PRESSE 2018/2019

Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

09.12.2018

(tho) Der SV Rohrau setzte in der Bezirksliga seine Serie der nervenzerreissenden Auftritte fort, in einer nicht alltäglichen Partie gegen den TSV Steinenbronn holte das Team um Ingo Werner einen 2:8-Rückstand auf – bis zum vielumjubelten Unentschieden. Der Gäu-Klassenkamerad aus Oberjettingen schaut hingegen weiterhin in die Röhre, nach dem 5:9 in Grafenau hat beim VfL spätestens seit diesem Wochenende der Abstiegskampf begonnen. Die Mötzinger unterlagen dem Tabellenzweiten aus Weil der Stadt und verweilen weiterhin in der Bezirksklasse auf einem Abstiegsplatz.

Das war wirklich nichts für schwache Nerven, was der SV Rohrau im Bezirksliga-Heimspiel gegen den TSV Steinenbronn bot. Als sich der Gastgeber nach einem verkorksten Auftakt mit gleich vier Fünfsatzniederlagen mit 1:5 im Hintertreffen sah und im weiteren Verlauf bis zum 2:8 wenig ausrichten konnte, schien die Messe gelesen. Auch der verletzt fehlende Spitzenspieler Werner Gärtner, der ursprünglich vor hatte, seinem Team moralische Unterstützung zu geben, blieb angesichts des aussichtslosen Rückstands zuhause. Doch das Spiel ging nun erst so richtig los. Der Erfolg von Guido Stotz am vorderen Paarkreuz gegen Christoph Renz hatte scheinbar Signalwirkung, fortan spielten sich die Rohrauer in einen wahren Rausch. Andreas Waidelich, der in seinem ersten Einzel knapp unterlag, spielte bei seinem zweiten Auftritt (gegen Andreas Frieß) locker auf und gewann ebenso wie Raphael Stark, der sich nach zeitweiligem Rückstand gegen Andreas Gnann auf seine Stärken besann und nach vier Sätzen gewann. Am hinteren Paarkreuz schlug dann die Stunde der Ersatzmänner Andreas Roller und Philipp Werner, die für Werner Gärtner und Urlauber Horst Grünewald ins Team rückten. Roller gewann mit 3:1 Sätzen gegen Daniel Urmetzer und stellte den 6:8-Anschluss her. Da das parallel ausgetragene Doppel von Ingo Werner und Guido Stotz nach famoser Leistung gegen die unangenehm zu spielende Links-Rechts-Kombination Marc Hauser/Christoph Renz gewonnen wurde, lag die Last des Gewinnenmüssens auf den Schultern von Philipp Werner, der nach der grandiosen Rohrauer Aufholjagd für das Tüpfelchen auf dem i sorgen konnte. Und die Nerven hielten: Mit 15:13, 9:11, 12:14, 11:8 und 11:6 setzte sich Werner gegen Günter Walz durch und sorgte so für den vielumjubelten 8:8-Endstand. Andreas Roller: „Auf einen Schlag lief es plötzlich bei uns, allerdings muss man sagen, dass wir anfangs bei den Fünfsatzniederlagen schon auch etwas Pech hatten. Trotzdem, nach einem 2:8 rechnet man nicht mehr mit einem Unentschieden. Das war ein wichtiger Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.“ Durch diesen Last-Minute-Punktgewinn setzten sich die Rohrauer noch vor den TTF Schönaich auf Rang acht und können die Rückrunde mit einer gesunden Portion Optimismus angehen.

Das Gastspiel beim TSV Grafenau war eines der wenigen Male in dieser Hinrunde, bei denen Bezirksligist VfL Oberjettingen in Bestbesetzung an den Start ging. Und obwohl die Grafenauer auf ihren Spitzenspieler Ralf Michaelis verzichten mussten, blieben die Punkte beim Gegner. Michael Knof erwies sich wieder einmal als Punktegarant beim Gäuteam, der Routinier baute nach Erfolgen über Daniel Ruppert und Niklas Spinner seine Einzelbilanz am vorderen Paarkreuz auf 11:3 Spiele aus. Steffen Fortenbacher gelang beinahe dasselbe Kunststück, doch in seinem zweiten Einzel musste er nach einem Fünfsatzkrimi seinem Gegenüber Daniel Ruppert gratulieren (11:13, 11:7, 9:11, 11:8, 11:13). Ein weiterer Einzelerfolg von Stefan Haag (3:1 gegen Widmaier) sorgte für das zwischenzeitliche 5:7 aus Sicht der Jettinger, doch für eine Aufholjagd reichte es nicht mehr. Der VfL Oberjettingen steht mit 6:12 Punkten und Platz sieben vor einer keineswegs sorgenfreien zweiten Saisonhälfte.

Für die Mötzinger Tischtennismänner gab es in der Bezirksklasse zum Vorrundenabschuss gegen Aufstiegsanwärter SpVgg Weil der Stadt III nicht allzu viel zu holen (3:9). Auch wenn das Ergebnis etwas deutlicher ausfiel als es die einzelnen Partien hergaben, so stellten die Weil der Städter an diesem Abend das deutlich stärkere Team. Erschwerend kam für den Vorletzten aus Mötzingen hinzu, dass sich Spitzenspieler Markus Brenner im Eingangsdoppel verletzte und er daraufhin in den Einzeln nicht mehr konkurrenzfähig war. So blieb es bei Punktgewinnen durch Ivan Aleksic sowie die beiden Doppel Michael Schweikert/Walther Beck und Markus Brenner/Ivan Aleksic.

Der TSV Kuppingen III ist Herbstmeister in der Kreisliga A-Süd. Das Team um Patrick Hassler zeigte sich recht gut erholt von der Vorwochenniederlage gegen Böblingen und setzte sich im Spitzenspiel in Aidlingen mit 9:5 durch. Neben Patrick Hassler blieb auch Tobias Seckinger in Einzeln und Doppeln ungeschlagen. Der SV Rohrau II gewann das Verfolgerduell beim VfL Herrenberg IV und arbeitete sich zum Jahresende noch auf den zweiten Platz vor. Andreas Roller, Eberhard Bauer und Bernd Schäfer gewannen je zwei Einzel. Im dichten Verfolgerfeld bleiben der VfL Oberjettingen II, der seine Auswärtsaufgabe beim TSV Steinenbronn II souverän mit 9:2 löste und die Mötzinger Zweite, die beim Schlusslicht SKV Rutesheim III allerdings einen herben Dämpfer erlitt (7:9). „Rutesheim ist grundsätzlich ein schwieriges Pflaster für uns Mötzinger“, sagte Pressewart Walther Beck. Die vierte Mannschaft des TTV Gärtringen überwintert nach dem überraschend deutlichen 3:9 in Böblingen auf einem Abstiegsplatz, sollte aber noch nicht gänzlich abgeschrieben werden.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

03.12.2018

(tho) Am letzten Vorrundenspieltag sollten die Gäuteams in Bezirksliga und Bezirksklasse möglichst noch einmal in die Punkteränge kommen, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen zu können. Sowohl dem VfL Oberjettingen als auch dem SV Rohrau und dem Mötzinger Tischtennisverein würden weitere Punkte auf der Habenseite gut zu Gesicht stehen.

Beim VfL Oberjettingen will man im Vorrundenfinale beim TSV Grafenau (Samstag, 18 Uhr, Wiesengrundhalle) noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um Ende Januar einigermaßen beruhigt die zweite Saisonhälfte der Bezirksliga angehen zu können. Dabei hofft man auf den Einsatz von Steffen Fortenbacher, der über die gesamte Saison von Rückenproblemen geplagt war und nicht immer seine Bestleistung abrufen konnte. Auch Stefan Haag wurde zeitweise schmerzlich vermisst, der frühere langjährige Kapitän des VfL war entgegen sonstiger Gewohnheiten bislang nur in vier Partien dabei. Gegner TSV Grafenau befindet sich punktgleich auf dem sechsten Platz, so dass mit einer ausgeglichenen Partie gerechnet werden darf. Auch bei den Grafenauern lief es zuletzt nicht nach Wunsch, der Vorjahres-Vizemeister erfüllte heuer nicht immer die selbst gesteckten Erwartungen. Aus dem Stammteam erspielten sich bislang einzig der Ex-Rohrauer Daniel Ruppert und Jan Heinzelmann positive Einzelbilanzen.

Der Bezirksliga-Vorletzte SV Rohrau befindet sich momentan auf einem guten Weg, immerhin konnte in drei der letzten vier Begegnungen gepunktet werden. Und das, obwohl Werner Gärtner (Knieprobleme) nicht einsatzfähig war und zuletzt beim 8:8 gegen Schönaich auch Horst Grünewald in den Urlaub abmeldete. Der Abwehrroutinier wird nun auch gegen den TSV Steinenbronn (Sonntag, 9:30 Uhr, Schönbuchhalle) fehlen. In der Außenseiterrolle hofft man im Rohrauer Lager auf die Nuancen, die vielleicht doch einen Vorteil bringen könnten. So müssen die Steinenbronner bereits am Samstag ran (gegen Herrenberg III) und lassen vielleicht ein paar Körner liegen. Zudem hoffen Ingo Werner & Co. am frühen Sonntagvormittag auf einen ausgeschlafenen Zustand. Einfach wird es allerdings nicht, Steinenbronns Spitzenspieler Marc Hauser ist immer für zwei Punkte gut und dessen Teamkollege Marcel Muschalla freute sich zuletzt über das Erreichen des Punktehöchststands in der Tischtennis-Rangliste.

Nur sehr ungern überwintern die Mötzinger Bezirksklasse-Männer auf einem Abstiegsplatz, bei lediglich zwei Siegen aus acht Vorrundenpartien hat das Gäuteam noch viel Luft nach oben. Zuletzt präsentierte sich Michael Schweikert in starker Form, zusammen mit „Überflieger“ Wilfried Baumann (11:4 am hinteren Paarkreuz) sorgte er für die positiven Lichtblicke. Um gegen den Tabellenzweiten SpVgg Weil der Stadt III zu punkten, müssten allerdings alle Rädchen ineinandergreifen. Auch wenn man bei den Gästen aus der Keplerstadt nicht immer weiß, in welcher Aufstellung sie antreten werden, so ist angesichts der letzten Auftritte und der spannenden Situation an der Tabellenspitze nicht damit zu rechnen, dass der Gegner nur aus Spaß nach Mötzingen kommt (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle).

Am letzten Vorrundenspieltag sind alle sechs Gäuvereine in der Kreisliga A-Süd tätig und haben entsprechend unterschiedliche Ziele. Tabellenführer TSV Kuppingen III tritt zum Spitzenspiel bei der SpVgg Aidlingen an (Samstag, 18:30 Uhr, Sonnenberghalle), dabei reicht Patrick Hassler und seinem Team theoretisch eine 3:9-Niederlage, um als Herbstmeister Weihnachten feiern zu können. Die Mötzinger Zweite um Spitzenspieler Wolfgang Straub hat bei Schlusslicht SKV Rutesheim III (Samstag, 18 Uhr, Theodor-Heuss-Turnhalle) gute Chancen, den dritten Rang zu verteidigen. Dahinter befinden sich der VfL Herrenberg IV und der SV Rohrau II, die sich im direkten Duell um den guten Mittelfeldplatz rangeln (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle). Auch der VfL Oberjettingen II möchte nach der Partie beim TSV Steinenbronn II (Samstag, 18 Uhr, Sandäckerhalle) weiterhin ein positives Punktekonto aufweisen. Last but not least hofft die Gärtringer Vierte bei der SV Böblingen IV (18 Uhr, Tischtenniszentrum) auf eine positive Überraschung, um kurz vor Vorrunden-Toreschluss vielleicht doch noch den Abstiegsrang zu verlassen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht 

02.12.2018

(tho) Getreu dem Motto „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ gibt sich der SV Rohrau im Abstiegskampf der Bezirksliga nicht geschlagen, am vorletzten Vorrundenspieltag reichte es zu fünft immerhin zu einem 8:8-Remis gegen die TTF Schönaich. Auch die Mötzinger Männer trumpften in der Bezirksklasse auf, das 9:6 gegen den TSV Höfingen war Balsam für die geschundenen Seelen.

