Presse 2017/2018

 Tischtennis Mötzingen Vereinsmeisterschaften 2018

07.05.2018

 (tho) Mit dem 24-jährigen Raphael Gänßle trug sich bei den Mötzinger Vereinsmeisterschaften ein Spieler in die Siegerliste ein, den sicherlich nicht alle auf der Rechnung hatten. Im Finale setzte sich der aufstrebende Mötzinger in vier Sätzen gegen Michael Schweikert durch.

Traditionell begann der Mötzinger Tag der Vereinstitelkämpfe mit den Jugendwettbewerben. Bei den Schülern landete Marko Tadic ganz vorne, bei den Älteren in der U 18-Jugend war Dominik Rubach nicht zu bezwingen. Pressewart Walther Beck: „Das Jugendturnier war geprägt von einer großen Leistungsdichte. Mit Hannes Eipper und Connor Rubach landeten zwei Spieler weit vorne, die normalerweise in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen.“ Connor Rubach ergatterte mit einem Erfolg im „kleinen Finale“ über Tobias Stehle den ersten Pokal in seiner noch jungen Tischtenniskarriere. Dominik Rubach war dann im Endspiel von Hannes Eipper nicht zu bezwingen und setzte sich die Vereinsmeisterkrone auf.

Von der Teilnehmerzahl mit fünfzehn Aktiven zeigten sich die Verantwortlichen im Mötzinger Tischtennis positiv angetan – und das trotz des guten Wetters. Walther Beck: „Wir hatten das Vorjahr mit lediglich acht Teilnehmern noch in unguter Erinnerung. Schön, dass es dieses Jahr wieder anders lief.“ Im Doppelwettbewerb mit zugelosten Paarungen ließ sich wie immer schwer vorhersagen, wer am Ende die Nase vorn haben sollte. Erstaunlich souverän agierten Raphael Gänßle und Ivan Tadic, die insgesamt nur einen Satz abgaben und  verdientermaßen den Titel einheimsten.

In drei ausgeglichenen Fünfergruppen ging es dann in der Einzelkonkurrenz zu Werke und es überraschte nicht, dass am Ende gleich in zwei Gruppen jeweils drei Spieler ein Konto von drei Siegen und einer Niederlage aufwiesen. Mit Ivan Tadic, Raphael Gänßle, Ivan Aleksic und Willi Baumann schafften gleich vier Spieler aus der zweiten Mannschaft den Sprung in die Endrunde. Im Halbfinale mussten sich Michael Schweikert und Markus Brenner den Angriffen der Außenseiter erwehren. Michael Schweikert konnte mit einem Viersatzerfolg über Willi Baumann dagegenhalten, Markus Brenner hingegen musste nach fünf zuweilen hart umkämpften Sätzen und trotz einer 6:1-Führung im entscheidenden Durchgang gegen Raphael Gänßle passen. Das Finale begann wie erwartet mit einem Satzgewinn von Michael Schweikert, doch mehr und mehr setzte sich Raphael Gänßle in Szene und gewann die darauffolgenden drei Durchgänge zum unerwarteten, aber dafür umso mehr umjubelten Titelgewinn.

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Thomas Holzapfel

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Jahreshauptversammlung Tischtennis Mötzingen

30.04.2018

(tho) Mit der Verabschiedung von Werner Prill, der seit 1989 als Schriftführer die Geschicke mitbestimmte, ging im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Mötzinger Tischtennisvereins eine Ära zu Ende. Ansonsten verlief alles in ruhigen Gewässern – was auch die Dauer der Sitzung von gerade einmal fünfzig Minuten belegte.

„Natürlich können wir den Schritt verstehen, den Werner Prill nunmehr tätigte, aber dennoch hätten wir ihn gerne noch ein Weilchen bei uns im Vorstandsteam an Bord gehabt“, sagte Pressewart Walther Beck, nachdem bekannt war, dass der langjährige Schriftführer aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen wird. „Wir werden die Sitzungen in seinem Wohnzimmer vermissen und hoffen dennoch, dass er uns noch lange mit Rat und Tat zur Seite steht.“

Mit den Berichten des Vorstands, des Kassierers, der Kassenprüfer und des Jugendleiters wurden die programmgemäßen Punkte bei der Jahreshauptversammlung abgearbeitet. Es wurde zurückgeblickt auf das erste Jahr des Vorstandsvorsitzenden Willi Baumann, der sich selbst einen leicht holprigen Start attestierte, was die Anwesenden bei der Sitzung jedoch keineswegs bestätigen konnten. Für die Jugend war 2017/2018 ein durchaus erfolgreiches Jahr. Die erste Mannschaft konnte sich gut in der höheren Klasse behaupten, die zweite, noch sehr junge Mannschaft machte ausgesprochen erfreuliche Fortschritte. So kann dem altersbedingten Umbau der Jugendmannschaften einigermaßen gelassen entgegen gesehen werden. Nach der „Horrorsaison“ 2016/2017 ging es im Aktivenbereich wieder aufwärts. Die Mannschaften erwiesen sich als durchaus krisenfest. Vor allem die Männer II und III überraschten positiv, nachdem der Start in die Saison eher misslang, in der Rückrunde aber eifrig gepunktet wurde und man in der Kreisliga A beziehungsweise der Kreisklasse noch jeweils Dritter wurde. Ein kleines, erklärbares Minus wies diesmal die Kasse auf, was der Neuanschaffung von Trikots und Trainingsanzügen geschuldet war.

Gleich zwei Mal wurde in diesem Jahr die höchste Ehrung des Vereins vergeben. Für ihre herausragenden Verdienste wurden Werner „Schnaggi“ Schneider und Werner Prill (in Abwesenheit) zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt. Für hundert Spiele für den Verein wurde Bezirksmeister Matthias Sindlinger genauso geehrt wie Kassierer Jo Witzke (250 Spiele) sowie Raphael Brenner und Sebastian Schurer für jeweils 15-jährige Vereinszugehörigkeit. Walther Beck: „Ein besonderer Dank geht auch an Bürgermeister Marcel Hagenlocher, der routiniert die Versammlung begleitete und unter anderem die Entlastung des Vorstands durchführte.“

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Thomas Holzapfel

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 Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

15.04.2018

(tho) Nach zwei Niederlagen bleibt die Zukunft von Bezirksligist SV Rohrau ungewiss, für das Gäuteam gab es am Doppelspieltag nichts zu holen. Die Oberjettinger beenden die Bezirksliga-Saison auf dem vierten Platz. In der Bezirksklasse überzeugten die Mötzinger am Doppelspieltag nur im ersten Spiel, während der SV Rohrau II in derselben Liga seine Chance auf den Klassenerhalt wahrte.

Die Rohrauer Erste konnte in den Partien gegen Meister SpVgg Weil der Stadt II und den Tabellendritten aus Herrenberg erwartungsgemäß keinen Boden gutmachen, nunmehr muss im letzten Saisonspiel gegen Schönaich mindestens ein Punkt her, um den achten Tabellenplatz zu verteidigen. Das abstiegsbedrohte Team um Ingo Werner unterlag in Weil der Stadt deutlich mit 1:9, wobei man zu Beginn vor allem in den Doppeln sehr gut mithielt. In den Einzeln hingegen war der Tabellenführer schlichtweg zu stark, einzig Eberhard Bauer sorgte mit einem Fünfsatzsieg über Ingo Kamleitner für den Rohrauer Anwesenheitsnachweis. Am Folgetag gab es beim 3:9 auch in Herrenberg nichts zu holen.

Der VfL Oberjettingen beendete die Saison mit einem 8:8 bei Tischtennis Schönbuch. Obwohl in der Partie nur zwei Mal über die volle Fünfsatzdistanz gegangen wurde, war sie auf Grund des Spielverlaufs dennoch sehr spannend. Dass es für den VfL nicht zu mehr reichte, lag auch an einer leicht missglückten Doppelstrategie, lediglich Steffen Fortenbacher/Stefan Haag holten einen Punkt. In den Einzeln überzeugte wieder einmal Michael Knof, der sich am Spitzenpaarkreuz keine Blöße gab und genauso wie Benjamin Sahr doppelt punktete. Michael Schulze war der Punktegarant auf Seiten des Schönbuch-Teams.

In der Bezirksklasse überraschten die Mötzinger mit einem 9:6-Erfolg über Vizemeister SpVgg Renningen positiv. Zwar gab es kein Vorbeikommen an den Renninger Spitzenspielern, ab Position vier nahmen dann aber die Mötzinger das Heft in die Hand. Michael Schweikert, Marko Werner und Oldie Gerhard Hermann gewannen das Maximum an sechs Einzeln. Ersatzgeschwächt mit drei neuen Akteuren musste man dann am Sonntagmorgen bei der SpVgg Weil der Stadt III Federn lassen. Beim 6:9 trugen sich Michael Schweikert, Marko Werner, Gerhard Hermann und Raphael Gänßle in die Mötzinger Punkteliste eine. Mit 18:18 Punkten beendet das Gäuteam eine insgesamt solide verlaufene Saison auf dem vierten Platz.

In der Endphase der Saison verspricht der Abstiegskampf noch große Spannung. Erst recht, nachdem der SV Rohrau II nun seine vorletzte Chance am Schopfe packte und den favorisierten TSV Höfingen mit 9:5 in die Knie zwang. Auch dank Spitzenspieler Guido Stotz, der die Gäste-Nummer eins Andreas Ludwig mit 11:8, 4:11, 11:3, 6:11 und 11:7 bezwang, gelang die Überraschung. Als besonders nervenstark erwies sich Philipp Werner, der in seinen beiden Einzeln in die Verlängerung des fünften Satzes gehen musste, dort aber mit 12:10 beziehungsweise 13:11 triumphierte. Nach Punkten (12:22) konnten die Rohrauer nun mit dem Ortskonkurrenten TTV Gärtringen III gleichziehen, die Entscheidung über Direktabstieg und Relegation fällt am kommenden Wochenende im Fernduell.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

12.04.2018

(tho) Beim VfL Oberjettingen sind die Würfel gefallen, beim SV Rohrau allerdings noch nicht, beide Teams stehen am Wochenende vor herausfordernden Aufgaben in der Bezirksliga. Ähnlich stellt sich die Ausgangslage in der Bezirksklasse dar, wo die Mötzinger locker den Doppelspieltag angehen können, die Rohrauer Zweite aber im Abstiegskampf noch unter Zugzwang ist.

Im Bezirksoberhaus machen kurz vor Saisonende die beiden Mannschaften aus Weil der Stadt II und Grafenau den Titelgewinn unter sich aus, während sich Herbstmeister VfL Oberjettingen aus dem Rennen ausgeklinkt hat. „Wir haben keine Ambitionen, im kommenden Jahr in der Landesklasse an den Start zu gehen“, sagte Spitzenspieler Michael Knof bereits vor einiger Zeit und verwies auf die Tatsache, dass es der Meister zukünftig schwer haben dürfte, in unveränderter Aufstellung den Herausforderungen der Landesklasse gewachsen zu sein. Michael Knof, der zuletzt privat verhindert war, ist im letzten Spiel der Saison bei Tischtennis Schönbuch (Samstag, 18 Uhr, Realschulturnhalle Holzgerlingen) genauso wieder mit von der Partie wie Stefan Haag, so dass man auf einen versöhnlichen Abschluss hofft. Für Kapitän Niklas Hain, der sich einen Außenbandriss zuzog, endete die Saison allerdings frühzeitig.

Platz acht in der Bezirksliga zu verteidigen, das ist das erklärte Ziel der Rohrauer, die sich mit dem Gedanken an den Gang in die Relegation durchaus anfreunden könnten. Derzeit spüren sie noch den Atem der TTF Schönaich im Nacken, gegen die es am letzten Spieltag (21. April) anzutreten gilt. Vorher steht für den SV Rohrau jedoch noch ein schwerer Doppelspieltag auf dem Programm. Bei Tabellenführer SpVgg Weil der Stadt II (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Johannes Kepler-Gymnasium) hängen die Trauben recht hoch, vermutlich können sich Ingo Werner und seine Teamkollegen am Sonntag im Derby beim VfL Herrenberg III (10 Uhr, Aischbachhalle) besser aus der Affäre ziehen. Ein überraschender Punktgewinn würde den Rohrauern am Wochenende gut zu Gesicht stehen, zumal die Gefahr besteht, dass der Hauptkonkurrent aus Schönaich gegen Deufringen punktet.

Drei Niederlagen setzte es zuletzt für die Mötzinger in der Bezirksklasse, mit einem ausgeglichenen Punktekonto sind Michael Schweikert & Co. derzeit noch Vierter. In einem breit gefächerten Mittelfeld besteht allerdings noch Luft in beide Richtungen. Am Samstag geht es im letzten Heimspiel der Saison gegen den bereits feststehenden Vizemeister SpVgg Renningen (18 Uhr, Gemeindehalle), dessen Spitzenspieler Marko Filipicic erst einmal besiegt werden muss. Je nach Aufstellung des Gegners gehen die Mötzinger aussichtsreicher in die Sonntagspartie beim Tabellendritten SpVgg Weil der Stadt III (10 Uhr, Sporthalle Johannes Kepler-Gymnasium).

Die Rohrauer Zweite benötigt aus den letzten beiden Saisonspielen mindestens noch drei Zähler, um die Chance auf den Erhalt in der Bezirksklasse zu wahren. Während die Rohrauer zumeist in Stammbesetzung antreten, stellt sich dies beim kommenden Gegner TSV Höfingen (9:30 Uhr, Schönbuchhalle) oftmals etwas anders dar. Sollten die Leonberger Vorstädter nicht gerade in Bestbesetzung antreten, stehen die Chancen auf ein Erfolgserlebnis bei Guido Stotz, Andreas Roller, Eberhard Bauer, Walter Bietsch, Bernd Schäfer und Philipp Werner nicht schlecht.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht
25.03.2018
(tho) Wenig Ertragreiches ergatterten die Gäuteams in der Bezirksklasse. Den Mötzingern scheint nach nunmehr drei Niederlagen in Serie etwas die Luft auszugehen, dennoch bleibt das Team um Michael Schweikert erst einmal auf dem dritten Platz. Einen bitteren Punktverlust musste der SV Rohrau II in Münklingen hinnehmen, beim Schlusslicht reichte es für die abstiegsbedrohten Rohrauer nur zu einem 8:8-Remis.
Die Mötzinger Erste verspürte im vorletzten Heimspiel dieser Saison gegen den VfL Sindelfingen III erwartungsgemäß deutlichen Gegenwind. Während sich das Team aus dem Gäu zuletzt eher in der Abwärtsspirale befand, schweben die Sindelfinger nach einer bislang absolvierten Rückrunde ohne Niederlage auf der sportlichen Wolke sieben. Mit dem Ziel, sich aller Abstiegssorgen zu entledigen, trat der VfL hochmotiviert – und in spielstarker Aufstellung – in Mötzingen an. Bis zum 4:3 hielt der Gastgeber dagegen. Hartmut Dölker und Markus Brenner gewannen zu Beginn ihr Doppel, außerdem punkteten in den Einzeln Markus Brenner, Walther Beck (12:10 im fünften Satz gegen den jungen Danijel Domuz) und Michael Schweikert, der sich auch von einem 1:2-Satzrückstand gegen Sindelfingens Abteilungsleiter Carsten Seeger nicht aus der Fassung bringen ließ und das Spiel noch heimschaukelte. Am hinteren Paarkreuz waren allerdings die Sindelfinger stärker, die sich im ersten Einzeldurchgang die Führung zurückeroberten und dort auch in der Endphase ihre Joker ausspielte. Besonders bitter: Mötzingens Marko Werner hatte im vorletzten Einzel den Sieg gegen Lucas Handrick auf dem Schläger, musste nach einem Fünfsatzkrimi aber beim 16:18 gratulieren. So blieb den Mötzingern der Gang ins Schlussdoppel verbaut – und die Gäste bejubelten den 9:6-Gesamtsieg.
Um die Chancen im Abstiegskampf zu wahren, musste der SV Rohrau II beim abgeschlagenen Bezirksklasse-Schlusslicht FC/SF Münklingen gewinnen. Ohne den urlaubsbedingt fehlenden Andreas Roller gelang es dem SVR jedoch lange nicht, sich in Münklingen eine Führung zu erspielten. Angefangen beim 1:2 nach den Doppeln wurden an den jeweiligen Paarkreuzen bis zum 6:7 stets die Punkte geteilt. Auf Rohrauer Seite glänzte dabei – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – Walter Bietsch, der am mittleren Paarkreuz ungeschlagen blieb. Noch ohne Einzelerfolg blieb der Ex-Herrenberger Bernd Schäfer, der seine Verletzung auskuriert hat und weiterhin viel Wettkampfpraxis sammelt, um zu früherer Form zurückzufinden. In der Schlussphase gewannen dann Philipp Werner und Jan Koberstein, der in Einzeln und Doppel seine weiße Weste behielt, zur erstmaligen Rohrauer Führung (8:7). Die Krönung des Sonntags blieb den Rohrauern dann allerdings verwehrt. Im Schlussdoppel lieferten Guido Stotz und Eberhard Bauer dem Ehepaar Ralf und Andrea Fritschi zwar viel Widerstand, doch beim 9:11, 11:8, 13:11 und 12:10 erwiesen sich die Münklinger als die Glücklicheren und freuten sich so über das 8:8-Remis. Ein Unentschieden, das den Münklingern im Abstiegskampf nicht mehr hilft und für die Rohrauer vermutlich zu wenig ist, um an den letzten beiden Spieltagen noch den Klassenerhalt zu sichern.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau
20.03.2018
(tho) Während der Spieltag in der Bezirksliga am kommenden Wochenende ohne Gäubeteiligung über die Runde geht, gehen eine Liga tiefer die Mötzinger Männer I sowie der SV Rohrau II in der Bezirksklasse auf Punktejagd. Und dies jeweils mit dem Ziel, mit einem entsprechenden Erfolg die eigene Situation in der Liga zu verbessern.
Vor allem dem SV Rohrau II ist im Abstiegskampf zum Siegen verdammt. Beim Schlusslicht FC/SF Münklingen (Sonntag, 10 Uhr, Mehrzweckhalle Weil der Stadt-Münklingen) müssen unbedingt zwei Punkte her, wenn man in der Endphase der Saison weiterhin die Chance auf den Klassenerhalt wahren möchte. Mit den Punktegaranten Andreas Roller und Walter Bietsch, die bislang eine starke Rückrunde absolvierten, sowie Kapitän Guido Stotz, Eberhard Bauer, Philipp Werner und Neuzugang Bernd Schäfer sollte es gelingen, das Schlusslicht auf Distanz zu halten. Auch wenn es die zwei sicheren Einzelpunkte des Münklinger  Abwehrhünen Ralf Fritschi einzukalkulieren gilt, so sollten die Rohrauer am mittleren und hinteren Paarkreuz qualitativ besser bestückt sein, so dass es mit dem ersehnten fünften Saisonsieg klappen müsste.
Für die Mötzinger geht es im Heimspiel gegen den VfL Sindelfingen III (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) eher um die goldene Ananas, allerdings müssen Michael Schweikert und seine Mannen mit erheblicher Gegenwehr der Gäste rechnen. Nach der Vorrunde noch tief im Tabellenkeller, will es der VfL III nach zuletzt sechs Partien ohne Niederlage in diesem Kalenderjahr wissen. Mit einem Sieg in Mötzingen könnten sich die Sindelfinger so gut wie aller Abstiegssorgen entledigen. In Mötzingen blieb man bislang in allen Heimspielen
ungeschlagen – und diese Serie soll nach Vorstellung des Gäuteams auch am Samstag nicht reissen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht
18.03.2018
(tho) Die Auftritte der Gäuteams in Bezirksliga und Bezirksklasse waren am vergangenen Spieltag nicht von Erfolg gekrönt. Recht kurios liest sich das 1:9 vom bisherigen Bezirksliga-Tabellenführer gegen den FSV Deufringen, im Detail überraschte er allerdings nicht. Im Abstiegskampf war die Rohrauer Erste ersatzgeschwächt gegen Grafenau ebenso chancenlos.
Niederlagen setzte es auch für Tischtennis Mötzingen und den SV Rohrau II in der Bezirksklasse. Bei den Oberjettinger Tischtennisteams musste am vergangenen Samstag zuweilen improvisiert werden, was letztendlich zu Lasten der ersten Mannschaft ging, die beim FSV Deufringen klar mit 1:9 unterlag. Zuerst einmal galt es die privat begründeten Ausfälle von Stefan Haag und Benjamin Sahr zu verkraften. Erschwerend kam hinzu, dass die zweite Mannschaft in der Kreisliga A-Süd ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt hatte, sodass man von dort kein Personal abziehen wollte. Verständnis hatte die VfL-Erste auch für die Männer III, die sich mitten im Titelrennen der Kreisklasse für Viererteams befinden. So griff man mit Sebastian Seewald und Jakob Knof auf zwei Spieler der vierten Mannschaft zurück, die ihr Spiel gegen den TSV Steinenbronn kurzfristig vorverlegen konnte. Aber auch das Stammpersonal tat sich in Deufringen schwer, kam mit den orangenen Bällen und den grünen Tischen im kleinen Dachteler Bürgerhaus überhaupt nicht zurecht. Michael Knof: „Ich war körperlich fit, konnte aber nicht, wie ich wollte.“ Die Jettinger Nummer eins musste am Spitzenpaarkreuz genauso beide Einzel abgeben wie Steffen Fortenbacher, der nach seinem Hexenschuss immer noch leichte Probleme hat. So blieb es beim Ehrenpunkt durch Werner Nüssle, der sich knapp mit 9:11, 11:3, 8:11, 11:5 und 12:10 gegen Andreas Pusskeiler durchsetzte. Im Oberjettinger Lager nahm man die glatte Niederlage und den Sturz von der Tabellenspitze recht gelassen. Michael Knof: „Das Ganze tut nicht sonderlich weh, da wir im Grunde genommen sowieso keine allzu großen Ambitionen auf den Aufstieg oder die Relegation haben.“ Mit Rainer Stolz, Werner Gärtner (beruflich verhindert) und Horst Grünewald, der parallel bei den baden-württembergischen Senioren-Meisterschaften in Viernheim aktiv war, fehlten dem SV Rohrau im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger aus Grafenau gleich drei Stammkräfte. Ein Aderlass, der sich nicht kompensieren ließ. Abteilungsleiter und Teamkapitän Ingo Werner erwischte einen Glanztag, in dem er beide Grafenauer Topspieler in die Schranken verweisen konnte und auch zusammen mit Andreas Waidelich das Doppel gewann. Zudem punktete Andreas Roller gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden Daniel Ruppert. Alles in allem gewannen die Gäste verdient mit 9:4. Da die Rohrauer Konkurrenten (Tischtennis Schönbuch und FSV Deufringen) im Kampf um den Klassenerhalt punkteten, gilt der Fokus drei Spieltage vor Saisonende nur noch der Verteidigung des achten Tabellenplatzes, der am Ende die Relegation zur Folge hätte.

Kalt und unglücklich – so fasste Mötzingens Pressewart Walther Beck die 7:9-Niederlage seines Bezirksklasse-Teams beim TSV Höfingen recht nüchtern zusammen. Knapp vier Stunden lang lieferte man sich in der kalten, zugigen Höfinger Glemstalhalle einen spannenden Vergleich mit den Leonberger Vorstädtern, die ihrerseits auch noch punkten wollten, um alle letzten Zweifel am Erreichen des Klassenerhalts zu beseitigen. Nach zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand schafften Michael Schweikert und Walther Beck noch einmal den Anschluss und fortan wurden an den Paarkreuzen die Punkte geteilt. In zahlreichen spannenden Fünfsatzpartien gelang es aber nicht, den knappen Rückstand in einen Vorteil umzuwandeln. So kam es zum Showdown im Schlussdoppel, das die Höfinger um Spitzenspieler Andreas Ludwig in vier Sätzen zum Endstand von 9:7 zu ihren Gunsten entschieden.

