PRESSE 2017/2018

Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

19.11.2017

(tho) Mit dem 8:8 im Kellerduell bei ersatzgeschwächten Schönaichern durfte das Bezirksliga-Team des SV Rohrau nur bedingt zufrieden sein. Ebenfalls über die volle Distanz ging es bei den Bezirksklasse-Männern von Tischtennis Mötzingen, deren Aufholjagd in Renningen nicht belohnt wurde.

Die Rohrauer Bezirksligaspieler verpassten es bei ihrem Gastspiel in Schönaich, im Abstiegskampf einen wichtigen Schritt nach vorne zu machen. Dabei waren die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis beim Schlusslicht durchaus gegeben. Die Schönaicher mussten mit Tobias Bauer und Jonas Schilling auf spielstarke Stammkräfte verzichten, doch die Ersatzspieler machten ihre Sache überraschend gut. Vor allem Rohraus Abwehr-Oldie Horst Grünewald hatte mit den beiden seine liebe Mühe. Dass es am Ende wenigstens zum 8:8-Unentschieden reichte, lag an Andreas Waidelich und Raphael Stark, die in ihren Einzeln so gut wie nichts zuließen und das Maximum von vier Siegen ergatterten. Linkshänder Raphael Stark überzeugte zudem im Doppel an der Seite von Werner Gärtner, gemeinsam wurde am Ende mit einem Dreisatzerfolg über Michael Doth/Jonas Becker das Remis gesichert. In der Senioren-Bezirksliga kassierten die Rohrauer die zweite Saisonniederlage, die beim 5:7 gegen den TSV Grafenau sehr knapp ausfiel. Am vorderen Paarkreuz waren die Gäste um Ralf Michaelis besser, an den hinteren Positionen glichen dies Guido Stotz (2) und Bernd Weiss allerdings wieder aus. Da jedoch drei der vier Doppel an die Gäste gingen, wurde es nichts mit dem anvisierten Punktgewinn.

In der Bezirksklasse mussten die Mötzinger ihre gute Position an die Renninger abgeben, die sich im direkten Duell knapp mit 9:7 durchsetzten. Die Einzel verliefen insgesamt ausgeglichen (6:6), aber die Renninger verbuchten in den Doppeln das bessere Ende für sich. Was auch daran lag, dass die Mötzinger auf Grund des Ausfalls von Marko Werner ihre Doppel umstellten. So mussten Markus Brenner und Routinier Gerhard Hermann zu Beginn gegen das gegnerische Doppel drei passen, wenngleich es für die Mötzinger zwischenzeitlich beim glatten 11:0 im vierten Satz gar nicht so schlecht aussah. Im Schlussdoppel waren es dann Walther Beck und Michael Schweikert, die sich gegen Marko Filipicic/Karl-Heinz Kapp mit allen möglichen Mitteln gegen die drohende Niederlage stemmten, dann aber doch beim 11:9, 1:11, 8:11, 16:14 und 4:11 kapitulieren mussten. So mussten die Mötzinger, die nach zwischenzeitlichem 2:6 und 3:7-Rückstand noch aufopferungsvoll kämpften, die zweite Saisonniederlage einstecken. In die Mötzinger Punkteränge spielten sich bei diesem Krimi Gerhard Hermann (2), Hartmut Dölker, Markus Brenner, Walther Beck und der starke Edeljoker Sebastian Schurer aus der dritten Mannschaft.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

14.11.2017

(tho) Aus Sicht der Tischtennisteams aus dem Gäu geht es für diverse Mannschaften um das Erklimmen der Tabellenspitze, aber auch um gute Positionen im Klassenerhalt. Die Landesklasse-Männer vom TSV Kuppingen II stehen im Derby gegen den TTV Gärtringen II vor einer lösbaren Aufgabe (siehe Gärtringer Bericht), während Bezirksliga-Tabellenführer VfL Oberjettingen beim VfL Herrenberg III mehr auf der Hut sein muss (siehe Herrenberger Vorschau). Der SV Rohrau in der Bezirksliga und die Mötzinger Tischtennisspieler in der Bezirksklasse treffen auf vermeintlich ebenbürtige Gegner.

Auch wenn das 8:8 gegen Aufsteiger SpVgg Warmbronn zuletzt etwas schmerzte, so hat der SV Rohrau in der Bezirksliga weiterhin gute Karten, am Ende des Tages über dem Strich zu stehen. Für den zur Zeit blendend aufgelegten Ingo Werner (7:1-Saisonbilanz im Einzel) und sein Team gilt es in diesem Jahr einzig und allein um den Klassenerhalt. Dementsprechend kommt der Begegnung beim aktuellen Schlusslicht TTF Schönaich (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) nun eine besondere Bedeutung bei. Die Schönaicher, im letzten Jahr Tabellenfünfter, haben sich vor der Saison deutlich mehr ausgerechnet, auf der Vereinshomepage wurde auf Grund der Rückkehr von Alexander Schönhaar sogar mit einem Spitzenplatz geliebäugelt. Doch die Realität sieht nach sieben Spielen ohne Sieg anders aus. Sollte es den Rohrauern gelingen, bei den normalerweise heimstarken Schönaichern zu punkten, wäre der Anschluss ans Mittelfeld geschafft.

In der Bezirksklasse wären die Mötzinger Spieler sicherlich mehr als zufrieden, wenn sie die Saison auf dem Platz abschließen würden, den sie momentan innehaben. Die Meisterschaftsfrage wird wohl vom aktuellen Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen im Alleingang beantwortet, somit wäre die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation aus Mötzinger Sicht eine herausragende Angelegenheit. Ob die Mötzinger das Zeug dazu haben, weiter vorne mitzumischen, hängt auch vom Abschneiden in Renningen ab (Samstag, 18 Uhr, Stadionsporthalle Renningen). Marko Filipicic ist am vorderen Paarkreuz wohl nur schwer zu bezwingen, auch die Renninger “Mitte” mit Vu Ngoc Son und Marco Braun überzeugte zuletzt. Die Mötzinger wollen mit einem ausgeglichen stark besetzten Team und viel Kampfgeist dagegenhalten. In den letzten Wochen überzeugten beim Gäuteam vor allem Hartmut Dölker (5:1), Walther Beck (6:2) und Michael Schweikert (6:3), aber auch auf die Ersatzspieler der zweiten Mannschaft konnte man sich stets verlassen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

06.11.2017

(tho) Die Tischtennisteams aus dem Gäu haben am vergangenen Spieltag fleißig gepunktet. Kam der deutliche Erfolg der Kuppinger Landesklasse-Männer beim personell dezimierten VfL Sindelfingen II nicht unerwartet, so überraschte Bezirksligist VfL Oberjettingen im Topspiel beim TSV Steinenbronn mit einem recht deutlichen Auswärtssieg. Nicht ganz zufrieden war die Rohrauer Erste mit nur einem Zähler am Doppelspieltag in der Bezirksliga, dafür landete der SV Rohrau II in der Bezirksklasse einen wichtigen Erfolg.

Obwohl der TSV Kuppingen II ohne Craig Gascoyne, Davorin Pongrac und Petar Knezevic die Fahrt zum Bezirksderby nach Sindelfingen antrat, entwickelte sich die Partie des Aufstiegsaspiranten beim Abstiegskandidaten zu einer recht einseitigen Angelegenheit. Bereits in den Eingangsdoppeln wurden die Weichen seitens der Kuppinger auf den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel gestellt, als es mit einer sicheren 3:0-Führung in die Einzel ging. Zwar musste Neuzugang Sebastian Bartling der gegnerischen Nummer eins Simon Ulmer gratulieren, aber Fatih Kanli, Patrick Hassler und Bastian Schäffer erspielten sich mit ihren Erfolgen die entscheidende 6:1-Führung. Youngster Alexandros Kalpakidis zog trotz sehenswerter Leistung noch gegen Danijel Domuz den kürzeren, doch im Gegenzug machten Robert Fackner, Sebastian Bartling sowie abermals Fatih Kanli den auch in dieser Höhe verdienten 9:2-Gesamterfolg perfekt.

“Zumindest bis Ende November schauen wir uns die Bezirksliga-Tabelle von oben an”, frohlockte Oberjettingens Spitzenspieler Michael Knof nach dem nicht unbedingt einkalkulierten 9:4-Erfolg beim TSV Steinenbronn. Ausgerechnet im Topspiel ließen sich die Jettinger entgegen ihren sonstigen Gewohnheiten nicht auf ein Marathonmatch mit einer finalen Entscheidung im Schlussdoppel ein. Freilich, die Einzel und Doppel waren dennoch sehr umkämpft, was die Tatsache belegt, dass sieben der dreizehn Partien über die volle Fünfsatzdistanz gingen. Bis zum Stand von 6:4 lief es für die Gäste aus dem Gäu nahezu optimal. Benjamin Sahr und Werner Nüssle gewannen zu Beginn das wichtige Doppel drei, außerdem glänzte Michael Knof mit zwei glatten Dreisatzsiegen, unter anderem gegen Steinenbronns Linkshänder Marc Hauser, der seine erste Saisonniederlage einstecken musste. “Neben diesen Spielen muss aber auch die Leistungssteigerung von Benjamin Sahr und die unendliche Geduld in der Materialschlacht von Werner Nüssle erwähnt werden”, sagt Michael Knof und verwies auf die Erfolge seiner Teamkollegen am hinteren Paarkreuz. Die Entscheidung zum insgesamt etwas zu hoch ausgefallenen Gesamterfolg fiel in den Einzeln von Steffen Fortenbacher und des Ex-Steinenbronners Niklas Hain. Beide mussten in ihren Fünfsatzspielen gegen Christoph Renz und Andreas Gnann einen Matchball abwehren, konnten aber das Blatt noch wenden und sorgten so für die Entscheidung.

Die Klassenkameraden vom SV Rohrau rannten bei Aufsteiger SpVgg Warmbronn stets einem Rückstand hinterher, ließen sich aber in keiner Phase abwimmeln. Zum Ende des ersten Einzeldurchgangs waren es Raphael Stark und Horst Grünewald, die den Anschluss zum 4:5 herstellten. Der Knoten platzte danach bei Rainer Stolz, der sich am vorderen Paarkreuz beim glatten Dreisatzerfolg über Axel Möllmann über seinen ersten Saisonsieg im Einzel freute. Ingo Werner und erneut Abwehr-Oldie Horst Grünewald retteten ihr Team dann ins Schlussdoppel, in dem Werner Gärtner und Raphael Stark nach feiner Leistung das insgesamt gerechte 8:8-Remis sicherten. Wem das Unentschieden im Abstiegskampf mehr nutzt, werden die kommenden Spieltage zeigen, jedenfalls konnte sich keines der beiden Teams in Richtung Mittelfeld verabschieden. Am Sonntag standen die Rohrauer gegen ein stark aufgestelltes Team der SpVgg Weil der Stadt II auf verlorenem Posten (1:9), das Doppel Werner Gärtner/Raphael Stark holte gleich zu Beginn den Ehrenpunkt.

