11, 11:5, 7:11, 8.11; Jovicic – Lion 11:9, 11:5, 11:5; Kanli – Bühler 11:3, 11:7, 11:5.

Ein Sieg, eine Niederlage – aus Sicht des Bezirksligisten VfL Oberjettingen verlief der Doppelspieltag eigentlich wie erwartet. Gegen personell geschwächte Schönaicher hatte der VfL wenig Mühe. Deren Spitzenspieler Michael Doth war privat verhindert, so dass an den hinteren Positionen aufgerückt werden musste. Doch auch im Lager des VfL Oberjettingen liegt derzeit einiges im Argen, denn Stefan Haag fällt erst einmal mit einer Achillessehnenentzündung aus und auch Steffen Fortenbacher kann auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht jedes Punktspiel bestreiten. „Dementsprechend müssen wir den sicheren Weg gehen und versuchen, die Punkte gegen die drei Abstiegskandidaten zu holen und uns die restlichen Spiele so teuer wie möglich zu verkaufen“, sagt Michael Knof, der in seinem ersten Einzel gegen Jonas Becker beim Stand von 11:12 im fünften Durchgang einen Matchball abwehren musste. Genauso spannend war es im Doppel mit Steffen Fortenbacher und Thomas Haag, die sich mit 8:11, 11:2, 7:11, 11:6 und 13:11 gegen das Schönaicher Spitzendoppel Tobias Bauer/Jonas Becker durchsetzten. „Thomas hatte den Schläger wohl zuletzt im März in der Hand, das ist Talent“, sagte Michael Knof süffisant. Beim 9:3-Sieg gegen die Schönaicher punkteten Michael Knof (2), Steffen Fortenbacher, Niklas Hain, Werner Nüssle, Benjamin Sahr und drei Doppel. In Herrenberg waren die Oberjettinger am Sonntagvormittag bis zum 3:3 gut dabei, dann aber schwammen dem VfL Oberjettingen die Felle davon (siehe separater Bericht des VfL Herrenberg). Endstand: 3:9.

In der Kreisliga A setzte sich der TSV Kuppingen III im Gäuderby mit 9:5 gegen Tischtennis Mötzingen II durch. Die Hälfte der ingesamt zwölf Einzel ging dabei über die volle Fünfsatzdistanz, gleich fünf Mal verbuchten dabei die Kuppinger das bessere Ende für sich. Auf TSV-Seite punktete Felix Seitz am fleißigsten, er gewann (wie Alexandros Kalpakdis) beide Einzel und zusammen mit Tobias Seckinger auch das Doppel. Oldie Gerhard Hermann, Klaus Müller und Sven Schurer gewannen auf Mötzinger Seite je ein Einzel. Der Ligakonkurrent VfL Oberjettingen II ließ im Heimspiel gegen die SV Böblingen IV nichts anbrennen und gewann in der Aufstellung Traugott Haag, Stefan Trinkert, Ralf Knöbl, Janik Schache, Roland Knöbl und Hartmut Sahr deutlich mit 9:3. Bezirksklasse-Absteiger SV Rohrau II musste sich gegen die SpVgg Aidlingen mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Beim 8:8 setzten sich vor allem Eberhard Bauer und Philipp Werner gut in Szene, während an den Doppeln noch etwas gefeilt werden muss.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

20.09.2018

(tho) Nicht nur die erste Mannschaft, die jetzt in der Regionalliga an den Start geht, auch die Männer II des TSV Kuppingen betreten in der Landesliga Neuland. Während die einen noch spielfrei haben, beginnt für die zweite Mannschaft mit dem Heimspiel gegen Birkenfeld nunmehr das Abenteuer in der dritthöchsten Spielklasse auf Verbandsebene. Zwei Etagen tiefer in der Bezirksliga absolviert der VfL Oberjettingen gleich zum Auftakt einen Doppelspieltag.

Mit einer gewissen Anspannung, aber vor allem mit großer Vorfreude steht der TSV Kuppingen II in den Startlöchern für die neue Landesliga-Saison, die dem Aufsteiger neue, attraktive Gegner und sicherlich hochklassigen Tischtennissport bescheren wird. Am Samstag um 19:30 Uhr geht es in der Kuppinger Sporthalle gegen den TTC Birkenfeld, der sich letztes Jahr im Abstiegskampf in die Relegation gerettet hat und sich dort erfolgreich den Angriffen der beiden Landesklasse-Zweiten aus Herrenberg und Dettingen erwehrte. Teamkapitän Bastian Schäffer sieht den ersten Gegner als echten Gradmesser. „Ich gehe davon aus, dass die engagierten Birkenfelder, die viel über Teamgeist und Motivation erreichen, in dieser Saison im Mittelfeld landen. Da wir eine ähnliche Zielsetzung verfolgen, wird die Partie aufzeigen, wo wir uns in der Liga einzusortieren haben“, sagt Schäffer. Vieles hängt beim Gegner vom Einsatz der Nummer eins Dirk Lion ab, der in seiner Funktion als Referent für Tischtennis Baden-Württemberg oftmals auch am Wochenende nicht spielen kann. Ohne den ehemaligen Oberligaspieler stehen die Birkenfelder zuweilen auf verlorenem Posten, was auch die 5:9-Auftaktniederlage gegen Metzingen belegte.