Einen Rückschlag im Abstiegskampf musste die Rohrauer Zweite in der Bezirksklasse hinnehmen, gegen Sindelfingen III unterlag man hauchdünn mit 7:9 und verbleibt drei Spieltage vor Schluss auf einem direkten Abstiegsplatz. Andreas Roller und Walter Bietsch blieben in den Einzeln ungeschlagen, in den Doppeln hatten die Gäste mit einer 3:1-Bilanz allerdings vorentscheidend die Nase vorn. Erfreulich aus Rohrauer Sicht: Nachdem Neuzugang Bernd Schäfer zuletzt verletzungsbedingt aufgeben musste, klappte es nun für den ehemaligen Herrenberger Abteilungsleiter mit dem Punktspielcomeback.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

13.03.2018

(tho) So ganz allmählich biegt die Bezirksliga in die Zielgerade ein – und somit steigt die Spannung im Titelrennen und im Abstiegskampf. Die Gäuteams aus Oberjettingen und Rohrau befinden sich in beiden Fällen mitten im Geschehen und bestreiten am Wochenende weitere wichtige Partien. Während es für die Mötzinger in der Bezirksklasse um nichts mehr geht, steht Klassenkamerad SV Rohrau II gegen Sindelfingen III vor einer vorentscheidenden Partie im Kampf um den Klassenerhalt.

Das eine oder andere Spitzenspiel steht in der Schlussphase der Bezirksliga-Saison noch aus, insofern fällt es weiterhin schwer, eine Prognose abzugeben, wer am Ende das Rennen um den Aufstieg in die Landesklasse machen wird. Aktuell haben Tabellenführer VfL Oberjettingen (22:8 Punkte) und die SpVgg Weil der Stadt II (20:8) die besten Karten, allerdings befinden sich der starke Aufsteiger TSV Grafenau (19:9) und der TSV Steinenbronn (16:10) noch in Lauerstellung. Des Krimis nächster Teil steigt am kommenden Wochenende. Die Oberjettinger, die zuletzt den TSV Steinenbronn beim 9:6 auf Distanz halten konnten, machen ihre Aufwartung beim Tabellensechsten FSV Deufringen, der seinerseits nach dem 9:6-Sieg im Kellerduell gegen Rohrau etwas durchatmen konnte. Deufringens Topmann Klaus Miethke, der als Edeljoker in der Vorrunde bei drei Siegen und drei Unentschieden seines Teams im Einsatz war, plant nach Aussage der Vereinsverantwortlichen keinen weiteren Auftritt in der Rückrunde. Positiv ins Rampenlicht spielte sich beim FSV zuletzt der junge Vincenzo Galluffo, der zusammen mit Thomas Bauer das vordere Paarkreuz stellt. Alles in allem sollte der VfL Oberjettingen in Stammbesetzung mit Michael Knof, Steffen Fortenbacher, Niklas Hain, Stefan Haag, Werner Nüssle und Benjamin Sahr in der Lage sein, aus dem Dachteler Bürgerhaus (Samstag, 18 Uhr) beide Zähler zu entführen und einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen.

Die Rohrauer verpassten es zuletzt, gegen eben jene Deufringer zu punkten und rangieren momentan auf dem Relegationsplatz. Wenn es nach den Vorstellungen des SVR geht, darf es gerne noch einen Platz nach oben gehen, doch das stellt angesichts des schweren Restprogramms eine große Herausforderung dar. Da käme ein Überraschungspunkt zuhause gegen den TSV Grafenau (Sonntag, 10 Uhr, Schönbuchhalle) doch recht gelegen. Doch die Sterne stehen nicht allzu günstig. Die Grafenauer absolvieren als Aufsteiger bislang eine starke Saison und können im Optimalfall sogar noch den Durchmarsch in die Landesklasse realisieren. Dementsprechend wird sich das Team um Spitzenspieler Ralf Michaelis und den ehemaligen Rohrauer Daniel Ruppert recht kämpferisch präsentieren. Wie schon in der Vorwoche fehlt bei den Rohrauern Werner Gärtner, der beruflich in Südafrika weilt.

In der Bezirksklasse müssen die Mötzinger zum fälligen Mittelfeldduell beim TSV Höfingen antreten (Samstag, 18 Uhr, Glemstalhalle). Die Leonberger Vorstädter hatten zuletzt personelle Probleme und waren folglich in Gärtringen chancenlos. Gegen die Mötzinger soll es bei Andreas Ludwig & Co. wieder besser klappen. Bleibt abzuwarten, ob der aktuell Drittplatzierte aus Mötzingen mit entsprechender Aufstellung dagegenhalten kann.

Von besonders sportlicher Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt ist die Heimpartie der Rohrauer Zweiten gegen den VfL Sindelfingen III (Samstag, 18 Uhr, Schönbuchhalle). Nach dreiwöchiger Wettkampfpause geht der SVR um Kapitän Guido Stotz gut ausgeruht in die Partie gegen die Sindelfinger, die nach der Vorrunde schon abgeschlagen waren, in der Rückrunde aber vier Mal nicht verloren und nun wieder den Anschluss hergestellt haben. Vier Spieltage vor Saisonende verschafft sich der Gewinner dieser Partie einen nicht zu verachtenden Vorteil im Rennen um das rettende Ufer.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

   11.03.2018 

(tho) Der TSV Kuppingen II bleibt heißester Anwärter auf den Titelgewinn in der Landesklasse, gegen das personell dezimierte Schlusslicht TTC Ottenbronn II kam der Favorit nie in Bedrängnis und gewann locker mit 9:2. Deutlich mehr Spannungsmomente boten die Partien in der Bezirksliga, in denen der VfL Oberjettingen als Sieger und der SV Rohrau als Verlierer aus dem Spieltag ging. Last but not least standen die Bezirksklasse-Männer von Tischtennis Mötzingen beim Spitzenreiter auf verlorenem Posten.

Sechs gegen fünf, Titelanwärter gegen siegloses Schlusslicht – schon vor den ersten Ballwechseln waren die Kräfteverhältnisse in der Partie des TSV Kuppingen II gegen den Aufsteiger aus Ottenbronn klar verteilt. Während die Schwarzwälder personelle Probleme hatten und auf Grund einer fehlenden Nummer sechs gleich mal ein Doppel und ein Einzel kampflos abgeben mussten, konnten die Kuppinger in der Aufstellung Craig Gascoyne, Fatih Kanli, Sebastian Bartling, Bastian Schäffer, Patrick Hassler und Ronnie Lang aus dem Vollen schöpfen. Nach der 2:1-Führung aus den Doppeln (nur Gascoyne/Bartling unterlagen dem Ottenbronner Spitzendoppel) wurde mit fünf glatten Dreisatzsiegen schnell die Entscheidung herbeigeführt. Nach gerade einmal 100 Minuten stand der erwartet deutliche Erfolg fest, der das sowieso schon gute Spielverhältnis der Kuppinger Zweiten noch einmal aufpeppte.

Waren es in der vergangenen Woche noch vier Mannschaften mit jeweils acht Minuspunkten, die sich im Gleichschritt um den Aufstieg in die Landesklasse beharkten, so verschafften sich nunmehr der VfL Oberjettingen und die SpVgg Weil der Stadt II Vorteile, indem sie sich mit ihren Siegen etwas von den Mitkonkurrenten absetzen konnten. Und zudem vom Punktverlust des TSV Grafenau (8:8 gegen Tischtennis Schönbuch) profitierten. Im Spitzenspiel zwischen dem VfL Oberjettingen und dem TSV Steinenbronn sah es lange Zeit so aus, als ob es zu einer Entscheidung im Schlussdoppel kommen würde. Von Anfang an rannte der Gastgeber aus dem Gäu einem minimalen Rückstand hinterher, da nach dem 1:2 aus den Doppeln in den nächsten acht Einzelbegegnungen an den Paarkreuzen die Punkte geteilt wurden. Michael Knof, Steffen Fortenbacher (beide gegen Christoph Renz) sowie Stefan Haag und Werner Nüssle ließen mit ihren Siegen den Kontakt nicht abbrechen. Musste Michael Knof im Spitzeneinzel gegen Marc Hauser noch gratulieren (12:14 im fünften Satz),  folgte beim Stand von 5:6 der sportliche Durchbruch, als sich Niklas Hain und Stefan Haag am mittleren Paarkreuz schadlos hielten. Danach war der Weg frei und Werner Nüssle und Benjamin Sahr machten den vielumjubelten 9:6-Gesamtsieg perfekt.

Etwas ungewöhnliche Umstände sorgten beim SV Rohrau dafür, dass er im Kellerduell beim FSV Deufringen ein Doppel kampflos abgeben musste. Raphael Stark hatte am Sonntagmorgen ein Problem mit seinem Auto und erschien dadurch erst verspätet in der Halle. Da auch Rainer Stolz und Horst Grünewald knapp mit 10:12 im fünften Satz des Doppels gegen Thomas Bauer/Thomas Mayer unterlagen, war der SVR in dieser wichtigen Partie schnell im Hintertreffen. Von dem 0:3 aus den Doppeln erholte man sich im Rohrauer Lager nicht mehr, zumal sich auch das Fehlen des beruflich verhinderten Werner Gärtner bemerkbar machte. Da halfen dann auch die sauber herausgespielten Erfolge von Ingo Werner (2), Horst Grünewald (2), Andreas Waidelich und Raphael Stark nichts mehr. Vier Spieltage vor Schluss ist im Kampf um Rang sieben noch nichts entschieden, aktuell geht die Tendenz bei den Rohrauern allerdings in Richtung Relegation.

Gegen einen stark aufgestellten Tabellenführer vom SV Leonberg/Eltingen gab es für die Mötzinger Bezirksklasse-Männer nicht viel auszurichten. Während die Leonberger an einem erfolgreichen Doppelspieltag bereits den Aufstieg in die Bezirksliga festmachten, könnte es für die Mötzinger am Ende auf Platz vier hinauslaufen. Markus Brenner und später Hartmut Dölker setzten sich jeweils gegen den jungen Stefan Luu durch, ansonsten gab es in einer recht einseitigen Partie nur noch einen weiteren Satzgewinn durch Michael Schweikert zu verzeichnen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

07.03.2018


(tho) Kuppingen, Oberjettingen, Rohrau, Mötzingen – alle Gäuteams aus dem Tischtennisbezirk sind am Wochenende im Punktspieleinsatz. Dabei steht sowohl der Titelkampf als auch das Rennen um die begehrten Nichtabstiegsplätze im Blickpunkt. Gänzlich gelassen können dabei lediglich die Bezirksklasse-Männer von Tischtennis Mötzingen in die kommenden Spiele gehen.

In der Landesklasse hat die Kuppinger Zweite noch etwas Nachholbedarf, was die Anzahl der ausgetragenen Punktspiele im Vergleich zur Konkurrenz an der Tabellenspitze angeht. Obwohl momentan nur Dritter, hat der TSV derzeit beste Aussichten, den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Derzeit liegt beim Staffelleiter Kurt del’Missier (Weil im Schönbuch) noch der Protest der Kuppinger aus dem Spiel beim SV Glatten (8:8) zur Bearbeitung vor, allerdings ist nach Aussage von del’Missier kaum damit zu rechnen, dass sich am zu wertenden Ergebnis gegenüber des Ursprungsresultats etwas ändern wird. Vor allem in den sozialen Medien schlugen die Vorkommnisse in Glatten, die mit einem kampflos abgegebenen Schlussdoppel der Gastgeber ihr Ende fanden (wir berichteten), hohe Wellen. Am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle Kuppingen) geht es wieder zur Tagesordnung, sprich zum Titelkampf, über. Der TSV strebt gegen das abgeschlagene, weil sieglose Schlusslicht TTC Ottenbronn II einen klaren Heimsieg an.

Noch spannender als in der Landesklasse stellt sich aktuell das Titelrennen in der Bezirksliga dar, wo sich gleich vier Mannschaften mit jeweils acht Minuspunkten Hoffnungen auf den Aufstieg machen können. Darunter der VfL Oberjettingen und der TSV Steinenbronn, die sich am Samstag (17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle) im sportlichen Nahkampf gegenüberstehen. Im Hinspiel erwischten die Oberjettinger beim 9:4 einen Sahnetag. Die Steinenbronner bewiesen zuletzt in Warmbronn und Deufringen ihre Auswärtsstärke, mussten aber überraschend gegen Rohrau die vierte Saisonniederlage einstecken. Die Kontinuität ließ zuletzt allerdings auch der VfL Oberjettingen vermissen, der als Herbstmeister nun im neuen Jahr lediglich mit 5:5 Punkten bilanzierte. In Bestbesetzung mit sechs gesunden Spielern gehen die Oberjettinger zuhause allerdings als leichter Favorit in dieses richtungsweisende Topspiel. Der Sieger der Partie mausert sich zu den ganz heißen Titelkandidaten, für den Verlierer dürfte der Zug in Richtung Landesklasse vermutlich abgefahren sein.

Der Überraschungscoup in Steinenbronn ist für den SV Rohrau nur dann wirklich etwas wert, wenn man auch im für den Klassenerhalt wichtigen Kellerduell beim FSV Deufringen (Sonntag, 9:30 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus Dachtel) nicht leer ausgeht. Inwieweit hier Chancen bestehen, dürfte vor allem vom Einsatz des Deufringer Spitzenspielers Klaus Miethke abhängen. Der ehemalige Verbandsligaspieler der SV Böblingen absolvierte sechs der neun Vorrundenspiele für die Deufringer, kam aber in der zweiten Saisonhälfte noch nicht zum Einsatz. Sollte er mit an Bord sein, dürfte man gespannt dem Einzel gegen Werner Gärtner entgegenblicken. Gärtner, ebenfalls ein ehemaliger Böblinger, brachte es im Hinspiel immerhin fertig, dem Favoriten die bislang einzige Saisonniederlage beizubringen. Der Gewinner der Partie macht im Abstiegskampf einen vorentscheidenden Schritt nach vorne.

In der Bezirksklasse können die Mötzinger ganz gelassen den letzten Saisonspielen entgegenblicken. Bei 16:10 Punkten ist der Zug nach oben abgefahren und als momentan Drittplatzierte ist man auch vom Abstiegskampf weit entfernt. Am Samstag bei Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen (17 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule) dürfte den Mannen um Michael Schweikert ein starker Wind ins Gesicht blasen, immerhin brachten die Mötzinger dem ambitionierten Tabellenführer beim 8:8 in der Hinrunde den bislang einzigen Punktverlust bei. Zuletzt gewannen die Leonberger drei Mal 9:2 in Folge und die Mötzinger müssten schon einen Glanztag erwischen, wenn man beim Meister in spe etwas reissen möchte.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

27.02.2018

(tho) Die Eroberung beziehungsweise die Verteidigung der Tabellenspitze haben die Gäuteams vom TSV Kuppingen II und vom VfL Oberjettingen in ihren jeweiligen Spielklassen im Visier. Dabei geht es sowohl für die Kuppinger in Glatten als auch für die Oberjettinger in Schönaich gegen Mannschaften aus der gefährdeten Tabellenregion.

Das Abstiegsgespenst im Nacken, werden die Gegner alles daran setzen, in ihren heimischen Hallen möglichst lange die Favoriten zu ärgern. Am Ende dürften sich jedoch – bei einem Blick auf die Aufstellungen – die Topteams der Liga durchsetzen. Dies gilt vor allem für den TSV Kuppingen II, der in dieser Saison fest gewillt ist, in der Landesklasse (ehemals Bezirksliga) sein Meisterstück zu machen. Zurzeit kämpft das Team um Spitzenspieler Craig Gascoyne zusammen mit dem SSV Schönmünzach und dem VfL Herrenberg II um den Aufstieg in die Landesliga, hat aber nach Ansicht der Tischtenniskenner mit dem vorhandenen Personal die besten Chancen, am Ende ganz oben zu stehen. Klar ist: Vor den Topspielen gegen die direkten Konkurrenten (15. April in Herrenberg, 21. April gegen Schönmünzach) sollte man sich keine Ausrutscher erlauben. Beim SV Glatten trifft man auf einen angezählten Gegner, der zuletzt mit etwas Pech im richtungsweisenden Kellerduell gegen den TTV Gärtringen II (7:9) unterlag und nun ebenfalls in den Abstiegssumpf gezogen wurde. Wie stark die Nordschwarzwälder sind, liegt auch am Einsatz von Matthias Krammer, Bruder des Kuppinger Oberligaspielers Thomas Krammer. Matthias Krammer fehlte zuletzt noch etwas die Wettkampfpraxis (und das Training), zeigte aber in den vergangenen Punktspielen phasenweise, welches Potenzial in ihm steckt. Sollte der TSV Kuppingen in starker Besetzung, also mit dem Toptrio Craig Gascoyne, Fatih Kanli und Davorin Pongrac, die Fahrt nach Glatten antreten (Samstag, 18 Uhr, Glatttalhalle), dürfte sich die Partie zu einer eher einseitigen Angelegenheit entwickeln.

Vorletzter gegen Erster – auch in der Bezirksliga-Partie zwischen den Tischtennisfreunden aus Schönaich und dem VfL Oberjettingen scheinen die Fronten geklärt (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle). Die Schönaicher um ihren langjährigen Spitzenspieler Michael Doth hatten sich als Saisonziel eigentlich einen Platz im oberen Tabellendrittel vorgenommen, doch der Schuss ging nach hinten los. Sieglos überwinterte man auf einem Abstiegsplatz und auch der 9:7-Erfolg zum Rückrundenauftakt ließ die Sorgenfalten nicht verschwinden. Mit 6:18 Punkten ist der Vorletzte zum Punkten verdammt und rechnet sich nach dem knappen 7:9 in der Vorrunde gegen die Oberjettinger durchaus etwas aus. Beim Gäuteam ist der zuletzt hexenschuss-geplagte Steffen Fortenbacher seit dem vergangenen Wochenende wieder einsatzfähig. Da bereits vier Mannschaften warten, die dem VfL die Tabellenführung streitig machen wollen, hilft den Mannen um Kapitän Niklas Hain nur ein Sieg, wenn die gute Ausgangslage im Titelrennen weiter Bestand haben soll.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

25.02.2018

(tho) Die Ergebnisse in der Bezirksliga richtig vorherzusagen, fällt selbst Tischtennis-Insidern schwer. Für das große Überraschungsmoment sorgten am vergangenen Spieltag die Rohrauer, die dem TSV Steinenbronn den Sprung an die Tabellenspitze verbauten. Spitzenreiter bleibt der VfL Oberjettingen, der überdeutlich beim Schlusslicht in Warmbronn gewann.

Von einem 8:8 wie in der Vorrunde wollten die Tischtennisspieler vom VfL Oberjettingen diesmal nichts wissen, als sie sich auf den Weg nach Warmbronn machten. Der Tabellenletzte wurde dann auch ziemlich überrumpelt, als es mit einer wegweisenden 3:0-Führung aus den Doppeln ging. Einzig das Spitzendoppel der Jettinger mit Michael Knof und Niklas Hain musste sich etwas strecken, nachdem sie gegen Justus Möllmann/Oliver Geiger etwas überraschend mit 0:2 Sätzen in Rückstand lagen. Die weiteren drei Durchgänge fielen dann mit 11:5, 11:4 und erneut 11:5 recht deutlich aus. Gegen ersatzgeschwächte Warmbronner hatte man im weiteren Verlauf überwiegend leichtes Spiel. Michael Knof, der nach einem Hexenschuss wiedergenesene Steffen Fortenbacher, Niklas Hain, Stefan Haag, Werner Nüssle und Benjamin Sahr gewannen jeweils ein Einzel in Serie und sorgten so für den 9:0-Kantersieg, der bereits nach einer Stunde und 50 Minuten Spielzeit feststand.

Die Routiniers vom SV Rohrau wuchsen beim favorisierten TSV Steinenbronn buchstäblich über sich hinaus, gewannen nach spannendem Spielverlauf mit 9:7 und freuten sich über nicht einkalkulierte und dementsprechend besonders wertvolle Punkte im Abstiegskampf. Schon in den Doppeln zeigten die Rohrauer gute Ansätze, mussten aber dennoch einen 1:2-Rückstand in Kauf nehmen. Und es kam noch schlimmer: Auch am Spitzenpaarkreuz gingen beide Einzel weg, so dass die Steinenbronner um Marc Hauser einem scheinbar sicheren Erfolg entgegensteuerten. Doch die Gastgeber hatten die Rechnung ohne den SVR gemacht, der sich durch Erfolge von Andreas Waidelich, Ingo Werner und Raphael Stark wieder ins Spiel zurück kämpfte. Zu einem späteren Zeitpunkte hatten dann wieder die Steinenbronner beim 7:5 die Nase vorn, ehe den Rohrauern eine bemerkenswerte Erfolgsserie endgültig zum großen Coup verhalf. Abermals Andreas Waidelich sowie „Fossil“ Horst Grünewald schafften den Ausgleich. Danach schlug die Stunde von Raphael Stark, der – wie schon zuletzt im Heimspiel gegen Warmbronn – die Entscheidungsgewalt über das sportliche Wohl und Wehe seines Teams hatte. Zuerst gewann er gegen Marko Tuschek das letzte Einzel des Abends, danach ließ er sich auch im Doppel an der Seite von Werner Gärtner nicht bezwingen (11:7, 11:9, 6:11 und 11:6 gegen Marc Hauser/Andreas Gnann). Mit einem vielumjubelten 9:7-Erfolg schafften die Rohrauer für’s Erste den Sprung ans rettende Ufer, die Generalprobe vor dem Kellerduell gegen den FSV Deufringen (11. März) war gelungen.

Die Rohrauer Zweite wehrte sich im Derby bei Tischtennis Mötzingen nach Leibeskräften, musste aber eine 5:9-Niederlage hinnehmen und bleibt mit 9:19 Punkten in der kritischen Tabellenregion der Bezirksklasse. Die Mötzinger hatten in den Fünfsatzpartien etwas mehr Fortune, in fünf von sieben Fällen setzten sich die Gastgeber durch, denen nach der Vorrundenniederlage nun die Wiedergutmachung gelang. Zudem bleiben die Mötzinger in dieser Saison weiterhin zuhause ungeschlagen. Auf Mötzinger Seite gehörten Hartmut Dölker und Marko Werner (je 2) zu den besonders fleißigen Punktesammlern, beim SV Rohrau II fuhren Andreas Roller, Eberhard Bauer, Walter Bietsch und Philipp Werner je einen Einzelsieg ein.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

19.02.2018

(tho) Einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze der Bezirksliga soll es nach Ansicht des VfL Oberjettingen am kommenden Spieltag möglichst nicht geben. Der aktuelle Tabellenführer hatte zuletzt zwar personelle Probleme, doch beim Schlusslicht in Warmbronn soll der zweite Rückrundensieg herausspringen. Mit dem Zweiten TSV Steinenbronn bekommt der SV Rohrau ein großes Kaliber vor die Nase gesetzt. In der Bezirksklasse kommte es zum Derby zwischen Mötzingen und Rohrau, wobei vor allem die Gäste die Punkte dringend nötig hätten.

Ohne die etatmäßige Nummer zwei Steffen Fortenbacher, der hexenschuss-geplagt passen musste, standen die Oberjettinger zuletzt im Spitzenspiel gegen Herrenberg III auf verlorenem Posten. Mit einer Niederlage war zwar zu rechnen, doch das 1:9 fiel dann doch recht happig aus. Dennoch steht der Herbstmeister mit 17:7 Punkten noch sehr gut da, derzeit kämpft man mit vier weiteren Teams um die Meisterschaft. Am Samstag beim Tabellenletzten SpVgg Warmbronn (18 Uhr) will man allerdings seiner Favoritenrolle gerecht werden und die Punkte aus der Staigwaldhalle entführen. Aber Vorsicht ist geboten: Im Hinspiel gaben die Jettinger zuhause beim 8:8 – obwohl in Bestbesetzung spielend – einen Punkt ab, irgendwie scheinen die Warmbronner dem VfL nicht zu liegen.