Der zweiten Mannschaft des SV Rohrau gelang es auch ohne Spitzenspieler Eberhard Bauer gut, gegen den FC/SF Münklingen mit dem Druck des Gewinnenmüssens umzugehen. Gegen das punktlose Schlusslicht wollte man unbedingt die Oberhand behalten, um sich einen gewissen Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu erarbeiten. An Münklingens Spitzenspieler Ralf Fritschi gab es erwartungsgemäß kein Vorbeikommen, dafür sprangen andere in die Bresche. Philipp Werner und Walter Bietsch waren in der “Mitte” nicht zu bezwingen, außerdem punkteten Andreas Roller, Guido Stotz und Jan Koberstein.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

01.11.2017 

(tho) Während auf die zweite Mannschaft des TSV Kuppingen in der Landesklasse nicht mehr als eine Pflichtaufgabe wartet, geht es eine Klasse tiefer für den VfL Oberjettingen im Topspiel gegen Steinenbronn um die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenspitze. Last but not least schmettern die Rohrauer Mannschaften in Bezirksliga und Bezirksklasse gleich drei Mal um Punkte.

Der TSV Kuppingen II gehört in Bestbesetzung, also mit Neuzugang Craig Gascoyne und Davorin Pongrac am vorderen Paarkreuz, zu den Favoriten auf die Meisterschaft in der Landesklasse. Im Spitzenspiel wurden letzte Woche mit den ebenfalls hoch gehandelten Schönmünzachern die Punkte geteilt. Nun gilt es für Kapitän Bastian Schäffer, in den restlichen vier Vorrundenspielen nicht nachzulassen, um die Chancen auf die Herbstmeisterschaft zu wahren. Dabei gilt das Augenmerk hauptsächlich dem Stadtderby am 9. Dezember gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Herrenberger. Beim punktlosen VfL Sindelfingen II dürfte am Samstag (18 Uhr, Sommerhofenhalle) im Normalfall nichts schief laufen. Zuletzt setzte es für den VfL in fremden Hallen drei deutliche Niederlagen. Deren Spitzenspieler Daniel Bacher weilt bis Anfang 2018 noch in Australien und wird beim VfL schmerzlich vermisst. So kamen zuletzt öfters junge Nachwuchsspieler zum Einsatz, für die die Landesklasse jedoch noch etwas zu stark ist.

Die Bezirksliga als höchste Klasse auf Bezirksebene präsentiert sich in dieser Saison als recht ausgeglichen. Dies belegte der VfL Oberjettingen (9:1 Punkte) in den bisherigen fünf Spielen, als es gleich vier Mal über die volle Distanz ging und mit einem starken Schlussdoppel drei 9:7-Erfolge verbucht werden konnten. Verdienter Lohn für das Team um Kapitän Niklas Hain war der Sprung an die Tabellenspitze, die nun im Topspiel gegen den Zweiten TSV Steinenbronn (8:2) zur Disposition steht. Am Spitzenpaarkreuz dürfen sich Michael Knof und Steffen Fortenbacher, die zu den besseren Akteuren der Liga gehören, mit Steinenbronns Marc Hauser messen, der Linkshänder marschierte bisher mit einer 10:0-Einzelbilanz durch die Vorrunde. Während die Steinenbronner am mittleren Paarkreuz leichte Vorteile für sich verbuchen könnten, sind die Jettinger mit Routinier Werner Nüssle und dem zuletzt immer stärker werdenden Stefan Trinkert an den hinteren Positionen nicht zu unterschätzen. Vieles deutet – ganz dem Charakter der Liga entsprechend – auf eine ausgeglichene Partie hin. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr in der Steinenbronner Sandäckerhalle.

Die Klassenkameraden vom SV Rohrau hielten sich in den letzten Wochen bei den Punktspieleinsätzen noch etwas zurück, nun wartet auf Ingo Werner und seine Mannen jedoch ein richtungsweisender Doppelspieltag. Nicht leer ausgehen möchten die Rohrauer am Samstag bei Aufsteiger SpVgg Warmbronn (18 Uhr, Staigwaldhalle), allerdings sollte dann auch beim vorderen Paarkreuz mit Werner Gärtner und Rainer Stolz der Knoten platzen. Der bislang noch ungeschlagene Ingo Werner trifft in der Mitte auf den ebenfalls starken Mark Grunder, der mit einer 7:2-Quote aufwarten kann. Am Sonntag geht es zuhause gegen die SpVgg Weil der Stadt II (10 Uhr, Schönbuchhalle), die mit ihren landesligaerfahrenen Akteuren Thomas Laufer, Michael Neis und Thomas Verleih nur schwer zu bezwingen sein dürfte.

Eine eminent wichtige Partie steht beim SV Rohrau II um Guido Stotz in der Bezirksklasse auf dem Spielplan. Sollte es gelingen, die Gäste vom FC/SF Münklingen, die derzeit mit 0:10 Punkten das Tabellenende zieren, in Schach zu halten, wäre man im Abstiegskampf erst einmal aus dem Gröbsten raus. Die Münklinger, die in der vergangenen Saison noch eine Klasse höher spielten, werden mit ihrem Spitzenspieler Ralf Fritschi und dessen Gattin Andrea Fritschi alle Hebel in Bewegung setzen, um nicht frühzeitig den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Rohrauer Schönbuchhalle.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

30.10.2017 

(tho) Der Dreikampf um die Herbstmeisterschaft in der Landesklasse geht in die nächste Runde. Während Tabellenführer VfL Herrenberg II spielfrei war, teilten sich die beiden anderen Topteams der Liga aus Schönmünzach und Kuppingen II die Punkte (8:8). Über die volle Distanz ging es auch beim VfL Oberjettingen, im Bezirksliga-Spiel gegen den FSV Deufringen (9:7) ging unter anderem die Taktik in den Doppeln auf.

Zwei gänzlich verschiedene Partien absolvierte Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II am Doppelspieltag. Am Samstag trafen die Kuppinger in Bestbesetzung, also mit dem Briten Craig Gascoyne und der etatmäßigen Nummer zwei Davorin Pongrac, auf einen Gegner aus Unterreichenbach-Dennjächt, der nur phasenweise mithalten konnte. Was auch daran lag, dass bei der TTG mit Benjamin Klaus und Ingo Fuchs zwei Stammkräfte fehlten. Das spannendste Spiel des Abends lieferte sich Davorin Pongrac gegen den ehemaligen Sindelfinger Michael Gaa, doch nach einem Durchhänger in den Sätzen drei und vier war Pongrac beim 11:9 im fünften Durchgang wieder obenauf. Dies war dann auch die einzige Fünfsatzpartie des Abends, ansonsten standen mehr oder weniger deutliche Resultate auf der Tagesordnung.

Ganz anders waren die Voraussetzungen für die Kuppinger am Sonntagnachmittag, wo es galt, bei Landesliga-Absteiger SSV Schönmünzach zu bestehen. Craig Gascoyne, dessen Eltern an diesem Wochenende zum ersten Mal nach Deutschland kamen, war dementsprechend verhindert, dafür sprang Patrick Hassler ein, der am Vortag auch schon im Doppel zum Einsatz kam. Bei einer zwischenzeitlichen 7:4-Führung hatten die Murgtäler alle Trümpfe in der Hand, zumal sich Nicolas Zepf und Böblingens Bundesligatrainer Andrzej Kaim in ihren Einzeln schon Vorteile erspielt hatten. Doch die Kuppinger drehten den Spieß noch um, gewannen beide Spiele durch Petar Knezevic und Bastian Schäffer und hatten beim Stand von 7:7 wieder Oberwasser. Als dann auch noch Patrick Hassler das letzte Einzel des Tages zu seinen Gunsten entschied, hatten die Kuppinger sogar noch Chancen auf den Gesamtsieg, doch das Schlussdoppel ging recht deutlich an die Schönmünzacher. Deren Spitzenspieler Fabian Frey war angesichts des Spielverlaufs nicht gerade erfreut über die Punkteteilung: “Wir hätten anhand der Aufstellung der Kuppinger gewinnen müssen. Aber leider gingen die knappen Partien im zweiten Einzeldurchgang an die Gäste. Wären die Kuppinger mit dem Briten Craig Gascoyne gekommen, wären wir wohl untergegangen.” Nach diesem 8:8 stellt der VfL Herrenberg II (10:0) das einzige noch verlustpunktfreie Team in der Landesklasse, die beiden Teams aus Kuppingen (9:1) und Schönmünzach (7:1) bleiben in Lauerstellung. Für Spannung wird auch in den nächsten Wochen noch gesorgt sein. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz (Kuppingen zuerst genannt): Kanli – Frey 5:11, 6:11, 8:11; Pongrac – Kocheisen 11:8, 12:10, 1:11, 9:11, 11:6; Pongrac – Frey 9:11, 7:11, 4:11; Kanli – Kocheisen 8:11, 8:1,1 11:7, 8:11.

Auch im vierten Heimspiel der Saison ging der VfL Oberjettingen im Bezirksoberhaus über die volle Distanz – und wie schon gegen Schönaich und Tischtennis Schönbuch sicherte das Schlussdoppel des VfL den 9:7-Gesamterfolg. Beide Teams konnten nicht in Stammbesetzung antreten. Bei den Jettingern fehlte der privat verhinderte Niklas Hain, bei den Gästen konnte Andreas Pusskeiler verletzungsbedingt nur als Betreuer an der Spielfeldumrandung agieren. Bei den Gästen kam im Verlauf des Abends erschwerend hinzu, dass Spitzenspieler Thomas Bauer nach einiger Zeit Knieprobleme bekam und sein zweites Einzel gegen Michael Knof beim Stand von 5:7 im ersten Satz kampflos abgeben musste. Mit ein paar eilends herbeigeholten Kühl-Akkus wurde beim Gästespieler der Schmerz gelindert, so dass er im Schlussdoppel sogar wieder mitwirken konnte. Dieses gewannen Michael Knof und Steffen Fortenbacher gegen Bauer/Mayer recht ungefährdet in vier Sätzen, so dass am Ende wieder ein 9:7-Erfolg bejubelt werden konnte. Michael Knof: “Auf jeden Fall soll die Leistung von Stefan Trinkert hervorgehoben werden, mit seinen Einzelerfolgen am hinteren Paarkreuz trug er maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Zudem ging die Doppeltaktik voll auf, indem wir das langjährige Doppel mit Steffen Fortenbacher und Stefan Haag ausnahmsweise einmal trennten. So gewannen wir drei der vier Doppel.”

Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn geht nunmehr in die erste Winterpause, erst am 10. Dezember bestreitet das Team um Oliver Hack sein nächstes und zugleich letztes Vorrundenspiel gegen Gebersheim. Zuhause gegen die TTG Leonberg/Eltingen IV musste sich der SVD mit 4:9 geschlagen geben. Eine Niederlage, die sich bereits in den Doppeln abzeichnete, die allesamt glatt mit 0:3 verloren gingen. Oliver Hack, Axel Schneider und der zuletzt starke Ronnie Lang (2) punkteten dann noch in den Einzeln, konnten die Niederlage aber auch nicht mehr abwenden. Bei 5:11 Punkten befinden sich die Deckenpfronner zwar noch auf dem fünften Tabellenplatz, doch wird die Konkurrenz an den nächsten Spieltagen wieder einiges an Boden gutmachen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

24.10.2017

(tho) Nach einer dreiwöchigen Spielpause greift der TSV Kuppingen II in der Landesklasse wieder nach den Sternen. Beim schweren Doppelspieltag gegen die TTG Unterreichenbach-Dennjächt und beim SSV Schönmünzach will der Aufsteiger weiter seine optimale Ausgangslage behaupten. Ähnliches gilt für den Bezirksliga-Tabellenführer VfL Oberjettingen, der gegen Deufringen Heimrecht genießt.

Mit zwei Erfolgen gegen Mannschaften, die eher in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden, und einem kampflos erzielten Sieg gegen Leonberg/Eltingen wurde Landesklasse-Neuling TSV Kuppingen II in dieser Saison bislang noch nicht gefordert. Dies wird sich am Wochenende ändern, wenn sich in zwei Spitzenspielen herausstellen wird, ob die Kuppinger in dieser Saison das Potenzial haben, ganz vorne mitzumischen. Die vermeintlich einfachere Aufgabe steht am Samstag im Heimspiel gegen die TTG Unterreichenbach-Dennjächt auf dem Programm (15 Uhr, Sporthalle Kuppingen). Eine Partie, die dennoch nicht als Selbstläufer betrachtet werden kann. Die Nordschwarzwälder um den ehemaligen Sindelfinger Michael Gaa haben bislang noch keine Bäume ausgerissen, eher wurden Pflichtsiege eingefahren. Ohne Patrick Becht konnte man zuletzt noch froh sein, gegen die SV Böblingen II ein 8:8 ins Ziel zu retten. Mit einer 12:1-Bilanz am vorderen Paarkreuz konnten Gaa und Becht bislang durchaus überzeugen, wenngleich die noch ungeschlagenen Kuppinger Topleute Craig Gascoyne und Davorin Pongrac noch einmal ein anderes Kaliber darstellen dürften. Überhaupt haben die Kuppinger bislang erst zwei Einzel am hinteren Paarkreuz abgeben müssen, als man nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Den vollständigen Kader des TSV Kuppingen vorausgesetzt, wird es für die Dennjächter schwer werden, Schritt zu halten.

Während die Kuppinger am Samstag also bereits ins Geschehen eingreifen, hat der zweite Gegner SSV Schönmünzach die Möglichkeit, alle Kräfte für das Topspiel am Sonntag zu bündeln (14:30 Uhr, Schulturnhalle In den Auen, Schönmünzach). Die Murgtäler haben mit Fabian Frey einen der besten Spieler der Liga im Aufgebot, der genauso wie seine Teamkameraden Michael Kocheisen und Sören Quass noch keine Niederlage einstecken musste. Kenner der Szene apostrophierten bereits vor der Saison die beiden Mannschaften zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft, insofern darf man nun gespannt sein, welcher der beiden vermeintlich besten Teams der Liga sich zu diesem Zeitpunkt der Saison einen ersten Vorteil erarbeiten kann.

Einmal ganz oben angekommen, will Bezirksligist VfL Oberjettingen so schnell nicht mehr der Konkurrenz das Feld überlassen. Recht gut lebt es sich im Oberjettinger Lager derzeit mit dem Vorhaben, niemandem etwas beweisen zu müssen, von Spiel zu Spiel zu denken und mit guten Leistungen für spannende Spiele in einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld zu sorgen. Mit dem FSV Deufringen macht nun eine Mannschaft ihre Aufwartung im Gäu, die sich hauptsächlich mit dem Namen Klaus Miethke definiert. Zwei Mal entschied sich der frühere Verbandsliga-Spieler der SV Böblingen bisher bei den Deufringern (in Heimspielen) für einen Einsatz, prompt wurden die Partien auch gewonnen. Ohne Miethke sind die Deufringer deutlich schwächer einzuordnen. Diesbezüglich werden Michael Knof und seine Mannen am Samstag ganz genau schauen, welche gegnerischen Spieler in die Willy-Dieterle-Halle eintreten werden (Spielbeginn 17 Uhr).

Aufsteiger SV Deckenpfronn hat in der Kreisliga A-Nord mit Abstand die meisten Partien aller Teams bestritten, im November steht dementsprechend kein einziges Spiel auf dem Programm. Am Samstag wartet mit Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen IV (19 Uhr, Gemeindehalle) eine knackige Aufgabe auf Oliver Hack und seine Mannen. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres muss schon alles passen, will man den verlustpunktfreien Gästen in irgendeiner Form das Wasser reichen. Der Vorteil an der Sache: Von den Deckenpfronnern wird in dieser Partie nichts erwartet, folglich kann man nur gut aussehen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

22.10.2017

(tho) Die Spieltagsbilanz der Teams aus dem Gäu kann sich in den Bezirksspielklassen größtenteils sehen lassen. Der VfL Oberjettingen in der Bezirksliga und Tischtennis Mötzingen in der Bezirksklasse sind Tabellenführer, zudem fuhr die Rohrauer Zweite in der Bezirksklasse einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein. Einzig der SV Deckenpfronn ließ in der Kreisliga A Federn.

Auch wenn man beim VfL Oberjettingen nach dem 8:8 gegen Bezirksliga-Neuling SpVgg Warmbronn nicht voll umfänglich zufrieden war, so freut man sich aktuell doch über den Sprung an die Tabellenspitze. Dabei profitierte man von der ersten Saisonniederlage des TSV Grafenau und des Punktverlusts des VfL Herrenberg III (8:8 in Weil der Stadt). “Die Liga ist recht ausgeglichen dieses Jahr, das wird noch richtig spannend bleiben”, prophezeit Oberjettingens Michael Knof. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten blieb Knof diesmal am vorderen Paarkreuz ein Einzelsieg verwehrt. “Zum einen war ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte, zum anderen sind die Warmbronner auch nicht gerade meine Lieblingsgegner”, begründete der Jettinger die Niederlagen gegen Matthias Dimmroth und Fabian Wolf. Für Knof sprang Teamkollege Steffen Fortenbacher in die Bresche, der bei seinen Auftritten schnell auf den Beinen war und gegen die Warmbronner zwei Mal die Oberhand behielt. Neben Fortenbacher sorgten Benjamin Sahr (2), Niklas Hain, Stefan Haag und Werner Nüssle für die 8:7-Führung vor dem Schlussdoppel, in dem die Gäste sich das nicht unverdiente Remis erkämpften. Michael Knof: “Alles in allem haben wir zu viele Fünfsatzspiele liegen gelassen.”

Einmal oben angekommen, legten auch die Mötzinger Tischtennisspieler in ihrem Heimspiel gegen den TSV Höfingen alles in die Waagschale, um den Platz an der Sonne zu verteidigen. Dies gelang in beeindruckender Manier. Zwar stand Spitzenspieler Hartmut Dölker diesmal nicht zur Verfügung, dafür gelang Wolfgang Straub ein guter Saisoneinstand. Mit einer 2:1-Führung ging es aus den Doppeln, dabei blieb das Mötzinger Spitzendoppel mit Walther Beck und Michael Schweikert auch im vierten Spiel ungeschlagen. Besonders positiv in Szene setzten sich außerdem in den Einzeln Markus Brenner und Wolfgang Straub, die jeweils das Kunststück fertig brachten, den Höfinger Spitzenspieler Andreas Ludwig in die Knie zu zwingen. Souverän agierte auch Walther Beck, der seine Bilanz am mittleren Paarkreuz auf 6:2 Spiele ausbaute. Walther Beck: “Dieser 9:4-Erfolg war so nicht zu erwarten. Mit all den Personalproblemen, die sich frühzeitig abzeichneten, konnten wir nicht mit der Tabellenführung rechnen. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Ersatzspieler, die ihre Sache bislang hervorragend gemacht haben.” 

Den Schwung vom Vorwochensieg gegen Mötzingen wollte der SV Rohrau II in das Kellerduell gegen den VfL Sindelfingen III mitnehmen. Was am Ende auch gelang, mit 9:5 erkämpften sich Guido Stotz & Co. einen wichtigen Auswärtserfolg. Guido Stotz behielt am mittleren Paarkreuz seine weiße Weste, außerdem hielten sich Andreas Roller und Walter Bietsch mit je zwei Einzelsiegen schadlos. Anfang November wollen die Rohrauer gegen Münklingen nachziehen, um sich für’s Erste den Abstiegssorgen zu entledigen, die bisher erzielten 4:6 Punkte können sich in der Zwischenbilanz schon einmal sehen lassen. Das Zwischenresümee von Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn fällt ebenfalls recht zufriedenstellend aus, wenngleich man nun bei der SKV Rutesheim II am ungeliebten Sonntagmorgen mit 3:9 unter die Räder kam. Zu Beginn hielten die Deckenpfronner auch ohne Oldie Werner Wohlbold gut mit. Ronnie Lang gewann ein Einzel am vorderen Paarkreuz und zusammen mit Oliver Hack auch das Doppel. Im weiteren Verlauf mussten dann allerdings fünf von sechs Fünfsatzpartien abgegeben werden, so dass die Rutesheimer noch einem deutlichen Erfolg entgegensteuerten. Einzig Oliver Hack konnte die Serie der Gastgeber bei seinem Fünfsatzsieg über Jakob Schwarz noch kurz unterbrechen. Nach sieben Spieltagen befindet sich der SVD mit 5:9 Punkten im Mittelfeld, sollte aber zumindest noch einen Sieg aus den zwei restlichen Vorrundenpartien gegen Leonberg/Eltingen VI oder Gebersheim einfahren.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

17.10.2017

(tho) Unabhängig ob Aufstiegsrennen oder Abstiegskampf, die Teams aus dem Gäu wollen am kommenden Spieltag in den Bezirksspielklassen möglichst viele Punkte einheimsen. In der Bezirksliga will der VfL Oberjettingen die Erfolgsserie zu Saisonbeginn ausbauen, auch die Mötzinger Tischtennisspieler wollen die hervorragende Ausgangsposition in der Bezirksklasse nicht auf’s Spiel setzen.

Drei Spiele, drei Siege – beim VfL Oberjettingen ist derzeit alles in Butter. Haben sich Michael Knof & Co. schon mal ans Siegen gewöhnt, soll die Serie auch im Heimspiel gegen Aufsteiger SpVgg Warmbronn (Samstag, 18 Uhr, Turnhalle Oberjettingen) weiter Bestand haben. Die Chancen dazu stehen ganz gut, wenngleich die Warmbronner zuletzt mit einem 8:8 gegen Schönaich den ersten Punktgewinn der laufenden Saison ergatterten. Dennoch scheinen beim Blick auf die Stammformationen und die jeweilige spielerische Qualität in den einzelnen Paarkreuzen die Fronten klar gesteckt zu sein. Während bei den Jettingern fast alle Akteure positive Einzelbilanzen aufweisen, ist es bei den Gästen einzig Mark Grunder, der am mittleren Paarkreuz überzeugen konnte.