Für die Krimis in der aktuellen Bezirksliga-Saison zeichnet sich derzeit der SV Rohrau verantwortlich, wie schon in der Vorwoche gegen Deufringen ging es auch diesmal über die volle Distanz, ohne dass am Ende ein Sieger ermittelt werden konnte. Auch wenn die Rohrauer diesmal den Start etwas verschliefen und sich mit 1:4 im Hintertreffen sahen, so kam das Remis eher einem Punktverlust gleich, denn nach einem fulminanten Endspurt in den Einzeln (von 5:7 auf 8:7) hatte der Gastgeber doch noch den Sieg auf dem Schläger. Ingo Werner und Guido Stotz machten dabei im Schlussdoppel gegen Michael Doth/Jonas Becker einen 0:2-Satzrückstand wett, indem sie beim 11:7 und 11:9 nachlegten, doch der entscheidende fünfte Durchgang ging mit 11:9 an die Schönaicher, die sich so noch das Remis erkämpften. Bei den Rohrauern ging die Strategie auf, den knieverletzten Werner Gärtner als „Dummy“ am vorderen Paarkreuz aufzustellen, um so in der Aufstellung nicht aufrücken zu müssen. So gab Gärtner zwar drei Zähler kampflos an den Gegner ab, aber der SVR hatte die Gelegenheit, an anderer Stelle zu punkten. Vor allem Raphael Stark, der auf Grund des Fehlens von Horst Grünewald (Urlaub) ins mittlere Paarkreuz aufrückte, löste seine Aufgaben mit Bravour. Genauso wie Eberhard Bauer und Bernd Schäfer, die am hinteren Paarkreuz den Unterschied ausmachten und das Rohrauer Team immer wieder zurückbrachten. Nach diesem 8:8 ging es am Sonntag zum ungeschlagenen Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen III. Hier war aus Rohrauer Sicht ob der Chancenlosigkeit schnell die Luft raus, bis auf drei Sätze gab es in dieser einseitigen Partie nichts für die Rohrauer zu gewinnen. Unabhängig vom Ergebnis beim Vorrundenfinale gegen den TSV Steinenbronn (9. Dezember) ist in der zweiten Saisonhälfte weiterhin für reichlich Spannung im Kampf um den Klassenerhalt gesorgt. Mitkonkurrent TTF Schönaich wird sich dann allerdings mit Simon Ulmer verstärkt haben, der nach einem Gastspiel beim VfL Sindelfingen nunmehr wieder zu seinen langjährigen Kameraden zurückkehrte.

Auch wenn es in den letzten Wochen um das Selbstwertgefühl der Mötzinger Bezirksklasse-Männer nicht allzugut bestellt war, so bewies das Team im Heimspiel gegen den TSV Höfingen doch eine tolle Moral. Vor allem, nachdem Markus Brenner ein Zitterspiel gegen Hartmut Baghorn (12:10 im fünften Satz) zu seinen Gunsten entscheiden konnte und es Michael Schweikert gelang, den Höfinger Spitzenspieler Andreas Ludwig in die Knie zu zwingen. Nachdem auch noch Walther Beck, Marko Werner und Wilfried Baumann im ersten Einzeldurchgang punkteten, sah sich das Mötzinger Team gegen einen im Normalfall gleichwertigen Gegner mit 6:3 in Front. Der überragende Michael Schweikert sowie Ivan Aleksic und abermals Punktegarant Wilfried Baumann machten im zweiten Durchgang den wichtigen 9:6-Gesamterfolg perfekt. Wichtig deshalb, weil man sich nunmehr wieder in Sichtweite zum rettenden Ufer befindet. Zudem können sich die Mötzinger zukünftig gänzlich auf die Punktspielrunde konzentrieren. Im Achtelfinale des Bezirkspokals ereilte dem Team das Aus. Lediglich Michael Schweikert (3:0 gegen Frank Haßdenteufel) punktete bei der 1:4-Niederlage in Gebersheim.

Dem SV Rohrau II gelang in der Kreisliga A-Süd gegen Schlusslicht SKV Rutesheim III der vierte Saisonsieg. Das Gäuteam erarbeitete sich gleich zu Beginn eine 2:1-Führung, baute diese durch Andreas Roller, Walter Bietsch und Eberhard Bauer auf 5:1 aus und ließ sich danach auf dem Weg zum 9:5-Gesamterfolg nicht mehr beirren. Mit 10:6 Punkten befindet sich die Rohrauer Zweite kurz vor Vorrundenschluss auf dem fünften Platz, allerdings beträgt der Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Aidlingen lediglich zwei Zähler. In der zweiten Saisonhälfte ist für die Rohrauer also noch einiges drin, zumal man sich mit Andreas Vogel vom Ortsnachbarn TTV Gärtringen verstärkt.

Deutlich spannender machten es die Männer IV von Herrenberg im Kreisliga A-Derby bei der Mötzinger Zweiten, standen nach knapp vier Stunden Spielzeit beim 7:9 aber auch mit leeren Händen da. Bis zum 5:4 sah es aus Herrenberger Sicht nach Erfolgen von Maurice Lusseault, Siddy Hinzke, Michael Schrottwieser, Sebastian Schuppel und eines Doppels noch vielversprechend aus, doch im zweiten Einzeldurchgang übernahmen die Mötzinger das Kommando. Dennoch schnupperte die Vater-Sohn-Formation Yvon und Maurice Lusseault im Schlussdoppel noch am Unentschieden, doch nach einer 2:0-Satzführung riss der Faden und die Mötzinger Raphael Gänßle/Ivan Tadic setzten mit drei Satzgewinnen in Serie den Schlusspunkt zum Mötzinger 9:7-Gesamterfolg. „Das war ein Krimi in Reinkultur“, sagte Mötzingens Pressewart Walther Beck nach der Partie.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

26.11.2018

(tho) Das Bezirksligateam des SV Rohrau befindet sich im Aufwind, zuletzt gab es einen Sieg und ein Unentschieden. Im Abstiegskampf könnten Ingo Werner und seine Kameraden im Erfolgsfall gegen Schönaich einen weiteren Schritt in die richtige Richtung unternehmen. Auch bei den Bezirksklasse-Männern von Tischtennis Mötzingen steht der Kampf um den Klassenerhalt im Fokus.

Blickt man beim SV Rohrau auf den nun anstehenden Doppelspieltag, gilt das Hauptaugenmerk vornehmlich der Samstagspartie gegen die Tischtennisfreunde aus Schönaich (18 Uhr, Schönbuchhalle). In diesem Kellerduell werden beide Teams alles daran setzen, den wichtigen Bigpoint einzufahren, der die Situation im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verbessern würde. In puncto Personal haben die Gäste aller Voraussicht nach die besseren Karten, da sich Rohraus Abwehrspieler Horst Grünewald in den Urlaub verabschiedet hat. Der Abwehrroutinier kam in den letzten beiden Punktspielen erst so richtig in Form, gewann drei seiner letzten vier Einzel und hatte großen Anteil an den guten Resultaten der Mannschaft. Weiterhin steht hinter Werner Gärtner (Knieprobleme) ein Fragezeichen. Trotz der nicht gerade aufbauenden Situation sollte der SV Rohrau in der Lage sein, das Fehlen diverser Stammspieler mit Personal aus der zweiten Mannschaft auszugleichen. Die Schönaicher stellen seit vielen Jahren mit Michael Doth ihren besten Spieler (11:3-Bilanz), die anderen Teamkollegen weisen allesamt negative Quoten auf. Vieles spricht für eine spannende und ausgeglichene Auseinandersetzung. Nichts zu verlieren haben die Rohrauer dann am Sonntag bei Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen III, wo es hauptsächlich um Schadensbegrenzung geht (10 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule).

Die Mötzinger rennen bislang in der Bezirksklasse den eigenen Erwartungen noch etwas hinterher, wenngleich man im Gäu bereits vor Saisonbeginn mit dem Abstiegskampf gerechnet hat. Mit 3:11 Punkten und erst einem Sieg aus den ersten sieben Saisonspielen ist man allerdings schon etwas ins Hintertreffen geraten. Sollte es gelingen, die Gäste vom TSV Höfingen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) in Schach zu halten, sähe die Welt schon wieder deutlich besser aus. An Andreas Ludwig, der unangefochtenen Nummer eins der Höfinger, dürfen sich Markus Brenner und Michael Schweikert in den Spitzeneinzeln versuchen. Auf Mötzinger Seite hofft man, dass Walther Beck am mittleren Paarkreuz den Schwung seines ersten Saisonsiegs in das nächste Einzel transportieren kann und dass sich Vereinsvorstand Wilfried Baumann an der hinteren Position wieder als Punktegarant erweist.

Alle sechs Gäuteams der Kreisliga A sind am Wochenende im Einsatz, dabei stehen mit den Begegnungen Oberjettingen II gegen Gärtringen IV und Mötzingen II gegen Herrenberg IV gleich zwei Derbys aus dem Programm. Der souveräne Tabellenführer TSV Kuppingen III sollte beim Vorletzten SV Böblingen IV (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum) wenig Probleme haben und auch dem SV Rohrau II ist gegen Schlusslicht SKV Rutesheim III (Sonntag, 9:30 Uhr, Schönbuchhalle) der vierte Saisonsieg zuzutrauen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht 

25.11.2018

(tho) Zwei Niederlagen und ein Unentschieden nach dramatischem Spielverlauf – so lautet die Spieltagsbilanz der Gäuteams in den beiden obersten Spielklassen auf Bezirksebene. Beim VfL Oberjettingen rechnete man gegen den Aufstiegsanwärter aus Böblingen mit einer Niederlage, der Punktgewinn des SV Rohrau in Deufringen kam hingegen etwas überraschend. Und die Mötzinger Bezirksklasse-Männer mussten bei Tischtennis Schönbuch trotz zwischenzeitlich angenehmer Führung doch noch die Punkte beim Gegner lassen.

Für Bezirksligist VfL Oberjettingen setzte es gegen Böblingen II die dritte Niederlage in Serie, was bedeutet, dass sich nach einer recht bequemen Phase der Saison nunmehr wieder die Sorgenfalten auf der Stirn der Akteure breitmachen. Ohne Steffen Fortenbacher (Rücken) und Stefan Haag schwanden die Chancen des VfL, gegen den Aufstiegsaspiranten aus Böblingen etwas reissen zu können. Doch getreu dem Motto „alle Spiele beginnen bei 0:0“ bewies der Gastgeber zu Beginn viel Stehvermögen und zeigte ansprechende Leistungen. Das eingespielte Doppel Michael Knof/Niklas Hain hatte phasenweise zwar etwas Probleme gegen Gerd Arnold/Alexander Sverdlik, setzte sich aber nach fünf Sätzen durch. Dieses Kunststück gelang auch Werner Nüssle und Partner Benjamin Sahr, das 13:11 im fünften Satz gegen Timo Jagenteufel/Gordon Vogt hatte sicherlich niemand auf der Rechnung. In den Einzeln sorgte dann noch Niklas Hain am vorderen Paarkreuz für ein spielerisches Glanzlicht, als er Timo Jagenteufel in drei knappen Sätzen auf Distanz halten konnte und so seinen VfL mit 3:2 in Führung brachte. Das war’s dann jedoch mit der Jettinger Herrlichkeit. Sieben der folgenden acht Einzel gingen an die Gäste, nur Michael Knof (3:1 gegen Jagenteufel) konnte noch einmal punktemäßig dagegenhalten. So setzte sich am Ende doch der Favorit standesgemäß mit 9:4 durch.

„Das war ein richtiges Auf und Ab mit dem einzig gerechten Ergebnis“, bilanzierte Rohraus Andreas Waidelich nach dem 8:8 seines Teams beim FSV Deufringen. Mit einem 3:0 gelang den Rohrauern ein richtiger Traumstart, später lag man mit 5:7 im Hintertreffen und mit einer 8:7-Führung ging es dann in das Schlussdoppel, in dem sich Guido Stotz und Andreas Waidelich zwar nach Leibeskräften mühten, im fünften Satz dann aber den Deufringer Youngsters Vincenzo Galluffo/Fredrik Horn gratulieren mussten. Bei den Rohrauern, bei denen Werner Gärtner weiter auf Grund seiner Knieprobleme fehlte, spielte Guido Stotz am Spitzenpaarkreuz groß auf. Die Deufringer Nummer eins Thomas Bauer brachte er an den Rand einer Niederlage und in seinem zweiten Einzel (3:1 gegen Galluffo) steuerte er einen wichtigen Zähler für den SVR bei. Andreas Waidelich, Horst Grünewald, Raphael Stark und Philipp Werner mit einem nervenstarken Abschlusseinzel punkteten auf Seiten der Rohrauer, die durch dieses Remis im Abstiegskampf weiter bei der Musik bleiben.