Nach Minuspunkten steht momentan der TSV Steinenbronn (16:6) am besten da. Eine Situation, mit der die Mannen um Marc Hauser vor wenigen Wochen vermutlich noch nicht gerechnet hatten. Nun will man die gute Ausgangslage nicht gleich wieder auf’s Spiel setzen, sondern mit einem Heimerfolg über den SV Rohrau (Samstag, 19 Uhr, Sandäckerhalle) die Titelambitionen bestätigen. Auch hier ist nicht unbedingt mit einem Kantersieg zu rechnen, der 9:7-Erfolg der Steinenbronner zum Saisonauftakt in Rohrau belegte wieder einmal die Ausgeglichenheit in der Liga. Zudem können die Rohrauer um Ingo Werner in der heiklen Phase des Abstiegskampfs jeden Zähler gut gebrauchen.

Genau wie die Rohrauer Erste befindet sich auch der SVR II derzeit auf dem unsympathischen Relegationsplatz, der im Mai die Saisonverlängerung gegen die Zweitplatzierten der Kreisligen A zur Folge hätte. Zum fälligen Bezirksklassen-Derby geht es am Samstag nach Mötzingen (18 Uhr, Gemeindehalle), wo man auf einen deutlich entspannteren Gegner treffen wird. Die Mötzinger um Kapitän Michael Schweikert haben inzwischen weder Aufstiegsambitionen noch Abstiegssorgen, wollen aber – wie zuletzt beim 9:2 gegen Rutesheim – die Heimstärke ausspielen und dem Gegner die Grenzen aufzeigen. Zudem hat man nach dem Vorrunden-4:9 noch eine sportliche Rechnung auszugleichen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

18.02.2018

(tho) In der Männer-Bezirksklasse bleiben die Mötzinger Tischtennisspieler in gesicherten Gefilden, am Doppelspieltag bilanzierte das Gäuteam mit einem Sieg und einer Niederlage. Weiterhin prekär stellt sich die Situation für die Rohrauer Zweite dar, die gegen die starken Renninger allerdings auch nicht mit einem Sieg rechnen konnten.

Viel hätte den Mötzingern in der ersten Wochenendpartie beim TTV Gärtringen III nicht zum erhofften Unentschieden gereicht, das nach zwischenzeitlichem 4:8-Rückstand einem Sieg gleichgekommen wäre. Michael Schweikert und Marko Werner schafften mit ihren Erfolgen den Anschluss zum 6:8 und auch das Schlussdoppel war bereits gewonnen, als sich Raphael Gänßle und Gärtringens Oliver Pfister im letzten Einzel des Abends noch über die maximale Fünfsatzdistanz duellierten. Das glücklichere Ende hatte der Gärtringer, der seinem Team so noch den Sieg ins Ziel rettete (siehe auch Gärtringer Bericht). Von der 6:9-Niederlage gut erholt präsentierten sich die Mötzinger dann am Sonntagvormittag bei Schlusslicht FC/SF Münklingen. Erwartungsgemäß gab es an Münklingens Topspieler Ralf Fritschi kein Vorbeikommen, doch nach Erfolgen von Michael Schweikert (2), Ivan Aleksic (2), Markus Brenner, Marko Werner, Raphael Gänßle und zweier Doppel konnten beim 9:5 beide Zähler aus dem Weil der Städter Teilort entführt werden.

Bis zum Stand von 3:4 konnte der SV Rohrau II in der Partie gegen den Bezirksklasse-Tabellenzweiten aus Renningen gut mithalten, dann sorgten die Gäste mit drei Einzelsiegen in Serie allerdings für die Vorentscheidung. Bis dato waren es Guido Stotz, Walter Bietsch und das Doppel Andreas Roller/Jan Koberstein, die die Zähler auf Seiten der Rohrauer einfuhren. Im zweiten Einzeldurchgang ließen Andreas Roller und der zuletzt stark aufspielende Walter Bietsch noch einmal leichte Hoffnung im Rohrauer Lager aufkommen, doch die Renninger ließen sich nicht mehr in die Suppe spucken und wurden am Ende beim 9:5 ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 9:17 Punkten bleibt die Rohrauer Zweite auf dem Relegationsplatz, befindet sich aber noch in Reichweite zu den gesicherten Plätzen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

13.02.2018

(tho) In der Bezirksklasse sind am kommenden Spieltag alle drei Gäuteams im Einstaz. Die Mötzinger Tischtennisspieler, die selbst in Richtung vorderes Tabellendrittel schielen, können dabei in den beiden Auswärtsspielen in Gärtringen und Münklingen weiter Boden gut machen. Ligakonkurrent SV Rohrau II bekommt mit dem Zweiten SpVgg Renningen einen harten Brocken vorgesetzt.

Aus tabellarischer Sicht spricht viel dafür, dass das Bezirksklasseteam von Tischtennis Mötzingen einen erfolgreichen Doppelspieltag absolvieren wird. Am Samstag geht es zum TTV Gärtringen III (18 Uhr, Peter-Rosegger-Halle), der zuletzt auf den Relegationsplatz acht abrutschte (siehe Gärtringer Vorschau), am Sonntag wartet beim sieglosen Schlusslicht FC/SF Münklingen (10 Uhr, Mehrzweckhalle) die vermeintlich leichtere Aufgabe. Was jedoch nur bedingt auf das vordere Paarkreuz zutrifft, denn dort haben die Münklinger mit Ralf Fritschi den in der Vorrunde erfolgreichsten Akteur der Liga aufzuweisen. Seine Gattin Andrea Fritschi, die im mittleren Paarkreuz spielt, war dann aber noch die einzige aus dem Team, die in der ersten Saisonhälfte eine positive Einzelbilanz aufweisen konnte, alle anderen Teammitglieder wurde nur teilweise ihren Ansprüchen in der Liga gerecht. Dementsprechend stellen die Mötzinger um Kapitän Michael Schweikert das bessere Kollektiv und sollten in der Lage sein, vom Schlusslicht beide Zähler zu entführen.

Licht und Schatten wechselten bislang in der Rückrunde beim SV Rohrau II ab. Während man auswärts in Leonberg und Rutesheim zwei deutliche 2:9-Niederlagen hinnehmen musste, überraschte man im Ortsderby gegen den TTV Gärtringen III (9:4) positiv. Am Sonntag (9:30 Uhr) macht der Tabellenzweite aus Renningen seine Aufwartung in der Schönbuchhalle. Deren Spitzenspieler Marko Filipicic wird besonders motiviert in Rohrau auftauchen, da er am vergangenen Wochenende beim 8:8 gegen Höfingen zwei hauchdünne Fünfsatzniederlagen einstecken musste und nun gegen Guido Stotz und Andreas Roller vermutlich schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden möchte. Insgesamt muss es für die Rohrauer schon optimal laufen, wenn man gegen die Renninger etwas Zählbares ergattern möchte. Nochmal so deutlich wie beim 2:9 in der Vorrunde will man beim SVR allerdings auch nicht verlieren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

11.02.2018

(tho) Überwiegend deutliche Ergebnisse gab es in den unterschiedlichen Spielklassen mit Beteiligung von Teams aus dem Gäu. Dabei überraschte das klare 9:2 der Kuppinger Landesklasse-Spieler gegen die SV Böblingen II nicht. Eher unerwartet traten die Resultate der Rohrauer Mannschaften in Erscheinung – und dies sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

In der Landesklasse blieben die Favoritenstürze aus, es setzten sich jeweils die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gegen die abstiegsbedrohten Teams durch. Nach Minuspunkten und dank des besseren Spielverhältnisses hat der TSV Kuppingen II weiterhin die besten Karten im Titelrennen. Die Kuppinger sorgten im Heimspiel gegen die SV Böblingen II schnell für Klarheit, als man sich ohne Satzverlust eine 5:0-Führung erspielte. In der einseitigen Begegnung gönnte sich das mittlere Paarkreuz der Kuppinger dann eine Auszeit und ließ die zwei einzigen Zähler der Gäste zu. Danach besann sich die TSV-Zweite wieder auf ihre Stärken und fuhr durch Patrick Hassler, Neuzugang Ronnie Lang, Fatih Kanli und Davorin Pongrac den ungefährdeten 9:2-Erfolg ein.

Die Bezirksliga als höchste Spielklasse des Bezirks Böblingen wartete auch an diesem Spieltag mit überraschenden Ergebnissen auf. Die große Tischtennisfamilie rieb sich vor allem beim 1:9 von Tabellenführer VfL Oberjettingen gegen den VfL Herrenberg III die Augen (siehe Bericht VfL Herrenberg). Die erhoffte, deutliche Leistungssteigerung trat bei den Ligakonkurrenten vom SV Rohrau ein, die das wichtige Heimspiel gegen die ebenfalls noch nicht gesicherte Mannschaft von Tischtennis Schönbuch II zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Garanten für den Erfolg waren zu Beginn die zwei Doppel mit Werner Gärtner/Raphael Stark und Ingo Werner/Andreas Waidelich, die sich jeweils in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durchsetzten. “Spieler des Sonntagmorgens” war dann Werner Gärtner, der etwas gegen die vermeintliche Dominanz der Gäste am vorderen Paarkreuz hatte und sowohl sein Einzel gegen Christof Binder als auch gegen Michael Schulze gewann. Andreas Waidelich stand ihm in nichts nach und hielt sich am mittleren Paarkreuz schadlos. Außerdem punkteten Ingo Werner, Horst Grünewald und Raphael Stark zum in der Höhe unerwarteten 9:4-Erfolg. Die Rohrauer bleiben zwar weiter auf dem Relegationsplatz, befinden sich aber weiterhin in Reichweite zum gesicherten Mittelfeld.

Was der ersten Mannschaft in beeindruckender Manier gelang, schafften die Rohrauer Männer II in der Bezirksklasse nicht. Bei der SKV Rutesheim wurde das Ziel, zumindest einen Zähler zu entführen, klar verfehlt. Lediglich Andreas Roller und Guido Stotz schafften in den ersten Einzeln des Abends den Anschluss zum 2:3, doch danach waren die Rutesheimer obenauf und gewannen die sechs folgenden Einzel zum überdeutlichen 9:2-Erfolg. Dadurch verschärfte sich die Situation im Abstiegskampf der Bezirksklasse, in den gleich die halbe Liga verwickelt ist.

In der Kreisliga A entschied der TSV Kuppingen III das Gäuderby mit der Mötzinger Zweiten für sich. In starker Besetzung mit Patrick Hassler, Ronnie Lang, Felix Seitz, Tobias Seckinger, Werner Thomas und Uwe Leitol stellte der TSV schnell die Weichen auf Sieg und ließ beim 9:3 nur die Mötzinger Erfolge von Ivan Tadic, Ivan Aleksic und dem Doppel Raphael Gänßle/Sven Schurer zu. Die beiden Teams befinden sich weiterhin in unbeschwerter Region im Mittelfeld der Tabelle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

07.02.2018

(tho) Titelrennen oder Abstiegskampf – die Gäuteams gehen mit unterschiedlichen Erwartungen in den kommenden Spieltag und hoffen auf ein Faschingswochenende ohne allzuviele Kapriolen. Als klarer Favorit geht der TSV Kuppingen II in die Landesklasse-Partie gegen Böblingen II, eher ausgeglichen dürften hingegen die Partien der Rohrauer Mannschaften in Bezirksliga und Bezirksklasse verlaufen.

Recht schnell durften die Kuppinger Landesklasse-Männer am vergangenen Spieltag wieder die Tische in der Sporthalle abbauen, nach gut einer Stunde stand der 9:0-Kanteriseg über die stark gefährdete Mannschaft vom VfL Sindelfingen II fest. Nun macht mit der SV Böblingen II ein weiterer Bezirkskonkurrent seine Aufwartung im Gäu. Und auch in diesem Fall ist mit einer klaren Sache zu rechnen, zumindest dann, wenn die Kuppinger in Bestbesetzung antreten und die Kreisstädter wie zuletzt des Öfteren personell auf dem Zahnfleisch daher kommen. Da die erste Mannschaft des TSV Kuppingen am Wochenende spielfrei ist, dürfte einem Einsatz des Briten Criag Gascoyne nichts im Wege stehen. Bei den Gästen war Spitzenspieler Daniel Wischemann in der Vorrunde nur vier Mal mit von der Partie, zudem hat sich der junge Christan Köhler mit starken Leistungen bereits für die erste Böblinger Mannschaft in der Verbandsklasse empfohlen. Auch wenn vieles für eine klare Gelegenheit spricht, so will man beim Titelaspiranten aus Kuppingen keine Risiken eingehen, wohlwissend, dass gerade Großvereine auch mal in der Lage sind, mit dem besten Aufgebot die Favoriten ins Straucheln zu bringen. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Kuppinger Sporthalle.

In der Bezirksliga kommt es zwischen Tabellenführer VfL Oberjettingen und dem VfL Herrenberg III zu einem interessanten Gäuderby, das – je nach Ergebnis – das Feld der Spitzenmannschaften in der höchsten Bezirksspielklasse noch enger zusammenführen könnte (siehe Vorschau VfL Herrenberg). Der SV Rohrau, dessen Akteure zuletzt in Oberjettingen (4:9) nur phasenweise Normalform erreichten, steht im Heimspiel gegen Tischtennis Schönbuch (Sonntag, 10 Uhr, Schönbuchhalle) vor einer herausfordernden, aber dennoch lößsbaren Aufgabe. Im Falle eines Erfolgs gegen die ebenfalls noch nicht gesicherten Kontrahenten um Jochen Mehl und Christof Binder würden die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich steigen. Dazu ist bei Ingo Werner & Co. allerdings eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche vonnöten. Während die Gäste am Spitzenpaarkreuz spielerische Vorteile aufweisen, können die Rohrauer vermutlich an den hinteren Positionen mehr als nur dagegenhalten.

Mit dem 9:4 im Ortsderby gegen den TTV Gärtringen III hat sich der SV Rohrau II zuletzt etwas Luft im Abstiegskampf der Bezirksklasse verschafft. “Das Spiel hätte auch anders herum ausgehen können”, gab Andreas Roller nach der Partie zu, “doch wir haben unseren Heimvorteil ausgenutzt. Bei uns wird es in diesem Jahr wieder sehr eng, deshalb nahmen wir die beiden Punkte natürlich gerne mit.” Bei der SKV Rutesheim will die Rohrauer Zweite nun unbedingt punkten, um einen weiteren Hauptkonkurrenten im Tabellenkeller auf Distanz zu halten. Spielbeginn ist am Samstag um 17:15 Uhr in der Rutesheimer Theodor-Heuss-Turnhalle.

In der Kreisliga A kommt es am Samstag zwischen dem TSV Kuppingen III und Tischtennis Mötzingen II zu einem interessanten Gäuvergleich, indem es zum einen um die Vormachtstellung im Mittelfeld geht, andererseits aber eine weitere Absicherung nach hinten erfolgen soll. In der Vorrunde entführten die Kuppinger aus Mötzingen beim spannenden 9:7 beide Zähler, nun hoffen die Mötzinger um Ivan Tadic zumindest auf einen Teilerfolg (Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle Kuppingen).

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

04.02.2018

(tho) Das Bäumlein-wechsel-dich-Spiel an der Tabellenspitze der Bezirksliga setzt sich fort. Wieder ganz oben steht der VfL Oberjettingen, der sich im Derby gegen den SV Rohrau mit 9:4 durchsetzte und parallel von der überraschend deutlichen Niederlage des bisherigen Tabellenprimus SpVgg Weil der Stadt II gegen Grafenau profitierte. In der Bezirksklasse starteten die Männer von Tischtennis Mötzingen verheißungsvoll in die Rückrunde.

Ersatzgeschwächt ohne Steffen Fortenbacher (krank) und den im Urlaub befindlichen Benjamin Sahr ging der VfL Oberjettingen mit gemischten Gefühlen in die Partie gegen den in den Abstiegskampf verwickelten SV Rohrau, der seinerseits in Bestbesetzung die Fahrt nach Jettingen antrat. Für den ersten Paukenschlag sorgten die VfL-Ersatzmänner Stefan Trinkert und Janik Schache, die das Kunststück fertig brachten, das routinierte Rohrauer Doppel Ingo Werner/Horst Grünewald in die Knie zu zwingen (7:11, 12:10, 4:11, 11:8, 11:9). Mit Punktegarant Michael Knof, der am vorderen Paarkreuz ohne Satzverlust blieb, sowie den ebenfalls ungeschlagen gebliebenen Stefan Haag und Werner Nüssle steuerte der VfL einem in der Höhe unerwarteten 9:4-Erfolg entgegen. Während sich die Oberjettinger wieder an die Tabellenspitze spielten, muss sich das Rohrauer Team in den kommenden Wochen noch steigern, wenn man dem Abstieg entrinnen möchte. Die Hälfte der Liga kann sich inzwischen Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft ausrechnen. Michael Knof meint die Gründe zu kennen: “Dass es in der Bezirksliga vorne so eng ist und immer wieder Favoriten verlieren, liegt wohl auch daran, dass alle Teams wissen, dass in den jetzigen Aufstellungen ein Antreten in der Landesklasse nicht ganz so sinnvoll erscheint. Am Ende könnte ein Team mit zehn bis zwölf Minuspunkten ganz vorne stehen.” Mit 17:5 Punkten hat momentan der VfL Oberjettingen wieder die besten Karten. Noch einmal Michael Knof: “Wir werden in den kommenden Wochen auch nicht immer komplett spielen können, insofern werden wir aller Voraussicht nach auch noch den einen oder anderen Punkt abgeben.”

Die Mötzinger Bezirksklassespieler sind mit einem deutlichen 9:2-Erfolg über die SKV Rutesheim in die Rückrunde gestartet. Ein Ergebnis, das vor allem angesichts der 3:9-Vorrundenniederlage gegen denselben Gegner durchaus überraschend kam. Die spannendsten Momente des Abends offenbarten sich in den Doppeln, sowohl beim neuen Spitzendoppel mit Hartmut Dölker und Markus Brenner als auch bei der Formation Walther Beck/Michael Schweikert hingen die Erfolge am seidenen Faden. Mit 11:8 beziehungsweise 14:12 setzten sich dann die Mötzinger durch. Da auch Marko Werner und Gerhard Hermann gemeinsam siegten, war der 3:0-Traumstart perfekt – und der Widerstand der Gäste schien frühzeitig gebrochen. In den Einzeln schraubten Hartmut Dölker, Markus Brenner, Walther Beck und Michael Schweikert die Führung auf 7:0. Nach einem kleinen Zwischentief am hinteren Paarkreuz machten abermals Hartmut Dölker und Markus Brenner den Kantersieg perfekt, die Wiedergutmachung war gelungen. Mit 12:8 Punkten haben sich die Mötzinger endgültig in der oberen Tabellenhälfte eingenistet und dürften bis zum Saisonende von irgendwelchen abstrusen Gedanken an den Abstiegskampf verschont bleiben.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

29.01.2018

(tho) Mit dem Derby zwischen dem VfL Oberjettingen und dem SV Rohrau geht die Bezirksliga in die nächste Runde. Vermutlich werden sich beide Mannschaften nichts schenken, geht es doch angesichts der momentanen Tabellensituation um recht viel. In der Bezirksklasse steigen nunmehr auch die Mötzinger Tischtennisspieler mit dem Heimspiel gegen Rutesheim in die Rückrunde ein.

Die Bezirksliga als oberste Spielklasse des Tischtennisbezirks stellt sich derzeit als Zwei-Klassengesellschaft dar. Der neue Tabellenführer SpVgg Weil der Stadt spürt vier weitere Teams im Nacken, darunter den VfL Oberjettingen, der zuletzt zwei Mal gegen Weil der Stadt den kürzeren zog. Da überrascht es nicht, dass der VfL um Spitzenspieler Michael Knof nun alles daran setzen möchte, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht weiter abreissen zu lassen. Dementsprechend motiviert geht der VfL in die Heimpartie gegen den SV Rohrau, der zusammen mit vier weiteren Teams in der unteren Tabellenhälfte ums sportliche überleben kämpft. Die Rohrauer mussten sich zuletzt mit einem 8:8 gegen Schlusslicht Warmbronn zufrieden geben und wollen nun versuchen, mit einer engagierten Leistung dem Favoriten aus Oberjettingen Paroli zu bieten. Geht man von der Stammbesetzung beider Teams aus, haben die Jettinger vor allen Dingen am vorderen Paarkreuz klare Vorteile, während sich der SVR ab Position 3 als durchaus ebenbürtig erweisen dürfte. Dementsprechend könnten auch die Doppel von entscheidender Bedeutung sein. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Turnhalle Oberjettingen.

Die Mötzinger Tischtennisspieler um Kapitän Michael Schweikert haben mittlerweile eine achtwöchige Winterpause hinter sich und freuen sich auf die zweite Saisonhälfte, die man bei einem Punktekonto von 10:8 relativ entspannt angehen kann. Personell bleibt in Mötzingen alles beim Alten, sieht man einmal davon ab, dass sich Markus Brenner nun wieder am vorderen Paarkreuz versuchen darf. Dafür rückt Teilzeitspieler Wolfgang Straub in die Mitte. Mit der SKV Rutesheim macht am Samstag (18 Uhr, Gemeindehalle) der Tabellenachte seine Aufwartung im Gäu, der im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt dringend benötigt und sich dementsprechend kämpferisch in Mötzingen präsentieren wird. Will man den gesicherten Mittelfeldplatz auch in Zukunft innehaben, sollte das Mötzinger Team um Spitzenspieler Hartmut Dölker vor heimischem Publikum möglichst nicht leer ausgehen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

28.01.2018

(tho) Herbstmeister VfL Oberjettingen ist die Tabellenführung in der Bezirksliga los. So wie die Vorrunde endete, begann die Rückrunde – mit einer Niederlage im Topspiel gegen die SpVgg Weil der Stadt II. Beim SV Rohrau wurde sowohl in der Bezirksliga als auch in der Bezirksklasse gepunktet. Bleibt abzuwarten, ob dies ausreicht, um die Klassenziele zu erreichen.

Die Wachablösung an der Bezirksliga-Tabellenspitze ist erfolgt. Im Heimspiel gegen die SpVgg Weil der Stadt II hatte der VfL Oberjettingen zwar durchaus Chancen auf den Gesamtsieg, aber in der Endphase bewiesen die Gäste den längeren Atem. Dabei sah es bei zwischenzeitlicher 5:2- und später 7:4-Führung eigentlich optimal aus für den VfL Oberjettingen, der bis dato vor allem am vorderen und mittleren Paarkreuz seine Akzente setzte. Die beiden VfL-Topspieler Michael Knof und Steffen Fortenbacher profitierten allerdings – neben ihren herausgespielten Erfolgen über Thomas Laufer – von der verletzungsbedingten Absage von Michael Neis, der seine Einzel kampflos abgab. Dies auch mit dem Hintergrund, ein Aufrücken der Positionen innerhalb der Mannschaft zu vermeiden. Und diese Strategie ging auf: Die letzten vier Einzel des Abends gingen an die Weil der Städter, die somit mit einer motivierenden 8:7-Führung ins Schlussdoppel gingen. In Oberjettingen ist eine Entscheidung im Schlussdoppel nichts, was für nasse Hände sorgen sollte, schließlich kam man in der Vorrunde bereits fünf Mal in diese Situation und konnte in vier Fällen noch jubeln. Diesmal ging der Schuss jedoch nach hinten los: Der frischgebackene Vereinsmeister Michael Knof und Partner Niklas Hain taten sich gegen die Weil der Städter Routiniers Thomas Laufer und Thomas Verleih recht schwer, einzig im zweiten Durchgang hatten sie ihre Gegenüber im Griff. Beim 8:11, 11:3, 8:11 und 9:11 mussten sie ihre zweite Saisonniederlage im Doppel hinnehmen, zugleich bedeutete dies auch die zweite Niederlage für die Mannschaft. Punktgleich (15:5) befinden sich die Jettinger nunmehr mit der mit einem besseren Spielverhältnis ausgestatteten SpVgg Weil der Stadt ganz oben in der Tabelle, zudem können auch der Drittplatzierte TSV Steinenbronn bei 12:6 Zählern und die weiteren Verfolger aus Herrenberg und Grafenau wieder hoffen. Für die kommenden Wochen ist für Spannung im Titelrennen garantiert.