Beim Gastgeber wird der 17-jährige Neuzugang Matija Jovicic sein Debüt geben, der serbische Jugendnationalspieler befindet sich schon seit über zwei Wochen in Deutschland und trainiert derzeit im badischen Grünwettersbach. Was die weitere Aufstellung des TSV angeht, hält man sich im Kuppinger Lager noch etwas bedeckt. „Aufstellungstechnisch haben wir mit dem vorhandenden Kader ja immer diverse Möglichkeiten“, sagt Bastian Schäffer und ergänzt, dass man sich dieses Überraschungsmoment nicht unbedingt nehmen lassen möchte. In guter Frühform präsentierte sich zuletzt Fatih Kanli, der bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Leistungsklassen guter Fünfter wurde. Außerdem stehen Petar Knezevic, Davorin Pongrac, Sebastian Bartling und Bastian Schäffer auf den ersten sechs Positionen, wobei im einen oder anderen Fall auch Patrick Hassler oder der junge Alexandros Kalpakidis Gewehr bei Fuß stehen, wenn einmal jemand ausfallen sollte. Kuriosum am Rande: Bei einem Blick auf den Vorrundenplan fällt auf, dass die Birkenfelder bereits am 3. November ihr neuntes und letztes Spiel in diesem Jahr bestreiten. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kuppinger dann erst vier Spiele auf dem Konto – und noch fünf weitere zu absolvieren. Bastian Schäffer zeigte sich hier ob der seltsamen Terminplanung etwas verwundert: „Hier ist die Verzerrung der Tabelle vorprogrammiert.“

Der VfL Oberjettingen geht nunmehr in seine vierte Spielzeit im Bezirksoberhaus. In der Saison 2015/2016 wurde man Meister, verzichtete allerdings auf den Aufstieg, nachdem Spitzenspieler Julian Nüssle kürzer trat. Zuletzt standen die Plätze sechs und vier zu Buche. Auch diesmal wird man nach eigener Einschätzung in diesem Bereich landen. „Wir werden vermutlich keine Bäume ausreißen können“, sagt Oberjettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof. „Steffen Fortenbacher wird auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht alle Spiele machen können, so dass wir immer mal wieder Ersatz aus der zweiten Mannschaft benötigen. Sollte dann noch, wie meistens üblich, immer mal wieder ein Spieler verhindert sein, wird das nicht reichen, um eine der vorderen Platzierungen zu erreichen.“ Im Jettinger Lager ist man sich bewusst, dass es selbst in Bestbesetzung gegen Teams wie Böblingen II und Leonberg-Eltingen III nicht reichen dürfte. Knof weiter: „Diese beiden Teams werden wohl auch den Titelgewinn unter sich ausmachen.“ Zum Stamm der VfL-Ersten gehören neben Michael Knof noch Steffen Fortenbacher, Stefan Haag, Kapitän Niklas Hain, Werner Nüssle und Benjamin Sahr. Der VfL startet gleich mit einem Doppelspieltag in die neue Saison. Dabei sieht man die Gewinnchancen im Heimspiel gegen die TTF Schönaich (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle) deutlich höher an als im Sonntagsspiel beim VfL Herrenberg III (10 Uhr, Aischbachhalle), der in Bestbesetzung nicht zu packen sein dürfte.

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Thomas Holzapfel

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Saisonvorschau 2018/2019 Gäu-Vereine
Oberjettingen, Rohrau (beide Bezirksliga), Mötzingen (Bezirksklasse), Rohrau II, Oberjettingen II, Mötzingen II (Kreisliga A)

04.09.2018

(tho) Mit dem VfL Oberjettingen und dem SV Rohrau in der Bezirksliga sowie den Mötzinger Tischtennisspielern in der Bezirksklasse sind drei Gäuvereine in den beiden höchsten Spielklassen des Bezirks vertreten. Für alle drei Teams gilt die Devise, sich in der jeweiligen Liga gut zu positionieren und möglichst nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Im einen oder anderen Fall könnte das schwierig werden.