Auch wenn das Team von Tischtennis Mötzingen zuletzt im Derby gegen Rohrau eine überraschende Niederlage einstecken mussten, befinden sich die Mannen um Kapitän Michael Schweikert bei 6:2 Punkten voll im Soll – und so ganz nebenbei reichte dies zuletzt sogar für die Eroberung der Tabellenspitze. Diese gilt es nun im Spitzenspiel gegen den punktgleichen TSV Höfingen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) zu verteidigen. Der Mötzinger Hartmut Dölker, der sich zur Zeit mit einer 5:1-Bilanz in starker Form befindet, bekommt es in den Spitzeneinzeln mit Andreas Ludwig und Yann Schumaeker zu tun, die ebenfalls positive Quoten aufzuweisen haben. Beide Vereine stellen zudem einen recht ausgeglichenen Kader, so dass unter Umständen auch die Doppel über den sportlichen Erfolg entscheiden könnten. Diese erwiesen sich zuletzt bei den Leonberger Vorstädtern als Achillesferse, die bisher erzielte 6:7-Bilanz ist noch keineswegs einer Spitzenmannschaft würdig.

Ausgerechnet der bisher sieglose SV Rohrau II war es, der den Mötzingern am vergangenen Wochenende in die Suppe spuckte und – für viele überraschend – mit 9:4 gewann. Dieser Sieg ist vor allem dann etwas wert, wenn es den Rohrauern gelingen sollte, bei der ebenfalls abstiegsbedrohten, weil momentan punktgleichen Sindelfinger Dritten zu bestehen (Samstag, 18 Uhr, Sommerhofenhalle). Bei den Rohrauern glänzte zuletzt Kapitän Guido Stotz, der in sechs Einzeln noch keine Niederlage hinnehmen musste. Da man angesichts des großen Kaders beim VfL Sindelfingen nicht so recht weiß, mit welchen Spielern man es zu tun bekommt, fährt der SVR völlig unvoreingenommen zum Auswärtsspiel – und hofft, mit zwei Punkten im Gepäck wieder die Heimreise antreten zu können.

Grund zum Durchatmen hatte der SV Deckenpfronn nach seinem zweiten Saisonsieg. Keine Frage, der Aufsteiger bereichert die Kreisliga A. Nun winkt sogar ein ausgeglichenes Punktekonto, nämlich dann, wenn es gelingt, beim derzeitigen Achten SKV Rutesheim II doppelt zu punkten. Bedingt durch die für die Deckenpfronner recht ungeliebte Anfangszeit am Sonntagmorgen (10 Uhr, Theodor-Heuss-Turnhalle) ist es das vorrangige Ziel von Oliver Hack, so ausgeschlafen wie möglich in diese Partie zu gehen. Alles andere kommt dann von alleine.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

15.10.2017 

(tho) In den beiden höchsten Bezirksspielklassen sind zwei Teams aus dem Gäu richtig dick im Geschäft. Der VfL Oberjettingen stellt nach dem 9:3-Erfolg im Derby beim SV Rohrau das noch einzige verlustpunktfreie Team in der Bezirksliga. Kurios: Obwohl die Mötzinger Bezirksklasse-Männer gegen das bisher sieglose Team vom SV Rohrau II unterlagen, eroberten sie am vergangenen Wochenende dennoch die Tabellenführung.

Mit zwei 9:7-Erfolgen startete der VfL Oberjettingen zwar erfolgreich, aber dennoch etwas zäh in die neue Saison. Inzwischen scheint das Team um Kapitän Niklas Hain in Fahrt gekommen zu sein, beim SV Rohrau wurde ein deutlicher 9:3-Erfolg eingefahren. Ganz so deutlich, wie er sich auf dem Papier liest, kam er allerdings nicht zu Stande. Zu Beginn hatten Steffen Fortenbacher und Stefan Haag, die seit vielen Jahren beim VfL ein Doppel bilden, diverse Matchbälle gegen Werner Gärtner und Raphael Stark abzuwehren. Vor allem der vierte Satz wollte mit 21:19 zu Gunsten der Jettinger überhaupt nicht enden. Der entscheidende fünfte Satz war ähnlich spannend (12:10). Auch in den ersten Einzeln des Abends wurde es zuweilen dramatisch, aber sowohl Steffen Fortenbacher als auch Michael Knof und Stefan Haag brachten die Fünfsatzkrimis nach Hause. Die Rohrauer gaben sich trotz des recht aussichtslosen 1:5-Rückstands allerdings noch nicht auf und verkürzten durch Ingo Werner und Horst Grünewald noch einmal. Als dann Gästespieler Traugott Haag ein weiteres Fünfsatzspiel gegen Raphael Stark zu seinen Gunsten entschied, war der Rohrauer Widerstand endgültig gebrochen.

“Die Leistungsdichte bei uns ist momentan recht groß”, sagte Mötzingens Pressewart Walther Beck nach dem Spieltag, “auch der Einsatz von Ersatzspielern schwächt oftmals kaum.” Positive Erfahrungen machten diesbezüglich Mötzingens Männer I im vorverlegten Spiel gegen den FC/SF Münklingen, bei dem es lediglich am starken Ralf Fritschi kein Vorbeikommen gab. Mehr als drei Punkte konnte er allerdings auch nicht machen, zudem punktete seine Gattin Andrea Fritschi am mittleren Paarkreuz. Der Rest der Partie wurde von den Mötzingern dominiert, die in den Einzeln durch Michael Schweikert (2), Hartmut Dölker, Walther Beck, Marko Werner, Gerhard Hermann und Wilfried Baumann zum 9:4-Gesamtsieg punkteten. Um die zweite Mannschaft nicht sonderlich zu schwächen, trat man am Sonntag nicht in allerbester Besetzung in Rohrau an. Dass man beim bisher sieglosen Team um Guido Stotz mit 4:9 unterlag, war so dennoch nicht eingeplant. Rohraus Jan Koberstein: “Ich glaube, die Mötzinger sind nicht so recht mit dem Zelluloid-Ball klar gekommen, den wir noch im Einsatz haben.” Auf Mötzinger Seite ergatterten lediglich Walther Beck, Michael Schweikert, Sebastian Schurer und das Doppel Beck/Schweikert Zählbares, bei den Rohrauern glänzten Andreas Roller und Guido Stotz mit jeweils zwei Einzelsiegen. Trotz der Niederlage schauen die Mötzinger momentan mit 6:2 Punkten die Bezirksklasse-Tabelle von oben an. Auf den Pokalwettbewerb muss man sich in Mötzingen nicht mehr konzentrieren, bei der starken SpVgg Renningen setzte es eine 1:4-Erstrundenniederlage. Hartmut Dölker holte den Ehrenpunkt. Die Rohrauer Zweite betrieb mit dem Spiel gegen Mötzingen Wiedergutmachung für die tags zuvor erlittene 1:9-Schlappe bei der SpVgg Weil der Stadt III. Erst beim Stand von 0:6 war es Guido Stotz, der für den Rohrauer Anwesenheitsnachweis sorgte.

Der SV Deckenpfronn verhinderte mit einem gelungenen Auftritt den Absturz in den Tabellenkeller der Kreisliga A-Nord. Der Aufsteiger lieferte sich auf dem Sonnenberg in Aidlingen eine packende Partie mit dem Gastgeber. Zwischenzeitlich mit 3:6 im Hintertreffen, bewiesen die Deckenpfronner im zweiten Einzeldurchgang Moral. Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer und Axel Schneider wandelten das Ganze in eine 8:6-Führung um. Von der Einzelniederlage von Johannes Mock keineswegs schockiert, sorgte das Schlussdoppel mit Oliver Hack und Ronnie Lang in drei souveränen Sätzen gegen Rolf Gfrörer/Werner Heilemann für den vielumjubelten zweiten Saisonsieg (9:7).

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

10.10.2017 

(tho) Zwei interessante Derbys in der Bezirksliga und Bezirksklassse, jeweils mit Rohrauer Beteiligung, stehen am kommenden Wochenende bei den Spielen mit Gäubeteiligung im Blickpunkt des Interesses.

Im Bezirksoberhaus hat der VfL Oberjettingen einen optimalen Start hingelegt. Bei zwei Spielen über die volle Distanz, die mit 9:7 gewonnen wurden, gab es nicht nur Gelegenheit,  Wettkampfpraxis zu sammeln, zusätzlich wurde auch das Nervenkostüm in kritischen Situationen auf die Probe gestellt. Die Mannen um Michael Knof würden am Samstag beim SV Rohrau (18 Uhr, Schönbuchhalle) gerne weniger Spannungsmomente erzeugen, jedoch dürfte der gastgebende SVR hier etwas dagegen haben. Beide Mannschaften setzten sich zuletzt gegen Tischtennis Schönbuch mit 9:6 bzw. 9:7 durch, so dass folglich mit einem ebenfalls knappen Resultat zwischen den Oberjettingern und den Rohrauern gerechnet werden darf. Von der Papierform steht dem VfL eine leichte Favoritenrolle zu, da man mit Michael Knof und Steffen Fortenbacher am vorderen Paarkreuz zwei Spieler aufbieten kann, die sich momentan in Spiellaune befinden. Am mittleren Paarkreuz könnte das Pendel zu Gunsten der Rohrauer ausschlagen, Andreas Waidelich und Ingo Werner sind hier noch ungeschlagen. Stellt sich noch die Frage, ob es den Rohrauern gelingt, dem VfL-Routinier Werner Nüssle am hinteren Paarkreuz die erste Saisonniederlage beizubringen. So oder so: Vieles spricht für ein interessantes Gäuderby, in dem auch die Tagesform den Ausschlag geben könnte.