Auch im Abstiegskampf gibt es weiterhin ein sportliches Hauen und Stechen. Der SV Rohrau verpasste die Chance, mit einem Erfolg über Aufsteiger SpVgg Warmbronn die Lücke zu den direkten Abstiegsplätzen zu vergrößern. Beim 8:8 musste man im Rohrauer Lager am Ende sogar über den ergatterten Punkt froh sein. Schließlich rannte der Gastgeber stets einem Rückstand hinterher. Im ersten Durchgang waren es Ingo Werner, Andreas Waidelich und Horst Grünewald, die das 1:4 egalisierten, am Ende war Raphael Stark der Garant für den Teilerfolg. Der Linkshänder gewann das letzte Einzel gegen Jürgen Hehr und hielt sich dann auch in drei Sätzen mit Partner Werner Gärtner im Schlussdoppel schadlos. Nach vier Stunden Spielzeit stand ein 8:8 auf dem Spielbogen, der für die Rohrauer zumindest die Verteidigung des achten Tabellenplatzes zur Folge hatte. Dieser würde am Ende die Zusatzschicht in der Relegationsrunde bedeuten.

Die Rohrauer Zweite machte in der Bezirksklasse wichtigen Boden im Abstiegskampf gut. War am Doppelspieltag die Niederlage bei Tabellenführer SV Leonberg/Eltingen III einkalkuliert, galt der Fokus der Sonntagspartie gegen die Tabellennachbarn aus Gärtringen. In Leonberg beim 2:9 war vor allem in der Anfangsphase mehr drin, jedoch gingen drei Fünfsatzspiele in die Binsen. Die beiden Doppel Guido Stotz/Eberhard Bauer und Walter Bietsch/Philipp Werner waren da nervenstärker und sorgten für die anfängliche 2:1-Führung. Das war’s dann aber auch mit der Rohrauer Herrlichkeit. Unter keinem guten Stern stand das Comeback von Bernd Schäfer. Der ehemalige Herrenberger Abteilungsleiter, wohnhaft in Nufringen, steht nach langjähriger Tischtennispause nun in Diensten des SV Rohrau. Mit Andreas Roller spielte er ein starkes Doppel, das beim 14:16 im fünften Satz allerdings noch nicht von Erfolg gekrönt war. In seinem Einzel am hinteren Paarkreuz gegen Leon Diehl verletzte sich Schäfer während eines Ballwechsels am Schlagarm und musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss zum Ultraschall ins Herrenberger Krankenhaus gefahren werden. Ungeachtet dieses Negativerlebnisses zeigten sich die Rohrauer am Sonntag im Gemeindederby gegen die Gärtringer Dritte von ihrer besten Seite. Nach drei hart umkämpften Doppeln, aus denen die Gäste mit einer 2:1-Führung gingen, legte der SVR in den Einzeln eine furiose Serie hin. Guido Stotz, Andreas Roller, Eberhard Bauer, Walter Bietsch, Philipp Werner und Jan Koberstein sorgten mit ihren Erfolgen für den optimalen ersten Einzeldurchgang. Am Ende gelang den Rohrauern beim 9:4 eine beeindruckende Wiedergutmachung nach der 2:9-Hinspielschlappe.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

24.01.2018

(tho) Gleich zum Auftakt in die Rückrunde kommt es in der Bezirksliga zum Topspiel zwischen Herbstmeister VfL Oberjettingen und der SpVgg Weil der Stadt II. Die Rohrauer Erste geht ebenfalls an den Start und spielt am anderen Ende der Tabelle gegen Schlusslicht SpVgg Warmbronn. Eine Etage tiefer muss die Rohrauer Zweite gleich doppelt ran, wobei man sich vor allem im Ortsderby gute Chancen ausrechnet.

Der Klassenspielleiter hat es so gewollt. Direkt im Anschluss an die Winterpause werden Antworten auf die folgenden Fragen gefunden: Kann Herbstmeister VfL Oberjettingen im Spitzenspiel den hartnäckigsten Verfolger aus Weil der Stadt auf Distanz halten – oder gibt es eine Wachablösung an der Tabellenspitze? Und können die Rohrauer im Kellerduell den Abstand auf die direkten Abstiegsplätze vergrößern oder verschärft sich im Falle einer Rohrauer Niederlage der Abstiegskampf ? “Es wird Zeit, dass es wieder losgeht”, sagt Michael Knof von Bezirksliga-Branchenführer VfL Oberjettingen, der sich allerdings mit seinen Mannen sicherlich zum Auftakt einen anderen Gegner gewünscht hätte als die Weil der Städter Zweite. Gegen diese trat man erst zum Vorrundenabschluss an und musste nach einer bis dato bravourösen Hinrunde die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die mit 3:9 auch gleich recht deutlich ausfiel. Michael Knof: “Da wir diesmal voraussichtlich in Bestbesetzung antreten, rechne ich mit einem knappen Ausgang. Auf jeden Fall stehen wir vor einer schweren Aufgabe.” Sollte die Entscheidung im Schlussdoppel fallen, wäre man im Oberjettinger Lager sicherlich gewappnet, da man diese nervenaufreibende Situation in der Vorrunde schon mehrmals erfolgreich meisterte. “Schauen wir mal, ob wir auch in der Rückrunde die knappen Spiele zu unseren Gunsten entscheiden können”, so Knof weiter, “ein bisschen glücklich waren die Ergebnisse zuletzt ja schon.” Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Turnhalle Oberjettingen.

Ein Erfolgserlebnis hatte Michael Knof in diesem Jahr bereits. Bereits zum 16. Mal stand der 52-jährige seit 2002 im Endspiel der Vereinsmeisterschaften, zum 13. Mal durfte er dabei den Pokal in die Höhe stemmen. Nach zwei 3:0-Siegen im Viertelfinale gegen Ralf Knöbl und in der Vorschlussrunde gegen Thomas Haag traf Knof im Endspiel auf Stefan Haag, der sich zuvor – nicht ganz erwartungsgemäß – in vier Sätzen gegen Abteilungsleiter Steffen Fortenbacher durchsetzte. In einem sehenswerten Spiel, in dem Stefan Haag versuchte, sein gutes Blockspiel gegen Angreifer Knof einzusetzen, war Michael Knof am Ende beim 12:10, 11:4, 4:11 und 14:12 der verdiente Sieger. Das kleine Finale gewann Steffen Fortenbacher mit 3:1 Sätzen gegen Thomas Haag.

Beim Bezirksligisten SV Rohrau hat sich gegenüber der Hinrunde in puncto Mannschaftsaufstellung nichts geändert, lediglich innerhalb der Paarkreuze wurde etwas rotiert. Rainer Stolz, Werner Gärtner, Ingo Werner, Andreas Waidelich, Horst Grünewald und Raphael Stark müssen sich am Samstag (18:30 Uhr, Schönbuchhalle) gegen Schlusslicht SpVgg Warmbronn beweisen. Eine heikle Aufgabe: Die Warmbronner sind im Grunde genommen gezwungen, in Rohrau zu punkten, um weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Der SV Rohrau kann im Erfolgsfall eine größere Lücke zu den direkten Abstiegsplätzen herstellen. Bei den Protagonisten dürfte angesichts dieser prekären Lage auch die Nervenstärke eine Rolle spielen.

Voller Einsatz wird am Doppelspieltag auch beim SV Rohrau II in der Bezirksklasse gefordert. In die beiden Partien geht das Team um Kapitän Guido Stotz allerdings mit unterschiedlichen Aussichten. Während die Trauben beim ungeschlagenen Spitzenreiter SV Leonberg/Eltingen (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule) wohl zu hoch hängen, ist im Normalfall am Sonntag gegen den Tabellen- und Ortsnachbarn TTV Gärtringen III etwas drin (9:30 Uhr, Schönbuchhalle). Nochmal so deutlich wie beim 2:9 in der Hinrunde will man sich jedenfalls nicht dem Schicksal ergeben.

Abseits vom Spielbetrieb bei den Männern hat das Seniorenteam des SV Rohrau die Reissleine gezogen. “Nach Rücksprache mit allen Teammitgliedern und Abteilungsleiter Ingo Werner haben wir uns darauf geeinigt, das Seniorenteam aus dem Spielbetrieb zurückzuziehen”, sagt Kapitän Horst Grünewald. Und fügt die Gründe dazu. “Einige von uns wollen nur noch im Betriebssport spielen, andere sind unter der Woche beruflich stark eingebunden. So sah ich nur wenig Möglichkeiten, für die Seniorenspiele vier schlagkräftige Spieler zusammen zu bekommen.” In der Senioren-Bezirksliga spielen somit nur noch vier Teams den Meister aus.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Bericht Pokal-Achtelfinale

21.12.2017

(tho) Zum Ende des Kalenderjahres absolvierten diverse Mannschaften aus dem Gäu noch ihre Achtelfinal-Pokalspiele. Dabei gelang sowohl dem TSV Kuppingen II als auch dem VfL Herrenberg IV in ihrer jeweiligen Pokalspielklasse den Sprung unter die besten Acht. Im direkten Gäuvergleich zwischen den beiden zweiten Mannschaften aus Oberjettingen und Rohrau setzte sich der gastgebende VfL Oberjettingen knapp durch.

In der höchsten Pokalspielklasse mit Teams von der Bezirksliga bis hoch zur Verbandsliga musste Landesklasse-Herbstmeister TSV Kuppingen II gegen die Böblinger Zweite ran. Gegen ein ersatzgeschwächtes Böblinger Team hatten Davorin Pongrac, Fatih Kanli und Petar Knezevic wenig Probleme, um sich nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 4:0 durchzusetzen. Im spannendsten Einzel des Abends setzte sich Knezevic mit 11:8, 11:8, 9:11, 8:11 und 11:9 gegen SVB-Kapitän Gerd Arnold durch.

Im Bezirkspokal II führte der SV Rohrau II dank eines überragenden Guido Stotz bereits mit 3:2 beim VfL Oberjettingen II, versäumte es dann aber, den Sack zuzumachen. Stotz hatte zuvor beide Einzel zu seinen Gunsten entschieden und auch das Doppel mit Partner Philipp Werner gewonnen. In der Schlussphase sorgten die Jettinger Routiniers Traugott Haag und Hartmut Sahr doch noch für den Gesamtsieg des VfL (4:3), der damit ins Viertelfinale einzog.

Den Sprung dorthin schafften auch die Männer IV des VfL Herrenberg (Bezirkspokal III), die sich mit 4:1 bei Tischtennis Schönbuch II durchsetzten. Youngster Siddy Hinzke und Talal El Haj Ibrahim waren die Matchwinner auf Herrenberger Seite.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

10.12.2017

Männer Bezirksliga TSV Grafenau – SV Rohrau 9:3

Männer Bezirksklasse SV Rohrau II – SKV Rutesheim 8:8

Männer Bezirksklasse Tischtennis Mötzingen – TTG Leonberg/Eltingen III 8:8

(tih)Schluss für dieses Jahr ist seit dem letzten Wochenende auch für die Gäuteams. Während sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft des SV Rohrau nicht so richtig den Weg aus den Tabellenkellern der Bezirksliga bzw. -klasse finden, überraschte das Mötzinger Team beim Unentschieden des bislang ungeschlagenen Bezirksklasse-Tabellenführers Leonberg/Eltingen.

Schon im Vorfeld war den Rohrauern bewusst, dass die Partie beim Aufsteiger aus Grafenau kein Kinderspiel werden würde. Immerhin stehen diese auf Platz vier in der höchsten Bezirksspielklasse. Warum das so ist, bekam der SV gleich zu spüren. Aus den ersten sechs Begegnungen am vergangenen Samstag gingen lediglich Mannschaftskapitän Ingo Werner und Horst Grünewald im Doppel als Sieger hervor. Die Erfolge von Andreas Waidelich am mittleren und Horst Grünewald, der am hinteren Paarkreuz einen 2:0-Satzrückstand noch in einen knappen Sieg umwandelte, reichten nicht aus, um dem TSV Grafenau einen Punkt zu klauen. Daniel Ruppert, der in der letzten Saison noch für die Rohrauer aktiv war, überzeugte mit einem Doppel- und zwei Einzelsiegen gegen seine Ex-Kameraden.

Der SV Rohrau II überwintert nach dem Unentschieden gegen die nicht wesentlich besser positionierten Rutesheimer auf dem unbeliebten Relegationsplatz. Der Anschluss an die vorderen Platzierungen bleibt jedoch – auch dank des Punktgewinns am letzten Hinrudnenspieltag – weiterhin bestehen. Schon zu Beginn des Spiels zeichnete sich ab, dass es wahrscheinlich keinen klaren Sieger geben würde. Nach zwei gewonnenen Doppeln hielt Andreas Roller nach einem starken Auftritt gegen den Rutesheimer Spitzenspieler Adrian Schwake das Gäuteam im Spiel, ehe es am mittleren Paarkreuz zwei klare Pleiten setzte. Walter Bietsch und Jan Koberstein drehten anschließend das Spiel auf 5:4, Guido Stotz und nochmal Andreas Roller bauten die Führung dann sogar auf 7:5 aus. Nach zwei umkämpften Fünf-Satz-Partien von Walter Bietsch (3:2) und Jan Koberstein (2:3) sowie dem Schlussdoppel, das klar an die Gäste ging, musste man sich letztendlich auf beiden Seiten mit einer Punkteteilung zufriedengeben.

Eine echte Überraschung gelang den Männern I aus Mötzingen, die beim Heimspiel gegen die TTG Leonberg/Eltingen III einen Punkt ergatterten. Die bislang noch ungeschlagenen Gäste gingen zwar nach den Doppeln in Führung, am vorderen Paarkreuz zeigten Hartmut Dölker und Markus Brenner mit zwei glatten 3:0-Siegen jedoch gleich, wer der Herr im Haus ist. Beim Stand von 4:5 ging es dann in die zweite Einzelrunde, wo erneut Dölker und Brenner sowie Walter Beck das etwas ruhigere Händchen bewiesen. Alle drei behielten im Entscheidungssatz die Nerven. Ein Punktgewinn oder vielleicht sogar ein Sieg rückte immer näher, doch mit anschließend drei Einzelniederlagen in Folge gab es für das Heimteam, das jetzt mit 7:8 im Hintertreffen war, einen Dämpfer. Der Spielstand erforderte das Schlussdoppel, das Walter Beck und Michael Schweikert bestritten, die sich selbst vom 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen ließen und den dritten Satz mit 14:12 gewannen. Profitierend von den etwas schockierten Leonberg/Eltingern, denen der Sieg schon greifbar nah war, drehten die Mötzinger noch das Schlussdoppel zum 3:2. Ein Tischtennis-Krimi, der gerechterweise ein 8:8-Unentschieden zur Folge hatte. Die Mötzinger schlossen damit die Vorrunde mit einem positiven Punktestand (10:8) ab.

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Tim Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

06.12.2017

(tho) In den Spielklassen auf Bezirksebene geht es für die Gäuteams am Wochenende in die letzte Runde, ehe dann der Vorhang in diesem Kalenderjahr zufällt. Die Rohrauer Teams in der Bezirksliga und Bezirksklasse hoffen noch auf den einen oder anderen Zähler, der sich im Abstiegskampf als wertvoll erweisen könnte.

Die Rohrauer Erste bekommt es beim TSV Grafenau mit einem starken Aufsteiger zu tun, der sich mit einem positiven Punktekonto in dieser Spielzeit keine Sorgen machen muss, irgendetwas mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Anders – aber keineswegs unerwartet – stellt sich die Situation für den SV Rohrau dar, dessen Verantwortliche frühzeitig bewusst war, dass man wieder vor einer herausfordernden Saison steht. Aktuell befinden sich die Mannen um Abteilungsleiter und Spielführer Ingo Werner auf dem drittletzten (Relegations-)Platz und spüren dabei den Atem der weiter hinten platzierten Teams im Nacken. Ganz chancenlos wird der SVR in Grafenau sicherlich nicht sein, dennoch spricht vieles für einen Erfolg des Teams um Spitzenspieler Ralf Michaelis und den Ex-Rohrauer Daniel Ruppert. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Grafenauer Wiesengrundhalle.

In der Bezirksklasse bekommen es die Mötzinger mit dem stärksten Team der Liga zu tun. Die Gäste der TTG Leonberg/Eltingen marschierten bislang in eindrucksvoller Manier durch die Saison und in Leonberger Bestbesetzung dürfte es wohl keinem der konkurrierenden Teams gelingen, dem Tabellenführer das Wasser zu reichen. Insofern ist für die Mötzinger Schadensbegrenzung das oberste Gebot (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle). Die Rohrauer Zweite mit dem starken Guido Stotz (9:0-Bilanz am mittleren Paarkreuz) will zum Jahresabschluss gegen die punktgleiche SKV Rutesheim nicht verlieren, um den Kontakt ans Mittelfeld zu wahren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

03.12.2017

(tho) Am letzten Spieltag der Hinrunde hat es auch den VfL Oberjettingen erwischt, im Bezirksliga-Spitzenspiel setzte es für den Herbstmeister in Weil der Stadt eine 3:9-Niederlage. Die Klassenkameraden vom SV Rohrau ergatterten – auch dank Werner Gärtner – ein wichtiges Unentschieden gegen Deufringen. Und auch eine Etage tiefer ging es für die Mötzinger Bezirksklasse-Männer über die volle Distanz.

Im Duell des Zweiten (Weil der Stadt) gegen den bereits feststehenden Herbstmeister VfL Oberjettingen mussten die Gäste auf Abteilungsleiter Steffen Fortenbacher verzichten, der kurzfristig erkrankte. “Wenn bei uns vorne ein Spieler ausfällt, tun wir uns schwer, diesen Verlust zu kompensieren”, sagte Oberjettingens Michael Knof nach der doch recht deutlichen 3:9-Niederlage gegen die Weil der Städter Zweite. Erschwerend kam hinzu, dass Knof ebenfalls gesundheitlich angeschlagen war und nur so eine Art Standtischtennis spielen konnte. “Mein Teamkollege Stefan Haag meinte, ich hätte mich nur auf einer Fläche eines Bierdeckels bewegt”, so Knof. Trotz dieses Handicaps konnte er mit gutem Blockspiel trotz ungewohnter Plastikbälle gegen Michael Neis triumphieren, im zweiten Einzel gegen Thomas Laufer reichte es dann allerdings nicht. Werner Nüssle ergatterte dann noch einen Zähler am hinteren Paarkreuz, an der klaren Niederlage gab es aber nichts zu rütteln. Michael Knof: “Trotz der Niederlage überwintern wir an der Tabellenspitze. Wir freuen uns schon jetzt auf die Rückrunde mit vielen spannenden Spielen. In den letzten Monaten hatten wir recht viel Glück gehabt mit den zahlreichen 9:7-Erfolgen, da können wir uns keineswegs beklagen.”

Chancenlos war die Rohrauer Erste im Heimspiel gegen den in starker Aufstellung angetretenen VfL Herrenberg III (siehe Bericht VfL Herrenberg). Dennoch war man im Rohrauer Lager mit dem Doppelspieltag nicht ganz unzufrieden, da man in der ersten Partie dem FSV Deufringen einen wichtigen Zähler abtrotzte, der im Abstiegskampf noch von entscheidender Bedeutung sein könnte. Beim Stand von 4:5 sorgte Werner Gärtner für einen Paukenschlag, als er im Duell zweier ehemaliger Böblinger gegen den verbandsliga-erfahrenen Klaus Miethke mit 11:9 im fünften Satz die Oberhand behielt und seinem Gegenüber die erste Niederlage seit März 2014 beibrachte. Klaus Miethke hatte Probleme, die “Tomahawk”-Aufschläge von Werner Gärtner zu returnieren.

Die Rohrauer Zweite stand in der Bezirksklasse gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen III auf verlorenem Posten. Beim 3:9 trugen sich lediglich Philipp Werner und die Doppel Eberhard Bauer/Andreas Roller und Philipp Werner/Walter Bietsch in die Erfolgsliste ein. Nunmehr gilt das Hauptaugenmerk im Abstiegskampf dem wichtigen Vorrundenabschluss gegen die punktgleichen Rutesheimer.

Wiedergutmachung war bei Tischtennis Mötzingen angesagt, in Bestbesetzung wollte man der SpVgg Weil der Stadt III einen großen Kampf liefern und die Vorwochenniederlage gegen Rutesheim vergessen machen. Pressewart Walther Beck: “Kaum jemand in der Halle konnte sich daran erinnern, wann wir jemals in solch einer guten Aufstellung angetreten sind.” Bei Hartmut Dölker, Wolfgang Straub, Markus Brenner, Walther Beck, Michael Schweikert und Marko Werner war dann auch von Anfang an Spielfreude zu erkennen. Zwar war das vordere Paarkreuz der Weil der Städter (Ingo Kamleitner, Thomas Feldmann) nicht zu bezwingen, am mittleren und hinteren Paarkreuz konnten die Mötzinger aber mit 3:1-Bilanzen diesen Rückstand egalisieren. Markus Brenner und Marko Werner gewannen jeweils zwei Einzel. Das Tüpfelchen auf dem i in Form eines Gesamtsiegs blieb allerdings aus, im Schlussdoppel hatten die Gäste die Nase vorn und sicherten sich das insgesamt gerechte 8:8-Unentschieden.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

28.11.2017

(tho) In der Vorrunde wird in den diversen Spielklassen ganz allmählich in die Zielgerade eingebogen. Der bereits zum Herbstmeister in der Bezirksliga gekürte VfL Oberjettingen bestreitet beim Tabellenzweiten sein letztes Spiel in diesem Kalenderjahr. Mannschaften wie der TSV Kuppingen II in der Landesklasse oder der SV Rohrau in der Bezirksliga stehen allerdings noch vor wichtigen Aufgaben.

Beim TSV Kuppingen II, dem spielstarken Aufsteiger in die Landesklasse, gilt der Fokus dem Stadtderby gegen den bislang verlustpunktfreien VfL Herrenberg II. Bevor es am 9. Dezember zu diesem Topduell um die Herbstmeisterschaft kommt, gilt es für die Kuppinger allerdings noch, die Pflichtaufgabe beim TTC Ottenbronn II zu lösen (Samstag, 19 Uhr, Mehrzweckhalle Ottenbronn). Der Blick auf die Tabelle offenbart die Kontraste. Auf der einen Seite steht der bislang sieglose Mit-Aufsteiger aus Ottenbronn, dessen Spieler überwiegend negative Einzelbilanzen aufzuweisen haben und die auch im Doppel bislang wenig überzeugten. Ihnen gegenüber stehen die ambitionierten Kuppinger um den oberliga-erfahrenen Briten Craig Gascoyne und einem Team, das von fünfzig Einzeln bisher vierzig gewonnen hat. So ziemlich alles spricht für einen klaren Erfolg der Kuppinger, die sich auf dem Weg zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft nicht aufhalten lassen wollen.

Zweiter gegen Erster – das Vorrundenfinale in der Bezirksliga hätte nicht besser inszeniert werden können. Zwar können sich die Oberjettinger um Kapitän Niklas Hain bis zur Winterpause nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängen lassen, aber dennoch ist die Partie in Weil der Stadt von besonderer Bedeutung. Sollte der VfL auch aus der neunten Partie ohne Niederlage gehen, hätte man sich schon einen beruhigenden Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeitet. Im Umkehrschluss werden die Weil der Städter versuchen, mit einem Sieg in eigener Halle schon jetzt den Rückstand zu verringern (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium). Der VfL Oberjettingen geht mit erhobenem Haupt das letzte Vorrundenspiel an, wohlwissend, dass man sich zuletzt stets aus prekären Situationen befreien konnte und bereits vier Mal mit dem knappsten aller Ergebnisse (9:7) gewann. Michael Knof: “Eine große Herausforderung wird für uns der Plastikball sein, mit dem die Weil der Städter zu Werke gehen. Schließlich wird bei uns ja noch mit Zelluloid gespielt. Mal sehen, wie wir damit zurechtkommen.”