Die Mötzinger Bezirksklasse-Männer trafen mit Tischtennis Schönbuch auf einen Gegner, dem angesichts des aufgestellten Personals anzumerken war, dass er im Abstiegskampf nicht klein beigeben wollte. So stand mit Jochen Mehl erstmals der Schönbuch-Spitzenspieler im Aufgebot, der zwar seine Einzel verlor, aber mit seinem Einsatz dafür sorgte,  dass seine Teamkollegen an den Paarkreuzen nach hinten rutschten. Bis zum 5:2 lief aus Mötzinger Sicht alles nach Plan. Nach zwei gewonnenen Doppeln gewannen auch Michael Schweikert, Ivan Aleksic und Walther Beck, der sich über seinen ersten Saisonsieg freute. Das zuletzt bärenstarke hintere Paarkreuz der Mötzinger musste dann jedoch passen, so dass das Schönbuch-Team Morgenluft witterte. Markus Brenner (3:0 gegen Mehl) konnte zwar noch einmal dazwischenfunken, doch ließ sich der Gegner nicht mehr aufhalten und gewann mit 9:6. Walther Beck: „Jetzt sind wir natürlich richtig tief drin im Abstiegsstrudel. Aber mit unserem Auftritt im Schönbuch können wir trotzdem zufrieden sein. Die Saison ist noch lang.“

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams Spieltagsvorschau

20.11.2018

(tho) Die Gäuteams in Bezirksliga und Bezirksklasse stehen am Wochenende vor herausfordernden Aufgaben, dem Tabellenbild nach befinden sich vornehmlich die Gegner in der Vorteilsposition. Bleibt abzuwarten, ob es den Teams aus Oberjettingen, Rohrau und Mötzingen gelingt, im einen oder anderen Fall für eine positive Überraschung zu sorgen.

Ganz besonders schwer dürfte das Unterfangen für Bezirksligist VfL Oberjettingen werden, der zum zweiten Mal in dieser Vorrunde dem eigentlichen Domizil in der Willy-Dieterle-Halle entweicht und in der Oberjettinger Turnhalle ein Heimspiel bestreitet (Samstag, 18 Uhr). Dabei macht die zweite Mannschaft der SV Böblingen ihre Aufwartung, für die es in diesem Jahr einzig und allein um den Wiederaufstieg in die Landesklasse geht. Da Bezirksseniorenwart Gerd Arnold mit seinem Team bereits beim aktuellen Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen III etwas überraschend Federn ließ, darf sich die SVB für’s Erste keine weiteren Ausrutscher erlauben. Beim Gegner sind bislang Youngster Gordon Vogt (7:0 Spiele) und Neuzugang Dimitri Hecht (4:0) ungestreift durch die Saison marschiert, auch Daniel Wischemann’s Quote am vorderen und mittleren Paarkreuz (7:1) kann sich sehen lassen. Mit Ausnahme von Michael Knof (8:2) und Steffen Fortenbacher (5:2) weisen bislang alle weiteren Spieler des VfL Oberjettingen negative Einzelbilanzen auf und auch die Quote in den Doppeln (10:12) ist ausbaufähig, so dass im Grunde genommen alles für einen Böblinger Sieg im Gäu spricht.

Beim Klassenkameraden SV Rohrau ist seit dem vergangenen Spieltag eine gewisse Euphorie eingekehrt, der erste Saisonsieg ausgerechnet gegen Vorjahres-Vizemeister TSV Grafenau tat richtig gut. Obwohl die Personalsituation gerade nicht zufriedenstellend ist, hofft man beim Schlusslicht, den Schwung der Vorwoche ins nächste Spiel gegen den FSV Deufringen transportieren zu können. Ob Rohraus derzeitige Nummer eins Werner Gärtner (Knieprobleme) in der Vorrunde noch einsatzbereit ist, muss abgewartet werden. Zudem können Andreas Waidelich und Horst Grünewald nicht alle vier restlichen Vorrundenspiele bestreiten. Dementsprechend hoch hängen am Samstag die Trauben beim Tabellensechsten FSV Deufringen (18 Uhr, Bürgerhaus Dachtel), der sich in dieser Saison mit den aufstrebenden Youngsters Vincenzo Galluffo und Frederik Horn im Aufwind befindet.

Bei den Mötzinger Bezirksklasse-Männern hält sich der Spaßfaktor momentan in Grenzen, als Vorletzter mit 3:9 Punkten gilt der Fokus bis auf Weiteres dem Kampf um den Klassenerhalt. Um nicht weiter in den tiefen Sumpf zu sinken, stünde dem Gäuvertreter ein Erfolg beim Tabellennachbarn Tischtennis Schönbuch (3:7 Punkte) gut zu Gesicht. Voraussetzung hierfür wäre eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sich nicht nur die zuletzt überzeugenden Markus Brenner und Wilfried Baumann in den Vordergrund spielen. Vor allem dem mittleren Paarkreuz, an dem bislang erst vier von achtzehn Einzeln gewonnen wurden, wird im Schönbuch eine besondere Bedeutung beigemessen. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Holzgerlinger Realschulturnhalle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

18.11.2018

(tho) Endlich! Mit einem 9:5-Sieg über Vorjahres-Vizemeister TSV Grafenau gelang Bezirksligist SV Rohrau nicht nur der erhoffte erste Saisonsieg, sondern auch eine faustdicke Überraschung. Chancenlos war hingegen der VfL Oberjettingen, der zuhause dem TSV Steinenbronn mit 3:9 unterlag. Auch die Bezirksklasse-Spieler von Tischtennis Mötzingen waren in ihrem Heimspiel gegen Warmbronn nicht gerade mit der Glücksgöttin im Bunde.

So richtig hatte im Rohrauer Lager eigentlich niemand an einen Erfolg über den TSV Grafenau geglaubt, zumal mit Werner Gärtner (dickes Knie) die Nummer eins nicht zur Verfügung stand. Doch es kam ganz anders. Gerade am vorderen Paarkreuz, wo die Grafenauer mit Ralf Michaelis einen der besseren Spieler der Liga aufbieten können, setzte der SV Rohrau die Akzente. Ingo Werner hatte mit den Topspins des jungen Niklas Spinner zwar seine Probleme und unterlag glatt in drei Sätzen, aber in den anderen Partien gegen Grafenaus Topleute waren die Rohrauer obenauf. Guido Stotz spielte Linkshänder Michaelis konsequent auf dessen Rückhand und ergatterte einen wichtigen Sieg zur 3:2-Führung. Neben Andreas Waidelich punktete im ersten Durchgang auch Oldie Horst Grünewald, der seinen ehemaligen Vereinskameraden Daniel Ruppert nicht zur Entfaltung kommen ließ. „Ich musste mich erst an den neuen Schläger gewöhnen, nachdem ich meinen alten in der Böblinger Halle verlegt hatte und dieser nicht mehr aufzufinden war“, sagte Horst Grünewald, der sowohl spielerisch als auch konditionell in starker Verfassung war. Bei einer 5:4-Führung trumpften die Rohrauer dann so richtig auf und kamen durch Einzelsiege von Ingo Werner, Guido Stotz, Horst Grünewald und Raphael Stark, der sein Spiel in fünf Sätzen noch nach Hause zitterte, zum 9:5-Gesamterfolg. Der SV Rohrau bleibt zwar mit 2:8 Punkten Schlusslicht und muss an den kommenden Spieltagen diverse Male auf Ersatzgestellungen der zweiten Mannschaft hoffen, dennoch sollte dieser erste Saisonsieg Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt geben.

Obwohl in Bestbesetzung angetreten, fand der VfL Oberjettingen im Heimspiel gegen gut aufgelegte Steinenbronner nicht die richtigen Mittel. Michael Knof und Steffen Fortenbacher setzten sich am vorderen Paarkreuz zwar gegen Christoph Renz durch, blieben gegen TSV-Spitzenspieler Marc Hauser allerdings ohne Satzgewinn. Michael Knof und Niklas Hain gewannen zu Beginn ihr Doppel, ansonsten hatten grundsätzlich die Gästespieler die Nase vorn und steuerten einem insgesamt verdienten 9:3-Erfolg entgegen. Während die Steinenbronner mit 7:3 Punkten weiterhin Kontakt zu den besten Bezirksliga-Teams haben, geht es für die Jettinger (6:8 Punkte) in den kommenden Wochen weiterhin darum, in der gesicherten Tabellenregion zu verweilen.

Blickt man auf das Spielprotokoll der Mötzinger Bezirksklasse-Mannschaft gegen die SpVgg Warmbronn, könnte man nicht meinen, dass es nach knapp drei Stunden Spielzeit und bei 20:27 Sätzen eine klare Niederlage setzen würde. Doch das Glück war definitiv nicht auf Seiten der Mötzinger, die gleich sechs Niederlagen über die volle Fünfsatzdistanz hinnehmen mussten. Einzig Wilfried Baumann punktete im Einzel und im Doppel mit Marko Werner. Mit 9:2 gewannen die Warmbronner, die sich nunmehr ins Mittelfeld bugsierten, während die Mötzinger bei lediglich einem Sieg aus sechs Saisonspielen mehr und mehr ins Hintertreffen geraten. Pressewart Walther Beck: „Die momentane Verunsicherung durch Formschwächen und immer mal wieder wechselnde Aufstellungen ist spürbar. Es kann nur aufwärts gehen.“

In der Kreisliga A fuhren die Gäuteams zahlreiche Erfolge ein. Die Mötzinger Zweite agierte gegen Steinenbronn II souverän und gewann in der Aufstellung Wolfgang Straub, Gerhard Hermann, Raphael Gänßle, Ivan Tadic, Klaus Müller und Axel Schneider mit 9:4. Die drei Doppelsiege zu Beginn bedeuteten die halbe Miete, Wolfgang Straub baute seine Erfolgsbilanz im Einzel auf 7:1 Spiele aus. Die zweite Mannschaft des VfL Oberjettingen um Traugott Haag unterlag zwar in Herrenberg mit 6:9, zeigte sich einen Tag später aber gut erholt und gewann bei Schlusslicht SKV Rutesheim III mit 9:2. Auch der SV Rohrau II um Kapitän Walter Bietsch präsentierte sich von seiner besten Seite und gewann gegen Böblingen IV mit 9:6.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

14.11.2018

(tho) Kaum ein Team aus dem Gäu, das am kommenden Wochenende in den Spielklassen auf Bezirksebene nicht im Einsatz ist. Während der VfL Oberjettingen im Bezirksliga-Mittelfeldduell gegen Steinenbronn ein positives Punktekonto anstrebt, hofft das Schlusslicht aus Rohrau auf einen ansehnlichen Auftritt gegen den Favoriten aus Grafenau.

Eine der Oberjettinger Stärken vergangener Jahre war die personelle Konstante, was bedeutete, dass der VfL jeweils mit seiner Top-Sechs ins Rennen ging und nur in den seltensten Fällen auf Ersatzspieler zurückgreifen musste. Inzwischen hat sich die Situation beim Bezirksligisten geändert. Steffen Fortenbacher muss generell seine Einsätze auf Grund von Rückenproblemen dosieren, zuletzt fehlten auch Michael Knof, Stefan Haag und Werner Nüssle das eine oder andere Mal. Einzig Kapitän Niklas Hain und Benjamin Sahr absolvierten in dieser Saison bislang alle sechs Partien. Auch bedingt durch diese Thematik ist für den VfL ein Platz im gesicherten Mittelfeld momentan das Höchste der Gefühle. Mit dem Ziel, nicht mit der gefährdeten Region in der Bezirksliga in Berührung zu kommen, geht es nun wieder in besserer Aufstellung gegen den TSV Steinenbronn (Samstag, 18 Uhr, Turnhalle Oberjettingen). Beim Gegner kann ein Großteil der Akteure mit einer ausgeglichenen Einzelbilanz aufwarten, so dass in diesem Mittelfeldduell mit einer spannenden Auseinandersetzung gerechnet werden darf.