Selbst die Mötzinger Spieler rieben sich am letzten Spieltag etwas verwundert die Augen, als der überraschend hohe 9:2-Erfolg über den TTV Gärtringen III eingetütet worden war. Ohne drei Stammkräfte angetreten, wuchsen dafür andere über sich hinaus, vor allem Michael Schweikert, der in den Spitzeneinzeln ungeschlagen blieb. Zumindest Walther Beck, der aus dem Urlaub zurückkehrte, wird am Freitag im vorgezogenen Heimspiel gegen den FC/SF Münklingen (20 Uhr, Gemeindehalle) wieder mit von der Partie sein. Die Münklinger mussten zuletzt den Gang von oben in die Bezirksklassen hinnehmen und haben bei aktuell drei Niederlagen im neuen Umfeld noch nicht Fuß fassen können. Topspieler Ralf Fritschi ist natürlich in dieser Klasse schwer zu bezwingen, einzig dessen Gattin Andrea Fritschi konnte sich zuletzt ebenfalls eine positive Einzelbilanz erspielen. In Summe dürften die Mötzinger personell stärker bestückt sein, so dass der dritte Sieg in Serie winkt. Mit den Kräften gilt es am Freitag noch gut Haus zu halten, denn bereits am Sonntag steigt beim SV Rohrau II (9:30 Uhr, Schönbuchhalle) ein weiteres Punktspiel. Genau wie die Münklinger stehen auch die Rohrauer noch punktlos am Tabellenende. Insofern darf man gespannt sein, ob es Kapitän Guido Stotz und seinen Mannen gelingen wird, den Mötzingern Paroli zu bieten. Zuletzt präsentierte sich die Rohrauer Zweite in guter Form, einzig mit erhofften Unentschieden beim TSV Höfingen (7:9) sollte es nicht klappen. Auch die Rohrauer absolvieren am Wochenende einen Doppelspieltag. Bevor es gegen die Mötzinger geht, will man sich am Samstag bei der SpVgg Weil der Stadt III (18 Uhr, Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium) achtbar aus der Affäre ziehen. Hier wird auch viel davon abhängen, in welcher Aufstellung sich die Keplerstädter präsentieren werden.

Aktuell steht Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A als Tabellensechster noch gut da. Dies wäre eine Platzierung, mit der sich Oliver Hack und sein Team am Saisonende gut anfreunden könnten. Doch die Konkurrenz schläft nicht, der Tabellenletzte aus Gebersheim hat auch nur zwei Pluspunkte weniger auf dem Konto. Wie ausgeglichen sich die Liga derzeit noch darstellt, belegt die Tatsache, dass der Tabellenzweite aus Aidlingen (5:3) ebenfalls noch in Reichweite ist und die Aufgabe am Samstag dementsprechend nicht aussichtslos ist. Die Aidlinger Erste stellt ein ausgeglichen besetztes Team, das momentan mit Matthias Györfi und Michael Sonnenberg vor allem am hinteren Paarkreuz seine Punktegaranten stellt. Letztgenannter ist übrigens nicht Eigentümer der Sporthalle, auch wenn es für die Deckenpfronner am Samstag (18:30 Uhr) in die Sonnenberghalle geht.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

08.10.2017

(tho) Der TSV Kuppingen II verteidigte in der Landesklasse erfolgreich die Tabellenführung, der Aufsteiger bejubelte den dritten Sieg in Serie. Ohne Verlustpunkt steht auch der VfL Oberjettingen in der Bezirksliga da, wenngleich man gegen Tischtennis Schönbuch etwas mehr Mühe hatte als erwartet. Die Rohrauer Zweite in der Bezirksklasse und der SV Deckenpfronn in der Kreisliga A standen bei ihren Auswärtspartien am Ende mit leeren Händen da.

Nachdem zum ersten Heimspiel Mitte September der Gegner nicht antrat, feierte die Kuppinger Zweite nunmehr gegen den SV Glatten ihre wirkliche Heimpremiere. Auch ohne seine britische Nummer eins Craig Gascoyne, der auch Stammspieler im Oberliga-Team ist, ließ der spielstarke Aufsteiger aus dem Gäu nichts anbrennen. Etwas mühevoll kam man zwar aus den Doppeln, da Davorin Pongrac und Ersatzmann Werner Schäffer gegen das Glattener Spitzendoppel passen mussten und auch die Kuppinger Formation Fatih Kanli/Bastian Schäffer nach 0:2-Satzrückstand gegen Carlos Correia/Roland Hamm recht spät in die Gänge kamen, dennoch hatte man mit einer 2:1-Führung die Nase vorn. In den Einzeln gestaltete sich die Partie dann recht einseitig. Davorin Pongrac, Neuzugang Sebastian Bartling und Bastian Schäffer blieben in ihren Einzeln ohne Satzverlust, in jeweils vier Sätzen hielten sich aber auch Fatih Kanli und Youngster Alexandros Kalpakidis schadlos. Beim Stand von 7:1 war es Manager Werner Schäffer, der am hinteren Paarkreuz einen weiteren Glattener Zähler zuließ, aber erneut Davorin Pongrac und Fatih Kanli machten danach den Sack zum ungefährdeten 9:2-Erfolg zu.

Der VfL Oberjettingen arbeitet im Bezirksoberhaus nach dem Minimalprinzip, am zweiten Spieltag wurde ein weiterer 9:7-Sieg eingefahren. War dieses Ergebnis gegen Schönaich noch zu erwarten, hatten Insider gegen Tischtennis Schönbuch vielleicht mit einer deutlicheren Angelegenheit gerechnet. Zumal die Gäste mit Jochen Mehl auf ihre etatmäßige Nummer eins verzichten mussten. Doch der gastgebende VfL tat sich an mancher Position schwer. Im ersten Einzeldurchgang blieben beispielsweise am mittleren Paarkreuz die Punkte aus, zudem musste Benjamin Sahr gegen Schönbuch-Vorstand Thomas Ost passen. Beim Stand von 4:5 ging dann jedoch ein Ruck durch das Team und Michael Knof leitete mit seinem souveränen Auftritt im Spitzeneinzel gegen Christof Binder die Wende ein. Steffen Fortenbacher und Niklas Hain bauten die Führung zum 7:5 aus. Von einem weiteren kleinen Zwischentief zeigte sich das Gäuteam danach unbeeindruckt. Der souverän agierende Werner Nüssle holte die Führung für sein Team zurück und das Spitzendoppel mit Michael Knof/Niklas Hain sorgte mit einem glatten Dreisatzerfolg über Christof Binder/Michael Schulze für den 9:7-Gesamtsieg, der angesichts einer Satzbilanz von 35:24 zu Gunsten des VfL durchaus verdient war.

Über die volle Spieldistanz ging es auch bei den Bezirksklasse-Männern des SV Rohrau II, denen ein Punktgewinn beim TSV Höfingen gut zu Gesicht gestanden wäre. Doch alle Mühe war vergebens. Durch Erfolge von Guido Stotz (2), Walter Bietsch (2), Eberhard Bauer und zweier Doppel erarbeitete man sich den Gang ins Schlussdoppel. Dieses begann aus Rohrauer Sicht verlockend, denn Andreas Roller und Eberhard Bauer heimsten die ersten beiden Sätze ein. Den längeren Atem bewies jedoch das Höfinger Spitzendoppel mit Andreas Ludwig und Oldie Hartmut Baghorn, das die Partie noch mit 11:6, 12:10 und 11:8 wendete und so alle Hoffnungen auf ein Rohrauer Unentschieden zunichte machte. Die Leonberger Vorstädter gewannen mit 9:7.

In der Höhe überraschend deutlich mussten sich die Männer III des TTV Gärtringen im Bezirksklassen-Gäuderby bei Tischtennis Mötzingen mit 2:9 geschlagen geben und das, obwohl die Mötzinger mit Markus Brenner, Wolfgang Straub und Walther Beck gleich auf drei Leistungsträger verzichten mussten. Alle drei Doppel gingen zu Beginn an den Gastgeber, der danach Oberwasser hatte und sich auch durch Hartmut Dölker und Michael Schweikert am vorderen Paarkreuz keine Blöße gab. Erst Gärtringens Nummer vier Andreas Vogel konnte mit einem Viersatzerfolg über Marko Werner die Mötzinger Siegesserie unterbrechen. Zu diesem Zeitpunkt war die Messe jedoch bereits gelesen: Charly Koch hatte gegen Wilfried Baumann zwar noch bei diversen Matchbällen den Sieg auf dem Schläger, aber es blieb bei einem weiteren Punktgewinn durch Michael Breitmeyer am hinteren Paarkreuz.

Mit dem Vorhaben, beim SV Magstadt etwas zu reissen, wurde es für Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn nichts, die Partie wurde recht deutlich mit 2:9 verloren. Nach einem klassischen Fehlstart aus den Doppeln (0:3), die zum Teil recht unglücklich abgegeben werden mussten, schafften es die Deckenpfronner nicht mehr, den Anschluss zu halten. Einzig Oliver Hack zeigte sich vom aussichtslosen Ergebnis unbeeindruckt. Der Spitzenspieler gewann beide Einzel, unter anderem in einem Krimi gegen Magstadts Topmann Robert Romulewicz mit 11:8, 11:13, 11:7, 7:11 und 11:9. Bei 3:7 Punkten nach der Hälfte der Vorrunde ist der SVD  mit dem bisherigen Abschneiden nicht unzufrieden, jedoch dürfte auch in den kommenden Wochen das Abstiegsgespenst die eine oder andere Stippvisite in Deckenpfronn machen.

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Thomas Holzapfel

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TTV Gärtringen Tischtennis Aktive Vorschau 4. Spieltag 2017/2018

Samstag, 7. Oktober 2017

03.10.2017

Frauen-Verbandsklasse 18 Uhr TG Schwenningen I – TTV Gärtringen II

Männer-Landesliga 16 Uhr SG Deißlingen I – TTV Gärtringen I

Männer-Landesklasse 18 Uhr SV Böblingen II – TTV Gärtringen II

Männer-Bezirksklasse 18 Uhr Tischtennis Mötzingen I – TTV Gärtringen III

Männer-Kreisliga A-Süd 18 Uhr FSV Deufringen II – TTV Gärtringen IV

Männer-Kreisliga B-Süd 18 Uhr VfL Herrenberg IV – TTV Gärtringen V

Männer-Kreisklasse 4er-Teams 18 Uhr TTV Gärtringen VI – Tischtennis Schönbuch III

Sonntag, 8. Oktober 2017

Männer-Kreisliga A-Süd 10 Uhr GSV Maichingen I – TTV Gärtringen IV

(tho) Nichts mit Heimvorteil: Lediglich ein Heimspiel, aber gleich deren sieben Auswärtsspiele stehen am Wochenende bei den Tischtennis-Erwachsenenteams des TTV Gärtringen auf dem Programm. Für die Mannschaften auf Verbandsebene gilt es dabei in Schwenningen, Deißlingen und Böblingen zu bestehen.

Mit 1:3 Punkten liest sich der Saisonstart der Gärtringer Verbandsklasse-Frauen nicht gerade optimal, auf der anderen Seite muss berücksichtigt werden, dass es mit dem TTC Reutlingen (1:8) und dem SV Deuchelried (7:7) gegen zwei der besseren Teams der Liga ging. Um in den kommenden Wochen nicht in irgendwelche sportlichen Nöte, sprich: in den Abstiegskampf, zu geraten, strebt die Gärtringer Zweite nun in Schwenningen den ersten Saisonsieg an. Die Schwenningerinnen um Routinier Amanda Vogt haben nach der errungenen Landesliga-Vizemeisterschaft und dem Aufstiegsverzicht von Meister VfL Sindelfingen III die Rückkehr in die Verbandsklasse geschafft und wollen sich möglichst wieder etwas länger in der zweithöchsten Spielklasse im Verbandsgebiet einnisten. Bei zwei Niederlagen gegen Aulendorf (4:8) und Staig (5:8) blieb man bisher allerdings den Nachweis der Verbandsklasse-Tauglichkeit schuldig. Die TG-Damen sind folglich etwas mehr in der Pflicht des Gewinnenmüssens als die Gäste aus Gärtringen, bei denen mit dem Comeback von der zuletzt verletzten Britta Koch gerechnet wird. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Schwenninger Bürkturnhalle.