Die Klassenkameraden vom SV Rohrau hoffen am Doppelspieltag auf ein Erfolgserlebnis, um sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen. Ob die Punkte am Samstag gegen den FSV Deufringen (18 Uhr, Schönbuchhalle) oder am Sonntag um 10 Uhr an gleicher Stelle gegen den VfL Herrenberg III eingefahren werden, ist im Prinzip sekundär. Viel wird davon abhängen, ob es den Rohrauern am vorderen Paarkreuz gelingt, konkurrenzfähig zu sein, bislang wurde erst eines von 21 Einzeln (durch Rainer Stolz) gewonnen. Mit Abstand am erfolgreichsten agierte bislang Kapitän und Abteilungsleiter Ingo Werner, der sich am mittleren Paarkreuz zum Punktegaranten entwickelte.

In der Bezirksklasse hat das Team von Tischtennis Mötzingen zuletzt etwas an Boden verloren, befindet sich mit 8:6 Punkten aber immer noch im Soll. In einem dicht besiedelten Mittelfeld könnte es im Falle einer weiteren Niederlage noch einmal diverse Plätze nach unten gehen. Dies wollen die Mötzinger mit einem couragierten Auftritt gegen den Tabellendritten SpVgg Weil der Stadt III (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) jedoch vermeiden.

Im Normalfall dürfte der SV Rohrau II am Sonntag (10 Uhr, Schönbuchhalle) auf verlorenem Posten stehen, wenn es gegen den unangefochtenen Bezirksklasse-Spitzenreiter TTG Leonberg/Eltingen III geht. Die Leonberger um Spitzenspieler Philipp Kratschmer agierten zuletzt äußerst souverän (9:1 gegen Rutesheim, 9:0 gegen Sindelfingen), so dass sich die Rohrauer warm anziehen müssen. Gespannt darf man sein, ob Rohraus Teamkapitän Guido Stotz auch gegen die starken Leonberger seine weiße Weste am mittleren Paarkreuz verteidigen kann.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

26.11.2017

(tho) Der VfL Oberjettingen ist Herbstmeister in der Bezirksliga. Wieder einmal bewiesen die Mannen um Kapitän Niklas Hain Nerven wie Stahlseile und machten den Gesamtsieg gegen den starken Aufsteiger aus Grafenau im Schlussdoppel perfekt. Das an Dramatik nicht zu überbieten war. Die Mötzinger sorgten in der Bezirksklasse für das Kontrastprogramm, mit ihrem Auftritt in Rutesheim waren sie alles andere als zufrieden.

“Unfassbar, das war das vierte 9:7 in dieser Saison. Die Herbstmeisterschaft hatten wir vor der Runde definitiv nicht auf dem Schirm”, sagte VfL-Nummer eins Michael Knof nach dem 9:7-Zittersieg über einen sich tapfer wehrenden Neuling aus Grafenau. “Das zeigt aber auch, dass wir nicht viel besser sind als die anderen Teams”, zeigt sich Knof bescheiden und fügt hinzu, dass sich sein Team “in den Auftritten gegen die beiden Aufsteiger auch nicht gerade als landesklasse-tauglich präsentierte.” Über drei Stunden waren in Oberjettingen gespielt, als die Entscheidung nahte: Würde es den Gastgebern abermals gelingen, im Schlussdoppel den 9:7-Gesamtsieg einzufahren oder muss man sich diesmal – wie schon gegen den anderen Neuling aus Warmbronn – mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Michael Knof und Niklas Hain mussten gegen Ralf Michaelis und Niklas Spinner in den fünften Satz gehen, hatten dann aber beim Stand von 10:5 alle Trümpfe in der Hand. Doch weit gefehlt: Im Duell der beiden Links-Rechts-Kombinationen gelang den Grafenauern die Aufholjagd und das VfL-Doppel musste in der Verlängerung seinerseits zwei Matchbälle abwehren. Mit 16:14 waren dann aber doch Knof/Hain obenauf, die dem Grafenauer Doppel die erste Saisonniederlage beibrachten und zudem für den vielumjubelten Gesamtsieg sorgten. Michael Knof: “Im Schlussdoppel haben sich beide Parteien nichts geschenkt und es gab tolle Ballwechsel.” Dass es überhaupt zur Entscheidung im finalen Doppel kam, hatte der Tabellenführer neben dem “Spieler des Abends” Michael Knof auch Benjamin Sahr zu verdanken, der am hinteren Paarkreuz nach 0:2-Satzrückstand einen wichtigen Zähler für den VfL einholte (3:2 gegen Nuber). Zudem erwischte Stefan Haag einen “Sahnetag”, hochkonzentriert gewann er beide Einzel am mittleren Paarkreuz. Mit 15:1 Punkten und derzeit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten SpVgg Weil der Stadt II überwintert der VfL Oberjettingen definitiv an der Tabellenspitze. Im direkten Vergleich mit dem hartnäckigsten Verfolger kann dieser Vorsprung beim Vorrundenfinale sogar noch ausgebaut werden. Michael Knof: “Wir spielen ja bei uns noch mit Zelluloidbällen. Mal schauen, wie wir dann in Weil der Stadt mit den Plastikbällen zurechtkommen.”

Mötzingens Pressewart Walther Beck ließ nach der 3:9-Niederlage der Mötzinger bei der SKV Rutesheim kein gutes Wort am Team – und schloss sich dabei selbst mit ein. “Wir haben beim Aufsteiger eine äußerst schwache Vorstellung abgeliefert. Wenigstens kann es jetzt nur noch besser werden.” Markus Brenner und Sebastian Schurer gewannen zu Beginn ein Doppel, außerdem gewannen Wolfgang Straub und Markus Brenner jeweils ihr Einzel gegen die Rutesheimer Nummer zwei. Mehr gab es aus Mötzinger Sicht nicht zu berichten, für’s Erste verabschiedete sich der TTM aus der Bezirksklasse-Spitzengruppe.

Nur noch zwei Punkte hinter den Mötzingern ist der SV Rohrau II platziert, der bei den ambitionierten Renningern allerdings chancenlos war. Freilich, angesichts zahlreicher Fünfsatzspiele, die verloren gingen, wurde man beim 2:9 deutlich unter Wert geschlagen, trotzdem galt es die Stärke des Gegners anzuerkennen. Guido Stotz bestätigte seine derzeit starke Form am mittleren Paarkreuz (3:1 gegen Braun), außerdem punktete das Spitzendoppel mit Eberhard Bauer und Andreas Roller.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

22.11.2017

(tho) Erwartet hatte es kaum jemand, doch nun steht der VfL Oberjettingen vor dem Gewinn der ersten Saisonetappe: Mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den Dritten TSV Grafenau könnte der VfL die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga unter Dach und Fach bringen. In der Bezirksklasse stehen die beiden Gäuteams aus Mötzingen und Rohrau vor unterschiedlichen Aufgaben.

Zu Beginn der Saison rechnete man im Lager des VfL Oberjettingen nicht unbedingt mit einer Topplatzierung im Bezirksoberhaus. “Wir erhoffen uns  spannende Spiele, auch wenn wir gemäß unseren Punkten im Ranking vor allem gegen die Teams aus Weil der Stadt, Steinenbronn und Herrenberg III nicht ganz mithalten können”, sagte Michael Knof im September. Fortan, nach Abgabe der Favoritenrolle an andere Mannschaften, fühlten sich die Gäuspieler in Liga pudelwohl und nun, zwei Spieltage vor Beendigung der Hinserie, hat der VfL Oberjettingen immer noch kein Spiel verloren. Sechs Spiele und ein Unentschieden – immer, wenn es in die spannende Endphase ging, spielten die Jettinger locker auf und heimsten Punkt für Punkt ein. Da die Konkurrenz zuweilen etwas schwächelte, konnte mittlerweile ein Vorsprung von vier Pluspunkten erarbeitet werden und mit einem Erfolgserlebnis gegen den Aufsteiger aus Grafenau würde man auch an der Tabellenspitze überwintern. Aber Achtung: Die Grafenauer schicken sich mit einem leicht verjüngten Team an, die Liga gehörig aufzumischen, mit aktuell 9:5 Punkten schielen die Grafenauer um Spitzenspieler Ralf Michaelis tendenziell eher nach oben. Und werden sich in der Jettinger Willy-Dieterle-Halle (Samstag, 17 Uhr) zu wehren wissen. Die Jettinger Michael Knof und der wiedererstarke Steffen Fortenbacher gehören derzeit zum besten, was ein Spitzenpaarkreuz in dieser Liga vorzuweisen hat. Zusammen mit Niklas Hain, Stefan Haag, Benjamin Sahr und Routinier Werner Nüssle wird der siebte Saisonsieg angepeilt.

Vom Traum, als Herbstmeister in der Bezirksklasse zu überwintern, muss man bei den Mötzingern inzwischen Abstand nehmen, präsentiert sich doch die Konkurrenz etwas stärker. Vor allem am aktuellen Tabellenprimus TTG Leonberg/Eltingen III gibt es in dieser Saison kein Vorbeikommen. In Mötzingen kann man mit dieser Situation durchaus leben, allzu ambitioniert ging man schließlich nicht in die Runde. Mehr noch, mit den 8:4 Punkten ist man derzeit hochzufrieden. Getreu dem Motto “es darf noch ein bisschen mehr sein”, strebt Kapitän Michael Schweikert mit seinen Mannen bei Aufsteiger SKV Rutesheim (Samstag, 18 Uhr, Theodor-Heuss-Turnhalle) ein weiteres Erfolgserlebnis an. Die Rutesheimer hoffen derweil auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, so dass die Mötzinger mit viel Gegenwind zu rechnen haben.

Ein Mötzinger Erfolg in Rutesheim würde auch dem SV Rohrau II gefallen, der momentan zwei Punkte mehr auf der Habenseite vorzuweisen hat als die Rutesheimer. Trotz eines ausgeglichenen Punktekontos (6:6) befinden sich die Rohrauer in der kritischen Zone, zudem stehen Guido Stotz & Co. noch vor einem happigen Vorrundenrestprogramm. Am Samstag geht es zum Tabellenzweiten nach Renningen (18 Uhr, Stadionsporthalle), der mit Marko Filipicic den aktuell zweitbesten Spieler der Liga im Aufgebot stehen hat. Mit Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollen die Rohrauer dagegenhalten, um vielleicht noch einmal einen Geniestreich folgen zu lassen wie beim letzten Aufeinandertreffen im Januar, als man sich mit 9:6 durchsetzte.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

19.11.2017

(tho) Mit dem 8:8 im Kellerduell bei ersatzgeschwächten Schönaichern durfte das Bezirksliga-Team des SV Rohrau nur bedingt zufrieden sein. Ebenfalls über die volle Distanz ging es bei den Bezirksklasse-Männern von Tischtennis Mötzingen, deren Aufholjagd in Renningen nicht belohnt wurde.

Die Rohrauer Bezirksligaspieler verpassten es bei ihrem Gastspiel in Schönaich, im Abstiegskampf einen wichtigen Schritt nach vorne zu machen. Dabei waren die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis beim Schlusslicht durchaus gegeben. Die Schönaicher mussten mit Tobias Bauer und Jonas Schilling auf spielstarke Stammkräfte verzichten, doch die Ersatzspieler machten ihre Sache überraschend gut. Vor allem Rohraus Abwehr-Oldie Horst Grünewald hatte mit den beiden seine liebe Mühe. Dass es am Ende wenigstens zum 8:8-Unentschieden reichte, lag an Andreas Waidelich und Raphael Stark, die in ihren Einzeln so gut wie nichts zuließen und das Maximum von vier Siegen ergatterten. Linkshänder Raphael Stark überzeugte zudem im Doppel an der Seite von Werner Gärtner, gemeinsam wurde am Ende mit einem Dreisatzerfolg über Michael Doth/Jonas Becker das Remis gesichert. In der Senioren-Bezirksliga kassierten die Rohrauer die zweite Saisonniederlage, die beim 5:7 gegen den TSV Grafenau sehr knapp ausfiel. Am vorderen Paarkreuz waren die Gäste um Ralf Michaelis besser, an den hinteren Positionen glichen dies Guido Stotz (2) und Bernd Weiss allerdings wieder aus. Da jedoch drei der vier Doppel an die Gäste gingen, wurde es nichts mit dem anvisierten Punktgewinn.

In der Bezirksklasse mussten die Mötzinger ihre gute Position an die Renninger abgeben, die sich im direkten Duell knapp mit 9:7 durchsetzten. Die Einzel verliefen insgesamt ausgeglichen (6:6), aber die Renninger verbuchten in den Doppeln das bessere Ende für sich. Was auch daran lag, dass die Mötzinger auf Grund des Ausfalls von Marko Werner ihre Doppel umstellten. So mussten Markus Brenner und Routinier Gerhard Hermann zu Beginn gegen das gegnerische Doppel drei passen, wenngleich es für die Mötzinger zwischenzeitlich beim glatten 11:0 im vierten Satz gar nicht so schlecht aussah. Im Schlussdoppel waren es dann Walther Beck und Michael Schweikert, die sich gegen Marko Filipicic/Karl-Heinz Kapp mit allen möglichen Mitteln gegen die drohende Niederlage stemmten, dann aber doch beim 11:9, 1:11, 8:11, 16:14 und 4:11 kapitulieren mussten. So mussten die Mötzinger, die nach zwischenzeitlichem 2:6 und 3:7-Rückstand noch aufopferungsvoll kämpften, die zweite Saisonniederlage einstecken. In die Mötzinger Punkteränge spielten sich bei diesem Krimi Gerhard Hermann (2), Hartmut Dölker, Markus Brenner, Walther Beck und der starke Edeljoker Sebastian Schurer aus der dritten Mannschaft.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

14.11.2017

(tho) Aus Sicht der Tischtennisteams aus dem Gäu geht es für diverse Mannschaften um das Erklimmen der Tabellenspitze, aber auch um gute Positionen im Klassenerhalt. Die Landesklasse-Männer vom TSV Kuppingen II stehen im Derby gegen den TTV Gärtringen II vor einer lösbaren Aufgabe (siehe Gärtringer Bericht), während Bezirksliga-Tabellenführer VfL Oberjettingen beim VfL Herrenberg III mehr auf der Hut sein muss (siehe Herrenberger Vorschau). Der SV Rohrau in der Bezirksliga und die Mötzinger Tischtennisspieler in der Bezirksklasse treffen auf vermeintlich ebenbürtige Gegner.

Auch wenn das 8:8 gegen Aufsteiger SpVgg Warmbronn zuletzt etwas schmerzte, so hat der SV Rohrau in der Bezirksliga weiterhin gute Karten, am Ende des Tages über dem Strich zu stehen. Für den zur Zeit blendend aufgelegten Ingo Werner (7:1-Saisonbilanz im Einzel) und sein Team gilt es in diesem Jahr einzig und allein um den Klassenerhalt. Dementsprechend kommt der Begegnung beim aktuellen Schlusslicht TTF Schönaich (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) nun eine besondere Bedeutung bei. Die Schönaicher, im letzten Jahr Tabellenfünfter, haben sich vor der Saison deutlich mehr ausgerechnet, auf der Vereinshomepage wurde auf Grund der Rückkehr von Alexander Schönhaar sogar mit einem Spitzenplatz geliebäugelt. Doch die Realität sieht nach sieben Spielen ohne Sieg anders aus. Sollte es den Rohrauern gelingen, bei den normalerweise heimstarken Schönaichern zu punkten, wäre der Anschluss ans Mittelfeld geschafft.

In der Bezirksklasse wären die Mötzinger Spieler sicherlich mehr als zufrieden, wenn sie die Saison auf dem Platz abschließen würden, den sie momentan innehaben. Die Meisterschaftsfrage wird wohl vom aktuellen Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen im Alleingang beantwortet, somit wäre die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation aus Mötzinger Sicht eine herausragende Angelegenheit. Ob die Mötzinger das Zeug dazu haben, weiter vorne mitzumischen, hängt auch vom Abschneiden in Renningen ab (Samstag, 18 Uhr, Stadionsporthalle Renningen). Marko Filipicic ist am vorderen Paarkreuz wohl nur schwer zu bezwingen, auch die Renninger “Mitte” mit Vu Ngoc Son und Marco Braun überzeugte zuletzt. Die Mötzinger wollen mit einem ausgeglichen stark besetzten Team und viel Kampfgeist dagegenhalten. In den letzten Wochen überzeugten beim Gäuteam vor allem Hartmut Dölker (5:1), Walther Beck (6:2) und Michael Schweikert (6:3), aber auch auf die Ersatzspieler der zweiten Mannschaft konnte man sich stets verlassen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

06.11.2017

(tho) Die Tischtennisteams aus dem Gäu haben am vergangenen Spieltag fleißig gepunktet. Kam der deutliche Erfolg der Kuppinger Landesklasse-Männer beim personell dezimierten VfL Sindelfingen II nicht unerwartet, so überraschte Bezirksligist VfL Oberjettingen im Topspiel beim TSV Steinenbronn mit einem recht deutlichen Auswärtssieg. Nicht ganz zufrieden war die Rohrauer Erste mit nur einem Zähler am Doppelspieltag in der Bezirksliga, dafür landete der SV Rohrau II in der Bezirksklasse einen wichtigen Erfolg.

Obwohl der TSV Kuppingen II ohne Craig Gascoyne, Davorin Pongrac und Petar Knezevic die Fahrt zum Bezirksderby nach Sindelfingen antrat, entwickelte sich die Partie des Aufstiegsaspiranten beim Abstiegskandidaten zu einer recht einseitigen Angelegenheit. Bereits in den Eingangsdoppeln wurden die Weichen seitens der Kuppinger auf den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel gestellt, als es mit einer sicheren 3:0-Führung in die Einzel ging. Zwar musste Neuzugang Sebastian Bartling der gegnerischen Nummer eins Simon Ulmer gratulieren, aber Fatih Kanli, Patrick Hassler und Bastian Schäffer erspielten sich mit ihren Erfolgen die entscheidende 6:1-Führung. Youngster Alexandros Kalpakidis zog trotz sehenswerter Leistung noch gegen Danijel Domuz den kürzeren, doch im Gegenzug machten Robert Fackner, Sebastian Bartling sowie abermals Fatih Kanli den auch in dieser Höhe verdienten 9:2-Gesamterfolg perfekt.

“Zumindest bis Ende November schauen wir uns die Bezirksliga-Tabelle von oben an”, frohlockte Oberjettingens Spitzenspieler Michael Knof nach dem nicht unbedingt einkalkulierten 9:4-Erfolg beim TSV Steinenbronn. Ausgerechnet im Topspiel ließen sich die Jettinger entgegen ihren sonstigen Gewohnheiten nicht auf ein Marathonmatch mit einer finalen Entscheidung im Schlussdoppel ein. Freilich, die Einzel und Doppel waren dennoch sehr umkämpft, was die Tatsache belegt, dass sieben der dreizehn Partien über die volle Fünfsatzdistanz gingen. Bis zum Stand von 6:4 lief es für die Gäste aus dem Gäu nahezu optimal. Benjamin Sahr und Werner Nüssle gewannen zu Beginn das wichtige Doppel drei, außerdem glänzte Michael Knof mit zwei glatten Dreisatzsiegen, unter anderem gegen Steinenbronns Linkshänder Marc Hauser, der seine erste Saisonniederlage einstecken musste. “Neben diesen Spielen muss aber auch die Leistungssteigerung von Benjamin Sahr und die unendliche Geduld in der Materialschlacht von Werner Nüssle erwähnt werden”, sagt Michael Knof und verwies auf die Erfolge seiner Teamkollegen am hinteren Paarkreuz. Die Entscheidung zum insgesamt etwas zu hoch ausgefallenen Gesamterfolg fiel in den Einzeln von Steffen Fortenbacher und des Ex-Steinenbronners Niklas Hain. Beide mussten in ihren Fünfsatzspielen gegen Christoph Renz und Andreas Gnann einen Matchball abwehren, konnten aber das Blatt noch wenden und sorgten so für die Entscheidung.

Die Klassenkameraden vom SV Rohrau rannten bei Aufsteiger SpVgg Warmbronn stets einem Rückstand hinterher, ließen sich aber in keiner Phase abwimmeln. Zum Ende des ersten Einzeldurchgangs waren es Raphael Stark und Horst Grünewald, die den Anschluss zum 4:5 herstellten. Der Knoten platzte danach bei Rainer Stolz, der sich am vorderen Paarkreuz beim glatten Dreisatzerfolg über Axel Möllmann über seinen ersten Saisonsieg im Einzel freute. Ingo Werner und erneut Abwehr-Oldie Horst Grünewald retteten ihr Team dann ins Schlussdoppel, in dem Werner Gärtner und Raphael Stark nach feiner Leistung das insgesamt gerechte 8:8-Remis sicherten. Wem das Unentschieden im Abstiegskampf mehr nutzt, werden die kommenden Spieltage zeigen, jedenfalls konnte sich keines der beiden Teams in Richtung Mittelfeld verabschieden. Am Sonntag standen die Rohrauer gegen ein stark aufgestelltes Team der SpVgg Weil der Stadt II auf verlorenem Posten (1:9), das Doppel Werner Gärtner/Raphael Stark holte gleich zu Beginn den Ehrenpunkt.

Der zweiten Mannschaft des SV Rohrau gelang es auch ohne Spitzenspieler Eberhard Bauer gut, gegen den FC/SF Münklingen mit dem Druck des Gewinnenmüssens umzugehen. Gegen das punktlose Schlusslicht wollte man unbedingt die Oberhand behalten, um sich einen gewissen Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu erarbeiten. An Münklingens Spitzenspieler Ralf Fritschi gab es erwartungsgemäß kein Vorbeikommen, dafür sprangen andere in die Bresche. Philipp Werner und Walter Bietsch waren in der “Mitte” nicht zu bezwingen, außerdem punkteten Andreas Roller, Guido Stotz und Jan Koberstein.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

01.11.2017 

(tho) Während auf die zweite Mannschaft des TSV Kuppingen in der Landesklasse nicht mehr als eine Pflichtaufgabe wartet, geht es eine Klasse tiefer für den VfL Oberjettingen im Topspiel gegen Steinenbronn um die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenspitze. Last but not least schmettern die Rohrauer Mannschaften in Bezirksliga und Bezirksklasse gleich drei Mal um Punkte.

Der TSV Kuppingen II gehört in Bestbesetzung, also mit Neuzugang Craig Gascoyne und Davorin Pongrac am vorderen Paarkreuz, zu den Favoriten auf die Meisterschaft in der Landesklasse. Im Spitzenspiel wurden letzte Woche mit den ebenfalls hoch gehandelten Schönmünzachern die Punkte geteilt. Nun gilt es für Kapitän Bastian Schäffer, in den restlichen vier Vorrundenspielen nicht nachzulassen, um die Chancen auf die Herbstmeisterschaft zu wahren. Dabei gilt das Augenmerk hauptsächlich dem Stadtderby am 9. Dezember gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Herrenberger. Beim punktlosen VfL Sindelfingen II dürfte am Samstag (18 Uhr, Sommerhofenhalle) im Normalfall nichts schief laufen. Zuletzt setzte es für den VfL in fremden Hallen drei deutliche Niederlagen. Deren Spitzenspieler Daniel Bacher weilt bis Anfang 2018 noch in Australien und wird beim VfL schmerzlich vermisst. So kamen zuletzt öfters junge Nachwuchsspieler zum Einsatz, für die die Landesklasse jedoch noch etwas zu stark ist.

Die Bezirksliga als höchste Klasse auf Bezirksebene präsentiert sich in dieser Saison als recht ausgeglichen. Dies belegte der VfL Oberjettingen (9:1 Punkte) in den bisherigen fünf Spielen, als es gleich vier Mal über die volle Distanz ging und mit einem starken Schlussdoppel drei 9:7-Erfolge verbucht werden konnten. Verdienter Lohn für das Team um Kapitän Niklas Hain war der Sprung an die Tabellenspitze, die nun im Topspiel gegen den Zweiten TSV Steinenbronn (8:2) zur Disposition steht. Am Spitzenpaarkreuz dürfen sich Michael Knof und Steffen Fortenbacher, die zu den besseren Akteuren der Liga gehören, mit Steinenbronns Marc Hauser messen, der Linkshänder marschierte bisher mit einer 10:0-Einzelbilanz durch die Vorrunde. Während die Steinenbronner am mittleren Paarkreuz leichte Vorteile für sich verbuchen könnten, sind die Jettinger mit Routinier Werner Nüssle und dem zuletzt immer stärker werdenden Stefan Trinkert an den hinteren Positionen nicht zu unterschätzen. Vieles deutet – ganz dem Charakter der Liga entsprechend – auf eine ausgeglichene Partie hin. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr in der Steinenbronner Sandäckerhalle.