Gewisse Spannungsmomente möchte auch der SV Rohrau im Heimspiel gegen den TSV Grafenau erzeugen (Samstag, 18 Uhr, Schönbuchhalle), allerdings dürfte es für das Schlusslicht schwer werden, dem Vorjahres-Vizemeister um Spitzenspieler Ralf Michaelis die Stirn zu bieten. Auf Rohrauer Seite überzeugten zuletzt Abteilungsleiter Ingo Werner mit seinem Halbdistanzspiel und Linkshänder Raphael Stark, während Werner Gärtner (1:5-Bilanz) und „Fossil“ Horst Grünewald noch etwas Luft nach oben haben. Der SVR muss schon einen Sahnetag erwischen, wenn es mit den ersten Punkten auf der Habenseite klappen soll.

Allein Markus Brenner und Wilfried Baumann können es derzeit bei den Bezirksklasse-Männern von Tischtennis Mötzingen nicht richten. Die beiden avancierten zuletzt zu den Mötzinger Punktegaranten, mussten aber mit ihrem Teamkameraden diverse, zum Teil knappe Niederlagen in der zweithöchsten Bezirksspielklasse hinnehmen. Am Samstag (18 Uhr, Gemeindehalle) steht man vor einer richtungsweisenden Partie gegen die leicht besser platzierte SpVgg Warmbronn, die man im Erfolgsfall tabellarisch überholen würde. Es wäre ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt.

Mit Tischtennis Mötzingen II, dem SV Rohrau II und dem VfL Oberjettingen II befinden sich gleich drei Gäuteams in der Kreisliga A auf den Plätzen vier bis sechs. Alle verfolgen dabei das Ziel, sich dauerhaft im vorderen Drittel der Tabelle einzunisten, um durch den Kontakt nach oben die Spannung nicht frühzeitig aus der Saison zu nehmen. Am Wochenende geht es für diese drei Gäuvereine jeweils gegen schlechter platzierte Gegner, so dass man in die Punkteränge kommen möchte. Die Mötzinger Zweite trifft am Samstag um 18 Uhr in der Gemeindehalle auf den TSV Steinenbronn II, bei dem bislang Daniel Urmetzer am vorderen Paarkreuz überzeugte. Der SV Rohrau II muss am Samstag bereits um 9:30 Uhr (Schönbuchhalle) gegen die SV Böblingen IV ran und der VfL Oberjettingen II macht ebenfalls am Sonntag seine Aufwartung bei Schlusslicht SKV Rutesheim III (10 Uhr, Theodor-Heuss-Turnhalle).

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

04.11.2018

(tho) Nichts war es mit dem erhofften Punktgewinn der Mötzinger Bezirksklasse-Ersten bei der SV Böblingen, beim 6:9 verkaufte man sich allerdings recht teuer. Die zweite Mannschaft konnte ohne ihren Spitzenspieler nach zwischenzeitlich hoher Führung wenigstens einen Punkt aus Aidlingen entführen.

Mit eher verhaltenem Optimismus fuhr das Mötzinger Bezirksklasse-Team nach Böblingen, dennoch insgeheim mit der Hoffnung, bei der dortigen Dritten nicht leer auszugehen. Zumal dem Gäuteam um Michael Schweikert in der aktuellen Situation jeder Pluspunkt gut zu Gesicht steht. Letztendlich war es die mangelnde Ausbeute am mittleren Paarkreuz, die dafür sorgte, dass sich die favorisierten Kreisstädter mit 9:6 durchsetzten. Böblingens Youngster Kai Su und Phu Mai waren in der Mitte für Walther Beck und Ivan Aleksic nicht zu bezwingen, vor allem bei Walther Beck ging es bei zwei Fünfsatzniederlagen äußerst eng zu. Stark in Szene setzte sich hingegen Mötzingens Spitzenspieler Markus Brenner, der, obwohl gesundheitlich angeschlagen, sowohl gegen den unangenehm zu spielenden Herbert Wnuck als auch gegen den frischgebackenen Vater Johannes Zimmermann die Oberhand behielt. Außerdem punkteten bei den Mötzingern Michael Schweikert, Marko Werner, Wilfried Baumann und das Doppel Markus Brenner/Ivan Aleksic.

Ohne Spitzenspieler Wolfgang Straub musste Mötzingens Zweite zum Kreisliga-A-Duell bei der SpVgg Aidlingen antreten. Ungeachtet dieses Nachteils legte das Gäuteam in den Doppeln los wie die Feuerwehr. Das Spitzendoppel mit Raphael Gänßle und Ivan Tadic hatte nur im zweiten Satz einen kleinen Durchhänger und gewann genauso in vier Sätzen wie Klaus Müller mit Partner Axel Schneider. Zur optimalen 3:0-Führung trugen dann auch noch Abwehr-Oldie Gerhard Hermann und Sven Schurer ihr Scherflein bei. Als dann auch noch Raphael Gänßle und ein nervenstarker Gerhard Hermann ihre beiden Einzel gewannen, war im Mötzinger Lager bei der 5:0-Führung alles angerichtet für den vierten Saisonsieg. Daraus wurde dann jedoch nichts, da die Aidlinger in den vier folgenden Einzeln prompt den Anschluss wieder herstellten. Im zweiten Durchgang punkteten dann abermals Gerhard Hermann sowie Klaus Müller und Axel Schneider, so dass es mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel ging. In diesem wendeten die Aidlinger noch die drohende Niederlage ab und erkämpften sich das insgesamt leistungsgerechte 8:8-Remis bei 33:33 Sätzen.

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Thomas Holzapfel

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30.10.2018

(tho) Die ersten Aufgaben in der Landesliga hat Aufsteiger TSV Kuppingen II mit Bravour erledigt, nun gilt es in Nusplingen und Mössingen nachzulegen. Drei Klassen tiefer will das Mötzinger Bezirksklasse-Team in Böblingen ein gutes Bild abgeben. Und die Männer II von Tischtennis Mötzingen wissen am Samstag nach der Partie in Aidlingen, ob sie in dieser Saison das Zeug für einen Spitzenplatz in der Kreisliga A haben.

Spätestens nach dem 9:6-Erfolg des TSV Kuppingen II bei Landesliga-Titelanwärter VfL Herrenberg dürfte klar sein, dass die Mannen um Kapitän Bastian Schäffer in diesem Jahr nicht nur auf einen gesicherten Mittelfeldplatz aus sein werden, sondern in Bestbesetzung durchaus in der Lage sind, in die Spitzengruppe vorzudringen und womöglich im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Aktuell präsentieren sich die Kuppinger, genau wie Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen, noch mit einer blütenweißen Weste. Dieser Zustand soll auch am späten Samstagabend noch Bestand haben, wenn die Auswärtspartie beim TSV Nusplingen (20 Uhr, Turn- und Festhalle Nusplingen) absolviert wurde. Die Nusplinger haben derzeit ganz andere Sorgen, nach vier recht deutlichen Niederlagen deutet bei Sascha Gaa und seinen Mannen momentan einiges auf einen nicht zu gewinnenden Abstiegskampf hin. Ohne den letztjährigen Spitzenspieler Max Haußer, der zum TTC GW Konstanz in die Verbandsliga wechselte, tun sich die Nusplinger in der Landesliga enorm schwer. Sollte bei den Kuppingern abermals der 17-jährige Serbe Matija Jovicic zum Einsatz kommen, sieht es tendenziell nach einem klaren Sieg für den Favoriten aus dem Gäu aus. Jovicic hat bislang alle sechs Einzel gewonnen und auch Fatih Kanli (4:1), Davorin Pongrac (4:1) und Bastian Schäffer (3:1) bilanzierten bislang positiv.

Am Sonntag wartet auf die Kuppinger dann die deutlich schwerere Aufgabe des Doppelspieltags, wenn es gilt, bei der ebenfalls noch ungeschlagenen SpVgg Mössingen (10 Uhr, Steinlachhalle) dagegen zu halten. Die Mössinger sind ähnlich stark einzuschätzen wie im vergangenen Jahr, als sie den vierten Platz belegten. Die bislang überzeugende Zwischenbilanz von 7:1 Punkten resultiert zum Großteil aus Begegnungen gegen Teams, die im Normalfall in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden. Insofern stellt das Spiel gegen den starken Aufsteiger aus Kuppingen einen ersten echten Gradmesser für die Mannen um Kapitän Steffen Leuze dar. Sollte der TSV II mit zwei Siegen aus dem Wochenende gehen, würde er nach Punkten zu Meisterschaftsfavorit SV Leonberg/Eltingen aufschließen, die sich gegen den TTC Birkenfeld vermutlich keine Blöße geben werden.

Die Bezirksklasse-Männer von Tischtennis Mötzingen konnten sich zuletzt gegen das Schlusslicht aus Deufringen behaupten und ließen somit den Kontakt ans Mittelfeld nicht abbrechen. Mit dem „Flow“ aus diesem ersten Saisonsieg will man sich nun auch bei der SV Böblingen III (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum) gut aus der Affäre ziehen. Viel wird davon abhängen, mit welchem Personal die beiden konkurrierenden Teams an den Start gehen werden. Bei den Kreisstädtern stehen gleich zwölf Spieler im Kader, darunter Neuzugang Michael Frank, der sich am vorderen Paarkreuz bislang gut in Szene setzte, sowie Georg Walleter und dessen Sohn Moritz, die allerdings in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kamen. Mit ihren derzeitigen Punktegaranten Markus Brenner, Ivan Aleksic und Wilfried Baumann sollten die Mötzinger im Stande sein, die Partie in Böblingen offen zu gestalten.

Die Mötzinger Zweite in der Kreisliga A-Süd verkaufte sich bislang recht teuer, mit 6:4 Punkten befindet sich das Team um Kapitän Ivan Tadic im gesicherten Mittelfeld. Was auch daran liegt, dass sich Wolfgang Straub als jahrelanger Akteur der ersten Mannschaft nun für zahlreiche Erfolgserlebnisse in der zweiten Mannschaft verantwortlich zeigt. Und auch sonst präsentieren sich die Mötzinger mit einem ausgeglichenen Kader ohne wirkliche Schwachstelle. Beim Tabellenzweiten SpVgg Aidlingen (Samstag, 18:30 Uhr, Sonnenberghalle) wartet nunmehr allerdings eine der schwersten Aufgaben der Vorrunde.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

28.10.2018

(tho) Die Gäuteams aus Oberjettingen, Mötzingen und Kuppingen befanden sich in den Spielklassen auf Bezirksebene am vergangenen Spieltag auf der Seite der Gewinner. In den direkten Gäuvergleichen blieben nur beim SV Rohrau die Erfolgserlebnisse aus.

Im Bezirksligaderby ging der VfL Oberjettingen gegen den SV Rohrau taktisch vor, um mit dem anvisierten dritten Saisonsieg in ein ruhigeres Fahrwasser zu geraten. Der erkältete Spitzenspieler Michael Knof trat auf VfL-Seite nur im Doppel an, stattdessen agierte der junge Janick Schache am hinteren Paarkreuz in den Einzeln. Und die Rechnung ging auf, wenngleich nach Aussage der Jettinger manches Spiel anders endete als ursprünglich geplant. Positiv in Erscheinung trat Stefan Haag, der ans vordere Paarkreuz rutschte und mit einem Viersatzerfolg über Werner Gärtner aufhorchen ließ. Auch Steffen Fortenbacher gewann gegen Werner Gärtner, musste sich zuvor aber einem enorm stark aufspielenden Ingo Werner nach fünf Sätzen geschlagen geben. Auch Oberjettingens hinteres Paarkreuz mit Benjamin Sahr und Janick Schache steuerte mit den Erfolgen über „Oldie“ Horst Grünewald wichtige Punkte für den VfL bei. Insgesamt war der 9:5-Erfolg der Oberjettinger verdient, die sich dadurch in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten konnten.