Ohne den noch im USA-Urlaub befindlichen Tim Holzapfel stehen die Landesliga-Männer des TTV bei Aufsteiger SG Deißlingen (Samstag, 16 Uhr, Volksbank Sporthalle auf Fürsten) vor einer hohen Auswärtshürde. Nimmt man die bisherigen Partien der beiden Kontrahenten etwas genauer unter die Lupe, spricht vieles für ein Duell auf Augenhöhe. Beim 9:7-Erfolg der Deißlinger in Reutlingen profitierte der letztjährige souveräne Landesliga-Meister von der verletzungsbedingten Aufgabe von Reutlingens Topmann Constantin Schmauder (Achillessehnenriss), zudem erwischte Pascal Stegmann am hinteren Paarkreuz einen Sahnetag. Auch in Mössingen, wo ebenfalls mit 9:7 gewonnen wurde, bewiesen die Deißlinger Nervenstärke. Über die volle Distanz ging es zuletzt auch beim TTV Gärtringen (8:8 gegen Nusplingen), der möglichst auch nach der Partie noch ungeschlagen sein möchte. Die Deißlinger, die im Anschluss sogar noch eine weitere Partie gegen Weil der Stadt zu bestreiten haben, bieten mit Max Reger eine spielstarke Nummer eins auf, die in der bisherigen Landesliga-Saison noch kein Einzel abgab und zuletzt in der Bezirksliga mit einer 39:3-Bilanz zum Topspieler der Liga avancierte. Im Gärtringer Lager hofft man, mit mannschaftlicher Geschlossenheit glänzen zu können.

Eine ausgeglichene Partie gab es zuletzt in der Aufstiegsrelegation zwischen der SV Böblingen II und dem TTV Gärtringen II, nach einem dramatischen Spielverlauf endete die Partie mit 8:8 und der TTV sicherte sich auf Grund des besseren Satzverhältnisses den Aufstieg in die Landesklasse. Bekanntlich durften auch die Böblinger im Nachgang oben bleiben, so dass es nun nach fünf Monaten zum erneuten Aufeinandertreffen kommt (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum Böblingen). Das allerdings unter anderen Vorzeichen steht: Die Böblinger werden wohl auf die beiden Spitzenspieler Daniel Wischemann und Carsten Nestele zurückgreifen können, bei den Gärtringern wird es auf Grund der Ersatzgestellung ins Landesligateam nichts mit der Bestbesetzung.

Die Männer III können bislang ein erfreuliches Zwischenfazit in der Bezirksklasse ziehen, mit 4:2 Punkten befindet man sich in guter Position. Im Gäuderby bei Tischtennis Mötzingen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle) würde man mit gesteigertem Selbstbewusstsein gerne etwas reissen, schmerzlich erinnert man sich noch an die beiden Niederlagen in der Vorsaison. Auch diesmal sind die Mötzinger leicht favorisiert, sofern sie mit ihren langjährigen Leistungsträgern antreten. Bei den Gärtringern ist Jürgen Lay wieder mit von der Partie, der in der Vorwoche beim 9:3-Erfolg gegen Rutesheim verhindert war.

Die Gärtringer Vierte muss sich in der Kreisliga A-Süd nach einem gelungenen Auftakt in Mötzingen nun erneut auf fremdem Terrain beweisen. Und dies gleich zwei Mal – beim FSV Deufringen II (Samstag, 18 Uhr, Paul-Wirth-Bürgerhaus Dachtel) und beim GSV Maichingen (Sonntag, 10 Uhr, Turnhalle Johannes-Widmann-Schule). In beiden Fällen geht es gegen Ligakonkurrenten, die am Ende eher auf den vorderen Plätzen erwartet werden, insofern muss es für Daniel Decker und seine Mannen schon optimal laufen, wenn man es in die Punkteränge schaffen möchte.

Was die Wettkampferfahrung in dieser Saison angeht, sind die Männer IV des VfL Herrenberg dem TTV Gärtringen V (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) einen Schritt voraus. Während sich das VfL-Team um den jungen Siddy Hinzke nach einem Sieg und einer Niederlage noch versucht, in der Kreisliga A-Süd zu orientieren, stehen die Gärtringer vor dem ersten Pflichtspiel. Diesbezüglich lässt sich nur schwer eine Prognose über den Spielausgang ablegen. Die Tagesform und die jeweilige Aufstellung der Teams dürften hier ausschlaggebende Faktoren sein.

Das einzige Heimspiel bestreiten die Männer VI, die normalerweise das Verlieren in der Kreisklasse für Viererteams nicht gewohnt sind, aber zum Auftakt gegen Kuppingen passen mussten. Nun wollen Manfred Gotsch, dessen Neffe Patrick Gotsch, Kapitän Hermann Schulze-Schölling und der frischvermählte Patrick Fritz gegen Tischtennis Schönbuch III (Samstag, 18 Uhr, Peter-Rosegger-Halle) versuchen, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

01.10.2017 

(tho) Zwei Mal 9:6 hieß es am vergangenen Spieltag für die Tischtennisteams aus dem Gäu in den oberen Bezirksspielklassen. Während die erste Mannschaft des SV Rohrau einen wichtigen Erfolg in der Bezirksliga gegen Tischtennis Schönbuch einfuhr, musste Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn trotz eines couragierten Auftritts knapp gegen die SpVgg Renningen II passen.

Im Abstiegskampf, der sich in den kommenden Wochen anbahnt, heißt es erst einmal “Vorteil Rohrau”. Das Bezirksliga-Team, das in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entrann, fuhr beim personell leicht gebeutelten Team von Tischtennis Schönbuch einen richtungsweisenden 9:6-Erfolg ein. Einzig am vorderen Paarkreuz der Gastgeber bissen sich die Rohrauer die Zähne aus. Werner Gärtner und Rainer Stolz präsentierten sich in ihren vier Einzeln gegen den landesliga-erfahrenen Jochen Mehl und Christof Binder oftmals auf Augenhöhe, freilich blieben die Punktgewinne in den Spitzeneinzeln aus. Die Rohrauer hatte jedoch an den weiteren Positionen deutlich mehr zu bieten. Ingo Werner und Andreas Waidelich blieben am mittleren Paarkreuz ungeschlagen, profitierten dabei auch von kampflos errungenen Siegen gegen Schönbuch-Routinier Michael Schulze. Am hinteren Paarkreuz fanden die Gegner kein Mittel gegen Abwehr-Oldie Horst Grünewald, der doppelt punktete. Für den letzten und siegbringenden neunten Zähler sorgte Andreas Roller, der für den verhinderten Raphael Stark ins Team rückte und sich gegen den Jugendspieler Calvin Donie in vier Sätzen durchsetzte.

Ein gutes Resultat strebte der SV Deckenpfronn gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Renningen an. Dieses Vorhaben gelang, doch leider wurde der beherzte Auftritt des Aufsteigers in der Kreisliga A nicht mit einem durchaus verdienten Remis belohnt. Werner Wohlbold und Johannes Mock hatten im Doppel einen Überraschungssieg gegen das Renninger Spitzendoppel auf dem Schläger, doch mit 10:12 im fünften Satz ging dieses Match knapp weg. Wohlbold hatte dann nochmal etwas Pech, als er sich in seinem ersten Einzel der gegnerischen Nummer eins Achim Gerken mit 7:11, 11:7, 4:11, 11:9 und 8:11 geschlagen geben musste. Bis zum 6:6 waren es aus Deckenpfronner Sicht Oliver Hack, Werner Wohlbold in seinem zweiten Einzel, Ronnie Lang, Axel Schneider und Johannes Mock, die – zusammen mit dem Doppel Hack/Lang – Zählbares ergattern konnten. In der Schlussphase bewiesen die Gäste mit drei Einzelerfolgen den längeren Atem.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

26.09.2017 

(tho) Auf zwei Gäuteams in den Bezirksspielklassen warten am Wochenende herausfordernde Aufgaben. Die erste Mannschaft des SV Rohrau will mit einem couragierten Auftritt bei Tischtennis Schönbuch einen Fehlstart in die Bezirksliga-Saison vermeiden. In der Kreisliga A möchte Aufsteiger SV Deckenpfronn in heimischer Halle an die starke Leistungen der Vorwoche anknüpfen.

Man muss kein Prophet sein, um abschätzen zu können, dass sowohl der SV Rohrau als auch das Team von Tischtennis Schönbuch in dieser Saison gegen den Abstieg kämpfen werden. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht von einer wichtigen Partie gesprochen werden kann, so kann der Sieger dieser Auseinandersetzung doch etwas gelassener in die kommenden schweren Aufgaben gehen. Das Schönbuchteam musste zuletzt ohne die Leistungsträger Jochen Mehl und Michael Schulze auskommen, prompt setzte es eine herbe 2:9-Klatsche in Herrenberg. Auch den Rohrauern um Ingo Werner blieb der erste Spieltag nicht gut in Erinnerung, wenngleich man den Steinenbronnern beim 7:9 viel Widerstand leistete, aber am Ende halt doch ohne Punkte da stand. Am Samstag ab 18 Uhr wollen die Rohrauer versuchen, in der Holzgerlinger Realschulturnhalle das erste Erfolgserlebnis zu verbuchen.

In den Genuss des Gewinnens ist Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord bereits gekommen, der Saisonstart mit 3:3 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Oliver Hack und seine Mannen streben zuhause gegen die SpVgg Renningen II (Samstag, 19 Uhr, Gemeindehalle) erneut ein gutes Resultat an. Richtig einordnen kann man die Qualität der Gäste allerdings noch nicht, die beim 4:9 gegen Tabellenführer TTG Leonberg/Eltingen IV vermutlich noch nicht ihr wahres Gesicht zeigten.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsbericht

24.09.2017 

(tho) Aus Gäu-Sicht kann sich der Spieltag durchaus sehen lassen: Die Kuppinger Zweite untermauerte mit einem Erfolg bei der SV Böblingen II ihre Spitzenposition in der Landesklasse. Eine Liga tiefer ließ der VfL Oberjettingen nach einem 9:7-Krimi über Schönaich aufhorchen und die Deckenfpronner sind nach einem Doppelspieltag ohne Niederlage endgültig in der Kreisliga A angekommen.