Die Klassenkameraden vom SV Rohrau hielten sich in den letzten Wochen bei den Punktspieleinsätzen noch etwas zurück, nun wartet auf Ingo Werner und seine Mannen jedoch ein richtungsweisender Doppelspieltag. Nicht leer ausgehen möchten die Rohrauer am Samstag bei Aufsteiger SpVgg Warmbronn (18 Uhr, Staigwaldhalle), allerdings sollte dann auch beim vorderen Paarkreuz mit Werner Gärtner und Rainer Stolz der Knoten platzen. Der bislang noch ungeschlagene Ingo Werner trifft in der Mitte auf den ebenfalls starken Mark Grunder, der mit einer 7:2-Quote aufwarten kann. Am Sonntag geht es zuhause gegen die SpVgg Weil der Stadt II (10 Uhr, Schönbuchhalle), die mit ihren landesligaerfahrenen Akteuren Thomas Laufer, Michael Neis und Thomas Verleih nur schwer zu bezwingen sein dürfte.

Eine eminent wichtige Partie steht beim SV Rohrau II um Guido Stotz in der Bezirksklasse auf dem Spielplan. Sollte es gelingen, die Gäste vom FC/SF Münklingen, die derzeit mit 0:10 Punkten das Tabellenende zieren, in Schach zu halten, wäre man im Abstiegskampf erst einmal aus dem Gröbsten raus. Die Münklinger, die in der vergangenen Saison noch eine Klasse höher spielten, werden mit ihrem Spitzenspieler Ralf Fritschi und dessen Gattin Andrea Fritschi alle Hebel in Bewegung setzen, um nicht frühzeitig den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Rohrauer Schönbuchhalle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

30.10.2017 

(tho) Der Dreikampf um die Herbstmeisterschaft in der Landesklasse geht in die nächste Runde. Während Tabellenführer VfL Herrenberg II spielfrei war, teilten sich die beiden anderen Topteams der Liga aus Schönmünzach und Kuppingen II die Punkte (8:8). Über die volle Distanz ging es auch beim VfL Oberjettingen, im Bezirksliga-Spiel gegen den FSV Deufringen (9:7) ging unter anderem die Taktik in den Doppeln auf.

Zwei gänzlich verschiedene Partien absolvierte Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II am Doppelspieltag. Am Samstag trafen die Kuppinger in Bestbesetzung, also mit dem Briten Craig Gascoyne und der etatmäßigen Nummer zwei Davorin Pongrac, auf einen Gegner aus Unterreichenbach-Dennjächt, der nur phasenweise mithalten konnte. Was auch daran lag, dass bei der TTG mit Benjamin Klaus und Ingo Fuchs zwei Stammkräfte fehlten. Das spannendste Spiel des Abends lieferte sich Davorin Pongrac gegen den ehemaligen Sindelfinger Michael Gaa, doch nach einem Durchhänger in den Sätzen drei und vier war Pongrac beim 11:9 im fünften Durchgang wieder obenauf. Dies war dann auch die einzige Fünfsatzpartie des Abends, ansonsten standen mehr oder weniger deutliche Resultate auf der Tagesordnung.

Ganz anders waren die Voraussetzungen für die Kuppinger am Sonntagnachmittag, wo es galt, bei Landesliga-Absteiger SSV Schönmünzach zu bestehen. Craig Gascoyne, dessen Eltern an diesem Wochenende zum ersten Mal nach Deutschland kamen, war dementsprechend verhindert, dafür sprang Patrick Hassler ein, der am Vortag auch schon im Doppel zum Einsatz kam. Bei einer zwischenzeitlichen 7:4-Führung hatten die Murgtäler alle Trümpfe in der Hand, zumal sich Nicolas Zepf und Böblingens Bundesligatrainer Andrzej Kaim in ihren Einzeln schon Vorteile erspielt hatten. Doch die Kuppinger drehten den Spieß noch um, gewannen beide Spiele durch Petar Knezevic und Bastian Schäffer und hatten beim Stand von 7:7 wieder Oberwasser. Als dann auch noch Patrick Hassler das letzte Einzel des Tages zu seinen Gunsten entschied, hatten die Kuppinger sogar noch Chancen auf den Gesamtsieg, doch das Schlussdoppel ging recht deutlich an die Schönmünzacher. Deren Spitzenspieler Fabian Frey war angesichts des Spielverlaufs nicht gerade erfreut über die Punkteteilung: “Wir hätten anhand der Aufstellung der Kuppinger gewinnen müssen. Aber leider gingen die knappen Partien im zweiten Einzeldurchgang an die Gäste. Wären die Kuppinger mit dem Briten Craig Gascoyne gekommen, wären wir wohl untergegangen.” Nach diesem 8:8 stellt der VfL Herrenberg II (10:0) das einzige noch verlustpunktfreie Team in der Landesklasse, die beiden Teams aus Kuppingen (9:1) und Schönmünzach (7:1) bleiben in Lauerstellung. Für Spannung wird auch in den nächsten Wochen noch gesorgt sein. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz (Kuppingen zuerst genannt): Kanli – Frey 5:11, 6:11, 8:11; Pongrac – Kocheisen 11:8, 12:10, 1:11, 9:11, 11:6; Pongrac – Frey 9:11, 7:11, 4:11; Kanli – Kocheisen 8:11, 8:1,1 11:7, 8:11.

Auch im vierten Heimspiel der Saison ging der VfL Oberjettingen im Bezirksoberhaus über die volle Distanz – und wie schon gegen Schönaich und Tischtennis Schönbuch sicherte das Schlussdoppel des VfL den 9:7-Gesamterfolg. Beide Teams konnten nicht in Stammbesetzung antreten. Bei den Jettingern fehlte der privat verhinderte Niklas Hain, bei den Gästen konnte Andreas Pusskeiler verletzungsbedingt nur als Betreuer an der Spielfeldumrandung agieren. Bei den Gästen kam im Verlauf des Abends erschwerend hinzu, dass Spitzenspieler Thomas Bauer nach einiger Zeit Knieprobleme bekam und sein zweites Einzel gegen Michael Knof beim Stand von 5:7 im ersten Satz kampflos abgeben musste. Mit ein paar eilends herbeigeholten Kühl-Akkus wurde beim Gästespieler der Schmerz gelindert, so dass er im Schlussdoppel sogar wieder mitwirken konnte. Dieses gewannen Michael Knof und Steffen Fortenbacher gegen Bauer/Mayer recht ungefährdet in vier Sätzen, so dass am Ende wieder ein 9:7-Erfolg bejubelt werden konnte. Michael Knof: “Auf jeden Fall soll die Leistung von Stefan Trinkert hervorgehoben werden, mit seinen Einzelerfolgen am hinteren Paarkreuz trug er maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Zudem ging die Doppeltaktik voll auf, indem wir das langjährige Doppel mit Steffen Fortenbacher und Stefan Haag ausnahmsweise einmal trennten. So gewannen wir drei der vier Doppel.”

Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn geht nunmehr in die erste Winterpause, erst am 10. Dezember bestreitet das Team um Oliver Hack sein nächstes und zugleich letztes Vorrundenspiel gegen Gebersheim. Zuhause gegen die TTG Leonberg/Eltingen IV musste sich der SVD mit 4:9 geschlagen geben. Eine Niederlage, die sich bereits in den Doppeln abzeichnete, die allesamt glatt mit 0:3 verloren gingen. Oliver Hack, Axel Schneider und der zuletzt starke Ronnie Lang (2) punkteten dann noch in den Einzeln, konnten die Niederlage aber auch nicht mehr abwenden. Bei 5:11 Punkten befinden sich die Deckenpfronner zwar noch auf dem fünften Tabellenplatz, doch wird die Konkurrenz an den nächsten Spieltagen wieder einiges an Boden gutmachen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

24.10.2017

(tho) Nach einer dreiwöchigen Spielpause greift der TSV Kuppingen II in der Landesklasse wieder nach den Sternen. Beim schweren Doppelspieltag gegen die TTG Unterreichenbach-Dennjächt und beim SSV Schönmünzach will der Aufsteiger weiter seine optimale Ausgangslage behaupten. Ähnliches gilt für den Bezirksliga-Tabellenführer VfL Oberjettingen, der gegen Deufringen Heimrecht genießt.

Mit zwei Erfolgen gegen Mannschaften, die eher in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden, und einem kampflos erzielten Sieg gegen Leonberg/Eltingen wurde Landesklasse-Neuling TSV Kuppingen II in dieser Saison bislang noch nicht gefordert. Dies wird sich am Wochenende ändern, wenn sich in zwei Spitzenspielen herausstellen wird, ob die Kuppinger in dieser Saison das Potenzial haben, ganz vorne mitzumischen. Die vermeintlich einfachere Aufgabe steht am Samstag im Heimspiel gegen die TTG Unterreichenbach-Dennjächt auf dem Programm (15 Uhr, Sporthalle Kuppingen). Eine Partie, die dennoch nicht als Selbstläufer betrachtet werden kann. Die Nordschwarzwälder um den ehemaligen Sindelfinger Michael Gaa haben bislang noch keine Bäume ausgerissen, eher wurden Pflichtsiege eingefahren. Ohne Patrick Becht konnte man zuletzt noch froh sein, gegen die SV Böblingen II ein 8:8 ins Ziel zu retten. Mit einer 12:1-Bilanz am vorderen Paarkreuz konnten Gaa und Becht bislang durchaus überzeugen, wenngleich die noch ungeschlagenen Kuppinger Topleute Craig Gascoyne und Davorin Pongrac noch einmal ein anderes Kaliber darstellen dürften. Überhaupt haben die Kuppinger bislang erst zwei Einzel am hinteren Paarkreuz abgeben müssen, als man nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Den vollständigen Kader des TSV Kuppingen vorausgesetzt, wird es für die Dennjächter schwer werden, Schritt zu halten.

Während die Kuppinger am Samstag also bereits ins Geschehen eingreifen, hat der zweite Gegner SSV Schönmünzach die Möglichkeit, alle Kräfte für das Topspiel am Sonntag zu bündeln (14:30 Uhr, Schulturnhalle In den Auen, Schönmünzach). Die Murgtäler haben mit Fabian Frey einen der besten Spieler der Liga im Aufgebot, der genauso wie seine Teamkameraden Michael Kocheisen und Sören Quass noch keine Niederlage einstecken musste. Kenner der Szene apostrophierten bereits vor der Saison die beiden Mannschaften zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft, insofern darf man nun gespannt sein, welcher der beiden vermeintlich besten Teams der Liga sich zu diesem Zeitpunkt der Saison einen ersten Vorteil erarbeiten kann.

Einmal ganz oben angekommen, will Bezirksligist VfL Oberjettingen so schnell nicht mehr der Konkurrenz das Feld überlassen. Recht gut lebt es sich im Oberjettinger Lager derzeit mit dem Vorhaben, niemandem etwas beweisen zu müssen, von Spiel zu Spiel zu denken und mit guten Leistungen für spannende Spiele in einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld zu sorgen. Mit dem FSV Deufringen macht nun eine Mannschaft ihre Aufwartung im Gäu, die sich hauptsächlich mit dem Namen Klaus Miethke definiert. Zwei Mal entschied sich der frühere Verbandsliga-Spieler der SV Böblingen bisher bei den Deufringern (in Heimspielen) für einen Einsatz, prompt wurden die Partien auch gewonnen. Ohne Miethke sind die Deufringer deutlich schwächer einzuordnen. Diesbezüglich werden Michael Knof und seine Mannen am Samstag ganz genau schauen, welche gegnerischen Spieler in die Willy-Dieterle-Halle eintreten werden (Spielbeginn 17 Uhr).

Aufsteiger SV Deckenpfronn hat in der Kreisliga A-Nord mit Abstand die meisten Partien aller Teams bestritten, im November steht dementsprechend kein einziges Spiel auf dem Programm. Am Samstag wartet mit Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen IV (19 Uhr, Gemeindehalle) eine knackige Aufgabe auf Oliver Hack und seine Mannen. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres muss schon alles passen, will man den verlustpunktfreien Gästen in irgendeiner Form das Wasser reichen. Der Vorteil an der Sache: Von den Deckenpfronnern wird in dieser Partie nichts erwartet, folglich kann man nur gut aussehen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

22.10.2017

(tho) Die Spieltagsbilanz der Teams aus dem Gäu kann sich in den Bezirksspielklassen größtenteils sehen lassen. Der VfL Oberjettingen in der Bezirksliga und Tischtennis Mötzingen in der Bezirksklasse sind Tabellenführer, zudem fuhr die Rohrauer Zweite in der Bezirksklasse einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein. Einzig der SV Deckenpfronn ließ in der Kreisliga A Federn.

Auch wenn man beim VfL Oberjettingen nach dem 8:8 gegen Bezirksliga-Neuling SpVgg Warmbronn nicht voll umfänglich zufrieden war, so freut man sich aktuell doch über den Sprung an die Tabellenspitze. Dabei profitierte man von der ersten Saisonniederlage des TSV Grafenau und des Punktverlusts des VfL Herrenberg III (8:8 in Weil der Stadt). “Die Liga ist recht ausgeglichen dieses Jahr, das wird noch richtig spannend bleiben”, prophezeit Oberjettingens Michael Knof. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten blieb Knof diesmal am vorderen Paarkreuz ein Einzelsieg verwehrt. “Zum einen war ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte, zum anderen sind die Warmbronner auch nicht gerade meine Lieblingsgegner”, begründete der Jettinger die Niederlagen gegen Matthias Dimmroth und Fabian Wolf. Für Knof sprang Teamkollege Steffen Fortenbacher in die Bresche, der bei seinen Auftritten schnell auf den Beinen war und gegen die Warmbronner zwei Mal die Oberhand behielt. Neben Fortenbacher sorgten Benjamin Sahr (2), Niklas Hain, Stefan Haag und Werner Nüssle für die 8:7-Führung vor dem Schlussdoppel, in dem die Gäste sich das nicht unverdiente Remis erkämpften. Michael Knof: “Alles in allem haben wir zu viele Fünfsatzspiele liegen gelassen.”

Einmal oben angekommen, legten auch die Mötzinger Tischtennisspieler in ihrem Heimspiel gegen den TSV Höfingen alles in die Waagschale, um den Platz an der Sonne zu verteidigen. Dies gelang in beeindruckender Manier. Zwar stand Spitzenspieler Hartmut Dölker diesmal nicht zur Verfügung, dafür gelang Wolfgang Straub ein guter Saisoneinstand. Mit einer 2:1-Führung ging es aus den Doppeln, dabei blieb das Mötzinger Spitzendoppel mit Walther Beck und Michael Schweikert auch im vierten Spiel ungeschlagen. Besonders positiv in Szene setzten sich außerdem in den Einzeln Markus Brenner und Wolfgang Straub, die jeweils das Kunststück fertig brachten, den Höfinger Spitzenspieler Andreas Ludwig in die Knie zu zwingen. Souverän agierte auch Walther Beck, der seine Bilanz am mittleren Paarkreuz auf 6:2 Spiele ausbaute. Walther Beck: “Dieser 9:4-Erfolg war so nicht zu erwarten. Mit all den Personalproblemen, die sich frühzeitig abzeichneten, konnten wir nicht mit der Tabellenführung rechnen. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Ersatzspieler, die ihre Sache bislang hervorragend gemacht haben.” 

Den Schwung vom Vorwochensieg gegen Mötzingen wollte der SV Rohrau II in das Kellerduell gegen den VfL Sindelfingen III mitnehmen. Was am Ende auch gelang, mit 9:5 erkämpften sich Guido Stotz & Co. einen wichtigen Auswärtserfolg. Guido Stotz behielt am mittleren Paarkreuz seine weiße Weste, außerdem hielten sich Andreas Roller und Walter Bietsch mit je zwei Einzelsiegen schadlos. Anfang November wollen die Rohrauer gegen Münklingen nachziehen, um sich für’s Erste den Abstiegssorgen zu entledigen, die bisher erzielten 4:6 Punkte können sich in der Zwischenbilanz schon einmal sehen lassen. Das Zwischenresümee von Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn fällt ebenfalls recht zufriedenstellend aus, wenngleich man nun bei der SKV Rutesheim II am ungeliebten Sonntagmorgen mit 3:9 unter die Räder kam. Zu Beginn hielten die Deckenpfronner auch ohne Oldie Werner Wohlbold gut mit. Ronnie Lang gewann ein Einzel am vorderen Paarkreuz und zusammen mit Oliver Hack auch das Doppel. Im weiteren Verlauf mussten dann allerdings fünf von sechs Fünfsatzpartien abgegeben werden, so dass die Rutesheimer noch einem deutlichen Erfolg entgegensteuerten. Einzig Oliver Hack konnte die Serie der Gastgeber bei seinem Fünfsatzsieg über Jakob Schwarz noch kurz unterbrechen. Nach sieben Spieltagen befindet sich der SVD mit 5:9 Punkten im Mittelfeld, sollte aber zumindest noch einen Sieg aus den zwei restlichen Vorrundenpartien gegen Leonberg/Eltingen VI oder Gebersheim einfahren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

17.10.2017

(tho) Unabhängig ob Aufstiegsrennen oder Abstiegskampf, die Teams aus dem Gäu wollen am kommenden Spieltag in den Bezirksspielklassen möglichst viele Punkte einheimsen. In der Bezirksliga will der VfL Oberjettingen die Erfolgsserie zu Saisonbeginn ausbauen, auch die Mötzinger Tischtennisspieler wollen die hervorragende Ausgangsposition in der Bezirksklasse nicht auf’s Spiel setzen.

Drei Spiele, drei Siege – beim VfL Oberjettingen ist derzeit alles in Butter. Haben sich Michael Knof & Co. schon mal ans Siegen gewöhnt, soll die Serie auch im Heimspiel gegen Aufsteiger SpVgg Warmbronn (Samstag, 18 Uhr, Turnhalle Oberjettingen) weiter Bestand haben. Die Chancen dazu stehen ganz gut, wenngleich die Warmbronner zuletzt mit einem 8:8 gegen Schönaich den ersten Punktgewinn der laufenden Saison ergatterten. Dennoch scheinen beim Blick auf die Stammformationen und die jeweilige spielerische Qualität in den einzelnen Paarkreuzen die Fronten klar gesteckt zu sein. Während bei den Jettingern fast alle Akteure positive Einzelbilanzen aufweisen, ist es bei den Gästen einzig Mark Grunder, der am mittleren Paarkreuz überzeugen konnte.

Auch wenn das Team von Tischtennis Mötzingen zuletzt im Derby gegen Rohrau eine überraschende Niederlage einstecken mussten, befinden sich die Mannen um Kapitän Michael Schweikert bei 6:2 Punkten voll im Soll – und so ganz nebenbei reichte dies zuletzt sogar für die Eroberung der Tabellenspitze. Diese gilt es nun im Spitzenspiel gegen den punktgleichen TSV Höfingen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) zu verteidigen. Der Mötzinger Hartmut Dölker, der sich zur Zeit mit einer 5:1-Bilanz in starker Form befindet, bekommt es in den Spitzeneinzeln mit Andreas Ludwig und Yann Schumaeker zu tun, die ebenfalls positive Quoten aufzuweisen haben. Beide Vereine stellen zudem einen recht ausgeglichenen Kader, so dass unter Umständen auch die Doppel über den sportlichen Erfolg entscheiden könnten. Diese erwiesen sich zuletzt bei den Leonberger Vorstädtern als Achillesferse, die bisher erzielte 6:7-Bilanz ist noch keineswegs einer Spitzenmannschaft würdig.

Ausgerechnet der bisher sieglose SV Rohrau II war es, der den Mötzingern am vergangenen Wochenende in die Suppe spuckte und – für viele überraschend – mit 9:4 gewann. Dieser Sieg ist vor allem dann etwas wert, wenn es den Rohrauern gelingen sollte, bei der ebenfalls abstiegsbedrohten, weil momentan punktgleichen Sindelfinger Dritten zu bestehen (Samstag, 18 Uhr, Sommerhofenhalle). Bei den Rohrauern glänzte zuletzt Kapitän Guido Stotz, der in sechs Einzeln noch keine Niederlage hinnehmen musste. Da man angesichts des großen Kaders beim VfL Sindelfingen nicht so recht weiß, mit welchen Spielern man es zu tun bekommt, fährt der SVR völlig unvoreingenommen zum Auswärtsspiel – und hofft, mit zwei Punkten im Gepäck wieder die Heimreise antreten zu können.

Grund zum Durchatmen hatte der SV Deckenpfronn nach seinem zweiten Saisonsieg. Keine Frage, der Aufsteiger bereichert die Kreisliga A. Nun winkt sogar ein ausgeglichenes Punktekonto, nämlich dann, wenn es gelingt, beim derzeitigen Achten SKV Rutesheim II doppelt zu punkten. Bedingt durch die für die Deckenpfronner recht ungeliebte Anfangszeit am Sonntagmorgen (10 Uhr, Theodor-Heuss-Turnhalle) ist es das vorrangige Ziel von Oliver Hack, so ausgeschlafen wie möglich in diese Partie zu gehen. Alles andere kommt dann von alleine.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

15.10.2017 

(tho) In den beiden höchsten Bezirksspielklassen sind zwei Teams aus dem Gäu richtig dick im Geschäft. Der VfL Oberjettingen stellt nach dem 9:3-Erfolg im Derby beim SV Rohrau das noch einzige verlustpunktfreie Team in der Bezirksliga. Kurios: Obwohl die Mötzinger Bezirksklasse-Männer gegen das bisher sieglose Team vom SV Rohrau II unterlagen, eroberten sie am vergangenen Wochenende dennoch die Tabellenführung.

Mit zwei 9:7-Erfolgen startete der VfL Oberjettingen zwar erfolgreich, aber dennoch etwas zäh in die neue Saison. Inzwischen scheint das Team um Kapitän Niklas Hain in Fahrt gekommen zu sein, beim SV Rohrau wurde ein deutlicher 9:3-Erfolg eingefahren. Ganz so deutlich, wie er sich auf dem Papier liest, kam er allerdings nicht zu Stande. Zu Beginn hatten Steffen Fortenbacher und Stefan Haag, die seit vielen Jahren beim VfL ein Doppel bilden, diverse Matchbälle gegen Werner Gärtner und Raphael Stark abzuwehren. Vor allem der vierte Satz wollte mit 21:19 zu Gunsten der Jettinger überhaupt nicht enden. Der entscheidende fünfte Satz war ähnlich spannend (12:10). Auch in den ersten Einzeln des Abends wurde es zuweilen dramatisch, aber sowohl Steffen Fortenbacher als auch Michael Knof und Stefan Haag brachten die Fünfsatzkrimis nach Hause. Die Rohrauer gaben sich trotz des recht aussichtslosen 1:5-Rückstands allerdings noch nicht auf und verkürzten durch Ingo Werner und Horst Grünewald noch einmal. Als dann Gästespieler Traugott Haag ein weiteres Fünfsatzspiel gegen Raphael Stark zu seinen Gunsten entschied, war der Rohrauer Widerstand endgültig gebrochen.