Ohne Michael Knof und Steffen Fortenbacher, der auf Grund seiner Rückenprobleme nicht in der Lage ist, einen Doppelspieltag zu bestreiten, ging es am Sonntag mit einer dezimierten Mannschaft zum FSV Deufringen, wo man erwartungsgemäß auf verlorenem Posten stand. Mit einer 1:9-Schlappe hatte man im Lager des VfL allerdings nicht unbedingt gerechnet, die angesichts von dreizehn gewonnenen Sätzen der Jettinger auch nicht ganz dem Spielverlauf entsprach. In den engen Partien hatte der VfL nicht das Glück auf seiner Seite. Sowohl Werner Nüssle als auch Michael Schieber und Janick Schache spielten sich in ihren Einzeln in den fünften Satz, mussten dann aber gratulieren. So blieb es beim Ehrenpunkt durch das Doppel Niklas Hain/Benjamin Sahr.

Erstmals in Bestbesetzung angetreten, ging es für das Bezirksklasse-Team von Tischtennis Mötzingen in das Kellerduell zum FSV Deufringen II. Der Pflichtsieg schien vorprogrammiert, vor allem, als klar war, dass der Gegner mit drei Ersatzspielern antrat. Doch die Pflicht des Gewinnenmüssens kann manchmal auch eine Last für den vermeintlichen Favoriten bedeuten. Entsprechend nervös gingen die Mötzinger zu Werke. Das Spitzendoppel mit Markus Brenner und Ivan Aleksic wurde nach dem Auslassen von fünf Matchbällen von Yorck Zakowski/Bernhardt Nannt bestraft. Da war es gut, dass parallel Michael Schweikert und Walther Beck nach nervösem Start einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg über Marcel Widemann/Thomas Mayer umwandelten. Spannend ging es auch in den zwölf Einzeln weiter, in denen es lediglich zwei klare Dreisatzspiele zu verzeichnen gab. Bei einer 8:3-Führung ließen die Mötzinger den Gegner noch einmal aufkommen, der wieder einmal in starker Form agierende Wilfried Baumann machte dann mit seinem zweiten Einzelsieg jedoch den Sack zum 9:6-Endstand zu. Nach dem ersten Saisonsieg kann bei den Mötzingern erst einmal durchgeatmet werden.

Die Kuppinger Dritte bleibt in der Kreisliga A-Süd das Maß aller Dinge, beim TSV Steinenbronn II konnten mit einem 9:6-Erfolg die Punkte entführt werden. Der Tabellenführer spielte durch Patrick Hassler und Alexandros Kalpakidis zum wiederholten Male seine Trümpfe am Spitzenpaarkreuz aus. Werner Schäffer besorgte im ersten Einzeldurchgang die Kuppinger 5:4-Führung, im weiteren Verlauf punkteten neben den beiden Spitzenspielern auch noch Felix Seitz und Jonas Renz. Auch im Bezirkspokal ist die Kuppinger Dritte eine Runde weiter, bei der SpVgg Aidlingen gewannen Patrick Hassler, Ronnie Lang und Felix Seitz mit 4:2.

Erwartungsgemäß spannend ging es im Derby zwischen Tischtennis Mötzingen II und dem SV Rohrau II zur Sache. Der Zwischenspurt von Raphael Gänßle, Klaus Müller und Axel Schneider zur zwischenzeitlichen 5:3-Führung war aus Mötzinger Sicht äußerst wertvoll, im zweiten Durchgang gewann Abwehrroutinier Gerhard Hermann einen Krimi mit 19:17 im fünften Satz gegen Walter Bietsch. Auch wenn die Rohrauer immer wieder den Anschluss schafften, so retteten die Mötzinger den Sieg doch ins Ziel. Wolfgang Straub und Axel Schneider glänzten beim Gastgeber, bei den Rohrauern punkteten in den Einzeln Andreas Roller, Eberhard Bauer, Bernd Schäfer und Bernd Weiss.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

22.10.2018

(tho) Nicht nur in der Landesliga, wo die Herrenberger auf den TSV Kuppingen II treffen, sondern auch in den Bezirksspielklassen stehen direkte Vergleiche von Gäuteams auf dem Programm. So beispielsweise in der Bezirksliga, wo es der VfL Oberjettingen mit dem SV Rohrau zu tun bekommt, oder in der Kreisliga beim Duell Mötzingen II gegen Rohrau II.

Die einen wollen den Sprung ins vordere Mittelfeld schaffen, die anderen visieren das erste Erfolgserlebnis an – die Mannschaften aus Oberjettingen und Rohrau haben vor dem Bezirksliga-Derby (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle) eine recht differenzierte Zielsetzung. Der VfL gehört im Bezirksoberhaus definitiv zu den besseren Teams, sofern alle Mann an Bord sind und in der Lage sind, ihre Bestform abzurufen. Zuletzt war dies nicht immer der Fall, da Steffen Fortenbacher (Rücken) und Stefan Haag (Achillessehne) angeschlagen waren. Zwei Wochen nach dem 9:7-Erfolg in Renningen hofft man nun im Oberjettinger Lager auf die Rückkehr zu alten Tugenden – und den Startschuss zu einer kleinen Siegesserie, mit der man den Abstand zur kritischen Tabellenregion vergrößern könnte. Die Rohrauer wollen dies verhindern, nach drei Niederlagen würden sich die Mannen um Ingo Werner auf ein erstes Erfolgserlebnis freuen. Wohlwissend, dass in dieser Saison sowieso nur der Klassenerhalt das Ziel sein kann, käme dem derzeitigen Neunten ein Coup in Form einer Punkteentführung aus Jettingen durchaus gelegen. Dazu müsste jedoch alles passen. Teil zwei des Punktspielwochenendes steht für die Oberjettinger am Sonntag auf dem Tableau, dann geht es zum FSV Deufringen (9:30 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus). Hier darf man vor allem gespannt sein, wie sich der junge Senkrechtstarter Vincenzo Galluffo im Spitzeneinzel gegen VfL-Routinier Michael Knof aus der Affäre ziehen wird. Ungeachtet dessen ist in Dachtel mit einer ausgeglichenen Partie zu rechnen, in der wohl die Tagesform den Ausschlag geben wird.

Dass in diesem Jahr der Abstiegskampf in Mötzingen Einzug gehalten hat, war den Protagonisten bereits vor den ersten Ballwechseln klar. „Das war abzusehen“, sagt Pressewart Walther Beck, „aber ich denke, es wird noch ein paar schwächere Mannschaften in der Bezirksklasse geben.“ Eine, die bislang noch nicht Tritt gefasst hat, ist Aufsteiger FSV Deufringen II, der mit 1:13 Punkten schon deutlich mehr Partien absolviert hat als die Mötzinger (1:5). Beide Teams begegnen sich am Samstag um 18 Uhr im Dachteler Paul-Wirth-Bürgerhaus. Dabei zählt für die Mötzinger nur ein Sieg, um sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.

Sechs der zehn teilnehmenden Teams in der Kreisliga A kommen aus dem Gäu. Die Kuppinger Dritte kann als einzige noch ein verlustpunktfreies Konto aufweisen, beim TSV Steinenbronn II (Samstag, 18 Uhr, Sandäckerhalle) ist man klarer Favorit. Etwas ausgeglichener könnte es zwischen Tischtennis Mötzingen II und dem SV Rohrau II (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) zugehen, wenngleich es wohl eher die Rohrauer sind, die Ambitionen auf einen der vorderen Plätze hegen. Last but not least messen sich die vierten Mannschaften aus Gärtringen und Herrenberg (Sonntag 10 Uhr, Peter-Rosegger-Halle), wobei es das Schlusslicht aus Gärtringen trotz Heimvorteil schwer haben dürfte, aus dem Gäuderby etwas Zählbares mitzunehmen.

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Thomas Holzapfel

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21.10.2018

(tho) Magere Ausbeute für Bezirksligist SV Rohrau, am Doppelspieltag in eigener Halle mussten sich die Rohrauer sowohl dem VfL Herrenberg III als auch Titelanwärter SV Böblingen II geschlagen geben und bleiben punktlos in der Krisenregion. Auch das Bezirksklasse-Team von Tischtennis Mötzingen ließ die Punkte trotz guter Ansätze beim Gegner. Im Gäuderby der Kreisliga A setzte sich der VfL Oberjettingen II gegen Mötzingen II mit 9:4 durch.

An der zuletzt eher dürftigen Ausbeute am vorderen Paarkreuz lag es nicht, dass die Rohrauer in den beiden Heimpartien gegen Herrenberg (2:9) und Böblingen (4:9) leer ausgingen. Ganz im Gegenteil, vor allem Routinier Ingo Werner spielte phasenweise groß auf und gewann sowohl gegen Elmar Fallscheer (VfL Herrenberg) als auch gegen den Böblinger Carsten Nestele. Auch Werner Gärtner, der gegen Herrenberg nicht mit von der Partie war, ließ gegen seinen ehemaligen Böblinger Vereinskameraden Carsten Nestele seine gute Form aufblitzen. Trotzdem gingen die beiden Begegnungen gegen die favorisierten Gäste in die Binsen. „Es war jedoch deutlich mehr drin“, analysierte Horst Grünewald nach dem Spieltagswochenende und verdeutlichte dies unter anderem am Einzel von Guido Stotz, der gegen Jochen Kugler fünf Matchbälle ungenutzt ließ. „Dann kam noch hinzu, dass ich mit meinem Ersatzschläger spielen musste, da ich meinen gewohnten Schläger zuletzt an einem Trainingsabend in Böblingen verlegte und er seitdem nicht mehr aufzufinden ist“, haderte Horst Grünewald. Gegen Herrenberg sorgte neben Ingo Werner noch Andreas Waidelich beim 3:1-Erfolg über Holger Salmon für einen Lichtblick. Am Sonntag gegen Böblingen fehlte Guido Stotz, dafür sorgte Bernd Lanzl, eigentlich Stammspieler der dritten Mannschaft, für positive Szenen aus Rohrauer Sicht. Lanzl gewann mit Andreas Waidelich mit 13:11 im fünften Satz gegen das keineswegs schlechte SVB-Doppel Carsten Nestele/Timo Jagenteufel und auch im Einzel gegen Gerd Arnold sah er phasenweise gut aus. Horst Grünewald: „Bernd hat wirklich gut gespielt, unter anderem hat er eine 10:8-Führung im ersten Satz nicht über die Runden gebracht. Er hatte hauptsächlich Probleme mit den Aufschlägen von Gerd Arnold.“ Mehr Fortune hatte Raphael Stark beim glatten Dreisatzerfolg über Ingo Elze.

Im Bezirkspokal kam für beide Rohrauer Mannschaften das Erstrunden-Aus. Die SVR-Erste unterlag dem TSV Grafenau knapp mit 3:4 (Punkte durch Andreas Waidelich (2) und Raphael Stark), die zweite Mannschaft stand beim 0:4 gegen Böblingen III auf verlorenem Posten.

Drei Mal angetreten, drei Mal mit Ersatz – das Zwischenfazit der Mötzinger Bezirksklasse-Spieler liest sich bei 1:5 Punkten nicht berauschend. „Auf der anderen Seite war die Mannschaft in keiner Partie total unterlegen, auch an diesem Wochenende beim Tabellenführer nicht“, sagte Pressewart Walther Beck, der auf Grund eines grippalen Infekts selbst nicht mitwirken konnte. Beim SV Leonberg/Eltingen IV ging es mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln, doch die Ernüchterung mit drei klaren Einzelniederlagen folgte auf dem Fuß. Ivan Aleksic und Wilfried Baumann konnten das Mötzinger Team im ersten Einzeldurchgang zwar noch bei Laune halten, doch im weiteren Verlauf setzte sich mehr und mehr der Favorit zum 9:5-Gesamtsieg durch. Am kommenden Wochenende beim bereits abgeschlagenen Schlusslicht FSV Deufringen II sind die Mötzinger zum Siegen verdammt.