Mit einer Woche Verspätung – nachdem es zuletzt einen kampflosen Sieg gab – startete der TSV Kuppingen II nunmehr auch physikalisch in die neue Landesklasse-Saison. Vor der Partie im Böblinger Tischtenniszentrum hatte Kapitän Bastian Schäffer aus organisatorischer Sicht bereits alle Hände voll zu tun, galt es doch, den kurzfristigen Ausfall von Neuzugang Sebastian Bartling wett zu machen. Mit dessen Vater und TSV-Manager Werner Schäffer wurde dann auch ein Ersatz gefunden, so dass mit kompletter Aufstellung alle Spiele geregelt über die Runden gehen konnten. Erstmals im TSV-Dress agierte Craig Gascoyne, der Brite gewann mit Bastian Schäffer das Doppel und im weiteren Verlauf auch beide Einzel am Spitzenpaarkreuz (jeweils mit 3:1 Sätzen gegen Moritz Walleter und Carsten Nestele). Neben Gascoyne spielte auch Davorin Pongrac am vorderen Paarkreuz souverän auf. Das spielerische Übergewicht des TSV offenbarte sich dann auch am mittleren Paarkreuz, an dem Fatih Kanli beide Einzel gewann und auch Bastian Schäffer (trotz zugezogener Verletzung am Sprunggelenk) über Georg Walleter die Oberhand behielt. Robert Fackner holte mit einem glatten Erfolg über Böblingens Ersatzmann Felix Oswald einen weiteren Zähler für den TSV – Endstand 9:3. “Wir freuen uns über den ersten selbst erarbeiteten Sieg in dieser Saison”, sagte Werner Schäffer nach der Partie. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Pongrac – Nestele 11:6, 8:11, 11:8, 11:8; Gascoyne – M. Walleter 11:9, 13:11, 9:11, 11:8; Gascoyne – Nestele 5:11, 11:5, 12:10, 11:8; Pongrac – M. Walleter 4:11, 11:5, 11:4, 11:2.

Mit 30:33 Sätzen mussten sich die Tischtennisspieler des VfL Oberjettingen in ihrer ersten Partie den Gästen aus Schönaich geschlagen geben. Nach Spielen jedoch – und darauf kommt es an – gewann das Gäuteam den dreistündigen Krimi mit 9:7. “Das war wirklich spannend. Wir haben alle Fünfsatzspiele für uns entschieden, die Partie hätte gut und gerne auch andersherum laufen können”, gab Oberjettingens Spitzenspieler Michael Knof unumwunden zu, “insgesamt ist bei uns leistungsmäßig noch etwas Luft nach oben, aber mit dem Ergebnis sind wir natürlich hochzufrieden.” Ein erster Fingerzeig in Richtung VfL-Sieg war das Einzel von Steffen Fortenbacher gegen Schönaichs Topmann Michael Doth. Beim Stand von 7:10 im Entscheidungssatz blickte Fortenbacher schon drei gegnerischen Matchbällen ins Auge, schaffte es aber noch, das Spiel zu drehen. Knof: “Das war große Klasse, zumal Steffen nach langer tischtennisloser Zeit nun am vergangenen Freitag erst ein Mal trainiert hatte.” Michael Knof, Niklas Hain, Stefan Haag und Werner Nüssle sorgten mit ihren Erfolgen für die 6:2-Führung. Im zweiten Einzeldurchgang kamen die Schönaicher noch einmal auf und retteten sich ins Schlussdoppel. Dieses allein dauert noch einmal vierzig Minuten und glänzte mit hochklassigen Ballwechseln. Mit 12:10, 12:14, 11:8, 6:11 und 11:6 gewannen Michael Knof/Niklas Hain und brachten so den Gesamtsieg unter Dach und Fach. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Knof – Bauer 8:11, 11:9, 12:10, 11:6; Fortenbacher – Doth 5:11, 11:9, 9:11, 11:9, 12:10; Knof – Doth 4:11, 11:5, 1:11, 9:11; Fortenbacher – Bauer 13:11, 11:13, 11:7, 6:11, 11:5.

Kreisliga-A-Aufsteiger SV Deckenpfronn ist endgültig im neuen Umfeld angekommen. Musste man letzte Woche noch die Punkte beim Gegner lassen, so fand das Gäuteam nunmehr in die Erfolgsspur. Gegen die SpVgg Weil der Stadt IV gewannen Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer, Axel Schneider und Johannes Mock mit 9:4, am Sonntagvormittag beim TSV Höfingen II wurden beim 8:8 die Punkte geteilt. Bei einem Satzverhältnis von 35:31 war phasenweise mehr drin für die Deckenpfronner, die am Ende sogar noch um das Remis zittern mussten. Aber das Schlussdoppel mit Oliver Hack und Ronnie Lang zeigte sich nervenstark und gewann in vier Sätzen gegen Ralf Scheyhing/Robin Köstlmeier. Im Bezirkspokal ereilte die Deckenpfronner Mannschaft in der ersten Runde das Aus. Trotz großem Kampf musste man sich dem VfL Oberjettingen II mit 3:4 geschlagen geben. Oliver Hack und Ronnie Lang gewannen jeweils ein Einzel und gemeinsam auch das Doppel.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis aus dem Gäu / Spieltagsvorschau

18.09.2017 

(tho) Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II startet am Wochenende den zweiten Versuch, aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Wurde zuletzt kampflos gewonnen, sollen nun zwei weitere Pluspunkte sportlich an den Tischen eingefahren werden. In der Bezirksliga startet der VfL Oberjettingen mit einem Heimspiel gegen die leicht favorisierten Schönaicher in die neue Saison. Bereits zum zweiten Mal müssen hingegen die Mötzinger Bezirksklasse-Männer sowie der SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord ran.

Freilich, ein 9:0-Erfolg gleich zu Saisonbeginn steht einem Team, zumal wenn es als Aufsteiger in die neue Runde geht, gut zu Gesicht. Wenn dieser Erfolg allerdings nur deshalb zu Stande kommt, weil der Gegner auf Grund einer dünnen Personaldecke absagen musste, ist dem Sieger auch nur bedingt geholfen. In Sachen Spielpraxis will die Kuppinger Zweite nun am Samstag in Böblingen (18 Uhr, Leistungszentrum) verlorenen Boden gut machen. Sollte der TSV auf seine Neuzugänge Craig Gascoyne und Sebastian Bartling zurückgreifen können und zudem auch die bisherigen Bezirksklasse-Topspieler Davorin Pongrac, Fatih Kanli und Petar Kenezevic zur Verfügung stehen, ginge das Team um Bastian Schäffer als klarer Favorit in die Begegnung gegen die Böblinger Zweite. Die SVB wird im Vergleich zur Vorsaison zwar stärker eingeschätzt, da der landesliga-erfahrene Carsten Nestele und der reaktivierte Eduard Zweifel im Kader stehen, dennoch dürfte für den Fast-Absteiger der Vorsaison nicht viel zu holen sein.

“Ich denke, wir sind noch nicht ganz in Hochform”, sagte Michael Knof, Spitzenspieler des VfL Oberjettingen unter der Woche, als man ihn zum Zustand seines Bezirksliga-Teams befragte, “aber auch wenn bei manchem Spieler noch die eine oder andere Trainingseinheit fehlt, so freuen wir uns doch, dass es endlich wieder losgeht.” Zum Auftakt geht es gegen die Tischtennisfreunde aus Schönaich (Samstag, 17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle Jettingen), die laut Vereinshomepage in diesem Jahr um den Titel mitspielen möchten. Nach der Rückkehr von Alexander Schönhaar, der als neue Nummer sechs ins Team rutscht, sehnt das Team um den langjährigen Spitzenspieler Michael Doth den Aufstieg in die Landesklasse herbei. Diesbezüglich darf man gespannt sein, ob es dem VfL Oberjettingen gelingt, den motivierten Schönaichern Paroli zu bieten. Für den privat verhinderten Benjamin Sahr wird am Samstag Stefan Trinkert das Trikot des VfL überstreifen.

Die Mötzinger Bezirksklasse-Männer starteten mit einem 9:3-Erfolg beim VfL Sindelfingen III verheißungsvoll in die Saison und wollen nun gegen den FC/SF Münklingen nachlegen (Samstag, 18 Uhr, Gemeindehalle). Die Münklinger um Topmann Ralf Fritschi spielten zuletzt zwar noch eine Klasse höher und konnten mit Rolf Häfele (aus Ottenbronn) einen neuen Spieler für das vordere Paarkreuz verpflichten, dennoch können sie sich allenfalls dem erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter zuordnen. Im Mötzinger Lager hofft man auf eine ähnlich gute Form wie vor Wochenfrist, ein Sieg gegen Münklingen würde den Traumstart perfekt machen.

“Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht”, sagte Deckenpfronns Kapitän Oliver Hack nach der ersten SVD-Niederlage seit langem. Im neuen Umfeld hat man am Wochenende gleich zwei Mal die Gelegenheit, die Kreisliga-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Am Samstag geht’s gegen die SpVgg Weil der Stadt IV (19 Uhr, Gemeindehalle), am Sonntag steht beim TSV Höfingen II (10 Uhr, Glemstalhalle Höfingen) das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams Spieltagsbericht 

17.09.2017 

(tho) Mit einem Saisonstart eher unerwarteter Natur wurde Landesklasse-Aufsteiger TSV Kuppingen II am vergangenen Wochenende konfrontiert. Da der Gegner das Spiel wenige Stunden vor offiziellem Beginn absagte, blieben die Schläger in der Tasche. Ran an die Tische mussten hingegen die weiteren Gäuvertreter aus Rohrau, Mötzingen und Deckenpfronn – mit unterschiedlichem Ausgang.

“Schade, wir hatte uns schon sehr auf das vermeintliche Spitzenspiel gegen die Leonberger Zweite gefreut”, sagte Bastian Schäffer am Samstagvormittag, als er die Kunde von TTG-Spielleiter Jürgen Kieser übermittelt bekam, dass der Gegner die Fahrt ins Gäu nicht auf sich nehmen kann. “Zwei Spieler mussten heute wegen einer Magen-Darm-Geschichte kapitulieren, außerdem müssen wir mit dem einen oder anderen die erste Mannschaft auffüllen”, sagte Kieser. Die Partie ging somit ohne gespielte Ballwechsel mit 9:0 an den Aufsteiger aus Kuppingen, der folglich schon einmal ohne eigenes Zutun für ein gutes Spielverhältnis gesorgt hat.

Tischtennis wurde in Kuppingen trotzdem gespielt. Die vierte Mannschaft des TSV erwischte gegen Tischtennis Schönbuch III (Kreisklasse 4er Süd) einen klassischen Fehlstart. Ehe er sich versah, lag der Gastgeber mit 0:4 im Hintertreffen, dabei schmerzte vor allem das knapp verloren gegangene Doppel von Walter Hestler und August Kolb und später das Einzel von Jonas Renz (13:15 im Entscheidungssatz gegen Volker Binder). So war es am hinteren Paarkreuz August Kolb, der mit zwei Einzelsiegen die Höhe der Niederlage in Grenzen hielt. Außerdem punkteten Abteilungsleiter Walter Hestler sowie Jonas Renz im zweiten Einzeldurchgang, die 4:7-Heimniederlage ließ sich allerdings nicht verhindern.