“Die Leistungsdichte bei uns ist momentan recht groß”, sagte Mötzingens Pressewart Walther Beck nach dem Spieltag, “auch der Einsatz von Ersatzspielern schwächt oftmals kaum.” Positive Erfahrungen machten diesbezüglich Mötzingens Männer I im vorverlegten Spiel gegen den FC/SF Münklingen, bei dem es lediglich am starken Ralf Fritschi kein Vorbeikommen gab. Mehr als drei Punkte konnte er allerdings auch nicht machen, zudem punktete seine Gattin Andrea Fritschi am mittleren Paarkreuz. Der Rest der Partie wurde von den Mötzingern dominiert, die in den Einzeln durch Michael Schweikert (2), Hartmut Dölker, Walther Beck, Marko Werner, Gerhard Hermann und Wilfried Baumann zum 9:4-Gesamtsieg punkteten. Um die zweite Mannschaft nicht sonderlich zu schwächen, trat man am Sonntag nicht in allerbester Besetzung in Rohrau an. Dass man beim bisher sieglosen Team um Guido Stotz mit 4:9 unterlag, war so dennoch nicht eingeplant. Rohraus Jan Koberstein: “Ich glaube, die Mötzinger sind nicht so recht mit dem Zelluloid-Ball klar gekommen, den wir noch im Einsatz haben.” Auf Mötzinger Seite ergatterten lediglich Walther Beck, Michael Schweikert, Sebastian Schurer und das Doppel Beck/Schweikert Zählbares, bei den Rohrauern glänzten Andreas Roller und Guido Stotz mit jeweils zwei Einzelsiegen. Trotz der Niederlage schauen die Mötzinger momentan mit 6:2 Punkten die Bezirksklasse-Tabelle von oben an. Auf den Pokalwettbewerb muss man sich in Mötzingen nicht mehr konzentrieren, bei der starken SpVgg Renningen setzte es eine 1:4-Erstrundenniederlage. Hartmut Dölker holte den Ehrenpunkt. Die Rohrauer Zweite betrieb mit dem Spiel gegen Mötzingen Wiedergutmachung für die tags zuvor erlittene 1:9-Schlappe bei der SpVgg Weil der Stadt III. Erst beim Stand von 0:6 war es Guido Stotz, der für den Rohrauer Anwesenheitsnachweis sorgte.

Der SV Deckenpfronn verhinderte mit einem gelungenen Auftritt den Absturz in den Tabellenkeller der Kreisliga A-Nord. Der Aufsteiger lieferte sich auf dem Sonnenberg in Aidlingen eine packende Partie mit dem Gastgeber. Zwischenzeitlich mit 3:6 im Hintertreffen, bewiesen die Deckenpfronner im zweiten Einzeldurchgang Moral. Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer und Axel Schneider wandelten das Ganze in eine 8:6-Führung um. Von der Einzelniederlage von Johannes Mock keineswegs schockiert, sorgte das Schlussdoppel mit Oliver Hack und Ronnie Lang in drei souveränen Sätzen gegen Rolf Gfrörer/Werner Heilemann für den vielumjubelten zweiten Saisonsieg (9:7).

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

10.10.2017 

(tho) Zwei interessante Derbys in der Bezirksliga und Bezirksklassse, jeweils mit Rohrauer Beteiligung, stehen am kommenden Wochenende bei den Spielen mit Gäubeteiligung im Blickpunkt des Interesses.

Im Bezirksoberhaus hat der VfL Oberjettingen einen optimalen Start hingelegt. Bei zwei Spielen über die volle Distanz, die mit 9:7 gewonnen wurden, gab es nicht nur Gelegenheit,  Wettkampfpraxis zu sammeln, zusätzlich wurde auch das Nervenkostüm in kritischen Situationen auf die Probe gestellt. Die Mannen um Michael Knof würden am Samstag beim SV Rohrau (18 Uhr, Schönbuchhalle) gerne weniger Spannungsmomente erzeugen, jedoch dürfte der gastgebende SVR hier etwas dagegen haben. Beide Mannschaften setzten sich zuletzt gegen Tischtennis Schönbuch mit 9:6 bzw. 9:7 durch, so dass folglich mit einem ebenfalls knappen Resultat zwischen den Oberjettingern und den Rohrauern gerechnet werden darf. Von der Papierform steht dem VfL eine leichte Favoritenrolle zu, da man mit Michael Knof und Steffen Fortenbacher am vorderen Paarkreuz zwei Spieler aufbieten kann, die sich momentan in Spiellaune befinden. Am mittleren Paarkreuz könnte das Pendel zu Gunsten der Rohrauer ausschlagen, Andreas Waidelich und Ingo Werner sind hier noch ungeschlagen. Stellt sich noch die Frage, ob es den Rohrauern gelingt, dem VfL-Routinier Werner Nüssle am hinteren Paarkreuz die erste Saisonniederlage beizubringen. So oder so: Vieles spricht für ein interessantes Gäuderby, in dem auch die Tagesform den Ausschlag geben könnte.

Selbst die Mötzinger Spieler rieben sich am letzten Spieltag etwas verwundert die Augen, als der überraschend hohe 9:2-Erfolg über den TTV Gärtringen III eingetütet worden war. Ohne drei Stammkräfte angetreten, wuchsen dafür andere über sich hinaus, vor allem Michael Schweikert, der in den Spitzeneinzeln ungeschlagen blieb. Zumindest Walther Beck, der aus dem Urlaub zurückkehrte, wird am Freitag im vorgezogenen Heimspiel gegen den FC/SF Münklingen (20 Uhr, Gemeindehalle) wieder mit von der Partie sein. Die Münklinger mussten zuletzt den Gang von oben in die Bezirksklassen hinnehmen und haben bei aktuell drei Niederlagen im neuen Umfeld noch nicht Fuß fassen können. Topspieler Ralf Fritschi ist natürlich in dieser Klasse schwer zu bezwingen, einzig dessen Gattin Andrea Fritschi konnte sich zuletzt ebenfalls eine positive Einzelbilanz erspielen. In Summe dürften die Mötzinger personell stärker bestückt sein, so dass der dritte Sieg in Serie winkt. Mit den Kräften gilt es am Freitag noch gut Haus zu halten, denn bereits am Sonntag steigt beim SV Rohrau II (9:30 Uhr, Schönbuchhalle) ein weiteres Punktspiel. Genau wie die Münklinger stehen auch die Rohrauer noch punktlos am Tabellenende. Insofern darf man gespannt sein, ob es Kapitän Guido Stotz und seinen Mannen gelingen wird, den Mötzingern Paroli zu bieten. Zuletzt präsentierte sich die Rohrauer Zweite in guter Form, einzig mit erhofften Unentschieden beim TSV Höfingen (7:9) sollte es nicht klappen. Auch die Rohrauer absolvieren am Wochenende einen Doppelspieltag. Bevor es gegen die Mötzinger geht, will man sich am Samstag bei der SpVgg Weil der Stadt III (18 Uhr, Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium) achtbar aus der Affäre ziehen. Hier wird auch viel davon abhängen, in welcher Aufstellung sich die Keplerstädter präsentieren werden.

Aktuell steht Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A als Tabellensechster noch gut da. Dies wäre eine Platzierung, mit der sich Oliver Hack und sein Team am Saisonende gut anfreunden könnten. Doch die Konkurrenz schläft nicht, der Tabellenletzte aus Gebersheim hat auch nur zwei Pluspunkte weniger auf dem Konto. Wie ausgeglichen sich die Liga derzeit noch darstellt, belegt die Tatsache, dass der Tabellenzweite aus Aidlingen (5:3) ebenfalls noch in Reichweite ist und die Aufgabe am Samstag dementsprechend nicht aussichtslos ist. Die Aidlinger Erste stellt ein ausgeglichen besetztes Team, das momentan mit Matthias Györfi und Michael Sonnenberg vor allem am hinteren Paarkreuz seine Punktegaranten stellt. Letztgenannter ist übrigens nicht Eigentümer der Sporthalle, auch wenn es für die Deckenpfronner am Samstag (18:30 Uhr) in die Sonnenberghalle geht.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

08.10.2017

(tho) Der TSV Kuppingen II verteidigte in der Landesklasse erfolgreich die Tabellenführung, der Aufsteiger bejubelte den dritten Sieg in Serie. Ohne Verlustpunkt steht auch der VfL Oberjettingen in der Bezirksliga da, wenngleich man gegen Tischtennis Schönbuch etwas mehr Mühe hatte als erwartet. Die Rohrauer Zweite in der Bezirksklasse und der SV Deckenpfronn in der Kreisliga A standen bei ihren Auswärtspartien am Ende mit leeren Händen da.

Nachdem zum ersten Heimspiel Mitte September der Gegner nicht antrat, feierte die Kuppinger Zweite nunmehr gegen den SV Glatten ihre wirkliche Heimpremiere. Auch ohne seine britische Nummer eins Craig Gascoyne, der auch Stammspieler im Oberliga-Team ist, ließ der spielstarke Aufsteiger aus dem Gäu nichts anbrennen. Etwas mühevoll kam man zwar aus den Doppeln, da Davorin Pongrac und Ersatzmann Werner Schäffer gegen das Glattener Spitzendoppel passen mussten und auch die Kuppinger Formation Fatih Kanli/Bastian Schäffer nach 0:2-Satzrückstand gegen Carlos Correia/Roland Hamm recht spät in die Gänge kamen, dennoch hatte man mit einer 2:1-Führung die Nase vorn. In den Einzeln gestaltete sich die Partie dann recht einseitig. Davorin Pongrac, Neuzugang Sebastian Bartling und Bastian Schäffer blieben in ihren Einzeln ohne Satzverlust, in jeweils vier Sätzen hielten sich aber auch Fatih Kanli und Youngster Alexandros Kalpakidis schadlos. Beim Stand von 7:1 war es Manager Werner Schäffer, der am hinteren Paarkreuz einen weiteren Glattener Zähler zuließ, aber erneut Davorin Pongrac und Fatih Kanli machten danach den Sack zum ungefährdeten 9:2-Erfolg zu.

Der VfL Oberjettingen arbeitet im Bezirksoberhaus nach dem Minimalprinzip, am zweiten Spieltag wurde ein weiterer 9:7-Sieg eingefahren. War dieses Ergebnis gegen Schönaich noch zu erwarten, hatten Insider gegen Tischtennis Schönbuch vielleicht mit einer deutlicheren Angelegenheit gerechnet. Zumal die Gäste mit Jochen Mehl auf ihre etatmäßige Nummer eins verzichten mussten. Doch der gastgebende VfL tat sich an mancher Position schwer. Im ersten Einzeldurchgang blieben beispielsweise am mittleren Paarkreuz die Punkte aus, zudem musste Benjamin Sahr gegen Schönbuch-Vorstand Thomas Ost passen. Beim Stand von 4:5 ging dann jedoch ein Ruck durch das Team und Michael Knof leitete mit seinem souveränen Auftritt im Spitzeneinzel gegen Christof Binder die Wende ein. Steffen Fortenbacher und Niklas Hain bauten die Führung zum 7:5 aus. Von einem weiteren kleinen Zwischentief zeigte sich das Gäuteam danach unbeeindruckt. Der souverän agierende Werner Nüssle holte die Führung für sein Team zurück und das Spitzendoppel mit Michael Knof/Niklas Hain sorgte mit einem glatten Dreisatzerfolg über Christof Binder/Michael Schulze für den 9:7-Gesamtsieg, der angesichts einer Satzbilanz von 35:24 zu Gunsten des VfL durchaus verdient war.

Über die volle Spieldistanz ging es auch bei den Bezirksklasse-Männern des SV Rohrau II, denen ein Punktgewinn beim TSV Höfingen gut zu Gesicht gestanden wäre. Doch alle Mühe war vergebens. Durch Erfolge von Guido Stotz (2), Walter Bietsch (2), Eberhard Bauer und zweier Doppel erarbeitete man sich den Gang ins Schlussdoppel. Dieses begann aus Rohrauer Sicht verlockend, denn Andreas Roller und Eberhard Bauer heimsten die ersten beiden Sätze ein. Den längeren Atem bewies jedoch das Höfinger Spitzendoppel mit Andreas Ludwig und Oldie Hartmut Baghorn, das die Partie noch mit 11:6, 12:10 und 11:8 wendete und so alle Hoffnungen auf ein Rohrauer Unentschieden zunichte machte. Die Leonberger Vorstädter gewannen mit 9:7.

In der Höhe überraschend deutlich mussten sich die Männer III des TTV Gärtringen im Bezirksklassen-Gäuderby bei Tischtennis Mötzingen mit 2:9 geschlagen geben und das, obwohl die Mötzinger mit Markus Brenner, Wolfgang Straub und Walther Beck gleich auf drei Leistungsträger verzichten mussten. Alle drei Doppel gingen zu Beginn an den Gastgeber, der danach Oberwasser hatte und sich auch durch Hartmut Dölker und Michael Schweikert am vorderen Paarkreuz keine Blöße gab. Erst Gärtringens Nummer vier Andreas Vogel konnte mit einem Viersatzerfolg über Marko Werner die Mötzinger Siegesserie unterbrechen. Zu diesem Zeitpunkt war die Messe jedoch bereits gelesen: Charly Koch hatte gegen Wilfried Baumann zwar noch bei diversen Matchbällen den Sieg auf dem Schläger, aber es blieb bei einem weiteren Punktgewinn durch Michael Breitmeyer am hinteren Paarkreuz.

Mit dem Vorhaben, beim SV Magstadt etwas zu reissen, wurde es für Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn nichts, die Partie wurde recht deutlich mit 2:9 verloren. Nach einem klassischen Fehlstart aus den Doppeln (0:3), die zum Teil recht unglücklich abgegeben werden mussten, schafften es die Deckenpfronner nicht mehr, den Anschluss zu halten. Einzig Oliver Hack zeigte sich vom aussichtslosen Ergebnis unbeeindruckt. Der Spitzenspieler gewann beide Einzel, unter anderem in einem Krimi gegen Magstadts Topmann Robert Romulewicz mit 11:8, 11:13, 11:7, 7:11 und 11:9. Bei 3:7 Punkten nach der Hälfte der Vorrunde ist der SVD  mit dem bisherigen Abschneiden nicht unzufrieden, jedoch dürfte auch in den kommenden Wochen das Abstiegsgespenst die eine oder andere Stippvisite in Deckenpfronn machen.

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Thomas Holzapfel

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TTV Gärtringen Tischtennis Aktive Vorschau 4. Spieltag 2017/2018

Samstag, 7. Oktober 2017

03.10.2017

Frauen-Verbandsklasse 18 Uhr TG Schwenningen I – TTV Gärtringen II

Männer-Landesliga 16 Uhr SG Deißlingen I – TTV Gärtringen I

Männer-Landesklasse 18 Uhr SV Böblingen II – TTV Gärtringen II

Männer-Bezirksklasse 18 Uhr Tischtennis Mötzingen I – TTV Gärtringen III

Männer-Kreisliga A-Süd 18 Uhr FSV Deufringen II – TTV Gärtringen IV

Männer-Kreisliga B-Süd 18 Uhr VfL Herrenberg IV – TTV Gärtringen V

Männer-Kreisklasse 4er-Teams 18 Uhr TTV Gärtringen VI – Tischtennis Schönbuch III

Sonntag, 8. Oktober 2017

Männer-Kreisliga A-Süd 10 Uhr GSV Maichingen I – TTV Gärtringen IV

(tho) Nichts mit Heimvorteil: Lediglich ein Heimspiel, aber gleich deren sieben Auswärtsspiele stehen am Wochenende bei den Tischtennis-Erwachsenenteams des TTV Gärtringen auf dem Programm. Für die Mannschaften auf Verbandsebene gilt es dabei in Schwenningen, Deißlingen und Böblingen zu bestehen.

Mit 1:3 Punkten liest sich der Saisonstart der Gärtringer Verbandsklasse-Frauen nicht gerade optimal, auf der anderen Seite muss berücksichtigt werden, dass es mit dem TTC Reutlingen (1:8) und dem SV Deuchelried (7:7) gegen zwei der besseren Teams der Liga ging. Um in den kommenden Wochen nicht in irgendwelche sportlichen Nöte, sprich: in den Abstiegskampf, zu geraten, strebt die Gärtringer Zweite nun in Schwenningen den ersten Saisonsieg an. Die Schwenningerinnen um Routinier Amanda Vogt haben nach der errungenen Landesliga-Vizemeisterschaft und dem Aufstiegsverzicht von Meister VfL Sindelfingen III die Rückkehr in die Verbandsklasse geschafft und wollen sich möglichst wieder etwas länger in der zweithöchsten Spielklasse im Verbandsgebiet einnisten. Bei zwei Niederlagen gegen Aulendorf (4:8) und Staig (5:8) blieb man bisher allerdings den Nachweis der Verbandsklasse-Tauglichkeit schuldig. Die TG-Damen sind folglich etwas mehr in der Pflicht des Gewinnenmüssens als die Gäste aus Gärtringen, bei denen mit dem Comeback von der zuletzt verletzten Britta Koch gerechnet wird. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Schwenninger Bürkturnhalle.

Ohne den noch im USA-Urlaub befindlichen Tim Holzapfel stehen die Landesliga-Männer des TTV bei Aufsteiger SG Deißlingen (Samstag, 16 Uhr, Volksbank Sporthalle auf Fürsten) vor einer hohen Auswärtshürde. Nimmt man die bisherigen Partien der beiden Kontrahenten etwas genauer unter die Lupe, spricht vieles für ein Duell auf Augenhöhe. Beim 9:7-Erfolg der Deißlinger in Reutlingen profitierte der letztjährige souveräne Landesliga-Meister von der verletzungsbedingten Aufgabe von Reutlingens Topmann Constantin Schmauder (Achillessehnenriss), zudem erwischte Pascal Stegmann am hinteren Paarkreuz einen Sahnetag. Auch in Mössingen, wo ebenfalls mit 9:7 gewonnen wurde, bewiesen die Deißlinger Nervenstärke. Über die volle Distanz ging es zuletzt auch beim TTV Gärtringen (8:8 gegen Nusplingen), der möglichst auch nach der Partie noch ungeschlagen sein möchte. Die Deißlinger, die im Anschluss sogar noch eine weitere Partie gegen Weil der Stadt zu bestreiten haben, bieten mit Max Reger eine spielstarke Nummer eins auf, die in der bisherigen Landesliga-Saison noch kein Einzel abgab und zuletzt in der Bezirksliga mit einer 39:3-Bilanz zum Topspieler der Liga avancierte. Im Gärtringer Lager hofft man, mit mannschaftlicher Geschlossenheit glänzen zu können.

Eine ausgeglichene Partie gab es zuletzt in der Aufstiegsrelegation zwischen der SV Böblingen II und dem TTV Gärtringen II, nach einem dramatischen Spielverlauf endete die Partie mit 8:8 und der TTV sicherte sich auf Grund des besseren Satzverhältnisses den Aufstieg in die Landesklasse. Bekanntlich durften auch die Böblinger im Nachgang oben bleiben, so dass es nun nach fünf Monaten zum erneuten Aufeinandertreffen kommt (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum Böblingen). Das allerdings unter anderen Vorzeichen steht: Die Böblinger werden wohl auf die beiden Spitzenspieler Daniel Wischemann und Carsten Nestele zurückgreifen können, bei den Gärtringern wird es auf Grund der Ersatzgestellung ins Landesligateam nichts mit der Bestbesetzung.

Die Männer III können bislang ein erfreuliches Zwischenfazit in der Bezirksklasse ziehen, mit 4:2 Punkten befindet man sich in guter Position. Im Gäuderby bei Tischtennis Mötzingen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) würde man mit gesteigertem Selbstbewusstsein gerne etwas reissen, schmerzlich erinnert man sich noch an die beiden Niederlagen in der Vorsaison. Auch diesmal sind die Mötzinger leicht favorisiert, sofern sie mit ihren langjährigen Leistungsträgern antreten. Bei den Gärtringern ist Jürgen Lay wieder mit von der Partie, der in der Vorwoche beim 9:3-Erfolg gegen Rutesheim verhindert war.

Die Gärtringer Vierte muss sich in der Kreisliga A-Süd nach einem gelungenen Auftakt in Mötzingen nun erneut auf fremdem Terrain beweisen. Und dies gleich zwei Mal – beim FSV Deufringen II (Samstag, 18 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus Dachtel) und beim GSV Maichingen (Sonntag, 10 Uhr, Turnhalle Johannes-Widmann-Schule). In beiden Fällen geht es gegen Ligakonkurrenten, die am Ende eher auf den vorderen Plätzen erwartet werden, insofern muss es für Daniel Decker und seine Mannen schon optimal laufen, wenn man es in die Punkteränge schaffen möchte.

Was die Wettkampferfahrung in dieser Saison angeht, sind die Männer IV des VfL Herrenberg dem TTV Gärtringen V (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) einen Schritt voraus. Während sich das VfL-Team um den jungen Siddy Hinzke nach einem Sieg und einer Niederlage noch versucht, in der Kreisliga A-Süd zu orientieren, stehen die Gärtringer vor dem ersten Pflichtspiel. Diesbezüglich lässt sich nur schwer eine Prognose über den Spielausgang ablegen. Die Tagesform und die jeweilige Aufstellung der Teams dürften hier ausschlaggebende Faktoren sein.

Das einzige Heimspiel bestreiten die Männer VI, die normalerweise das Verlieren in der Kreisklasse für Viererteams nicht gewohnt sind, aber zum Auftakt gegen Kuppingen passen mussten. Nun wollen Manfred Gotsch, dessen Neffe Patrick Gotsch, Kapitän Hermann Schulze-Schölling und der frischvermählte Patrick Fritz gegen Tischtennis Schönbuch III (Samstag, 18 Uhr, Peter-Rosegger-Halle) versuchen, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

01.10.2017 

(tho) Zwei Mal 9:6 hieß es am vergangenen Spieltag für die Tischtennisteams aus dem Gäu in den oberen Bezirksspielklassen. Während die erste Mannschaft des SV Rohrau einen wichtigen Erfolg in der Bezirksliga gegen Tischtennis Schönbuch einfuhr, musste Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn trotz eines couragierten Auftritts knapp gegen die SpVgg Renningen II passen.

Im Abstiegskampf, der sich in den kommenden Wochen anbahnt, heißt es erst einmal “Vorteil Rohrau”. Das Bezirksliga-Team, das in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entrann, fuhr beim personell leicht gebeutelten Team von Tischtennis Schönbuch einen richtungsweisenden 9:6-Erfolg ein. Einzig am vorderen Paarkreuz der Gastgeber bissen sich die Rohrauer die Zähne aus. Werner Gärtner und Rainer Stolz präsentierten sich in ihren vier Einzeln gegen den landesliga-erfahrenen Jochen Mehl und Christof Binder oftmals auf Augenhöhe, freilich blieben die Punktgewinne in den Spitzeneinzeln aus. Die Rohrauer hatte jedoch an den weiteren Positionen deutlich mehr zu bieten. Ingo Werner und Andreas Waidelich blieben am mittleren Paarkreuz ungeschlagen, profitierten dabei auch von kampflos errungenen Siegen gegen Schönbuch-Routinier Michael Schulze. Am hinteren Paarkreuz fanden die Gegner kein Mittel gegen Abwehr-Oldie Horst Grünewald, der doppelt punktete. Für den letzten und siegbringenden neunten Zähler sorgte Andreas Roller, der für den verhinderten Raphael Stark ins Team rückte und sich gegen den Jugendspieler Calvin Donie in vier Sätzen durchsetzte.

Ein gutes Resultat strebte der SV Deckenpfronn gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Renningen an. Dieses Vorhaben gelang, doch leider wurde der beherzte Auftritt des Aufsteigers in der Kreisliga A nicht mit einem durchaus verdienten Remis belohnt. Werner Wohlbold und Johannes Mock hatten im Doppel einen Überraschungssieg gegen das Renninger Spitzendoppel auf dem Schläger, doch mit 10:12 im fünften Satz ging dieses Match knapp weg. Wohlbold hatte dann nochmal etwas Pech, als er sich in seinem ersten Einzel der gegnerischen Nummer eins Achim Gerken mit 7:11, 11:7, 4:11, 11:9 und 8:11 geschlagen geben musste. Bis zum 6:6 waren es aus Deckenpfronner Sicht Oliver Hack, Werner Wohlbold in seinem zweiten Einzel, Ronnie Lang, Axel Schneider und Johannes Mock, die – zusammen mit dem Doppel Hack/Lang – Zählbares ergattern konnten. In der Schlussphase bewiesen die Gäste mit drei Einzelerfolgen den längeren Atem.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

26.09.2017 

(tho) Auf zwei Gäuteams in den Bezirksspielklassen warten am Wochenende herausfordernde Aufgaben. Die erste Mannschaft des SV Rohrau will mit einem couragierten Auftritt bei Tischtennis Schönbuch einen Fehlstart in die Bezirksliga-Saison vermeiden. In der Kreisliga A möchte Aufsteiger SV Deckenpfronn in heimischer Halle an die starke Leistungen der Vorwoche anknüpfen.