Derbytime in Oberjettingen – die beiden zweiten Mannschaften der jeweiligen Vereine lieferten sich in der Kreisliga A-Süd eine nur phasenweise interessante Auseinandersetzung. Dies deshalb, weil bei einem Jettinger Traumstart (3:0 in den Doppeln und 4:2 im ersten Einzeldurchgang) frühzeitig eine Vorentscheidung gefallen war. Lediglich Wolfgang Straub und Sven Schurer ergatterten bis dato Zählbares für die Gäste, die auf zwei Stammkräfte verzichten mussten. Später konnte das vordere Paarkreuz der Mötzinger noch zwei Mal punkten, aber Ralf Knöbl und Janick Schache machten den Sack zum insgesamt ungefährdeten 9:4-Erfolg zu. Damit gelang den Oberjettingern die Wiedergutmachung gegen das Mötzinger Team, das im Vorjahr zwei Mal als Sieger aus dem Derby ging.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

16.10.2018

(tho) Der SV Rohrau hat Nachholbedarf. Zum einen, was die Anzahl der ausgetragenen Punktspiele in der Bezirksliga angeht, zum anderen hinsichtlich der bisherigen Punkteausbeute. Nunmehr wartet auf Ingo Werner & Co. ein anspruchsvoller Doppelspieltag. In der Bezirksklasse stehen die Mötzinger Tischtennismänner vor einer nicht minder schwierigen Aufgabe gegen den Tabellenprimus.

Keine Frage, das 7:9 der Rohrauer Ersten gegen Aufsteiger SpVgg Renningen schmerzte, zum Saisonauftakt hatte sich der SV Rohrau gegen einen ähnlich stark einzuschätzenden Gegner eine Motivationsspritze in Form eines Punktgewinns erhofft. Doch der Schuss ging bekanntlich nach hinten los, trotz starker Doppel zu Beginn musste man in der Schlussphase noch die Punkte überlassen. Ein bekanntes Problem bei den Rohrauern ist die Ausbeute am vorderen Paarkreuz. Wer immer man auch an den beiden Spitzenpositionen agiert, hat es über die gesamte Runde gesehen schwer, der Konkurrenz die Stirn zu bieten. Nunmehr heißt es im Rohrauer Lager den Mund abzuwischen und engagiert den kommenden Aufgaben entgegenzublicken. Am Samstag geht es in der Schönbuchhalle (18 Uhr) gegen den VfL Herrenberg III, der in diesem Jahr vermutlich nicht ganz so weit vorne landen dürfte wie in der Vorsaison, aber immer noch die spielerische Qualität für eine Platzierung im vorderen Mittelfeld hat – und für die Rohrauer im Normalfall nicht zu bezwingen sein dürfte (siehe auch Vorschau des VfL Herrenberg). Am Sonntag (9:30 Uhr) geht es an gleicher Stelle gegen die SV Böblingen II, die den Abstieg aus der Landesklasse umgehend wieder wettmachen möchte, zuletzt aber gegen Leonberg die erste Saisonniederlage einstecken musste. Deren Nachwuchsspieler Gordon Vogt überzeugte bislang am mittleren Paarkreuz (6:0-Bilanz), wo er nun auf Guido Stotz und Andreas Waidelich trifft. Während die Böblinger mit einem großen Kader eventuelle Personalausfälle kompensieren können, hofft man bei den Rohrauern, dass die Stamm-Sechs am Doppelspieltag zur Verfügung steht.

In der Bezirksklasse warten die Mötzinger Männer I nach zwei absolvierten Spielen noch auf den ersten Saisonsieg. Bislang ging es zwei Mal über die volle Distanz, immerhin reichte es zu einem 8:8 gegen die Sindelfinger Dritte. Dass nun am Sonntag der Knoten platzt, erscheint für Außenstehende eher unwahrscheinlich. Zum einen gilt es am doch recht ungeliebten Sonntagvormittag die Hochform unter Beweis zu stellen, zum anderen trifft man mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen IV (8:0 Punkte) auf ein ambitioniertes Team, das sich auf dem Weg in die nächsthöhere Liga nicht von den Mötzingern aufhalten lassen möchte. In Mötzingen gibt man sich ob der herausfordernden Aufgabe keinen Illusionen hin, laut Pressewart Walther Beck möchte man sich gegen den Topfavoriten aber möglichst gut aus der Affäre ziehen und die drohende Niederlage einigermaßen erträglich gestalten (Sonntag, 10 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule, Leonberg-Eltingen).

Oberjettingen II gegen Mötzingen II lautet das Gäuderby in der Kreisliga A-Süd, in das die Gäste laut Tabellenszenario leicht favorisiert gehen (Samstag, 18 Uhr, Turnhalle Oberjettingen). Dies zumindest dann, wenn die Mötzinger in Bestbesetzung, also mit Wolfgang Straub, Wilfried Baumann und Abwehr-Oldie Gerhard Hermann antreten. Ansonsten wittert der VfL um Kapitän Janick Schache seine Chance und wird versuchen, das noch nicht ganz zufriedenstellende Punktekonto (3:5) am fünften Spieltag etwas aufzupolieren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

                                                                                                                               14.10.2018

(tho) Für die beiden Gäuteams VfL Oberjettingen und Tischtennis Mötzingen ging es am vergangenen Spieltag jeweils über die volle Distanz, zwei Punktspiele über mehr als drei Stunden Spielzeit sorgten für Jubel auf Jettinger Seite und Tristesse bei den Mötzingern.

Der VfL Oberjettingen hoffte im Bezirksoberhaus nach zuletzt zwei Niederlagen auf die Wende zum Guten – und den Sprung in die sicheren Gefilde der Bezirksliga. Dass es bei Aufsteiger SpVgg Renningen zum 9:7-Erfolg reichten, war auch der Tatsache geschuldet, dass Steffen Fortenbacher und Stefan Haag wieder mit von der Partie waren. Die beiden blieben in ihren Einzeln ungeschlagen und hatten zudem im Doppel das Glück auf ihrer Seite, als sie mit 14:12 im entscheidenden fünften Durchgang dem Renninger Topdoppel Marko Filipicic/Karl-Heinz Kapp den Zahn zogen. Da auch Jettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof gegen die besten Renninger die Oberhand behielt, waren die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden geschaffen. Dennoch wurde es noch einmal eng, da die Gastgeber vom Rankbach in den Anfangsdoppeln und an den hinteren Einzelpositionen besser abschnitten. Janik Schache besorgte im letzten Einzel des Abends die wichtige 8:7-Führung für den VfL Oberjettingen und Michael Knof/Niklas Hain machten im Anschluss mit einem deutlichen 11:7, 11:8 und 11:6 gegen Filipicic/Kapp den Sack endgültig zu.

Bein den Mötzingern lief es bei ihrem Bezirksklassen-Auftritt genau anders herum. Aus den Doppeln ging das Gäuteam mit einer 2:1-Führung und im Schlussspurt waren die Rutesheimer die Glücklicheren. Wobei man im Endeffekt bei 38:28 Sätzen schon von einem verdienten Rutesheimer Erfolg sprechen muss. Ohne Hartmut Dölker und Marko Werner, dafür wieder mit Walther Beck, konnten die Mötzinger die Partie in den Einzeln einigermaßen ausgeglichen gestalten. Besonders positiv trat dabei der Vorstandsvorsitzende Wilfried Baumann in Erscheinung, der sich am hinteren Paarkreuz nicht bezwingen ließ. Je ein Einzel gewannen Markus Brenner, Michael Schweikert und Ivan Aleksic, der mit einem 8:11, 8:11, 11:7, 11:4 und 13:11 über Christian Choffat aufhorchen ließ. Letztendlich fehlte bei der 7:9-Niederlage jedoch ein Spielgewinn, um mit dem ursprünglichen Mindestziel eines Unentschiedens die Heimreise ins Gäu anzutreten. Auch wenn erst zwei Partien absolviert wurden, müssen sich die Mötzinger in den nächsten Wochen und Monaten tendenziell mit dem nervenaufreibenden Abstiegskampf anfreunden.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

                                                                                                                              07.10.2018

(tho) Über drei Stunden lieferten sich die Bezirksklasse-Teams von Tischtennis Mötzingen und dem VfL Sindelfingen III ein packendes Punktspiel, das am Ende keinen Sieger fand. Siegreich waren die Mötzinger Teams hingegen im Pokalwettbewerb, in dem der Sprung in die nächste Runde gelang. Ein weiteres Unentschieden gab es im Kreisliga-A-Gäuderby zwischen den beiden zweiten Mannschaften aus Oberjettingen und Rohrau.

Ohne Hartmut Dölker und Walther Beck wussten die Mötzinger Bezirksklasse-Männer vor der schweren Aufgabe zum Saisonauftakt gegen die dritte Mannschaft des VfL Sindelfingen. Vor der Partie wäre im Mötzinger Lager vermutlich jeder mit einem Remis zufrieden gewesen, angesichts des Spielverlaufs kommt das entstandene 8:8 dann aber eher einem Punktverlust gleich. Immerhin hatten die Mötzinger kurz vor Schluss bereits mit 8:6 geführt. Im letzten Einzel des Abends stand Raphael Gänßle gegen Wolfgang Bradfisch allerdings auf verlorenem Posten und auch das Schlussdoppel mit Michael Schweikert und Marko Werner ging nach vier Sätzen in die Binsen (2:11, 11:8, 5:11, 9:11 gegen Lucas Handrick/Bisare Baikoglu). Stark in Szene setzten sich bei den Mötzingern das vordere und das hintere Paarkreuz, das jeweils in drei von vier Fällen punktete und die Misere in den Anfangsdoppeln (1:2) und am mittleren Paarkreuz (1:3) wieder egalisierte. Mötzingens Spitzenspieler Markus Brenner agierte souverän und gewann genauso beide Einzel wie Wilfried Baumann.

In der ersten Runde des Bezirkspokals gingen die Mötzinger Teams forsch zu Werke. Die erste Mannschaft mit Markus Brenner, Walther Beck und Michael Schweikert setzte sich zuhause gegen den TSV Höfingen deutlich mit 4:0 durch, die zweite Mannschaft hatte sich gegen die SV Böblingen IV mehr zu strecken. Beim 4:3 glänzte Wolfgang Straub mit zwei Einzelsiegen, außerdem punkteten Ivan Tadic und Abwehrroutinier Gerhard Hermann jeweils einmal.

Der VfL Oberjettingen II und der SV Rohrau II dürften am Ende der Saison wohl zu den besseren Teams der Kreisliga gehören. Nunmehr lieferten sich beide Teams einen interessanten und hochspannenden Vergleich, der am Ende beim 8:8 keinen Sieger fand. Während sich bei den Gästen mit Eberhard Bauer, Bernd Schäfer und Philipp Werner drei Akteure besonders positiv in Szene setzten und ungeschlagen aus ihren Einzeln gingen, war beim VfL Oberjettingen Kontinuität angesagt. Thomas Haag, Stefan Trinkert, Dauerbrenner Ralf Knöbl, Janick Schache, Michael Niethammer und Hartmut Sahr gewannen jeweils ein Einzel.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau

04.10.2018

(tho) Mit dezenter Verspätung geht das Bezirksklasse-Männerteam von Tischtennis Mötzingen am Samstag in die neue Saison, Auftaktgegner ist der VfL Sindelfingen III. Aus Gäusicht kommt es zudem in der Kreisliga A zum interessanten Derby zwischen dem VfL Oberjettingen II und dem SV Rohrau II.