Der VfL Oberjettingen geht nunmehr in seine vierte Spielzeit im Bezirksoberhaus. In der Saison 2015/2016 wurde man Meister, verzichtete allerdings auf den Aufstieg, nachdem Spitzenspieler Julian Nüssle kürzer trat. Zuletzt standen die Plätze sechs und vier zu Buche. Auch diesmal wird man nach eigener Einschätzung in diesem Bereich landen. „Wir werden vermutlich keine Bäume ausreißen können“, sagt Oberjettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof. „Steffen Fortenbacher wird auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht alle Spiele machen können, so dass wir immer mal wieder Ersatz aus der zweiten Mannschaft benötigen. Sollte dann noch, wie meistens üblich, immer mal wieder ein Spieler verhindert sein, wird das nicht reichen, um eine der vorderen Platzierungen zu erreichen.“ Im Jettinger Lager ist man sich bewusst, dass es selbst in Bestbesetzung gegen Teams wie Böblingen II und Leonberg-Eltingen III nicht reichen dürfte. Knof weiter: „Diese beiden Teams werden wohl auch den Titelgewinn unter sich ausmachen. Für Aufsteiger SpVgg Renningen wird es hingegen schwer werden, die Liga zu halten.“ Zum Stamm der VfL-Ersten gehören neben Michael Knof noch Steffen Fortenbacher, Stefan Haag, Kapitän Niklas Hain, Werner Nüssle und Benjamin Sahr. Der VfL startet gleich mit einem Doppelspieltag in die neue Saison, am 22. September geht es zuhause gegen Schönaich, tags drauf steigt das Gäuderby beim VfL Herrenberg III. Im Gegensatz zur Vorsaison geht der VfL Oberjettingen nur noch mit drei Teams (bisher vier) zu Werke. Die zweite Mannschaft um Kapitän Janick Schache sollte trotz drohender Ersatzgestellung nach oben das spielerische Potenzial haben, sich in der Kreisliga A zu halten.

Erst am letzten Spieltag im April sicherte sich der SV Rohrau den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Dieses Kunststück wollen die Mannen um Ingo Werner abermals wiederholen, allerdings weiß man die Lage auch realistisch einzuschätzen. „Wir stehen dieses Jahr mit dem Rücken zur Wand“, sagt der langjährige Abteilungsleiter, der sich zusammen mit Werner Gärtner nun wieder am vorderen Paarkreuz mit den besten Spielern der Liga messen darf. Ingo Werner begründet die missliche Lage mit dem Weggang von Rainer Stolz nach Sindelfingen, dafür rückte Guido Stotz aus der zweiten Mannschaft hoch. „Der Klassenerhalt muss das erklärte Ziel sein, mehr ist in der Bezirksliga nicht drin“, sagt Werner, „auch in unseren anderen Teams ist die Spielerdecke etwas eng, da Kevin Rathgeb eine Pause einlegt und wir in diesem Jahr keinen Zugang aus der eigenen Jugend verzeichnen können. Schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt.“ Die zweite Mannschaft stieg bekanntlich in die Kreisliga A ab und will mit Andreas Roller, Walter Bietsch, Eberhard Bauer, Bernd Schäfer, Jan Koberstein und Philipp Werner eine sorgenfreie Runde absolvieren. Rohrau I beginnt die Bezirksliga-Saison am 29. September mit dem wichtigen Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen, die zweite Mannschaft muss bereits am 23. September zuhause gegen Aidlingen ran.

Erst im Oktober steigen die Mannen von Tischtennis Mötzingen ins Bezirksklasse-Geschehen ein. Genügend Zeit zur Vorbereitung also, die das Gäuteam nach eigenen Angaben allerdings auch benötigt. Zumal Pressewart Walther Beck urlaubsbedingt im September noch nicht zur Verfügung steht. „Wir müssen schauen, dass wir uns punktemäßig nach hinten absichern. Allgemein sieht die Lage bei uns im Team nicht allzu rosig aus“, sagt Walther Beck. Wolfgang Straub, der in den letzten Jahren nur als Teilzeitspieler agierte, rutschte aus beruflichen und privaten Gründen ins zweite Glied, zudem ist Hartmut Dölker verletzt (Schulterarthrose) und wird in der Vorrunde wenig oder gar nicht spielen können. Neben Walther Beck und Hartmut Dölker gehören Markus Brenner, Michael Schweikert, Ivan Aleksic und Marko Werner zu den ersten Sechs. Saisonauftakt ist am 6. Oktober gegen den starken VfL Sindelfingen III, die zweite Mannschaft feiert in der Kreisliga A am 22. September Premiere (beim TSV Kuppingen III).

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Thomas Holzapfel

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