Man muss kein Prophet sein, um abschätzen zu können, dass sowohl der SV Rohrau als auch das Team von Tischtennis Schönbuch in dieser Saison gegen den Abstieg kämpfen werden. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht von einer wichtigen Partie gesprochen werden kann, so kann der Sieger dieser Auseinandersetzung doch etwas gelassener in die kommenden schweren Aufgaben gehen. Das Schönbuchteam musste zuletzt ohne die Leistungsträger Jochen Mehl und Michael Schulze auskommen, prompt setzte es eine herbe 2:9-Klatsche in Herrenberg. Auch den Rohrauern um Ingo Werner blieb der erste Spieltag nicht gut in Erinnerung, wenngleich man den Steinenbronnern beim 7:9 viel Widerstand leistete, aber am Ende halt doch ohne Punkte da stand. Am Samstag ab 18 Uhr wollen die Rohrauer versuchen, in der Holzgerlinger Realschulturnhalle das erste Erfolgserlebnis zu verbuchen.

In den Genuss des Gewinnens ist Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord bereits gekommen, der Saisonstart mit 3:3 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Oliver Hack und seine Mannen streben zuhause gegen die SpVgg Renningen II (Samstag, 19 Uhr, Gemeindehalle) erneut ein gutes Resultat an. Richtig einordnen kann man die Qualität der Gäste allerdings noch nicht, die beim 4:9 gegen Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen IV vermutlich noch nicht ihr wahres Gesicht zeigten.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

24.09.2017 

(tho) Aus Gäu-Sicht kann sich der Spieltag durchaus sehen lassen: Die Kuppinger Zweite untermauerte mit einem Erfolg bei der SV Böblingen II ihre Spitzenposition in der Landesklasse. Eine Liga tiefer ließ der VfL Oberjettingen nach einem 9:7-Krimi über Schönaich aufhorchen und die Deckenfpronner sind nach einem Doppelspieltag ohne Niederlage endgültig in der Kreisliga A angekommen.

Mit einer Woche Verspätung – nachdem es zuletzt einen kampflosen Sieg gab – startete der TSV Kuppingen II nunmehr auch physikalisch in die neue Landesklasse-Saison. Vor der Partie im Böblinger Tischtenniszentrum hatte Kapitän Bastian Schäffer aus organisatorischer Sicht bereits alle Hände voll zu tun, galt es doch, den kurzfristigen Ausfall von Neuzugang Sebastian Bartling wett zu machen. Mit dessen Vater und TSV-Manager Werner Schäffer wurde dann auch ein Ersatz gefunden, so dass mit kompletter Aufstellung alle Spiele geregelt über die Runden gehen konnten. Erstmals im TSV-Dress agierte Craig Gascoyne, der Brite gewann mit Bastian Schäffer das Doppel und im weiteren Verlauf auch beide Einzel am Spitzenpaarkreuz (jeweils mit 3:1 Sätzen gegen Moritz Walleter und Carsten Nestele). Neben Gascoyne spielte auch Davorin Pongrac am vorderen Paarkreuz souverän auf. Das spielerische Übergewicht des TSV offenbarte sich dann auch am mittleren Paarkreuz, an dem Fatih Kanli beide Einzel gewann und auch Bastian Schäffer (trotz zugezogener Verletzung am Sprunggelenk) über Georg Walleter die Oberhand behielt. Robert Fackner holte mit einem glatten Erfolg über Böblingens Ersatzmann Felix Oswald einen weiteren Zähler für den TSV – Endstand 9:3. “Wir freuen uns über den ersten selbst erarbeiteten Sieg in dieser Saison”, sagte Werner Schäffer nach der Partie. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Pongrac – Nestele 11:6, 8:11, 11:8, 11:8; Gascoyne – M. Walleter 11:9, 13:11, 9:11, 11:8; Gascoyne – Nestele 5:11, 11:5, 12:10, 11:8; Pongrac – M. Walleter 4:11, 11:5, 11:4, 11:2.

Mit 30:33 Sätzen mussten sich die Tischtennisspieler des VfL Oberjettingen in ihrer ersten Partie den Gästen aus Schönaich geschlagen geben. Nach Spielen jedoch – und darauf kommt es an – gewann das Gäuteam den dreistündigen Krimi mit 9:7. “Das war wirklich spannend. Wir haben alle Fünfsatzspiele für uns entschieden, die Partie hätte gut und gerne auch andersherum laufen können”, gab Oberjettingens Spitzenspieler Michael Knof unumwunden zu, “insgesamt ist bei uns leistungsmäßig noch etwas Luft nach oben, aber mit dem Ergebnis sind wir natürlich hochzufrieden.” Ein erster Fingerzeig in Richtung VfL-Sieg war das Einzel von Steffen Fortenbacher gegen Schönaichs Topmann Michael Doth. Beim Stand von 7:10 im Entscheidungssatz blickte Fortenbacher schon drei gegnerischen Matchbällen ins Auge, schaffte es aber noch, das Spiel zu drehen. Knof: “Das war große Klasse, zumal Steffen nach langer tischtennisloser Zeit nun am vergangenen Freitag erst ein Mal trainiert hatte.” Michael Knof, Niklas Hain, Stefan Haag und Werner Nüssle sorgten mit ihren Erfolgen für die 6:2-Führung. Im zweiten Einzeldurchgang kamen die Schönaicher noch einmal auf und retteten sich ins Schlussdoppel. Dieses allein dauert noch einmal vierzig Minuten und glänzte mit hochklassigen Ballwechseln. Mit 12:10, 12:14, 11:8, 6:11 und 11:6 gewannen Michael Knof/Niklas Hain und brachten so den Gesamtsieg unter Dach und Fach. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Knof – Bauer 8:11, 11:9, 12:10, 11:6; Fortenbacher – Doth 5:11, 11:9, 9:11, 11:9, 12:10; Knof – Doth 4:11, 11:5, 1:11, 9:11; Fortenbacher – Bauer 13:11, 11:13, 11:7, 6:11, 11:5.

Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn ist endgültig im neuen Umfeld angekommen. Musste man letzte Woche noch die Punkte beim Gegner lassen, so fand das Gäuteam nunmehr in die Erfolgsspur. Gegen die SpVgg Weil der Stadt IV gewannen Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer, Axel Schneider und Johannes Mock mit 9:4, am Sonntagvormittag beim TSV Höfingen II wurden beim 8:8 die Punkte geteilt. Bei einem Satzverhältnis von 35:31 war phasenweise mehr drin für die Deckenpfronner, die am Ende sogar noch um das Remis zittern mussten. Aber das Schlussdoppel mit Oliver Hack und Ronnie Lang zeigte sich nervenstark und gewann in vier Sätzen gegen Ralf Scheyhing/Robin Köstlmeier. Im Bezirkspokal ereilte die Deckenpfronner Mannschaft in der ersten Runde das Aus. Trotz großem Kampf musste man sich dem VfL Oberjettingen II mit 3:4 geschlagen geben. Oliver Hack und Ronnie Lang gewannen jeweils ein Einzel und gemeinsam auch das Doppel.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

18.09.2017 

(tho) Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II startet am Wochenende den zweiten Versuch, aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Wurde zuletzt kampflos gewonnen, sollen nun zwei weitere Pluspunkte sportlich an den Tischen eingefahren werden. In der Bezirksliga startet der VfL Oberjettingen mit einem Heimspiel gegen die leicht favorisierten Schönaicher in die neue Saison. Bereits zum zweiten Mal müssen hingegen die Mötzinger Bezirksklasse-Männer sowie der SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord ran.

Freilich, ein 9:0-Erfolg gleich zu Saisonbeginn steht einem Team, zumal wenn es als Aufsteiger in die neue Runde geht, gut zu Gesicht. Wenn dieser Erfolg allerdings nur deshalb zu Stande kommt, weil der Gegner auf Grund einer dünnen Personaldecke absagen musste, ist dem Sieger auch nur bedingt geholfen. In Sachen Spielpraxis will die Kuppinger Zweite nun am Samstag in Böblingen (18 Uhr, Leistungszentrum) verlorenen Boden gut machen. Sollte der TSV auf seine Neuzugänge Craig Gascoyne und Sebastian Bartling zurückgreifen können und zudem auch die bisherigen Bezirksklasse-Topspieler Davorin Pongrac, Fatih Kanli und Petar Kenezevic zur Verfügung stehen, ginge das Team um Bastian Schäffer als klarer Favorit in die Begegnung gegen die Böblinger Zweite. Die SVB wird im Vergleich zur Vorsaison zwar stärker eingeschätzt, da der landesliga-erfahrene Carsten Nestele und der reaktivierte Eduard Zweifel im Kader stehen, dennoch dürfte für den Fast-Absteiger der Vorsaison nicht viel zu holen sein.

“Ich denke, wir sind noch nicht ganz in Hochform”, sagte Michael Knof, Spitzenspieler des VfL Oberjettingen unter der Woche, als man ihn zum Zustand seines Bezirksliga-Teams befragte, “aber auch wenn bei manchem Spieler noch die eine oder andere Trainingseinheit fehlt, so freuen wir uns doch, dass es endlich wieder losgeht.” Zum Auftakt geht es gegen die Tischtennisfreunde aus Schönaich (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle Jettingen), die laut Vereinshomepage in diesem Jahr um den Titel mitspielen möchten. Nach der Rückkehr von Alexander Schönhaar, der als neue Nummer sechs ins Team rutscht, sehnt das Team um den langjährigen Spitzenspieler Michael Doth den Aufstieg in die Landesklasse herbei. Diesbezüglich darf man gespannt sein, ob es dem VfL Oberjettingen gelingt, den motivierten Schönaichern Paroli zu bieten. Für den privat verhinderten Benjamin Sahr wird am Samstag Stefan Trinkert das Trikot des VfL überstreifen.

Die Mötzinger Bezirksklasse-Männer starteten mit einem 9:3-Erfolg beim VfL Sindelfingen III verheißungsvoll in die Saison und wollen nun gegen den FC/SF Münklingen nachlegen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle). Die Münklinger um Topmann Ralf Fritschi spielten zuletzt zwar noch eine Klasse höher und konnten mit Rolf Häfele (aus Ottenbronn) einen neuen Spieler für das vordere Paarkreuz verpflichten, dennoch können sie sich allenfalls dem erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter zuordnen. Im Mötzinger Lager hofft man auf eine ähnlich gute Form wie vor Wochenfrist, ein Sieg gegen Münklingen würde den Traumstart perfekt machen.

“Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht”, sagte Deckenpfronns Kapitän Oliver Hack nach der ersten SVD-Niederlage seit langem. Im neuen Umfeld hat man am Wochenende gleich zwei Mal die Gelegenheit, die Kreisliga-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Am Samstag geht’s gegen die SpVgg Weil der Stadt IV (19 Uhr, Gemeindehalle), am Sonntag steht beim TSV Höfingen II (10 Uhr, Glemstalhalle Höfingen) das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams Spieltagsbericht 

17.09.2017 

(tho) Mit einem Saisonstart eher unerwarteter Natur wurde Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II am vergangenen Wochenende konfrontiert. Da der Gegner das Spiel wenige Stunden vor offiziellem Beginn absagte, blieben die Schläger in der Tasche. Ran an die Tische mussten hingegen die weiteren Gäuvertreter aus Rohrau, Mötzingen und Deckenpfronn – mit unterschiedlichem Ausgang.

“Schade, wir hatte uns schon sehr auf das vermeintliche Spitzenspiel gegen die Leonberger Zweite gefreut”, sagte Bastian Schäffer am Samstagvormittag, als er die Kunde von TTG-Spielleiter Jürgen Kieser übermittelt bekam, dass der Gegner die Fahrt ins Gäu nicht auf sich nehmen kann. “Zwei Spieler mussten heute wegen einer Magen-Darm-Geschichte kapitulieren, außerdem müssen wir mit dem einen oder anderen die erste Mannschaft auffüllen”, sagte Kieser. Die Partie ging somit ohne gespielte Ballwechsel mit 9:0 an den Aufsteiger aus Kuppingen, der folglich schon einmal ohne eigenes Zutun für ein gutes Spielverhältnis gesorgt hat.

Tischtennis wurde in Kuppingen trotzdem gespielt. Die vierte Mannschaft des TSV erwischte gegen Tischtennis Schönbuch III (Kreisklasse 4er Süd) einen klassischen Fehlstart. Ehe er sich versah, lag der Gastgeber mit 0:4 im Hintertreffen, dabei schmerzte vor allem das knapp verloren gegangene Doppel von Walter Hestler und August Kolb und später das Einzel von Jonas Renz (13:15 im Entscheidungssatz gegen Volker Binder). So war es am hinteren Paarkreuz August Kolb, der mit zwei Einzelsiegen die Höhe der Niederlage in Grenzen hielt. Außerdem punkteten Abteilungsleiter Walter Hestler sowie Jonas Renz im zweiten Einzeldurchgang, die 4:7-Heimniederlage ließ sich allerdings nicht verhindern.

Knapp vier Stunden beharkten sich der SV Rohrau und der TSV Steinenbronn in der Bezirksliga, das glücklichere Ende beim 9:7 hatten am Ende die Gäste um Kapitän Christoph Renz. Angesichts des Satzverhältnisses von 30:38 (aus Rohrauer Sicht) kann man durchaus von einem verdienten Steinenbronner Sieg sprechen. Der SVR musste mit Rainer Stolz auf seine etatmäßige Nummer zwei verzichten, Ersatzmann Eberhard Bauer enttäuschte bei zwei Punktbeteiligungen keineswegs. Ein spielerisches Übergewicht hatten die Steinenbronner am Spitzenpaarkreuz, wo Marc Hauser doppelt punktete und nur Rohraus Andreas Waidelich ein Achtungserfolg gegen Christoph Renz gelang. Ingo Werner zeigte sich bei seinen Einsätzen (zwei Siege) in starker Frühform. Am Ende gelang es dem Schlussdoppel mit Werner Gärtner und Raphael Stark gegen Marc Hauser/Marcel Muschalla allerdings nicht, das erhoffte Remis zu ergattern. Beim jungen Team des VfL Sindelfingen III musste die Mötzinger Erste kurzfristig auf Wolfgang Straub verzichten, so dass Raphael Gänßle für den Gäuverein am ersten Punktspielwochenende gleich zwei Mal im Einsatz war. Verlief der Start in den Doppeln für die Mötzinger nicht optimal (1:2), hatte man den Bezirksklassen-Gegner in den Einzeln bis auf eine Ausnahme recht gut im Griff. Beim Stand von 3:3 machten die Mötzinger ernst und gewannen durch Walther Beck (2), Raphael Gänßle, Marko Werner, Hartmut Dölker und Markus Brenner alle nachfolgenden Einzel glatt in drei Sätzen. 

Ein deutlich rauerer Wind scheint Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord ins Gesicht zu wehen, jedenfalls musste man gegen die SV Böblingen III nach zuletzt achtzehn Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage einstecken. Allerdings galt es bei Oliver Hack und seinen Mannen auch zu bedenken, dass man es gegen eines der besseren Teams der Liga zu tun hatte. Erst beim Stand von 1:6 ging ein Ruck durch das Deckenpfronner Team. Oliver Hack (2), Werner Wohlbold, Axel Schneider und Johannes Mock gestalteten die 5:9-Niederlage noch einigermaßen erträglich, vor allem an den Doppeln gilt es in der Zukunft noch verstärkt zu arbeiten.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

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(tho) In den Spielklassen auf Bezirksebene steigen am Wochenende auch die Teams aus dem Gäu ins Punktspielgeschehen ein. Heimrecht genießen die Rohrauer Männer in der Bezirksliga, ebenso Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A. Zudem darf man gespannt sein, wie sich Tischtennis Mötzingen in der Bezirksklasse beim VfL Sindelfingen III aus der Affäre ziehen wird.

Der SV Rohrau, der in der letzten Saison nur knapp dem Abstieg von der Schippe sprang, bekommt zum Auftakt gleich einen starken Gegner vor die Nase gesetzt. Ingo Werner & Co. müssen sich gegen den TSV Steinenbronn beweisen, der in der Vorsaison noch eine Liga höher spielte. Bedingt durch den Weggang von Damir Stefanac (zum VfL Herrenberg) gehören die Gäste zwar nicht zu den Topfavoriten in der höchsten Bezirksspielklasse, haben aber durchaus noch das Potenzial für einen der vorderen Plätze. Insofern kann der SVR der ersten Aufgabe im neuen Spieljahr gelassen entgegenblicken (Samstag, 18 Uhr, Schönbuchhalle).

In der Bezirksklasse, der ehemaligen Kreisliga, gehörten die Teams aus Mötzingen und Sindelfingen III zuletzt zu den Mannschaften, die weder Aufstiegshoffnungen hegten noch Abstiegssorgen hatten. In ähnlicher Aufstellung ist auch diesmal mit einer spannenden Partie zweier ebenbürtiger Teams zu rechnen (Sonntag, 10 Uhr, Sommerhofenhalle Sindelfingen). Vielleicht spielt den Mötzingern um Kapitän Michael Schweikert etwas in die Karten, dass die Sindelfinger bereits am Samstag zu Werke gehen müssen und im Spiel gegen Münklingen ein paar Körner auf der Strecke lassen könnten. “Wir müssen uns erst einmal nach hinten absichern”, sagt Mötzingens Pressewart Walther Beck und hofft mit seinem Team auf einen gelungenen Saisonstart.

Die starke Serie von achtzehn Siegen möchte der SV Deckenpfronn saisonübergreifend gerne im neuen Umfeld ausbauen. Kein leichtes Unterfangen, geht es doch zu Beginn gegen die Böblinger Dritte, die den Abstieg in die Kreisliga A möglichst postwenden wieder wettmachen möchte. Die ersten Ballwechsel werden bei Oliver Hack & Co. am Samstag ab 19 Uhr (Gemeindehalle Deckenpfronn) gespielt.

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Thomas Holzapfel

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Saisonvorschau 2017/2018 Gäu-Vereine Oberjettingen, Rohrau (beide Bezirksliga), Mötzingen, Rohrau II (Bezirksklasse), Deckenpfronn (Kreisliga A)

04.09.2017

(tho) Mit dem VfL Oberjettingen und dem SV Rohrau in der Bezirksliga, der Mötzinger Ersten und der Rohrauer Zweiten in der Bezirkklasse und Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn stehen weitere Teams aus dem Gäu in den Startlöchern zur nunmehr beginnenden Saison 2017/2018. Bis auf wenige Ausnahmen steht dabei zumeist der Kampf gegen Abstieg im Mittelpunkt des Interesses.

Eine dieser Ausnahmen ist der VfL Oberjettingen, der sich im Bezirks-Oberhaus eher in Richtung vorderes Mittelfeld orientiert. Zwar steht beim VfL weiterhin der ehemalige Verbandsliga-Akteur Julian Nüssle in der Aufstellung, doch wird der Student, der derzeit am Lehrstuhl für Personal und Organisation in Tübingen promoviert, aller Voraussicht nach “ wie im Vorjahr “ nicht ins Geschehen eingreifen. Julian Nüssle: “Zur Zeit stehen bei mir eher andere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund. Aktuell habe ich keinen Einsatz im Tischtennisteam eingeplant.” Insofern wird der VfL in unveränderter Aufstellung mit Michael Knof, Steffen Fortenbacher, Kapitän Niklas Hain, Stefan Haag, Benjamin Sahr und Werner Nüssle das Bezirksliga-Jahr angehen. Michael Knof: “Wir erhoffen uns  spannende Spiele, auch wenn wir gemäß unseren Punkten im Ranking vor allem gegen die Teams aus Weil der Stadt, Steinenbronn und Herrenberg III nicht ganz mithalten können.”

Bereits zum zweiten Mal hintereinander profitierte der SV Rohrau, obwohl man auf einem Abstiegsplatz stand, von einem doch noch verfügbaren Platz in der Bezirksliga, diesmal auf Grund der Tatsache, dass mit dem TSV Kuppingen II und dem TTV Gärtringen II gleich zwei Teams den Weg in die nächsthöhere Klasse antraten und somit nur ein Team in den sauren Apfel beissen musste. “Demzufolge hat sich an der Zielsetzung natürlich nichts geändert”, blickt der langjährige Abteilungsleiter Ingo Werner voraus, “es zählt einzig und allein der erneute Klassenerhalt.” Eine Lücke ins Team riss der Weggang von Daniel Ruppert nach Grafenau. Ingo Werner: “Das schmerzt uns sehr, da wir über eine recht dünne Spielerdecke verfügen. Aber wir werden uns nicht vorschnell geschlagen geben und nehmen die Herausforderung an.” Die SpVgg Weil der Stadt II ist für Ingo Werner der Topfavorit auf den Meistertitel. Für Daniel Ruppert spielt nun wieder Andreas Waidelich in der Ersten, weiterhin zum Stamm gehören Werner Gärtner, Rainer Stolz, Ingo Werner, Horst Grünewald und Raphael Stark. Dieselben Ziele verfolgt auch Andreas Roller mit der zweiten Mannschaft des SV Rohrau in der Bezirksklasse. Auch hier sprang man zuletzt nur knapp dem Abstieg von der Schippe, nunmehr will man in der Aufstellung Eberhard Bauer, Andreas Roller, Guido Stotz, Philipp Werner, Walter Bietsch und Jan Koberstein abermals die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt sammeln.Â

Aus personeller Sicht stellt sich die Situation bei den Mötzinger Tischtennisspielern von Jahr zu Jahr als kritischer dar. Musste man im Vorjahr den Verlust von Tobias Vosseler (wechselte nach Weil der Stadt) in Kauf nehmen, hat sich nun Günter Hauser in Richtung Ergenzingen verabschiedet. Zu einem Verein, zu dem Hauser seit jeher schon gute Kontakte pflegt und für den er bereits in der Saison 2009/2010 ein Jahr lang am Tisch stand. In der vergangenen Spielzeit war Hauser noch in fünf Partien für die Mötzinger am Start. Hartmut Dölker, Wolfgang Straub, Markus Brenner, Walther Beck, Michael Schweikert und Marko Werner sind bei Tischtennis Mötzingen nunmehr an den ersten sechs Positionen aufgelistet, vermutlich muss im einen oder anderen Fall auch auf Oldie Gerhard Hermann oder den neuen Vorsitzenden Wilfried Baumann zurückgegriffen werden. Pressewart Walther Beck: “Ich denke, bei den aktuellen Gegebenheiten müssen wir in der Bezirksklasse primär danach schauen, schnell die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.”

Ganz souverän mit achtzehn Siegen aus achtzehn Spielen sicherte sich der SV Deckenpfronn zuletzt den Titel in der Kreisklasse B, die letzte Niederlage des SVD datiert vom 16. April 2016 (7:9 in Gärtringen). Als starker Aufsteiger, ausgestattet mit einer großen Portion Selbstbewusstsein, sollte das Team um Kapitän Oliver Hack auch im neuen Umfeld der Kreisliga A kein Fallobst darstellen. Beim Bezirkstag mussten die Deckenpfronner den Wechsel in die Nordgruppe hinnehmen, um die Sollstärke in den beiden Kreisliga-Gruppen zu gewährleisten. Da sich keines der in Frage kommenden Teams freiwillig meldete, entschied das Los zu Lasten der Deckenpfronner. Ob die Gegner in der Nordgruppe qualitativ stärker sind als im Süden, muss abgewartet werden. Mit folgendem Kader geht der SVD in die neue Saison: Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer, Jürgen Schneider, Axel Schneider, Marvin Lawson, Johannes Mock, Bruno Frey, Alexander Friederich, Andrey Posedi und Jürgen Brattkow.

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Thomas Holzapfel

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