Richtig einfach wurde es dem Klassenleiter Andreas Bauer aus Aidlingen vermutlich im Sommer nicht gemacht, als er von den teilnehmenden Vereinen der Bezirksklasse mit deren Terminwünschen konfrontiert wurde. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sich das Tabellenbild nach wenigen Spieltagen als recht verzerrt darstellt. Während Aufsteiger FSV Deufringen II bereits fünf Spiele auf dem Buckel hat und somit schon die Hälfte der Vorrunde absolviert hat, stehen die Mötzinger am Samstag vor ihrem ersten Spiel. Dabei bekommen sie mit dem VfL Sindelfingen III (18 Uhr, Gemeindehalle) gleich einen spielstarken Gegner vor die Nase gesetzt, der in Bestbesetzung durchaus das Zeug hat, um den Titel mitzuspielen. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Großvereine wie der VfL Sindelfingen nicht immer auf ihr gesamtes Personal zurückgreifen, so dass es schwierig ist, vor dieser Partie eine klare Einschätzung abzugeben. Die Mötzinger müssen bis auf weiteres auf Hartmut Dölker (Arthrose im Schultergelenk) verzichten, zudem weilt Walther Beck derzeit noch in Serbien und wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Insofern geht man in Mötzingen ohne allzu große Erwartungen in die Auftaktpartie. Walther Beck: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es die Sindelfinger diesmal wissen wollen, sie spielten zuletzt ja schon eine starke Rückrunde. Bei uns ist einzig und allein der Klassenerhalt das Ziel, mehr ist angesichts der momentanen Personalsituation einfach nicht drin.“

Mit dem VfL Oberjettingen II und dem SV Rohrau II treffen in der Kreisliga A zwei Gäuteams aufeinander, die am Ende durchaus im oberen Tabellendrittel landen könnten. Die bisherigen Punktverluste beider Teams resultieren aus den Treffen mit Tabellenführer Aidlingen. Nun darf man gespannt sein, welches Team sich mit einem Erfolg an die Fersen der Aidlinger heftet. Während bei den Jettingern einige Akteure derzeit eine recht ausgeglichene Einzelbilanz aufweisen, sind es bei den Gästen Eberhard Bauer und Philipp Werner, die noch kein Einzel verloren haben. Spielbeginn ist am Samstag um 17 Uhr in der Jettinger Willy-Dieterle-Halle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams Spieltagsbericht

25.09.2018

(tho) Mit den 2:2 Punkten aus dem Doppelspieltag konnte Bezirksligist VfL Oberjettingen durchaus leben. Am Samstag beim SV Leonberg/Eltingen III wartet auf das Team um Kapitän Niklas Hain eine hohe Hürde. Die Ligakollegen vom SV Rohrau stehen im Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen vor einer ersten Standortbestimmung.

Personell kann der VfL Oberjettingen momentan nicht aus dem Vollen schöpfen, weshalb man derzeit primär darauf bedacht ist, sich nach hinten abzusichern. Neben Steffen Fortenbacher, der seit langem mit Rückenproblemen zu kämpfen hat und demzufolge nicht alle Punktspiele bestreiten kann, fällt nun auch Stefan Haag erst einmal aus. Der frühere, langjährige Teamkapitän des VfL laboriert an einer Achillessehnenentzündung, seine Rückkehr in den Kader kann terminlich noch nicht fixiert werden. Einziger positiver Aspekt: Der eine oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft kann sich nunmehr für höhere Aufgaben empfehlen. Stefan Trinkert und Janik Schache gelang dies zuletzt recht gut, auch wenn die Erfolge ausblieben. Unter den derzeitigen Voraussetzungen erscheint es kaum möglich, dass der VfL beim SV Leonberg/Eltingen III punktet. Diese haben sich laut Mannschaftsführer Philipp Kratschmer zum Ziel gesetzt, als spielstarker Aufsteiger auch in der Bezirksliga eine vordere Platzierung zu erreichen. Sollten sie in Bestbesetzung antreten, also neben Kratschmer auch mit Karsten Hager, Robin Greb und Stefan Luu, wären sie für den VfL Oberjettingen eindeutig eine Nummer zu groß.

Von vielen wurde die SpVgg Renningen vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins apostrophiert, der letztjährige Bezirksklassen-Vizemeister hatte schon eine Liga tiefer zehn Punkte abgegeben und dürfte es folglich schwer haben, in unveränderter Aufstellung im Bezirksoberhaus zu bestehen. Zum Auftakt setzte es in Grafenau eine 2:9-Schlappe. Wo die Rohrauer stehen, lässt sich vor deren ersten Ballwechseln nur schwerlich abschätzen. Fakt ist, dass der SVR ebenfalls gegen Abstieg kämpft, da es den  Weggang von Rainer Stolz (nach Sindelfingen) zu verkraften gilt. Ingo Werner will mit seinen Mannen indes nichts unversucht lassen, um mit einem gelungenen Saisonstart zumindest mit einem Zähler aus Renningen zurückzukehren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Renninger Stadionsporthalle.

(tho) Mit den 2:2 Punkten aus dem Doppelspieltag konnte Bezirksligist VfL Oberjettingen durchaus leben. Am Samstag beim SV Leonberg/Eltingen III wartet auf das Team um Kapitän Niklas Hain eine hohe Hürde. Die Ligakollegen vom SV Rohrau stehen im Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen vor einer ersten Standortbestimmung.

Personell kann der VfL Oberjettingen momentan nicht aus dem Vollen schöpfen, weshalb man derzeit primär darauf bedacht ist, sich nach hinten abzusichern. Neben Steffen Fortenbacher, der seit langem mit Rückenproblemen zu kämpfen hat und demzufolge nicht alle Punktspiele bestreiten kann, fällt nun auch Stefan Haag erst einmal aus. Der frühere, langjährige Teamkapitän des VfL laboriert an einer Achillessehnenentzündung, seine Rückkehr in den Kader kann terminlich noch nicht fixiert werden. Einziger positiver Aspekt: Der eine oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft kann sich nunmehr für höhere Aufgaben empfehlen. Stefan Trinkert und Janik Schache gelang dies zuletzt recht gut, auch wenn die Erfolge ausblieben. Unter den derzeitigen Voraussetzungen erscheint es kaum möglich, dass der VfL beim SV Leonberg/Eltingen III punktet. Diese haben sich laut Mannschaftsführer Philipp Kratschmer zum Ziel gesetzt, als spielstarker Aufsteiger auch in der Bezirksliga eine vordere Platzierung zu erreichen. Sollten sie in Bestbesetzung antreten, also neben Kratschmer auch mit Karsten Hager, Robin Greb und Stefan Luu, wären sie für den VfL Oberjettingen eindeutig eine Nummer zu groß.

Von vielen wurde die SpVgg Renningen vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins apostrophiert, der letztjährige Bezirksklassen-Vizemeister hatte schon eine Liga tiefer zehn Punkte abgegeben und dürfte es folglich schwer haben, in unveränderter Aufstellung im Bezirksoberhaus zu bestehen. Zum Auftakt setzte es in Grafenau eine 2:9-Schlappe. Wo die Rohrauer stehen, lässt sich vor deren ersten Ballwechseln nur schwerlich abschätzen. Fakt ist, dass der SVR ebenfalls gegen Abstieg kämpft, da es den  Weggang von Rainer Stolz (nach Sindelfingen) zu verkraften gilt. Ingo Werner will mit seinen Mannen indes nichts unversucht lassen, um mit einem gelungenen Saisonstart zumindest mit einem Zähler aus Renningen zurückzukehren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Renninger Stadionsporthalle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsbericht

23.09.2018

(tho) Auch in der Landesliga kann der TSV Kuppingen II gewinnen, der Aufsteiger fuhr bei seiner Saisonpremiere einen unerwartet hohen 9:3-Erfolg gegen den in Bestbesetzung angetretenen TTC Birkenfeld an. Die erwartete Wochenendbilanz von einem Sieg und einer Niederlage gab es bei Bezirksligist VfL Oberjettingen. Zudem waren zum Auftakt diverse Gäuteams in der Kreisliga aktiv.

Dass die Kuppinger Zweite als Aufsteiger in der Landesliga kein Fallobst darstellen würde, war den Protagonisten des TSV vor dem Saisonstart genauso klar wie der Konkurrenz. Dass dann aber gleich ein souveräner 9:3-Erfolg gegen den TTC Birkenfeld auf dem Spielprotokoll stand, war nicht unbedingt zu erwarten. Zumal die Enztäler in Bestbesetzung, also mit dem oberliga-erfahrenen Dirk Lion die Fahrt ins Gäu antreten. „Es ist natürlich klar zu erkennen, dass die neue Liga vom spielerischen Niveau deutlich stärker einzuordnen ist als die vorherige Landesklasse“, sagt Kapitän Bastian Schäffer, „umso schöner ist es, dass wir gegen den Vorjahres-Achten nicht nur mithalten konnten, sondern auch souverän gewinnen konnten.“ Urlaubsbedingt fehlte beim TSV noch Petar Knezevic, dafür schaffte Youngster Alexandros Kalpakidis den Sprung ins Team. Er wurde im Einzel eingesetzt, Vereinskollege Ronnie Lang war für das Doppel eingeplant. Schäffer: „Beide Spieler waren etwas angeschlagen und so teilten sie sich die Arbeit auf. Im Endeffekt war es genau die richtige Entscheidung.“ Ausschlaggebend für den insgesamt positiven Spielverlauf waren die zwei hart umkämpften und dann gewonnenen Anfangsdoppel, die die 2:1-Führung einbrachten. Das Kuppinger Spitzendoppel mit Neuzugang Matija Jovicic und Partner Fatih Kanli hatte gegen die beherzt aufspielenden Birkenfelder Daniel Forstner und Mathias Schwab lange Zeit seine liebe Müh und Not, setzte sich dann aber doch in fünf Sätzen durch. Genauso wie Sebastian Bartling und Bastian Schäffer, die nach 1:2-Satzrückstand das Doppel gegen Giovanni Giorgini/Florian Atlas noch umbogen.

„Einfach nur Wow“, antwortete Bastian Schäffer auf die Frage, wie er den Einstand des serbischen Jugendnationalspielers Matija Jovicic bewertete. Der 17-jährige zeigte sich unbeeindruckt vom neuen Umfeld, der neuen Liga und der neuen Mannschaft in einem anderen Land. Überlegt und abgeklärt bereitete er in seinen Einzeln die Angriffe vor, bevor er dann zum Endschlag ansetzt. „Mit zahlreichen Flips und Vorhandtopspins ähnelt sich seine Art des Spielens sehr stark der von unserem Regionalligaspieler Nemanja Ignjatov“, sagt Bastian Schäffer. Glatt in drei Sätzen gewann Jovicic gegen Julian Bühler und später im Spitzeneinzel auch gegen Dirk Lion, als es nur im ersten Satz mit 11:9 einmal knapp zur Sache ging. Nachdem Bastian Schäffer und Alexandros Kalpakidis am hinteren Paarkreuz für die beruhigende 6:3-Führung der Kuppinger sorgten, war der Widerstand des Gegners größtenteils gebrochen und Matija Jovicic, Fatih Kanli und Davorin Pongrac (jetzt wieder mit gefürchtetem Antitop-Belag) sorgten mit ihren Erfolgen für den 9:3-Gesamtsieg. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Jovicic – Bühler 11:2, 11:4, 11:6; Kanli – Lion 9:11, 11:5, 7:11, 8.11; Jovicic – Lion 11:9, 11:5, 11:5; Kanli – Bühler 11:3, 11:7, 11:5.

Ein Sieg, eine Niederlage – aus Sicht des Bezirksligisten VfL Oberjettingen verlief der Doppelspieltag eigentlich wie erwartet. Gegen personell geschwächte Schönaicher hatte der VfL wenig Mühe. Deren Spitzenspieler Michael Doth war privat verhindert, so dass an den hinteren Positionen aufgerückt werden musste. Doch auch im Lager des VfL Oberjettingen liegt derzeit einiges im Argen, denn Stefan Haag fällt erst einmal mit einer Achillessehnenentzündung aus und auch Steffen Fortenbacher kann auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht jedes Punktspiel bestreiten. „Dementsprechend müssen wir den sicheren Weg gehen und versuchen, die Punkte gegen die drei Abstiegskandidaten zu holen und uns die restlichen Spiele so teuer wie möglich zu verkaufen“, sagt Michael Knof, der in seinem ersten Einzel gegen Jonas Becker beim Stand von 11:12 im fünften Durchgang einen Matchball abwehren musste. Genauso spannend war es im Doppel mit Steffen Fortenbacher und Thomas Haag, die sich mit 8:11, 11:2, 7:11, 11:6 und 13:11 gegen das Schönaicher Spitzendoppel Tobias Bauer/Jonas Becker durchsetzten. „Thomas hatte den Schläger wohl zuletzt im März in der Hand, das ist Talent“, sagte Michael Knof süffisant. Beim 9:3-Sieg gegen die Schönaicher punkteten Michael Knof (2), Steffen Fortenbacher, Niklas Hain, Werner Nüssle, Benjamin Sahr und drei Doppel. In Herrenberg waren die Oberjettinger am Sonntagvormittag bis zum 3:3 gut dabei, dann aber schwammen dem VfL Oberjettingen die Felle davon (siehe separater Bericht des VfL Herrenberg). Endstand: 3:9.