Knapp vier Stunden beharkten sich der SV Rohrau und der TSV Steinenbronn in der Bezirksliga, das glücklichere Ende beim 9:7 hatten am Ende die Gäste um Kapitän Christoph Renz. Angesichts des Satzverhältnisses von 30:38 (aus Rohrauer Sicht) kann man durchaus von einem verdienten Steinenbronner Sieg sprechen. Der SVR musste mit Rainer Stolz auf seine etatmäßige Nummer zwei verzichten, Ersatzmann Eberhard Bauer enttäuschte bei zwei Punktbeteiligungen keineswegs. Ein spielerisches Übergewicht hatten die Steinenbronner am Spitzenpaarkreuz, wo Marc Hauser doppelt punktete und nur Rohraus Andreas Waidelich ein Achtungserfolg gegen Christoph Renz gelang. Ingo Werner zeigte sich bei seinen Einsätzen (zwei Siege) in starker Frühform. Am Ende gelang es dem Schlussdoppel mit Werner Gärtner und Raphael Stark gegen Marc Hauser/Marcel Muschalla allerdings nicht, das erhoffte Remis zu ergattern. Beim jungen Team des VfL Sindelfingen III musste die Mötzinger Erste kurzfristig auf Wolfgang Straub verzichten, so dass Raphael Gänßle für den Gäuverein am ersten Punktspielwochenende gleich zwei Mal im Einsatz war. Verlief der Start in den Doppeln für die Mötzinger nicht optimal (1:2), hatte man den Bezirksklassen-Gegner in den Einzeln bis auf eine Ausnahme recht gut im Griff. Beim Stand von 3:3 machten die Mötzinger ernst und gewannen durch Walther Beck (2), Raphael Gänßle, Marko Werner, Hartmut Dölker und Markus Brenner alle nachfolgenden Einzel glatt in drei Sätzen. 

Ein deutlich rauerer Wind scheint Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A-Nord ins Gesicht zu wehen, jedenfalls musste man gegen die SV Böblingen III nach zuletzt achtzehn Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage einstecken. Allerdings galt es bei Oliver Hack und seinen Mannen auch zu bedenken, dass man es gegen eines der besseren Teams der Liga zu tun hatte. Erst beim Stand von 1:6 ging ein Ruck durch das Deckenpfronner Team. Oliver Hack (2), Werner Wohlbold, Axel Schneider und Johannes Mock gestalteten die 5:9-Niederlage noch einigermaßen erträglich, vor allem an den Doppeln gilt es in der Zukunft noch verstärkt zu arbeiten.

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Thomas Holzapfel

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Tischtennis Aktive Gäu-Teams

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(tho) In den Spielklassen auf Bezirksebene steigen am Wochenende auch die Teams aus dem Gäu ins Punktspielgeschehen ein. Heimrecht genießen die Rohrauer Männer in der Bezirksliga, ebenso Aufsteiger SV Deckenpfronn in der Kreisliga A. Zudem darf man gespannt sein, wie sich Tischtennis Mötzingen in der Bezirksklasse beim VfL Sindelfingen III aus der Affäre ziehen wird.

Der SV Rohrau, der in der letzten Saison nur knapp dem Abstieg von der Schippe sprang, bekommt zum Auftakt gleich einen starken Gegner vor die Nase gesetzt. Ingo Werner & Co. müssen sich gegen den TSV Steinenbronn beweisen, der in der Vorsaison noch eine Liga höher spielte. Bedingt durch den Weggang von Damir Stefanac (zum VfL Herrenberg) gehören die Gäste zwar nicht zu den Topfavoriten in der höchsten Bezirksspielklasse, haben aber durchaus noch das Potenzial für einen der vorderen Plätze. Insofern kann der SVR der ersten Aufgabe im neuen Spieljahr gelassen entgegenblicken (Samstag, 18 Uhr, Schönbuchhalle).

In der Bezirksklasse, der ehemaligen Kreisliga, gehörten die Teams aus Mötzingen und Sindelfingen III zuletzt zu den Mannschaften, die weder Aufstiegshoffnungen hegten noch Abstiegssorgen hatten. In ähnlicher Aufstellung ist auch diesmal mit einer spannenden Partie zweier ebenbürtiger Teams zu rechnen (Sonntag, 10 Uhr, Sommerhofenhalle Sindelfingen). Vielleicht spielt den Mötzingern um Kapitän Michael Schweikert etwas in die Karten, dass die Sindelfinger bereits am Samstag zu Werke gehen müssen und im Spiel gegen Münklingen ein paar Körner auf der Strecke lassen könnten. “Wir müssen uns erst einmal nach hinten absichern”, sagt Mötzingens Pressewart Walther Beck und hofft mit seinem Team auf einen gelungenen Saisonstart.

Die starke Serie von achtzehn Siegen möchte der SV Deckenpfronn saisonübergreifend gerne im neuen Umfeld ausbauen. Kein leichtes Unterfangen, geht es doch zu Beginn gegen die Böblinger Dritte, die den Abstieg in die Kreisliga A möglichst postwenden wieder wettmachen möchte. Die ersten Ballwechsel werden bei Oliver Hack & Co. am Samstag ab 19 Uhr (Gemeindehalle Deckenpfronn) gespielt.

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Thomas Holzapfel

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Saisonvorschau 2017/2018 Gäu-Vereine Oberjettingen, Rohrau (beide Bezirksliga), Mötzingen, Rohrau II (Bezirksklasse), Deckenpfronn (Kreisliga A)

04.09.2017

(tho) Mit dem VfL Oberjettingen und dem SV Rohrau in der Bezirksliga, der Mötzinger Ersten und der Rohrauer Zweiten in der Bezirkklasse und Kreisliga A-Aufsteiger SV Deckenpfronn stehen weitere Teams aus dem Gäu in den Startlöchern zur nunmehr beginnenden Saison 2017/2018. Bis auf wenige Ausnahmen steht dabei zumeist der Kampf gegen Abstieg im Mittelpunkt des Interesses.

Eine dieser Ausnahmen ist der VfL Oberjettingen, der sich im Bezirks-Oberhaus eher in Richtung vorderes Mittelfeld orientiert. Zwar steht beim VfL weiterhin der ehemalige Verbandsliga-Akteur Julian Nüssle in der Aufstellung, doch wird der Student, der derzeit am Lehrstuhl für Personal und Organisation in Tübingen promoviert, aller Voraussicht nach “ wie im Vorjahr “ nicht ins Geschehen eingreifen. Julian Nüssle: “Zur Zeit stehen bei mir eher andere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund. Aktuell habe ich keinen Einsatz im Tischtennisteam eingeplant.” Insofern wird der VfL in unveränderter Aufstellung mit Michael Knof, Steffen Fortenbacher, Kapitän Niklas Hain, Stefan Haag, Benjamin Sahr und Werner Nüssle das Bezirksliga-Jahr angehen. Michael Knof: “Wir erhoffen uns  spannende Spiele, auch wenn wir gemäß unseren Punkten im Ranking vor allem gegen die Teams aus Weil der Stadt, Steinenbronn und Herrenberg III nicht ganz mithalten können.”

Bereits zum zweiten Mal hintereinander profitierte der SV Rohrau, obwohl man auf einem Abstiegsplatz stand, von einem doch noch verfügbaren Platz in der Bezirksliga, diesmal auf Grund der Tatsache, dass mit dem TSV Kuppingen II und dem TTV Gärtringen II gleich zwei Teams den Weg in die nächsthöhere Klasse antraten und somit nur ein Team in den sauren Apfel beissen musste. “Demzufolge hat sich an der Zielsetzung natürlich nichts geändert”, blickt der langjährige Abteilungsleiter Ingo Werner voraus, “es zählt einzig und allein der erneute Klassenerhalt.” Eine Lücke ins Team riss der Weggang von Daniel Ruppert nach Grafenau. Ingo Werner: “Das schmerzt uns sehr, da wir über eine recht dünne Spielerdecke verfügen. Aber wir werden uns nicht vorschnell geschlagen geben und nehmen die Herausforderung an.” Die SpVgg Weil der Stadt II ist für Ingo Werner der Topfavorit auf den Meistertitel. Für Daniel Ruppert spielt nun wieder Andreas Waidelich in der Ersten, weiterhin zum Stamm gehören Werner Gärtner, Rainer Stolz, Ingo Werner, Horst Grünewald und Raphael Stark. Dieselben Ziele verfolgt auch Andreas Roller mit der zweiten Mannschaft des SV Rohrau in der Bezirksklasse. Auch hier sprang man zuletzt nur knapp dem Abstieg von der Schippe, nunmehr will man in der Aufstellung Eberhard Bauer, Andreas Roller, Guido Stotz, Philipp Werner, Walter Bietsch und Jan Koberstein abermals die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt sammeln.Â

Aus personeller Sicht stellt sich die Situation bei den Mötzinger Tischtennisspielern von Jahr zu Jahr als kritischer dar. Musste man im Vorjahr den Verlust von Tobias Vosseler (wechselte nach Weil der Stadt) in Kauf nehmen, hat sich nun Günter Hauser in Richtung Ergenzingen verabschiedet. Zu einem Verein, zu dem Hauser seit jeher schon gute Kontakte pflegt und für den er bereits in der Saison 2009/2010 ein Jahr lang am Tisch stand. In der vergangenen Spielzeit war Hauser noch in fünf Partien für die Mötzinger am Start. Hartmut Dölker, Wolfgang Straub, Markus Brenner, Walther Beck, Michael Schweikert und Marko Werner sind bei Tischtennis Mötzingen nunmehr an den ersten sechs Positionen aufgelistet, vermutlich muss im einen oder anderen Fall auch auf Oldie Gerhard Hermann oder den neuen Vorsitzenden Wilfried Baumann zurückgegriffen werden. Pressewart Walther Beck: “Ich denke, bei den aktuellen Gegebenheiten müssen wir in der Bezirksklasse primär danach schauen, schnell die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.”

Ganz souverän mit achtzehn Siegen aus achtzehn Spielen sicherte sich der SV Deckenpfronn zuletzt den Titel in der Kreisklasse B, die letzte Niederlage des SVD datiert vom 16. April 2016 (7:9 in Gärtringen). Als starker Aufsteiger, ausgestattet mit einer großen Portion Selbstbewusstsein, sollte das Team um Kapitän Oliver Hack auch im neuen Umfeld der Kreisliga A kein Fallobst darstellen. Beim Bezirkstag mussten die Deckenpfronner den Wechsel in die Nordgruppe hinnehmen, um die Sollstärke in den beiden Kreisliga-Gruppen zu gewährleisten. Da sich keines der in Frage kommenden Teams freiwillig meldete, entschied das Los zu Lasten der Deckenpfronner. Ob die Gegner in der Nordgruppe qualitativ stärker sind als im Süden, muss abgewartet werden. Mit folgendem Kader geht der SVD in die neue Saison: Oliver Hack, Werner Wohlbold, Ronnie Lang, Uwe Fischer, Jürgen Schneider, Axel Schneider, Marvin Lawson, Johannes Mock, Bruno Frey, Alexander Friederich, Andrey Posedi und Jürgen Brattkow.

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Thomas Holzapfel

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