In der Kreisliga A setzte sich der TSV Kuppingen III im Gäuderby mit 9:5 gegen Tischtennis Mötzingen II durch. Die Hälfte der ingesamt zwölf Einzel ging dabei über die volle Fünfsatzdistanz, gleich fünf Mal verbuchten dabei die Kuppinger das bessere Ende für sich. Auf TSV-Seite punktete Felix Seitz am fleißigsten, er gewann (wie Alexandros Kalpakdis) beide Einzel und zusammen mit Tobias Seckinger auch das Doppel. Oldie Gerhard Hermann, Klaus Müller und Sven Schurer gewannen auf Mötzinger Seite je ein Einzel. Der Ligakonkurrent VfL Oberjettingen II ließ im Heimspiel gegen die SV Böblingen IV nichts anbrennen und gewann in der Aufstellung Traugott Haag, Stefan Trinkert, Ralf Knöbl, Janik Schache, Roland Knöbl und Hartmut Sahr deutlich mit 9:3. Bezirksklasse-Absteiger SV Rohrau II musste sich gegen die SpVgg Aidlingen mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Beim 8:8 setzten sich vor allem Eberhard Bauer und Philipp Werner gut in Szene, während an den Doppeln noch etwas gefeilt werden muss.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams / Spieltagsvorschau 

20.09.2018

(tho) Nicht nur die erste Mannschaft, die jetzt in der Regionalliga an den Start geht, auch die Männer II des TSV Kuppingen betreten in der Landesliga Neuland. Während die einen noch spielfrei haben, beginnt für die zweite Mannschaft mit dem Heimspiel gegen Birkenfeld nunmehr das Abenteuer in der dritthöchsten Spielklasse auf Verbandsebene. Zwei Etagen tiefer in der Bezirksliga absolviert der VfL Oberjettingen gleich zum Auftakt einen Doppelspieltag.

Mit einer gewissen Anspannung, aber vor allem mit großer Vorfreude steht der TSV Kuppingen II in den Startlöchern für die neue Landesliga-Saison, die dem Aufsteiger neue, attraktive Gegner und sicherlich hochklassigen Tischtennissport bescheren wird. Am Samstag um 19:30 Uhr geht es in der Kuppinger Sporthalle gegen den TTC Birkenfeld, der sich letztes Jahr im Abstiegskampf in die Relegation gerettet hat und sich dort erfolgreich den Angriffen der beiden Landesklasse-Zweiten aus Herrenberg und Dettingen erwehrte. Teamkapitän Bastian Schäffer sieht den ersten Gegner als echten Gradmesser. „Ich gehe davon aus, dass die engagierten Birkenfelder, die viel über Teamgeist und Motivation erreichen, in dieser Saison im Mittelfeld landen. Da wir eine ähnliche Zielsetzung verfolgen, wird die Partie aufzeigen, wo wir uns in der Liga einzusortieren haben“, sagt Schäffer. Vieles hängt beim Gegner vom Einsatz der Nummer eins Dirk Lion ab, der in seiner Funktion als Referent für Tischtennis Baden-Württemberg oftmals auch am Wochenende nicht spielen kann. Ohne den ehemaligen Oberligaspieler stehen die Birkenfelder zuweilen auf verlorenem Posten, was auch die 5:9-Auftaktniederlage gegen Metzingen belegte.

Beim Gastgeber wird der 17-jährige Neuzugang Matija Jovicic sein Debüt geben, der serbische Jugendnationalspieler befindet sich schon seit über zwei Wochen in Deutschland und trainiert derzeit im badischen Grünwettersbach. Was die weitere Aufstellung des TSV angeht, hält man sich im Kuppinger Lager noch etwas bedeckt. „Aufstellungstechnisch haben wir mit dem vorhandenden Kader ja immer diverse Möglichkeiten“, sagt Bastian Schäffer und ergänzt, dass man sich dieses Überraschungsmoment nicht unbedingt nehmen lassen möchte. In guter Frühform präsentierte sich zuletzt Fatih Kanli, der bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Leistungsklassen guter Fünfter wurde. Außerdem stehen Petar Knezevic, Davorin Pongrac, Sebastian Bartling und Bastian Schäffer auf den ersten sechs Positionen, wobei im einen oder anderen Fall auch Patrick Hassler oder der junge Alexandros Kalpakidis Gewehr bei Fuß stehen, wenn einmal jemand ausfallen sollte. Kuriosum am Rande: Bei einem Blick auf den Vorrundenplan fällt auf, dass die Birkenfelder bereits am 3. November ihr neuntes und letztes Spiel in diesem Jahr bestreiten. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kuppinger dann erst vier Spiele auf dem Konto – und noch fünf weitere zu absolvieren. Bastian Schäffer zeigte sich hier ob der seltsamen Terminplanung etwas verwundert: „Hier ist die Verzerrung der Tabelle vorprogrammiert.“

Der VfL Oberjettingen geht nunmehr in seine vierte Spielzeit im Bezirksoberhaus. In der Saison 2015/2016 wurde man Meister, verzichtete allerdings auf den Aufstieg, nachdem Spitzenspieler Julian Nüssle kürzer trat. Zuletzt standen die Plätze sechs und vier zu Buche. Auch diesmal wird man nach eigener Einschätzung in diesem Bereich landen. „Wir werden vermutlich keine Bäume ausreißen können“, sagt Oberjettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof. „Steffen Fortenbacher wird auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht alle Spiele machen können, so dass wir immer mal wieder Ersatz aus der zweiten Mannschaft benötigen. Sollte dann noch, wie meistens üblich, immer mal wieder ein Spieler verhindert sein, wird das nicht reichen, um eine der vorderen Platzierungen zu erreichen.“ Im Jettinger Lager ist man sich bewusst, dass es selbst in Bestbesetzung gegen Teams wie Böblingen II und Leonberg-Eltingen III nicht reichen dürfte. Knof weiter: „Diese beiden Teams werden wohl auch den Titelgewinn unter sich ausmachen.“ Zum Stamm der VfL-Ersten gehören neben Michael Knof noch Steffen Fortenbacher, Stefan Haag, Kapitän Niklas Hain, Werner Nüssle und Benjamin Sahr. Der VfL startet gleich mit einem Doppelspieltag in die neue Saison. Dabei sieht man die Gewinnchancen im Heimspiel gegen die TTF Schönaich (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle) deutlich höher an als im Sonntagsspiel beim VfL Herrenberg III (10 Uhr, Aischbachhalle), der in Bestbesetzung nicht zu packen sein dürfte.

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Thomas Holzapfel

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Saisonvorschau 2018/2019 Gäu-Vereine
Oberjettingen, Rohrau (beide Bezirksliga), Mötzingen (Bezirksklasse), Rohrau II, Oberjettingen II, Mötzingen II (Kreisliga A)

04.09.2018

(tho) Mit dem VfL Oberjettingen und dem SV Rohrau in der Bezirksliga sowie den Mötzinger Tischtennisspielern in der Bezirksklasse sind drei Gäuvereine in den beiden höchsten Spielklassen des Bezirks vertreten. Für alle drei Teams gilt die Devise, sich in der jeweiligen Liga gut zu positionieren und möglichst nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Im einen oder anderen Fall könnte das schwierig werden.

Der VfL Oberjettingen geht nunmehr in seine vierte Spielzeit im Bezirksoberhaus. In der Saison 2015/2016 wurde man Meister, verzichtete allerdings auf den Aufstieg, nachdem Spitzenspieler Julian Nüssle kürzer trat. Zuletzt standen die Plätze sechs und vier zu Buche. Auch diesmal wird man nach eigener Einschätzung in diesem Bereich landen. „Wir werden vermutlich keine Bäume ausreißen können“, sagt Oberjettingens langjähriger Spitzenspieler Michael Knof. „Steffen Fortenbacher wird auf Grund lang anhaltender Rückenprobleme nicht alle Spiele machen können, so dass wir immer mal wieder Ersatz aus der zweiten Mannschaft benötigen. Sollte dann noch, wie meistens üblich, immer mal wieder ein Spieler verhindert sein, wird das nicht reichen, um eine der vorderen Platzierungen zu erreichen.“ Im Jettinger Lager ist man sich bewusst, dass es selbst in Bestbesetzung gegen Teams wie Böblingen II und Leonberg-Eltingen III nicht reichen dürfte. Knof weiter: „Diese beiden Teams werden wohl auch den Titelgewinn unter sich ausmachen. Für Aufsteiger SpVgg Renningen wird es hingegen schwer werden, die Liga zu halten.“ Zum Stamm der VfL-Ersten gehören neben Michael Knof noch Steffen Fortenbacher, Stefan Haag, Kapitän Niklas Hain, Werner Nüssle und Benjamin Sahr. Der VfL startet gleich mit einem Doppelspieltag in die neue Saison, am 22. September geht es zuhause gegen Schönaich, tags drauf steigt das Gäuderby beim VfL Herrenberg III. Im Gegensatz zur Vorsaison geht der VfL Oberjettingen nur noch mit drei Teams (bisher vier) zu Werke. Die zweite Mannschaft um Kapitän Janick Schache sollte trotz drohender Ersatzgestellung nach oben das spielerische Potenzial haben, sich in der Kreisliga A zu halten.

Erst am letzten Spieltag im April sicherte sich der SV Rohrau den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Dieses Kunststück wollen die Mannen um Ingo Werner abermals wiederholen, allerdings weiß man die Lage auch realistisch einzuschätzen. „Wir stehen dieses Jahr mit dem Rücken zur Wand“, sagt der langjährige Abteilungsleiter, der sich zusammen mit Werner Gärtner nun wieder am vorderen Paarkreuz mit den besten Spielern der Liga messen darf. Ingo Werner begründet die missliche Lage mit dem Weggang von Rainer Stolz nach Sindelfingen, dafür rückte Guido Stotz aus der zweiten Mannschaft hoch. „Der Klassenerhalt muss das erklärte Ziel sein, mehr ist in der Bezirksliga nicht drin“, sagt Werner, „auch in unseren anderen Teams ist die Spielerdecke etwas eng, da Kevin Rathgeb eine Pause einlegt und wir in diesem Jahr keinen Zugang aus der eigenen Jugend verzeichnen können. Schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt.“ Die zweite Mannschaft stieg bekanntlich in die Kreisliga A ab und will mit Andreas Roller, Walter Bietsch, Eberhard Bauer, Bernd Schäfer, Jan Koberstein und Philipp Werner eine sorgenfreie Runde absolvieren. Rohrau I beginnt die Bezirksliga-Saison am 29. September mit dem wichtigen Auswärtsspiel bei der SpVgg Renningen, die zweite Mannschaft muss bereits am 23. September zuhause gegen Aidlingen ran.

Erst im Oktober steigen die Mannen von Tischtennis Mötzingen ins Bezirksklasse-Geschehen ein. Genügend Zeit zur Vorbereitung also, die das Gäuteam nach eigenen Angaben allerdings auch benötigt. Zumal Pressewart Walther Beck urlaubsbedingt im September noch nicht zur Verfügung steht. „Wir müssen schauen, dass wir uns punktemäßig nach hinten absichern. Allgemein sieht die Lage bei uns im Team nicht allzu rosig aus“, sagt Walther Beck. Wolfgang Straub, der in den letzten Jahren nur als Teilzeitspieler agierte, rutschte aus beruflichen und privaten Gründen ins zweite Glied, zudem ist Hartmut Dölker verletzt (Schulterarthrose) und wird in der Vorrunde wenig oder gar nicht spielen können. Neben Walther Beck und Hartmut Dölker gehören Markus Brenner, Michael Schweikert, Ivan Aleksic und Marko Werner zu den ersten Sechs. Saisonauftakt ist am 6. Oktober gegen den starken VfL Sindelfingen III, die zweite Mannschaft feiert in der Kreisliga A am 22. September Premiere (beim TSV Kuppingen III).

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Thomas Holzapfel

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